AT205774B - Magnetfeldprüfgerät - Google Patents
MagnetfeldprüfgerätInfo
- Publication number
- AT205774B AT205774B AT689456A AT689456A AT205774B AT 205774 B AT205774 B AT 205774B AT 689456 A AT689456 A AT 689456A AT 689456 A AT689456 A AT 689456A AT 205774 B AT205774 B AT 205774B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- magnetic field
- hood
- field tester
- magnetic
- test object
- Prior art date
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 title claims description 11
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000001678 irradiating effect Effects 0.000 description 2
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 1
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000006247 magnetic powder Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Magnetfeldprüfgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetfeldprüfgerät mit einer Einrichtung zur Erzeugung von einem oder mehreren magnetischen Kraftfeldern bestimmter Richtung, das Zur Auffindung sonst nicht sichtbarer Fehler wie Risse, Lunker usw., in einem ferromagnetischen Werk- oder Materialstück dient, das in diese Felder eingebracht ist. Zur Anzeige der Fehler benutzt man sogenannte Magnetpulver", die feingekörntes Eisen enthalten, welches zum Gebrauch in eine. (meist ölige) Emulsion eingebracht und auf dem Prüfstück aufgetragen wird. Durch Verdichtung der Eisenteilchen unter Einfluss des oder der Magnetfelder an den Fehlerstellen werden die letzteren sichtbar.
Diese bekannte Methode hat verschiedene Mängel und kann daher nicht in allen Fällen angewandt werden. So sind die Prüflinge häufig vom Vergüten oder einem Herstellungsverfahren her mit einer dunkel gefärbten Oberfläche versehen und lassen deshalb die sogenannte Bartbildung"nur schwer erkennen. Darum ist diese Anzeigeart einem zügigen Ablauf der Kontrolle im Produktionsprozess hinderlich. Versuche, farbige Magnetpulver zu finden führten mangels geeigneter Färbung bisher nicht zum Ziel.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, durch welche der Kraftlinienverlauf des oder der Magnetfelder in das oder die der Prüfling eingebracht ist, verbessert sichtbar gemacht wird, so dass der Fehlerort an Hand der "Bart-Bildung" leichter erkennbar ist. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass unter einer abgedichteten, durchsichtigen, den Prüfling und die Magnetjoche abdeckende Haube, vorzugsweise aus einem nicht magnetischen Stoff, eine den Prüfling bestrahlende Lichtquelle angeordnet ist und zur Beobachtung bzw. optischen Vergrö- sserung der am Prüfling in bekannter Weise sichtbar gemachten Fehlstellen Filter und bzw. oder Linsen an der Haube angeordnet sind. Die Haube wird vorzugsweise gegen Eindringen von Staub oder gasförmigen Fremdstoffen, die in ihren Innenraum eindringen könnten, abgedichtet.
Zweckmässig ist dies durch eine an sich bekannte Tauchkanten-Ausbildung der Unterkante erzielt, die in eine mit einem geeigneten Medium erfüllte Rinne eintaucht. Diese Abdichtung kann auch als elastische Lippendichtung ausgeführt und gegebenenfalls auch druckfest ausgebildet sein.
Die Beobachtung kann durch Anbringung optischer, eine Vergrösserung ergebender Gläser an der Haube oder durch Vorsetzen von Filterschichten verbessert werden, die entweder unmittelbar auf der Haube aufgetragen oder vorgesetzt werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gerätes nach der Erfindung.
