AT206657B - Universal-Reduktionstachymeter und Präzisions-Entfernungs- und Höhenmeßlatte dazu - Google Patents

Universal-Reduktionstachymeter und Präzisions-Entfernungs- und Höhenmeßlatte dazu

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AT206657B
AT206657B AT644658A AT644658A AT206657B AT 206657 B AT206657 B AT 206657B AT 644658 A AT644658 A AT 644658A AT 644658 A AT644658 A AT 644658A AT 206657 B AT206657 B AT 206657B
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AT644658A
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Karoly Bors
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Magyar Optikai Muevek
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Description


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Von den bekannten Tachymeterbauarten haben sich insbesondere drei verbreitet, u. zw. in der gewöhnlichen Tachymetrie das Tangententachymeter und das Diagrammtachymeter, und in der   Präzisions-   tachymetrie der Doppelbilddistanzmesser. 



   Das Tachymeter nach der Erfindung ist grundsätzlich so aufgebaut und ausgeführt, dass es genügt, bei der Herstellung der drei, bisher wesentlich unterschiedlichen Gerätetypen sich für einen einzigen Gerätetyp einzurichten. Es ist auch möglich, die drei Typen in einem einzigen Instrument zu vereinigen. 



   Das Tachymeter nach der Erfindung ist im Vergleich mit den bekannten modernen Bauarten durch folgende Vorteile gekennzeichnet :
1. Gegenüber den bekannten modernen Tangententachymetern zeichnet sich der optische Strahlengang im Fernrohr des neuen Tachymeters durch seine viel grössere Einfachheit aus. 



   Bei den bekannten Tangenstachymetern besteht der Nachteil, dass man die Höhe noch besonders errechnen muss. Beim Tachymeter nach der Erfindung wird die Höhe ebenso leicht erhalten wie die waagrechte Entfernung. 



   Bei den bekannten modernen Tangenstachymetern ist es auch nachteilig, dass die Tangensteilung weder für die Entfernung noch für die Höhe ein genaues Resultat ergibt. Der Fehler wächst, wenn die Verhältniszahl q =   fr'R zunimmt,   welche aus der resultierenden Brennweite (fr) des   Fernrohres   und aus dem Radius (R) des Mitteldurchmessers der Tangensteilung gebildet wird. Das Tachymeter nach der Erfindung hat an Stelle der Tangensteilung eine derartige Teilung, die sowohl für die Entfernung wie für die Höhe bei einer bestimmten   Multip1ikationskonstante   fehlerlose Resultate ergibt.

   Somit kann der Wert von q genügend gross gewählt werden, was mit dem doppelten Vorteil verbunden ist, dass der Durchmesser des Glaskreises sich klein wählen lässt und die Teilungsfehler im diastimometrischen Winkel nur im Verhältnis l : q zur Geltung kommen. 



   2. Wird das Tachymeter nach der Erfindung als Diagrammtachymeter mit zwei bekannten, modernen Diagrammtachymetertypen verglichen, so können folgende Vorteile festgestellt werden : gegenüber der einen Bauart ist der einfachere optische Strahlengang des Fernrohrs und der Umstand vorteilhafter, dass die Diagrammlinien die Lattenvertikale nahezu senkrecht schneiden. Gegenüber der andern Bauart, wo sich der Kreis dreht, besteht der Vorteil, dass die Vorrichtung zum Drehen des Glaskreises statt aus vier Kegelrädern nur aus zwei Gliedern besteht. Die Einfachheit bedeutet zugleich eine   Erhöhung der   Präzision. 



   3. Das Tachymeter nach der Erfindung hat für die gewöhnliche Tachymetrie eine derartige Ausführung, dass das Gerät mit der zugehörigen eigenartigen, vertikal gehaltenen Latte auch in der Präzisionstachymetrie verwendet werden kann. Diese Ausführung bedeutet im Vergleich mit den bekannten Dop-   pelbild-Entfernungsmessern   eine grosse bauliche Vereinfachung. Es entfallen : das Drehkeilpaar vor dem Objektiv, die planparallele Glasplatte, der Justierkeil und das Bildtrennungssystem. 



   Die nachfolgende Beschreibung und die bezüglichen Abbildungen beziehen sich auf solche Ausführungsformen des Tachymeters nach der Erfindung, bei denen alle drei erwähnten Bauarten von Tachymetern sich in einer einzigen Bauart verschmelzen, dennoch können die Typen auch getrennt verwirklicht werden. 

