AT205920B - Beladevorrichtung für Miststreuer - Google Patents

Beladevorrichtung für Miststreuer

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Publication number
AT205920B
AT205920B AT39358A AT39358A AT205920B AT 205920 B AT205920 B AT 205920B AT 39358 A AT39358 A AT 39358A AT 39358 A AT39358 A AT 39358A AT 205920 B AT205920 B AT 205920B
Authority
AT
Austria
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conveyor belt
manure
loading device
loading
ratchet wheel
Prior art date
Application number
AT39358A
Other languages
English (en)
Inventor
Sepp Auer
Original Assignee
Sepp Auer
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Beladevorrichtung für Miststreuer 
Bei   Strassenfahrzeugen sind bereits Be- und   Entladevorrichtungen bekannt geworden, welche aus einem schwenkbaren Förderband bestehen, durch welches Sand, Schotter od. dgl. in den Wagen oder aus dem Wagen geschafft werden kann.   Diese'für Schüttgüter   wie Sand, Kies, Getreide od. dgl. verwendbaren Einrichtungen sind jedoch für das Beladen von Stallmiststreuern nur bedingt verwendbar, da der Stallmist durch seinen zähen Zusammenhalt als verfilzte Masse sich nicht schütten lässt, sondern an der Abwurfstelle einen Haufen bildet, der erst wieder händisch verteilt werden müsste, wodurch der Vorteil der Ladevorrichtung zum grössten Teil entfiele.

   
 EMI1.1 
 wobei der unterhalb der Abwurfstelle des Förder- bandes eingeförderte Mist durch angetriebene Ver- teilervorrichtungen, vorzugsweise dem Rollboden, mit einem Verteilerschwenkhebel oder einer Ver- teilerschnecke, sowohl über die Länge als auch über die Breite der Ladepritsche des Miststreuers verteilt wird. Weitere Kennzeichen der Erfindung liegen in der besonderen Ausbildung der Roll- bodensteuerung sowie der Breitenverteilervorrich- tung und des   Förderbandes.   



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch   darge-   stellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Längsansicht des
Streuwagens, Fig. 2 eine Vorderansicht desselben und Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des För- derbandesinvergrössertemMassstab. 



   Der etwa als einachsiger Traktoranhänger aus-   gebildete Stallmiststreuer   weist in bekannter
Weise einen Rollboden 2 auf, der über einen   Klinkenradantrieb über   die Zapfwelle Z vom Traktor angetrieben wird. Am Hinterende des Miststreuers befinden sich die bekannten Streu- walzen, die den durch den   Rollboden   2 langsam seitlich oder rückwärts vorgeschobenen Mist auf den Kulturboden in bekannter Weise ausstreuen. 



   Um nun das Beladen eines solchen Miststreuers in einfachster Weise zu ermöglichen, wird erfin- dungsgemäss ein Förderband 5 an einem Ausleger
6 um eine Achse 7 oberhalb des Streukastens des
Miststreuers angelenkt und über ein Getrieberad
8 durch eine Kette 9 über das Getriebe des Mist- streuers von der Zapfwelle Z aus angetrieben. 



  Der Ausleger 6 mit dem Förderband 5 ist hiebei um die Achse 7 im Sinne der Pfeile   P1   und   P2   so verschwenkbar, dass er in der Ruhestellung a oberhalb des Streukastens liegt und in die Arbeitsstellung b händisch verschwenkt werden kann, wodurch das äussere Ende des Förderbandes auf den Miststapelplatz zu liegen kommt. Zur   selbsttätigen   Aufladung des Mistes kann das Förderband 5 auf seinen'Sprossen od. dgl. Greiferzinken tragen, welche sich durch, das Gewicht des   Förderbandes   in den Miststapel beim Umlauf des   Förderbandes   tiefer graben und den so aufgelesenen Mist über das   Förderband   in den Kasten des Miststreuers abwerfen.

   An Stelle oder neben diesen Greiferzinken kann auch am vorderen Ende des   Förderbandes   eine an sich bekannte, angetriebene Aufnahme-Trommel vorgesehen sein, welche sodann nur zur Beladung des äusseren Endes des Förderbandes herangezogen wird (beide Varianten sind in Fig. 1 nicht dargestellt). 



