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Zentralheizungsanlage mit einem in den Wasserraum des Heizkessels ragenden, schlangenförmigen Warmwasserbereiter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentralheizungsanlage, insbesondere für Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Die Erfindung behandelt solche Heizungsanlagen, die mit einem in den Wasserraum des Heizkessels ragenden, schlangenförmigen Warmwasserbereiter versehen sind, und wobei ein Thermostat zur Steuerung der Heizquelle (Gas-oder Ölbrenner od. dgl.) vorgesehen ist. Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass bei der Entnahme von Warmwasser immer eine längere Zeit gewartet werden muss, bis wieder Warmwasser zur Verfügung steht. Gleichzeitig erfolgt hiebei ein unerwünschtes Absinken der Temperatur des Heizkessels.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die Warmwasserschlange zu einem in den Wasserraum des Kessels eingebauten Warmwasserbehälter zu führen, an den ein Rücklauf für das Warmwasser angeschlossen ist. In der Nähe des Warmwasseraustrittes ist im Behälter ein zusätzlicher Thermostat angeordnet, der auf die Heizquelle des Kessels und gegebenenfalls auf eine Pumpe oder ein Absperrorgan für die Heizanlage wirkt. Darüber hinaus erhält der Heizkessel zweckmässig in bekannter WeisezweiweitereThermostate, u. zw. einenSicherheitsthermostat, der die Heizquelle ausschaltet, wenn die Temperatur des Wassers des Heizkessels 85 - 900 beträgt, wogegen der andere Thermostat denKessel auf der gewünschten niedrigsten Temperatur hält.
Mit einer Einrichtung gemäss der Erfindung erreicht man eine einwandfreie Abgabe von genügend Warmwasser, sofern der Verbrauch nicht übermässig hoch ist. Nach der Entnahme von Warmwasser, dessen Temperatur am Austrittsende der Heizschlange etwa 100 unterhalb der Wassertemperatur des Heizkessels liegt, schaltet der Thermostat den Brenner ein und schliesst die Heizungsanlage ab. Die gesamte vom Brenner abgegebene Wärme wird somit für die Warmwasserabgabe ausgenutzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Zentralheizungsanlage gemäss der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Schema der Anlage und Fig. 2 einen waagrechten Schnitt durch den Kessel.
Der Heizkessel l ist in bekannter Weise mit einem motorisch angetriebenen Brenner 2 versehen. Der Brenner kann mit Öl, Gas od. dgl. gespeist werden. An dem Kessel befindet sich ein Thermostat 3, der als Sicherheitsthermostat den Brenner abstellt, wenn die Wassertemperatur im Heizkessel 85-900 erreicht hat. Ein weiterer Thermostat 4 hält den Kessel auf der gewünschten niedrigsten Temperatur. Die Anlage ist darüber hinaus in üblicher Weise mit einem oder mehreren Raumthermostaten versehen, die auf eine Pumpe 5 oder statt dessen auf ein Absperrorgan, z. B. einen Schieber od. dgl. wirken. Die Pumpe und/oder der Schieber liegen mit einem Ventil 6 im Umlauf 7 der Heizungsanlage. Der Kessel wird auf einer bestimmten Temperatur gehalten.
Wenn die beheizten Wohnungen Wärme benötigen, so setzt der Zimmerthermostat die Pumpe 5 in Tätigkeit und öffnet das Absperrorgan.
In an sich bekannter Weise ist für die Bereitung von Warmwasser in dem Wasserraum des Kessels eine entsprechende Heizschlange 8 angeordnet. Diese Heizschlange wird über ein Ventil 9 aus einer Kaltwassetzuleitung 10 gespeist. Das Austrittsende der Schlange 8 führt nicht unmittelbar zu den Verbrauchsstellen, sondern gemäss der Erfindung über einen Warmwasserbehälter 11, der auch in den Wasserraum des Heizkessels eingebaut ist. In der Nähe des Warmwasseraustrittes 12 ist ein weiterer empfindlicher Thermostat 13 eingebaut. Dieser Thermostat ist auf die Temperatur des Warmwassers eingestellt. Er betätigt die
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