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   Das Tachymeter nach der Erfindung ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskreis, der die Striche für die   Entfernungs- und Höhenmessung   trägt, an   der Olmlar, dlc des Fernrohrs   damit gleichachsig gelagert ist. Die zentrische Anordnung hat zwei Vorteile :
1. Durch Drehen eines zentrisch liegenden Prismas kann der Strahlengang des Fernrohrs auf zwei verschiedene Stellen des Glaskreises gerichtet werden, wo das Bild zusammen mit den Marken auf dem Glaskreis   d. ! rch   zwei verschiedene Okulare beobachtet werden kann.

   Durch da eine Okular sind die für die   Messung der Entfernung   und der Höhe geeigneten Teilungslinie, die   sog & nnmen Distanz-und   Hö-   henstriche, nid durch   das andere Okular die   Diagrammlinien   ersichtlich. Somit   Jasst   sich ein und dasselbe Tachymeter durch Drehen des Prismas bei einfacher Umschaltung   einmal alj radeneatfemungsmesser   mit veränderlichem Strichabstand, das andere Mal als Diagrammtachymeter   benutzen.   



   2. Der Übertrager für die Drehung besteht nur aus zwei Gliedern. 
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 oder nahezu waagrecht liegt. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass auf der Latte   keilförmige,   zum genauen Vergleich geeignete Marken verwendbar sind. 



   Für die genaue Messung dient auch der sogenannte Parallaxenbeseitiger, der aus einem beweglichen Glaskeil besteht. Er hat zum Zwecke, die Parallaxe zwischen der unmittelbar hinter dem Glaskreis unweit angeordneten Strichplatte und der Kreisebene als Bildebene zu beheben. Dies ist notwendig, weil man sich wegen der Konvergenz der Messstriche auch in Seitenrichtung auf die Vertikale der Latte genau draufstellen muss. Zu diesem Zwecke trägt man mit dem Parallaxenbeseitiger das Bild der Latte vom Glaskreis auf die Strichplatte   hinüber   und stellt das Okular scharf ein. So kann man sich nunmehr auf die Vertikale der Latte - die auf dieser letzteren mit kleinen Kreisen bezeichnet sind-auch in Seitenrichtung mit dem Vertikalstrich genau draufstellen.

   Bei der für die genaue Tachymetrierung nach der Erfindung geeigneten Latte wird der waagrechte Messstrich mit einer der   keilförmigen   Marken der Latte an der entsprechenden Stelle vom Beobachter verglichen, während der schräg   i legende Messstrich   vom Bedienungsmann durch Einweisung verglichen wird. Zu diesem Zwecke bewegt der Bedienungsmann eine einstellbare Marke auf der Latte mit Hilfe eines Bewegungsübertragers in der Vertikale solange, bis die Marke mit dem schrägen Strich tibereinstimmt. Durch die Deckung mit der   keijförmigen   Marke erhält man den ersten Teil der Ablesung und durch die Deckung mit der einstellbaren Marke das Restintervall der Ablesung.

   Der erste Teil der Ablesung kann auf der Latteneinteilung unmittelbar festgestellt werden, während das Restintervall dem Beobachter dadurch mitgeteilt wird, dass ein besonderer Zeiger die Verschiebung der Marke vergrössert ablesbar macht. Die einstellbare Marke besteht in der wirklichen Ausführung aus einem weissen, waagrechten Spalt zwischen zwei voneinander entfernbaren Platten. Um die Genauigkeit des Vergleichs zu erhöhen, kann der Abstand des Spaltes zwischen den Platten geändert werden, was vor der Messung vom Bedienungsmann nach Massgabe des geschätzten Abstandes eingestellt wird. 



   Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Sehfeldes des Tachymeters nach der Erfindung mit auf zwei verschiedenen Kreisen laufenden   Entfernungs- und Höhenstrichen.   Der Horizontalstrich h liegt im Abstand   z'von   der Sehfeldmitte. Bei Entfernungsmessung soll auf die Latte mit dem vertikalen Zielstrich v, bei Höhenmessung mit dem vertikalen Zielstrich   v'visiert werden. Bei   Entfernungsmessungen entsprechen sechs Einteilungseinheiten der Multiplikationskonstante kt =   100.   Von den hiebei verwendeten beiden Messstrichen wird der mit a bezeichnete Strich unterer Strich genannt, weil auf dem im Sehfeld umgekehrt erscheinenden Bild der Latte dieser Strich am nächsten beim Unterteil der Latte liegt, während der mit f bezeichnete Strich oberer Strich genannt wird.