   Da das Förderband 5 zweckmässigerweise nur einen Teil der   Kastenbreite   des Miststreuers breit ist, würde der durch das   Förderband   vom Stapelplatz in den Wagen eingeschüttete Mist an einer einzigen Stelle dort kegelförmig aufgestaut werden. Um dies zu vermeiden, wird erfindungsgemäss sowohl über die Kastenlänge des Streuwagens als auch über die Kastenbreite eine automatische 
 EMI1.2 
 lung über die Kastenlänge wird etwa durch ein zweites Klinkenrad 4a und eine zweite Klinke 3a der Rollboden beim Normalumlauf der Zapfwelle Z nunmehr verkehrt angetrieben und schiebt solcherart den Mist von der hinteren Einfüllmündung des Förderbandes aus nach Massgabe des Beladungsfortschrittes automatisch gegen das vordere Kastenende.

   Zur   gleichmässigen   Verteilung des Mistes über die Breite des Kastens hingegen ist unterhalb der   Einwurfmündung   des   Förder-   bandes in den Wagenkasten eine Verteilervorrichtung 10 vorgesehen, welche im dargestellten Aus-   führungsbeispiel   etwa als Schwenkhebel ausgebildet ist, der nach Art eines Scheibenwischers im Sinne der Pfeile      und P4 hin und her pendelt und den abfallenden Mist über die Breite des Kastens gleichmässig verteilt.

   An Stelle des pen- 

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   delnden Verteilerstabes 10   kann naturgemäss auch eine zweiseitig wirkende Transportschnecke oder ein anderes Verteilerorgan vorgesehen sein, das den vom Förderband in den Kasten einfallenden Mist während des Abfalles über die Breite des Wagens gleichmässig verteilt. 



   In allen Fällen ermöglicht der beschriebene Erfindungsgegenstand sowohl ein selbsttätiges Beladen und eine gleichmässige Verteilung des Ladegutes   im Wagenkasten, unabhängig   davon, ob am jeweiligen Stapelort des Mistes Mistgreifer oder andere Ladegeräte vorhanden sind oder nicht. Die bauliche Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist eine beliebige. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Beladevorrichtung für Miststreuer unter Verwendung eines bei Strassenfahrzeugen bekannten schwenkbaren Förderbandes, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger des vom Streuergetriebe (8) angetriebenen Förderbandes   (5)   am Miststreuer   (1)   angelenkt ist, wobei der unterhalb der Abwurfstelle des   Förderbandes (   eingeförderte Mist durch angetriebene Verteilervorrichtungen, 
 EMI2.1 
 über die Breite der Ladepritsche des Miststreuers   (1)   verteilt wird.

Claims (1)

  1. 2. Beladevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Umsteuervorrichtung im Rollbodenantrieb (3, 4) des Miststreuers (1), vorzugsweise in Form eines Klinkenradantriebes (3, 4 ; 3a, 4a), wobei durch Rücklauf des Rollbodens (2) eine Verteilung des vom Förderband eingeschütteten Mistes über die Länge der Ladepritsche erreicht wird.
    3. Beladevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem Antrieb des Rollbodens über ein Klinkenrad, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Klinkenradantrieb (3, 4) für den Rollbodenvorschub ein zweiter entgegengesetzt gerichteter Klinkenradantridb (3a, 4a) für den Lauf des Rollbodens (2) im Sinne der Beladung vorgesehen ist.
    4. Beladevorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Förderband, dessen Breite nur einen Teil der Wagenbreite beträgt, gekennzeichnet durch einen Verteilerschwenkhebel (10) oder eine Verteilerschnecke (11) unterhalb der Abwurfstelle des För- EMI2.2 durch gekennzeichnet, dass das Förderband mit Greiferzinken versehen ist.
    6. Beladevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch eine vom Förderband (5) an- getriebene Aufnahmetrommel am äusseren Ende des Förderbandes.
AT39358A 1958-01-18 1958-01-18 Beladevorrichtung für Miststreuer AT205920B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3738579A (en) * 1971-12-13 1973-06-12 R Bretz Combination manure loader and spreader

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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