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Korbverseilmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf Korbverseilmaschinen, vorzugsweise zum Verseilen von Telefonkabeln mit einem oder mehreren hintereinanderliegenden Verseilsystemen.
Es sind Verseilmaschinen bekannt, bei welchen auf einer Hohlwelle mehrere Jochkränze sitzen, zwischen denen die Kabeltrommeln aufgehängt sind. Bei diesen Verseilsystemen ist die Hohlwelle das Über- tragungselement für das vom Antrieb kommende Drehmoment. An der Antriebsseite ist die Hohlwelle in einem Rollen- oder Gleitlager gelagert, während die jeweiligen Jochkränze auf Tragrollen laufen.
Die Nachteile dieser Konstruktion liegen in der Notwendigkeit, die Hohlwelle entsprechend dem zu übertragenden Drehmoment gross genug zu dimensionieren, was einen ziemlich grossen Materialaufwand bedeutet. Ausserdem lässt diese Konstruktion infolge der grossen Trägheitsmomente in den schweren Jochkränzen keine grossen Drehzahlen zu.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Korbverseilmaschine, vorzugsweise zum Verseilen von Telefonkabeln zu schaffen, die bedeutende Gewichtseinsparungen bringt und bei grosser Stabilität höhere Drehzahlen zulässt.
Erfinèungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Trägerkörper aus einem zylindrischen und bzw. oder konischen Hohlkörper besteht, dessen Kopfende mit einem als Spulenträger dienenden Aufnahmering verbunden ist. Auf dem Trägerkörper sitzt ein Laufkranz, der gleichzeitig Lagerung wie auch Spulenträger ist. Für den. Antrieb ist ein Hohlwellenstumpf vorgesehen, der mittels eines konischen Blechkranzes mit dem Aufnahmering verbunden ist. Zur Aufnahme der Drahtführung und der Legscheibe ist an den Trägerkörper ein Auslauftrichter angeflanscht.
Durch die Erfindung werden beträchtliche Mengen Material eingespart und die Festigkeit des gesamten Verseilsystems erhöht. Dadurch werden eine beträchtliche Anzahl von Tragrollen eingespart, weil statt mehrerer Jochkränze jetzt nur noch ein Laufkranz vorhanden ist. Ausserdem ist es möglich, die Drehzahlen zu erhöhen und damit auch die Leistung zu steigern.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für die den Gegenstand der Erfindung bildende Korbverseilmaschine, vorzugsweise zum Verseilen von Telefonkabeln, dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Korbverseilmaschine mit konischem Trägerkörper 1, der am grösseren Durchmesser mit dem Aufnahmering 2 verschweisst ist. An der andern Seite des Aufnahmeringes 2 ist ein stark konischer Blechmantel 6, in dessen kleinerem Durchmesser der Hohlwellenstumpf 4 eingesetzt ist, angebracht.
Auf der Mantelfläche des Trägerkörpers 1, nahe dem kleinsten Durchmesser, sitzt der Laufkranz 3, der auf den Tragrollen 10 gelagert ist. Der Trägerkörper 1 wird durch den angeflanschten. Auslauftrichter 5 verlängert. Auf dem Mantel des Auslauftrichters 5 befindet sich ein Führungskranz 7 und am Ende die Legscheibe 8. Durch die Mitte des gesamten Hohlkörpers zieht sich in Fortsetzung des Hohlwellenstumpfes ein Schutzrohr 9 für den Seelendraht.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Korbverseilmaschine, bei welcher aber der Trägerkörper 1 um einen zylindrischen Teil erweitert wurde und deshalb auch zwei Aufnahmeringe 2 aufweist. Der Hohlwellenstumpf 4 überträgt das vom Getriebe kommende Drehmoment auf die Korbverseilmaschine und ist gleichzeitig eine Hauptlagerstelle. Die Aufnahmeringe 2 sind die Träger der Spulen. Der Laufkranz 3 bildet mit den
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Tragrollen 10 die zweite Hauptlagerstelle der Korbverseilmaschine und ist gleichzeitig als Spulenträger gedacht. Der Auslauftrichter 5 ist der Träger des Führungskranzes 7 und der Legscheibe 8. Dos Schutzrohr 9 dient der Führung des Seelendrahtes. Die Anzahl der Spulenträger kann durch Verlängerung des Trägerkörpers erweitert werden.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemässe Korbverseilmaschine in Schweisskonstruktion ausgeführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Korbverseilmaschine, vorzugsweise zum Verseilen von Telefonkabeln, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (1) aus zylindrischen und bzw. oder konischen Hohlkörpern besteht und am Kopfende des Tragkörpers (1) ein die Spulen tragender Aufnahmering (2) mit einem das Antriebsdrehmoment übertragenden Hohlwellenstumpf (4) über einen konischen Blechmantel (6) verbunden ist.