   Bei der Messung soll der Strich a mit dem waagrechten Zielstrich verglichen werden. Die Entfernungsmessformel ist dan   t = 10u Lt'    wo Lt die zwischen den Strichen a und f abgelesene Lattenlänge bedeutet. Die   Ì' ! ultiplikationskonstante   kann auch verändert werden : wenn   z. B.   nur drei Einteilungseinheiten gewählt werden, so beträgt diese Konstante kt = 200. 



   Die Fig. 2 und 3 zeigen in zwei Schritten den Fall, wo mit einer Latte gemessen werden soll, bei welcher sich die Anfangsteilung etwa in der Lattenmitte befindet und man sich ebenso wie bei den Diagrammtachymetern mit dem Grundkreis, nun mit dem unteren Strich auf den Anfangspunkt 0 der Latte, draufstellen will. Dabei stellt man sich im ersten Schritt in der in Fig. 2 ersichtliche n Weise nach Anvisieren der Latte und Einspielen der Indexlibelle mit dem Horizontalstrich h auf den   Me' ! strich   a, bei welchem der Punkt 0 der Latte näher zum Horizontalstrich h liegt. Im folgenden Schritt stellt man, wie 

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 Fig. 3 zeigt, durch Drehen des Kreises den Strich a genau auf den Punkt 0 der Latte. Die Entfernungmessformel ist dabei nicht genau und bedarf einer Korrektion.

   Die Korrektionszahlen sind, bezogen auf eine Entfernung von t = 100 m und 1/10 Teil der Teilungseinheit, an der linken Seite der Striche in cm angegeben. Das über und unter die Zahl geschriebene Vorzeichen macht den Beobachter des Geräts aufmerksam, dass er das Vorzeichen zu wählen hat, das in die Richtung der Verschiebung des Messstriches a fällt. Die Entfernungsmessformel ist dann   t 100 Lt + K-t'+ K    wo 
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In der Formel von K bedeuten   t'= 100 Lt   die annähernde Entfernung, j den interpolierten Wert der vom Glaskreis ablesbaren Korrektion beim Messstrich a, e das Verschiebungsmass des Messstriches a vom Zielstrich h gerechnet, wenn bei der Schätzung 1/10 Teil der Teilungseinheit als Einheit zugrunde gelegt wird. 



   Fig. 4 zeigt ein Beispiel der Entfernungsmessung mit Korrektion, wobei der dem Zielstrich h zugeordnete Höhenwinkel 250 beträgt. Dabei ist t'= 100. Lt =   100.   0,194 m = 19,4 m und   j=-1, 25 e= 7 K =-/1/100/. 19, 4. 1, 25. 7s-2 cm    also t - t' + K = 19,4 - 0,02 = 19, 38 m (K wird wegen seines geringen Wertes natürlich jetzt nicht in Betracht gezogen). 



   Mit dem Tachymeter nach der Erfindung kann die Höhenmessung ebenso vorgenommen werden wie 
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 sche Ziffer L macht aufmerksam, dass die den mit kleinen Kreisen bezeichneten Messstriche a'und f' zugeordnete Multiplikationskonstante km   = 50   beträgt. Die Höhenmessformel, d. i. die Höhe des Feldpunktes über der Horizontalachse des Geräts, ist   m = 50. Lm - La.    wenn der untere Messstrich a'mit dem waagrechten Strich h verglichen wird, wobei Lm das Mass der Lattenlänge zwischen den Messstrichen a'und f', und La den Abstand des unteren Messstriches vom Fuss der Latte bedeuten. 



   Soll mit dem   Messstrich a'der   Anfangspunkt C der Latte durch Umdrehen des Kreises anvisiert werden, so muss auch jetzt, wie bei der Entfernungsmessung, eine Korrektion gemacht werden. Die Werte der Korrektion j sind dabei durch die Zahlen an der rechten Seite der Messstriche gegeben. Der Aufbau der KQrrektion ist vollkommen gleich der bei der Entfernungsmessung verwendeten Formel 
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Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen das Prinzip der Entfernungsmessung, und die Fig. 7 und 8 die Grundlage der Höhenmessung. Die Abbildungen dienen zugleich als Erklärung für die in den beiden weiter unten angegebenen Formeln vorkommenden Bezeichnungen, die die Lage der Entfernung-un Höhenstriche auf dem Glaskreis bestimmen. 