In dem schrankartigen Aufbau 1 sind alle, die Funktion des Gerätes bedingenden Teile untergebracht. über der das Gerät nach oben abschliessenden Fläche 2 liegen die Polschuhe 3 und 4, auf welche ein Prüfling aufgelegt wird, der in das magnetische Kraftfeld eingeschaltet werden soll. Die Haube 6 trägt an der unteren Kante eine elastische Dichtung 7 und deckt Polschuhe 3 und 4 und Prüfling nach Herunterklappen gegen aussen ab. Der Innenraum wird durch eine Lichtquelle 8 bestrahlt und die Sicht durch das optische Mittel 9 verbessert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Magnetfeldprüfgerät mit einer Einrichtung zur Erzeugung von einem oder mehreren magnetischen Kraftfeldern bestimmter Richtung, dadurch gekennzeichnet, dass unter einer abgedichteten, durchsichtigen, den Prüfling und die Magnet joche (3, 4) - abdeckenden Haube (6), vorzugsweise aus nichtmagnetischem Stoff eine den Prüfling bestrahlende Lichtquelle (8) angeordnet ist und zur Beobachtung bzw. optischen Vergrösserung der am Prüfling in bekannter Weise sichtbar gemachten Fehlstellen Filter undloder Linsen an der Haube angeordnet sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Magnetfeld-Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube durch eine elastische Randzwischenlage (7) oder durch einen Tauchrand abgedichtet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT689456A AT205774B (de) | 1956-11-17 | 1956-11-17 | Magnetfeldprüfgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT689456A AT205774B (de) | 1956-11-17 | 1956-11-17 | Magnetfeldprüfgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT205774B true AT205774B (de) | 1959-10-10 |
Family
ID=3590827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT689456A AT205774B (de) | 1956-11-17 | 1956-11-17 | Magnetfeldprüfgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT205774B (de) |
-
1956
- 1956-11-17 AT AT689456A patent/AT205774B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2422417B2 (de) | Beleuchtungsvorrichtung fuer mikroskope | |
| AT205774B (de) | Magnetfeldprüfgerät | |
| DE604926C (de) | Gleisprueffahrzeug | |
| DE3339750C2 (de) | Vorrichtung zur Feststellung radioaktiver Bestrahlung organischer Materialien, insbesondere Lebens- und Genußmittel, durch Chemilumineszenzmessung | |
| DE603834C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung magnetischer Teilchen in unmagnetischen Stoffen mittels eines aeusseren, im wesentlichen raeumlich begrenzten magnetischen Feldes, durch das der zu untersuchende Stoff hindurchgefuehrt wird | |
| DE3135275C2 (de) | Vorrichtung zur Sichtprüfung von Radialwellendichtringen | |
| DE2820754C2 (de) | Radioaktive &uarr;5&uarr;&uarr;7&uarr; Co-Quelle | |
| DE3145090A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum pruefen magnetisierbarer bauteile auf fehler | |
| DE10039725A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Prüfmittel-Kontrolle bei der Magnetpulver-Rißprüfung | |
| AT138470B (de) | Heizeinrichtung für den Gaufrierzylinder an Maschinen zum Gaufrieren von Filmen. | |
| DE639798C (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer metallographischer Schliffproben | |
| DE746089C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Koagulationszeit von Fluessigkeiten, insbesondere von Blut | |
| DE849191C (de) | Reaktionsgefaess fuer magnetische Betaetigung | |
| DE1473368A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Haertebestimmung | |
| AT262655B (de) | Optisches Registrier- und Prüfgerät für geschliffene Edel- oder Schmucksteine | |
| DE914288C (de) | Verfahren zum Betrieb eines mit einer Aperturblende ausgeruesteten Elektronenmikroskops, insbesondere UEbermikroskops | |
| DE338385C (de) | Verfahren zur Kontrolle von Mischungs-, Impraegnierungs-, Auswaschungs-, Anreicherungs- und Sortierungsverfahren | |
| AT159094B (de) | Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder. | |
| DE836119C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Verschmutzungsgrades von Milch oder anderen Fluessigkeiten | |
| DE891308C (de) | Mit permanentmagnetischer Erregung arbeitende regelbare Optik fuer Elektronenmikroskope | |
| AT154258B (de) | Verfahren zur Feststellung von Herstellungsfehlern von Strümpfen. | |
| DE2628939C2 (de) | Verfahren zum Freihalten einer Beobachtungsöffnung, insbesondere bei einem Hochofen | |
| DE740319C (de) | Einrichtung zum gleichzeitigen Pruefen mehrerer ringfoermiger Werkstuecke | |
| DE850527C (de) | Verfahren zur Beobachtung mit Phasenkontrast | |
| DE758245C (de) | Einrichtung zur Untersuchung der Kristallstruktur mit Kathodenstrahlen zur Aufnahme der Beugungsringe |