AT206386B - Reißverschluß und Vorrichtung zum Ausstanzen seiner Verschlußteile - Google Patents

Reißverschluß und Vorrichtung zum Ausstanzen seiner Verschlußteile

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AT206386B
AT206386B AT292455A AT292455A AT206386B AT 206386 B AT206386 B AT 206386B AT 292455 A AT292455 A AT 292455A AT 292455 A AT292455 A AT 292455A AT 206386 B AT206386 B AT 206386B
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AT
Austria
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punching
closure
zipper
parts
knife
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Application number
AT292455A
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English (en)
Inventor
Marsel Teher
Max Gewis
Werner Maeder
Original Assignee
Worbla A G
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Description


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  Reissverschluss und Vorrichtung zum Ausstanzen seiner Verschlussteile 
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 te, beiderseits mit   hakenförmigen   Ansätzen ver-   sehene Verschlussköpfe ausgebildet   sind und bei denen die Verschlussteile an Tragstreifen vorgesehen   sind, ein selbsttätiges öffnen   bei grösseren Beanspruchungen dann vermieden wird, wenn   erfindungsgemäss   die hakenförmigen Ansätze der Verschlussköpfe beiderseits je eine parallel zum
Tragstreifenrand verlaufende Seitenflanke   und !   eine bogenförmig geführte   Seitenflanke aufwei-   sen und dass die lichte Weite der ösen senkrecht zur Tragstreifenkante um Bruchteile eines Millimeters grösser als   die.

   Stärke   der Verschlussköpfe ist, wobei die Verschlussteile jeder Verschlusshälfte mit dem Tragstreifen in an sich bekannter Weise aus einem   Stück. bestehen.   



   In der Schliesslage greift jeder Zahn mit den beiden hakenförmigen Ansätzen in zwei benachbarte ösen der Gegenseite ein und hält so die beiden Bänder   unverrückbar   fest. 



   Aus   Festigkeitsgründen   kann jedes Band an der Kante, an der die ineinandergreifenden Teile angeordnet sind, verstärkt sein. Aus dem gleichen Grunde ist es zweckmässig, wenn die ineinandergreifenden Teile aus einem härteren Kunststoffmaterial bestehen als die Befestigungsfahnen. 



   Was die Herstellung der vorerwähnten   Reiss-   verschlüsse betrifft, so kann diese in äusserst einfacher und wirtschaftlicher Weise dadurch erfolgen, dass entsprechend vorgeformte Bänder im   Spritz, guss- oder   Strangpressverfahren, vorzugsweise kontinuierlich, hergestellt und die Usen bzw. Zähne aus der entsprechend profilierten Kante mit Hilfe einer   Stanz- und Vorschub-   schnecke ausgeschnitten werden. 



   Sollen Bänder hergestellt werden, deren inein-   andergrei : fende   Teile aus härterem Material als die Fahnen bestehen, so werden der Strangdüse unterschiedliche Härte ergebende Rohstoffe zugeführt, die sich in der Düse miteinander verbinden. 



   Zum Ausstanzen der ineinandergreifenden Teile findet im Rahmen der Erfindung eine an einem Halter angeordnete Matrize Verwendung, ! 
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 deren Profil demjenigen des Stanzmessers entspricht. 



   Die Vorschubschnecke bewirkt also nicht nur den Transport des Reissverschlussbandes, sondern stanzt auch mit Hilfe des Stanzmessers gleichzeitig die erforderlichen Nuten aus. Der gesamte Antriebsmechanismus beschränkt sich somit auf eine einzige Welle und die Gefahr der Erzeugung verschieden breiter Zähne bzw. Nuten durch das Spiel mehrerer gegeneinander bewegter mechanischer Teile ist mit Sicherheit beseitigt. Ferner tritt bei der Verwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung das bei den bekannten Stanzvorrichtungen beobachtete Verwerfen der Kunst-   stoffbänder   nicht mehr auf. 



   In den Zeichnungen ist ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Reissverschlusses und der Stanzvorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt hiebei einen Reissverschluss in   geöffneter, Fig.   2 denselben in geschlossener Stellung, Fig. 3 eine Stanzvorrichtung in der Draufsicht und Fig. 4 einen Schnitt durch die Stanzvorrichtung, Fig. 5 und 6 je einen Radialschnitt durch einen Teil der Vorschubschnecke mit eingesetztem Stanzmesser. 



   Der Reissverschluss nach den Fig. 1 und 2 besitzt zwei Befestigungsfahnen 1 und 2. Die Fahne 1 ist mit flachen Zähnen 3 ausgestattet, deren Köpfe in der Längsrichtung beiderseitig mit ha-   kenförmigen   Ansätzen 4 bzw. 5 versehen sind. 



  Die hakenförmigen Ansätze 4 und 5 der Ver-   schluss'knöpfe   3 weisen beiderseits je eine parallel zur Kante 6 verlaufende Seitenflanke 4'bzw. 5' und eine bogenförmig geführte   Seitenflanke   auf. Ferner ist die Fahne 1 an der die Zähne aufnehmenden Kante 6 verstärkt. 



   Die Fahne 2, deren eine Kante 7 ebenfalls verstärkt ist, besitzt Ösen   8,   die beim dargestellten Beispiel eine rechteckige Form haben, was aber nicht ausschliesst, dass auch polygonale, ovale oder sonstige ösen Verwendung finden können, vorausgesetzt, dass deren lichte Weite nicht wesentlich grösser als die Zahnbreite ist. In der Schliesslage greift jeder der Zähne 3 mit den hakenförmigen Ansätzen 4 und 5 in die öffnungen zweier benachbarter ösen 8 ein, wodurch die beiden Bänder auch bei starkem Zug oder Biegen unverrückbar zusammengehalten werden. Das öffnen und Schliessen des Reissverschlusses kann hiebei mit den üblichen Schiebern erfolgen. 



   Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Stanzvorrichtung weist als wesentlichen Bestandteil ein Schneckenrad 11 auf, das an dem einen Ende einer Welle 12 angeordnet ist. Am andern Ende der Welle 12 befindet sich ein Antriebsrad 13. 



  Gehalten wird die Welle von einem Lager 14, das zweckmässig zur Vermeidung des Auftretens von Vibrationsschwingungen möglichst breit gebaut ist. An dem Schneckenrad ist einerseits das Stanzmesser 15 und anderseits eine Vorschubschnecke 16 angeordnet, die im Querschnitt der Form der auszustanzenden Nuten nachgebildet ist. 



   Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, sind zum Ausstanzen der Verschlussköpfe 3 und der ösen 8 zwei verschieden profilierte Stanzmesser bzw. zwei Vorschubschnecken erforderlich. 



   Gemäss Fig. 5 entspricht das Profil der Schnekkengänge 22 und 23 und das Profil des Stanzmessers 24 dem Zwischenraum zweier benachbarter Verschlussköpfe, während gemäss Fig. 6 das Profil der Schneckengänge 25 und 26 und das Profil des Stanzmessers 27 dem Zwischenraum zweier benachbarter Ösen entspricht. 



   Des weiteren ist die   Stanzvorrichtung   mit einer Matrize 17 üblicher Bauart ausgestattet, die an dem Matrizenhalter 18 befestigt ist. 



   Der Stanzvorgang vollzieht sich in der Weise, dass das Stanzmesser 15 die den Zwischenräumen zwischen zwei Zähnen   bzw.'Ösen entsprechende'1   Materialstücke aus dem zu bearbeitenden Band stanzt, worauf die profilierte Vorschubschnecke 16 das Band entsprechend ihrer Steigung um einen Zahn bzw. eine Öse weiterschiebt. Hiedurch werden absolut gleichmässige, der Teilung der Schnecke entsprechende Zahn- bzw. Usenab- 
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 dieses mit einer Feder 19 ausgestattet, welche die ausgestanzten Teilchen unmittelbar nach dem Stanzvorgang wegschleudert.

   Weiterhin ist an dem Matrizenhalter 18 ein federnder Niederhalter 20 vorgesehen, der einerseits das Band festhält und anderseits Unterschiede in der Materialstärke ausgleicht, damit ein einwandfreier Transport des zu stanzenden Bandes gewährleistet ist.
Um das Einstellen von Matrize 17 und Stanzmesser 15 zu erleichtern, ist der Matrizenhalter 18 auf der Grundplatte   21   und gegebenenfalls die Welle   12 bzw.   das Lager 14 verstellbar angeordnet. 



   Der erfindungsgemässe Reissverschluss in Verbindung mit der Vorrichtung zu seiner Herstellung kann, was die einfache und wirtschaftliche Fertigung betrifft, von keinem der bekannten Erzeugnisse übertroffen werden und ist darüberhinaus, was die Biegsamkeit, die Belastbarkeit und die Lebensdauer betrifft, den bekannten   Reissverschlüssen   aus Kunststoffbändern weit überlegen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Reissverschluss, der durch einen Schieber zu betätigen ist, aus flexiblen Kunststoffen, dessen Verschlussteile als in gleichen Abständen voneinander angeordnete Ösen bzw. als diesen zugeordnete, beiderseits mit hakenförmigen Ansätzen versehene Verschlussköpfe ausgebildet sind und bei dem die Verschlussteile an Tragstreifen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Ansätze (4, 5) der Verschlussköpfe (3) beiderseits je eine parallel zum Tragstreifenrand (6, 7) verlaufende Seitenflanke (4', 5') und eine bogenförmig geführte Seitenflanke ( " aufweisen und dass die lichte Weite der Usen senk- <Desc/Clms Page number 3> recht zur Tragstreifenkante um Bruchteile eines Millimeters grösser als die Stärke der Verschlussköpfe ist,
    wobei die Verschlussteile jeder Verschlusshälfte mit dem Tragstreifen in an sich bekannter Weise aus einem Stück bestehen.
    2. Reissverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstreifen längs der Kante, von welchen die Verschlussteile ausgehen, verstärkt sind.
    3. Reissverschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussteile aus härterem und die Tragstreifen aus weicherem Kunststoffmaterial bestehen.
    4. Vorrichtung zum Ausstanzen der Verschlussteile des Reissverschlusses nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine an einem Halter angeordnete Matrize und ein in die- se eingreifendes Stanzmesser aufweist, das an einer Vorscbubschnecke befestigt ist, deren Gang im Querschnitt die gleiche Form halben wie das Profil des Stanzmessers, wobei das Stanzmesser zum Ausstanzen der Ösen die Gestalt eines aufrecht stehenden Rechtecks und zum Ausstanzen der Verschlussköpfe die Gestalt eines liegenden Rechteckes hat, das auf einem sich nach beiden Seiten bogenförmig erweiternden Fuss. aufsitzt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize und das Stanzmesser gegeneinander verstellbar sind.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Stanzmesser eine Feder zum Abschleudern des ausgestanzten Materials angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Matrize ein federnder Niederhalter für das Reissverschlussband angebracht ist.
AT292455A 1955-05-23 1955-05-23 Reißverschluß und Vorrichtung zum Ausstanzen seiner Verschlußteile AT206386B (de)

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