   In den Fig. 5 und 7 entspricht der Kreis 1 mit dem Mittelpunkt 0 dem eingeteilten Glaskreis, und der Kreis 2 dem Sehfeld des Okulars mit dem Mittelpunkt 0'. Im Sehfeld sind nur der untere und der obere Messstrich dargestellt. Rt ist der Mittelradius für die Entfernungseinteilung und Rm für die Höheneinteilung. Die Bezeichnungen bezüglich der Zielstriche und Messstriche stimmen mit denen nach Fig. 1 überein. Wie ersichtlich, liegt der Mittelpunkt   0'des   Okulars um den Wert   z'niedriger   als der mit der Fernrohrachse gleichmittige Glaskreis mit dem Mittelpunkt 0. Somit liegt der im Sehfeld beobachtbare Messstrich a (Fig. 5) bzw. a' (Fig. 7) beim Vergleich mit dem waagrechten Messstrich h horizontal.

   In Fig. 5 ist für Entfernungsmessungen, bei einer Multiplikationskonstante kt, der den Messstrichen a und f 

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 zugeordnete Strichabstand   zt und der Zentriwinkel p t.   In Fig. 7 sind für die ; Höhenmessung die einer Multiplikationskonstante km zugeordneten analogen Werte   z.   und   p     m.   



   Fig. 6 zeigt für Entfernungsmessungen das Mass der dem Strichabstand   zt   zugeordneten Lattenablesung Lt auf dem Gelände, wobei der der Richtlinie I des Fernrohrs   zugeordnete Höhenwinkel &alpha;beträgt.   



  Fig. 8 zeigt die analogen Werte für Höhenmessung. Dabei ist das Mass der   Latnablesung Lj .   Die Horizontalachse des anallaktischen Fernrohrs befindet sich dabei im Punkt H. Ebendort liegt auch der anallaktische Punkt A. 



   Bei Entfernungsmessung lässt sich auf Grund der Fig. 5 die geometrische Beziehung 
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 und auf Grund der Fig. 6 die optische Beziehung 
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 :) wo   tgw'=     z'/fr =   const. 



   Der den   Entfernungsmessstrichen,   zugeordnete Winkel Pt muss also derart sein, dass er die Funktion (3) bei einer Multiplikationskonstante kt an einer beliebigen Stelle   a   befriedigt. 



   Bei Höhenmessungen erhält man auf Grund der Fig. 7 und 8, ähnlich wie für die Gleichung (1), 
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 aufschreiben. Nach Substitution 
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Der den Höhenmessfäden zugeordnete Winkel Pm muss also bei einem beliebigen Winkel   ot   und einer ) gegebenen Multiplikationskonstante km die obige Funktion befriedigen. 



   Fig. 9 zeigt das Sehfeld des Tachymeters als Diagrammtachymeter nach der Erfindung mit der Lat- 
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 linie und 3 und 4 die Höhenmess-Diagrammlinie, u. zw. bei einer Multiplikationskonstante km = 50 bzw. km = 100. 



  Fig. 10 zeigt das Sehfeld des Tachymeters als Fadenentfernungsmesser nach der Erfindung bei Präzi- sionsmessung, mit der Latte nach der Erfindung. Sie stellt ein Höhenmessungsbeispiel dar. Die Messung setzt sich aus folgenden Arbeitsvorgängen zusammen:
1. Das Lattenbild wird auf der eingeteilten Fläche des Glaskreises scharf eingestellt. 



   2. Die Lattenvertikale wird annähernd anvisiert, was soviel bedeutet, dass man sich mit dem verti- ) kalen Zielstrich   v'seitlich   auf die Mitten der kleinen Kreise draufstellt. 



   3. Die Blase der Indexlibelle wird auf die Mitte gestellt. 



   4. Durch die Höhenvisierschraube wird der waagrechte Zielstrich h mit dem Messstrich a'vergli- chen, bei welchem die auf dem oberen Teil der Latte befindliche bewegliche Marke 1 - die weisse hori- 

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 zontale Linie - dem Messstrich   f'am nächsten zu liegen kommt. Die Bedingung ist dabei, dass die be-   wegliche Marke auf der Latte in der Grundstellung steht, d. h.   dix mittelachse   der weissen Linie mit der Anfangsteilung der Latte   zusammenfällt.-  
5. Durch den Parallaxenbeseitiger und das Okular wird das Lattenbild auf der Strichplatte scharf eingestellt. 



   6. Man stellt sich mit dem Strich   v'genau   auf die Mitteq der kleinen Kreise. 



   7. Der Parallaxenbeseitiger und das Okular werden in ihre Grundstellung zurückgestellt,   d. h.   auf dem Kreis scharf eingestellt. 



   8. Durch Drehen des Kreises wird der Messstrich   a'auf   diejenige keilförmige Teilung der Latte gestellt, bei welcher sich die bewegliche Marke noch eben innerhalb des Messstriches f befindet. 



