AT205922B - Leicht versetzbare Abfüllsschnauze zum Füllen der Hunte im Stollen - Google Patents

Leicht versetzbare Abfüllsschnauze zum Füllen der Hunte im Stollen

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AT205922B
AT205922B AT401058A AT401058A AT205922B AT 205922 B AT205922 B AT 205922B AT 401058 A AT401058 A AT 401058A AT 401058 A AT401058 A AT 401058A AT 205922 B AT205922 B AT 205922B
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AT
Austria
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planks
filling
tunnel
tube
filling spout
Prior art date
Application number
AT401058A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Weghofer
Original Assignee
Hermann Weghofer
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures
    • B22D41/22Closures sliding-gate type, i.e. having a fixed plate and a movable plate in sliding contact with each other for selective registry of their openings
    • B22D41/28Plates therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


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  Leicht versetzbare Abfüllschnauze zum Füllen der Hunte im Stollen 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine leicht versetzbare und zerlegbare Abfüllschnauze zur Verwendung im Bergbau zum Füllen der Hunte z. B. aus Schrägschächten im Stollen. 



   Es sind Kohlenrutschen an Entladevorrichtungen oder im Stollen bekannt, bei welchen in einem aus Bohlen bestehenden und durch Schraubenbolzen verbundenen Gestell ein schwenkbarer Schieber das Gut gegen die   Abfüllschnauze   absperrt, während eine feststellbare, gelenkige und durch Zug od.   dgl. betätigbare Klappe   die Mündung der   Abfüllschnauze   abschliesst, so dass man jeweils ein bestimmtes Quantum an   abzufördern-   dem Gut in die Abfüllschnauze einlassen kann. überdies hat man bisher für diesen Zweck besonders aus Holz gezimmerte Abfüllvorrichtungen für das Füllen der Hunte hergestellt, die einen sehr grossen Verschleiss an Bohlen, Latten, Brettern, Nägeln od. dgl. beanspruchten.

   Derartige gezimmerte   Aibfüllvorrichtungen   beanspruchen nicht nur viel Holz sondern sind auch nach Auflassung der Abfüllstelle aus welchem Grund immer, nicht mehr zu verwenden ; das Holz, das verwendet wurde, ist verloren. 



   Bei dem Gegenstand der Erfindung handelt es sich darum, eine Abfüllschnauze zu schaffen, die an dem verlangten Ort im Schacht leicht anbringbar ist und die nach Erfüllung ihres Zwekkes wieder abgebaut und an einem andern Ort, wo Bedarf ist, nunmehr wieder hergestellt und angebracht werden kann. 



   Die Erfindung bezieht sich also auf leicht versetzbare Abfüllschnauzen zum Füllen der Hunte in Stollen aus Schrägschächten od. dgl. die gekennzeichnet sind durch ein Paar von in der Länge verstellbaren Stangen oder Streben mit an den Enden abgebogenen, winkelförmig zur   Längserstreckung   vorgesehenen Spitzen zum Einschlagen in die Stempel oder Bohlen des Stollenausbaues, wobei über die schräg von oben nach unten und hinten eingeschlagenen Stangen oder Streben, Latten oder Bohlen geschoben werden, die einer Abtfüllschnauze als Halterung dienen, die hinter die Bohlen eingesetzt ist. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht noch darin, dass die beiden Stangen oder Streben, die z. B. aus einem Rohrteil und einer in diesem verschiebbar oder verschraubbaren Stangenteil bestehen, im oberen Teil nahe den beiden Spitzen oder   Keilen mit Winlkelblechen   versehen sind, die zur   Abstützung   und Halterung einer Abschlussschalung dienen,. die durch Haken auf die Bleche aufgehängt wird. An Stelle der Metallstreben können auch Holzstreben durch Nägel befestigt werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung zu ersehen und werden an Hand der Beschreibung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. stellt Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie   I-I   der Fig. 2 im Querschnitt durch eine Stollenauskleidung dar, während die Fig. 2 eine Vorderansicht der Abfüllschnauze veranschaulicht. 



  Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie   II-II   der Fig. 2 und Fig. 4 ein Schaubild der aus starkem Blech hergestellten Abfüllschnauze mit den Halterungsflügeln. 