   9. Der Bedienungsmann wird eingewiesen, worauf er durch eine in Brusthöhe angeordnete Kurbel die bewegliche Marke mit dem Messstrich f vergleicht. Beim Vergleich müssen sich die Flächeninhalte der kleinen Dreiecke, die durch Schneiden der auf der waagrechten weissen Linie ersichtlichen vertikalen Linie 2 mit dem Messstrich f entsteht, decken (Fig. 10 zeigt die Messung in dieser Endstufe). 



   10. Beim Messstrich a'wird die Latte in Metern abgelesen ; das ist der erste Teil der Ablesung   L'm.   



  Die Latte wird beim Zeiger 3 in cm abgelesen, von der Marke 4 als Ausgangswert gerechnet, und der so erhaltene Wert wird durch 1000 dividiert ; das ist das Restintervall der Ablesung L"m in Metern. Durch 1000 muss man deshalb dividieren, weil der Zeiger 3   einen 10-mal   grösseren Weg bestreicht als die bewegliche Marke. 



   Die vollständige Ablesung in Metern ist nunmehr :   1m = L'm + L''m    
Um die Wirkung der Differentialrefraktion zu verringern, liegt die einstellbare Marke beim oberen 
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 wegen der Kreisverdrehung bedeuten. 



   Die Fig.   11 - 13 bzw. 14. 17   veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele des Reduktionstachymeters nach der Erfindung. Bei der ersten Ausführungsform besteht die Vorrichtung, die den Glaskreis verdreht, welcher die Entfernung-un Höhenstriche aufweist und konzentrisch mit der   Fernrohrachse   1 gelagert ist, aus einer Reibscheibe 4 und einem Reibrad 3 (Fig. 11). Bei derselben Ausführungsform kann die Drehvorrichtung 3,4 auch ein Kegelrad sein, mit dem Vorteil, dass dabei zwischen den Rädern kein Schlupf möglich ist. Bei der zweiten Ausführungsform ist die Drehvorrichtung für den Glaskreis ein sich auf eine Trommel aufwickelndes und davon abwickelndes biegsames Band. Dieses kann auch durch einen Draht oder ein Seil ersetzt werden. 



   Fig. 11 zeigt das Fernrohr im Horizontalschnitt mit dem Glaskreis, dem Okular 5 des Ablesefernrohrs für den   Seiten- und Höhenkreis   und dem Okular 6 des Fernrohrs, in welchem die Entfernungs- und Höhenstriche ersichtlich sind. Fig. 12 zeigt die Okularseite des Fernrohrs im Vertikalschnitt, mit dem Okular 7 des Fernrohrs, in welchem die Diagrammlinien ersichtlich sind. Fig. 13 zeigt die Okularseite des Fernrohrs in Ansicht, mit dem Okular 5, 6,7 und dem Gehäuse 8 für den Glaskreis. 



   In Fig. 11 ist der doppelt gebrochene Strahlengang des Fernrohrs ersichtlich. Die durch das Objektiv 9 und die Bildeinstellinse 10 hindurchgehenden Lichtstrahlen werden durch ein drehbares, zentrisch gelagertes Prisma um 900 abgelenkt. Die Lichtstrahlen gelangen von hier über einen zur Beseitigung der Parallaxe dienenden Keil   12,   ein Ablenkprisma 13, den Glaskreis 2 und die Strichplatte 14 ins Okular 6. 



  Durch Niederdrücken des Knopfes 15 für den Parallaxenbeseitiger kann die Bildebene der Scharfeinstellung von der Einteilungsebene des Glaskreises auf die Ebene der Strichplatte 14 gestellt werden. Zum Drehen des Zentralprismas 11 dient der Knopf 16. Nach Verdrehen gelangt das Prisma 11 in die in Fig. 12 ersichtliche Lage, wobei das Tachymeter nach der Erfindung als Diagrammtachymeter verwendbar ist. 



  Die Lichtstrahlen gelangen dabei durch ein Prisma 20 (Fig. 12) über den Glaskreis und die Strichplatte 21 ins Okular 7. Das Okular 7 liegt dem Mittelpunkt des Glaskreises näher als das Okular 6, so dass zur Überbrückung der Unterschiede zwischen den Lichtstrahlenwegen das Prisma 13 länger bemessen wird als das Prisma 20 (Fig. 11). Zur Beschränkung der Bewegung des Prismas 11   diene'1   der Arm 17 und die Bolzen 18, 19 (Fig. 13). 



   Um das Okular 5 des Ablesefernrohrs an der üblichen Stelle zu haben und um für die Achse 1 des Fernrohrs die in Fig. 13 dargestellte symmetrische Anordnung zu erhalten, wird die Fassung 22 des Glas- 

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 kreises über einen Glasring 23 mit dem Reibrad 3 verbunden, durch welches die Lichtstrahlen ungehindert passieren können. 



   In Fig. 11 ist die Übersetzung zwischen der Reibscheibe 4 und dem Reibrad 3   1 : 4,   so dass, wenn das Fernrohr um 1800 in die Fernrohrstellung II umgestellt wird, das Reibrad sich auf der unbewegten Reibscheibe abrollt, der Kreis sich zweimal um seine Achse herumdreht und wieder in die Ausgangslage kommt. Somit kann das Tachymeter für   Entfernungs- und Höhenmessungen   auch in der Fernrohrstellung II verwendet werden. Die Reibscheibe ist an einer Seite der Horizontalachse des Fernrohrs drehbar gelagert und mit der Indexlibelle und der Feinschraube durch Bolzen 24,25 verbunden. Zur Einstellung der Reibung zwischen Reibscheibe und Reibrad muss die Scheibe mit gehöriger Kraft an das Rad gedrückt werden.

   Sollte an der Berührungsstelle die Scheibe durch eine einseitige Kraft in Anspruch genommen werden, so wird diese an der Gegenseite durch das an der Reibscheibe abstützende Rad 26 ausgeglichen. Das Kugellager 27 dient zur Aufnahme der die Reibscheibe angreifenden axialen Kräfte. 



   In den Fig.   14 - 17   ist die zweite Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Kreisdrehvorrichtung durch ein auf eine Trommel sich aufwickelndes Band gebildet wird. Die Bezugszeichen und die Erklärung sind dieselben wie bei der ersten Ausführung ; eine Abweichung ist nur bei der   Krei : drehvorrichtung   vorhanden. 



   Fig. 14 zeigt das Fernrohr mit dem Okular 6, dem Ablesefernrohr 5 und den Trommeln 3,4,   4'zur   Aufnahme der Bänder 30,31 im Horizontalschnitt. Die Bänder 30,31 und die Ablenkrollen 28,29 sind in Ansicht dargestellt. Fig. 15 veranschaulicht das Fernrohr im Vertikalschnitt an der Stelle A, B, C (Fig. 14). Die Ablenkrollen sind auch hier in Ansicht dargestellt. Fig. 16 zeigt das Fernrohr in Ansicht von der Okularseite. Fig. 17 zeigt den zur Beseitigung der Parallaxe dienenden   Heil 12   mit dem Fernrohrokular 6 im Vertikalschnitt. 



   Bei dieser zweiten Ausführungsform dreht sich der Kreis in entgegengesetzter Richtung, so dass hier die Okulare 5 und 6 ihren Platz wechseln. 



   Für die Präzision der Kreisverdrehung ist es wichtig, das Band ständig mit derselben Kraft zu spannen, was durch die Anwendung von zwei getrennten Bändern erreicht werden kann. Beim Drehen wickelt sich das eine Band ab, das andere auf. Zur Sicherung der konstanten Spannkraft wird die Trommel   4'für   das Band 31 auf der Trommel 4 des Bandes 30 gelagert und eine Feder 32 (Fig. 15) dazwischen geschaltet. 



  Das Ende der Bänder ist an der Trommel befestigt. 



   Bei dieser Abänderung kann in der Fernrohrstellung II nicht zugesichert werden, dass der Kreis in die Ausgangslage kommt, da das Band sich bei der Übersetzung   1 : 4 mehrfach   auf die Trommel aufwickelt. Bei der Anwendung eines Bandes kann von der gleichmittigen Lagerung des Glaskreises gegenüber der Fernrohrachse in geringerem Masse abgewichen werden. 



   Zwei beispielsweise Ausführungsformen der dem Tachymeter als Präzisionstachymeter nach der Erfindung zugeordneten Latte sind in den Fig. 18 und 19 dargestellt. 



   Bei den Fadenentfernungsmessern und Doppelbilddistanzmessern ist eine Lattenbauart bekannt, bei welcher die am einen Ende der Latte vorgesehene bewegliche Marke (Marken) vom Bedienungsmann bei jeder Messung durch Einweisung mit dem einen Messstrich verglichen wird und eine mit der beweglichen Marke verbundene Zeigervorrichtung die Stellung dieses Messstriches als den Restintervall der Ablesung vom Fernrohr aus ablesbar in der Weise anzeigt, dass man auf der Latte zusammen mit der auf dem andern Messstrich gemachten Ablesung den vollständigen Ablesungswert erhält. Es besteht hiebei der Nachteil, dass, nachdem die Marken der Lattenteilung in grösseren Abständen voneinander liegen, der Restintervall der Ablesung sich aus zwei getrennten Teilen zusammensetzt.