   Im wesentlichen besteht die Auskleidung eines Stollens, z. B. im   Kohlenbergbau,   aus den Ver-   tikalstempeln   1 und den Trams 2, die in bestimmten Abständen voneinander angeordnet sind. Es können die Wände mit starken Bohlen 3 verkleidet sein und die Decke mit Bohlen 4 abgeschirmt sein. Wo eine   Abfüllung des   Kohlenmaterials in Hunte 5 vorgenommen werden soll, wird die erfindungsgemässe Vorrichtung lösbar,. jedoch an Ort fest und haltbar angebracht.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus zwei z. B. aus Metall oder Holz bestehenden Haltern oder Streben. Bei Me-   tallstreiben   bestehen diese aus einem rohrförmigen Teil 6 und einer darin verschiebbaren Stange 7. Bestehen die Streben 6 aus Holz, so werden sie seitlich an die Stempel oder Trams angenagelt.

   Beide haben an den Enden bei 8 und 9 je eine Spitze angeschmiedet, die in die Stempel 1 bzw. in den Tram 2 eingeschlagen werden, in einer Schräglage, wie sie die Fig. 1 bzw. die Fig. 3 veranschaulichen. Es entstehen dadurch die Auflager für die Reihe von Latten oder Bohlen 10, die in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel eine nach vorne von oben nach unten und hinten geneigte Lage einnehmen. Zwischen den oberen und den unteren Bohlen 10 sind seitlich Bohlen 11 eingezogen, die nur auf   den Winkeliblechen   

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 13, 14 und den beiden Haltern 6, 7 aufruhen und nach den Seiten vorstehen, so dass eine Abfüllschnauze eingelegt werden kann.

   Diese besteht nach Fig. 4 aus einem Bodenblech 15 mit seitlichen Blechteilen 15a, nach unten abgebogenem Hakenteil 15b und seitlich rechtwinklig abgebogenen Teilen oder Winkeln 15c, wobei die vorne vorgesehenen, nach innen gebogenen kurzen Teile 15d zur Stützung eines Schiebers 16 dienen. Mit dem Hakenteil 15b wird diese Abfüllschnauze über die unteren Bohlen 10 gelegt und mit den seitlichen Hakenteilen 15c legt sich diese von hinten gegen die seitlichen Bohlen 11 an. Die   Abfüllschnauze   kann auch geteilt sein, wobei zwei Bleche 15 übereinander gelegt werden können. 



   Ober dieser so gebildeten öffnung können weitere Bohlen 10 gelegt werden oder es wird ein breiteres Bohlenstück 18 mittels Haken 19 von hinten über die in der Längsrichtung nach innen zu liegenden Blechwinkel 13, 14 aufgesteckt. 



   Zur Verklemmung der genannten Bohlen 10 und 11 gegen die hintere und obere Auskleidung des Stollens werden, wie aus der Seitenansicht der Fig. 3 hervorgeht, Abfälle von Stempelrundholz 20 in entsprechender Länge und Dicke eingelegt. Dadurch wird eine einfache und auch kostensparende Befestigung der genannten Teile erreicht. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Leicht   versetzbare Abfüllschnauze   zum Füllen der Hunte im Stollen aus Schrägschächten od.   dgl.,   gekennzeichnet durch ein Paar von in der Länge verstellbaren Stangen oder Streben (6, 7) mit an den Enden abgebogenen, winkelför- mig zur Längserstreckung vorgesehenen Spitzen   (8)   zum Einschlagen in die Stempel   (1)   oder Bohlen   (2)   des Stollenausbaues, wobei über die schräg von oben nach unten und hinten eingeschlagenen Stangen oder Streben (6, 7), Latten oder Bohlen (10) geschoben werden, die einer   Abfüllschnauze   
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   (10)   eingesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Abfüllschnauze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stangen (6, 7, aus je zwei Teilen (6 bzw. 7) bestehen, die gegeneinander verschiebbar sind, wobei der eine Teil (6) insbesondere ein Rohr und der andere Teil (7) eine in diesem Rohr verschiebbare und feststellbare Stange ist, und wobei das Rohr im oberen Bereich ein winkelförmiges Blechstück (13, 14) aufweist, dessen einer Flügel (13 Ibzw. 14, parallel zu der Lage der Bohlen (10) und der andere senkrecht nach vorne gerichtet ist.
    3. Abfüllschnauze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem eine schiefe Ebene bildenden Bodenblech (15), zwei Seitenblechen (15a) mit vorderen Halterungen (15d) für einen Schieber f) zum Abschluss des Gutes und zwei hinteren Flügeln (15c), die sich nach entgegengesetzten Seiten erstrecken und hinter die Schalung der Bohlen/10) eingreifen, und einem nach unten abgebogenen Blechteil (15b, besteht, mit dem sie hinter die Bohlen (10) eingehakt wird.
    4. Abfüllschnauze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich über die Schnauze fol5) vorstehenden Bohlen (11) der vorderen Verkleidung der Rutsche durch Stempelabfälle (20) verspreizt oder verdämmt sind.
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