   Beim einen Teil muss der Stand eines Zeigers neben der Lattenteilung, beim andern die Verdrehung einer bezifferten Kreisscheibe abgelesen werden. 



   Bei der Latte nach der Erfindung liegen die Marken der Lattenteilung höchstens 2 cm weit voneinander, so dass für den Restintervall der Ablesung ein einziger Zeiger, der sich neben der Lattenteilung bewegt, ausreicht. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zur Steigerung der Präzision des Vergleichs mit dem Messstrich die Linienstärke der beweglichen Marke durch zwei voneinander entfernbare Platten geregelt werden kann. 



   Fig. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Latte in Vorderansicht. Bei der   Linstellung   mit der Kurbel 5 verschieben sich die Schraubenmuttern 6 und 7, die die bewegliche Marke 1 und den Zeiger 3 tragen, in entgegengesetzten Richtungen vertikal auf den gleichachsigen Schraubenspindeln 8 und 9. Bei der Einstellung bewegt sich die bewegliche Marke 1 aufwärts und der Zeiger 3 abwärts. Der Zeiger 3 hinterlegt, aus der Grundstellung 4 ausgegangen, einen 10-mal grösseren Weg als die Marke 1, so dass bei einer Multiplikationskonstante   kt     =   100 auf der Latte dem Abstand von 1 cm 10 cm entsprechen. 

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   Bei der Marke 1 kann die Stärke der für den Vergleich bestimmten weissen Linie mit einem in Brusthöhe liegenden Knopf 10 eingestellt werden. Die Linie selbst wird auf weisser Grundlage durch den Spalt zwischen den schwarz gefärbten Platten 11 und 12 geliefert. Die Platten 11,12 sind durch Arme 13,14 auf der Mutter 6 parallelogrammartig gelagert. Durch die Verstellung der einen Platte kann die Breite des Spaltes geändert werden. Die Verstellung erfolgt durch einen mit dem Knopf 10 in Verbindung stehenden Arm 16, dessen Zapfenende in den vertikalen Schlitz 15 der Platte 11 hineinragt. Die Verstellung der vertikal beweglichen Marke 1 beeinflusst die Einstellung des Spaltes zwischen den Platten nicht, da die Richtung des Spaltes 15 mit der Bewegungsrichtung übereinstimmt. 



   Fig. 19 stellt das andere Ausführungsbeispiel der Latte in Vorderansicht dar. Bei dieser Abänderung ist der Zeiger 3 durch eine Zahnstange 4 mit der in Brusthöhe befindlichen Kurbel verbunden. Die Einstellung der beweglichen Marke 1 erfolgt jetzt durch die Stange 6, die durch Bohrungen der an der Latte befestigten Ansätze 7,8, 9 in der Vertikale geführt wird ; die Stange 6 ist am oberen Ende gelagert, während ihr unteres Ende sich auf dem einen Arm des doppelarmigen Hebels 17 abstützt. Auf dem andern Arm stützt sich die gegen Verdrehung gesicherte Mutter 18 ab, die sich am Gewindeteil der Kurbelachse befindet. 



   Bei der beweglichen Marke dient der Knopf 10 auf der Stange 6 zur Einstellung der Stärke der weissen Linie. Die Linie selbst wird-ebenso wie bei der ersten   Ausführung - auch   hier durch den Spalt zwischen 
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 die beim Verdrehen des   Knopfes J 0   durch ihre Verschiebung auf dem Gewindeteil 16 der Stange 6 eine Einstellung des Spaltes zwischen den Platten ergibt.. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Universal-Reduktionstachymeter, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskreis, der für die Entfer-   nungs- und Höhenmessung   geeignete Marken trägt und sich in Abhängigkeit des Höhenwinkels verdreht,gleichachsig mit der optischen Achse des Fernrohrs angeordnet ist, dass auf dem Glaskreis ausser den radialen Teilungslinien für die Entfernungsmessung noch auf einem besonderen Kreis laufende Teilungslinien für die Höhenmessung, und an einer andern Stelle des Glaskreises auch Diagrammlinien vorgesehen sind und durch Drehen eines gleichfalls gleichachsig mit der optischen Achse des Fernrohrs gelagerten Strah-   lengangablenkungsgliedes   der Strahlengang des Fernrohrs auf zwei verschiedene Stellen des Glaskreises gerichtet werden kann,

   wobei im einen Fall das Bild der vertikalen Latte mit den Teilungslinie für die   Entfernungs- und Höhenmessung,   und im andern Fall mit den Diagrammlinien durch das an den beiden verschiedenen Stellen befindliche Okular hindurch beobachtet werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Tachymeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskreis entweder nur die Ent- fernungs- und Höhenmessstriche oder nur die Diagrammlinien aufweist und von den zwei verschiedenen Arten von Messmarken nur die eine Art durch ein Okular beobachtet werden kann.
    3. Tachymeter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beseitigung der Parallaxe zwischen Glaskreis und Strichplatte in den Strahlengang des Fernrohrs ein optisches Mittel beweglich eingeschaltet ist, das aus einer Planscheibe oder einem Glaskeil bestehen kann.
    4. Tachymeter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beseitigung des vom Verdrehen des Glaskreises herrührenden Messfehlers der Glaskreis neben den Messstrichen Korrektionszahlen aufweist, die im Sehfeld ablesbar. sind.
    5. Tachymeter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achslinie desjenigen Okulars des Fernrohrs, in dessen Sehfeld die Entfernung-un Höhenmessstriche beobachtet werden können, im gleichen Abstand von der durch den Mittelpunkt des Teilungskreises durchgehenden Waagrechten liegt wie der Horizontalstrich vom Mittelpunkt des Sehfeldes, so dass bei der Messung von den verwendeten beiden Messstrichen der mit dem Horizontalstrich zusammenfallende Messstrich jeweils waagrecht liegt.
    6. Tachymeter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskreis durch ein Reibrad angetrieben wird.
    7. Tachymeter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Fernrohr gelagerte Fassung des Glaskreises durch einen dosenförmigen Umdrehungskörper gebildet wird, in dessen Innern am Fernrohr unbeweglich gelagerte und in den Strahlengang eingeschaltete Lichtstrahlab- lenkungsmitt & l angeordnet sind, wobei die gegen das Objektiv gerichtete Seite dieser Fassung aus Glas besteht. <Desc/Clms Page number 8>
    8. Tachymeter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehen des Glaskreises durch ein biegsames Übertragungsglied erfolgt, das auf Trommeln schlupffrei geführt ist.
    9. Zur Präzisions-Entfernungs- und Höhenmessung geeignete Latte für das Tachymeter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei von den am einen Ende der Latte befindlichen beweglichen Marken die entsprechende vom Bedienungsmann mit dem Messstrich verglichen wird und eine den beweglichen Marken zugeordnete Zeigervorrichtung die Stellung des Messstriches als das Restintervall der Ablesung in einer vom Fernrohr aus ablesbaren Weise vergrössert anzeigt und sich die Mittellinien der Marken der Lattenteilung höchstens 2 cm weit voneinander befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Latte einen einzigen, neben der Lattenteilung beweglichen Zeiger und ausserdem eine einzige bewegliche Marke aufweist und dass die Stärke der Linie der beweglichen Marke durch zwei voneinander entfernbare Platten und eine Übertragungsvorrichtung geregelt werden kann.
    10. Latte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Linienstärke der beweglichen Marke zwei Platten dienen, die zusammen mit zwei Armen ein Gelenkparallelogramm bilden, wobei die beiden Arme auf einer gemeinsamen Grundplatte drehbar gelagert sind, und dass zur Betätigung des Gelenkparallelogramms in einen mit der Bewegungsrichtung der Marke übereinstimmenden Schlitz der einen Platte der Zapfen eines mit der Übertragungsvorrichtung verbundenen Hebels hineinragt.
    11. Latte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Bestimmung des Restintervalls der Ablesung dienende Zeiger durch eine Zahnstange mit der Kurbel verbunden ist und das Bewegen der beweglichen Marke durch einen doppelarmigen Hebel erfolgt, wobei auf dem einen Hebelarm sich eine mit der Marke in unmittelbarer Verbindung stehende, geführte Stange und am andern Hebelarm eine Schraubenmutter abstützt, die auf einer mit der Kurbel verbundenen Gewindespindel läuft.
    12. Latte nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die geführte Stange zum Antrieb der Marke auf der gemeinsamen Grundplatte der beiden, das Parallelogramm bildenden, voneinander entfernbaren Platten drehbar gelagert ist und bei ihrem Drehen auf ihrem Gewindeteil eine gegen Verdrehen gesicherte Mutter zum Laufen bringt, deren Zapfen in den Schlitz der einen Platte hineinragt, welcher senkrecht zur Bewegungsrichtung der Marke liegt.
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