AT159094B - Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder. - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder.

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AT159094B
AT159094B AT159094DA AT159094B AT 159094 B AT159094 B AT 159094B AT 159094D A AT159094D A AT 159094DA AT 159094 B AT159094 B AT 159094B
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AT
Austria
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wires
pipes
aid
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wire ropes
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Rudolf Dr Ing Berthold
Sverre Dipl Ing Schleip
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Rudolf Dr Ing Berthold
Sverre Dipl Ing Schleip
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  Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Ililfe magnetischer Streufelder. 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten,
Rohren, Stangenmaterial od.   dgl.,   insbesondere auf Querfehler (Querrisse) mit Hilfe magnetischer
Streufelder unter Verwendung eines mit an seinen Schenkelenden befindliehen aufklappbaren, den betreffenden Prüfkörper aufnehmenden Lagern und Polschuhen ausgerüsteten Elektromagneten zur
Längsmagnetisierung des Prüfkörpers. Derartig ausgebildete Elektromagnete gewährleisten einmal eine bequeme und schnelle Magnetisierung der   Priifstüeke,   vor allem aber einen ausgezeichneten   magnetischen Schluss   mit dem Prüfkörper. 



   Prüfeinrichtungen dieser Art sind bereits bekannt geworden. Bei diesen waren zwischen den
Polen des mit Wechselstrom erregten Elektromagneten feste Prüfspulen angeordnet. Derartige Prüf- einrichtungen haben sich jedoch in der Praxis als sehr nachteilig herausgestellt. Durch die Verwendung von Wechselstrom zur Erregung des Elektromagneten war infolge des bekannten Skineffektes eine verhältnismässig schlechte magnetische Sättigung des Prüfkörpers und damit eine geringe Anzeige- empfindlichkeit bezüglich im Prüfkörper tiefer liegender Fehlstellen bedingt. Ausserdem war auch nur eine verhältnismässig kleine Prüfgeschwindigkeit zu erzielen, da man mit der Frequenz des zur
Felderregung benutzten Wechselstromes nicht unbegrenzt heraufgehen konnte, wenn man bedenkt, dass hiemit eine Steigerung des erwähnten nachteiligen Skineffektes verbunden würde. 



   Diese Nachteile lassen sich durch eine Prüfeinrichtung der eingangs gekennzeichneten Art vermeiden, bei der erfindungsgemäss zwischen den Polen des in an sich bekannter Weise mit Gleichstrom arbeitenden Elektromagneten zur Längsmagnetisierung des Prüfkörpers eine oder mehrere in der Längsrichtung des Prüfkörpers (der Richtung des Kraftflusses im Prüfkörper) und in Richtung ihrer   Fläche schwingende   flache Messspulen vorgesehen sind, die mit ihrer Fläche den Umfang des Prüfkörpers vorzugsweise weitestgehend jedoch höchstens bis auf eine Trennfuge umschliessen und mit einem Anzeigeinstrument in Verbindung stehen. In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Messspulen zwecks Anpassung an das Profil der Prüfkörper flexibel ausgebildet. 



   Durch die erfindungsgemässe Verwendung von in   Längsrichtung   des Prüfkörpers schwingenden   flachen- Messspulen   und durch die gleichzeitige an sich bekannte Anwendung von Gleichstrom zur Erregung des Elektromagneten wird eine grosse   Anzeigeempfindliehkeit-bezüglich   tieferliegender Fehlstellen sowie eine verhältnismässig grosse   Prüfgeschwindigkeit   erreicht. Dadurch, dass die schwingenden Messspulen den Umfang des Prüfkörpers weitestgehend   umschliessen,   ist die Gewähr gegeben, dass an beliebiger Stelle des von den Spulen umschlossenen   Prüfkörperquerschnittes   eventuell vorhandene Fehlstellen   zunächst   einmal überhaupt erfasst werden, deren Lokalisierung dann durch andere Massnahmen erfolgen kann.

   Indem dafür gesorgt ist, dass die Messspulen den Prüfkörper höchstens bis auf eine Trennfuge   umschliessen,   ist man in der Lage, die Spulen geteilt, d. h. beispielsweise mittels scharnierartiger Gelenke als Klappspulen auszuführen, wodurch deren Anbringung am Prüfkörper sehr erleichtert und beschleunigt werden kann im Gegensatz zu geschlossenen Messspulen, durch die man die Prüfkörper erst mühsam hindurchführen muss, was vielfach Schwierigkeiten macht und bei   "endlosen"Prüfkörpern,   z. B. bei in Betrieb befindlichen Förderseilen überhaupt nicht durchführbar wäre. Es sei darauf hingewiesen, dass schwingende Messspulen an sich, jedoch im Zusammenhang mit   grundsätzlich   andern magnetischen   Prüfeinrichtungen   bekannt geworden sind.

   Im übrigen sind die auch nicht gemäss vorliegender Erfindung ausgebildet. 

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   Im folgenden ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Gesamtanordnung der Einrichtung von vorne und von der Seite.
Mit 1 ist ein mit Gleichstrom arbeitender Elektromagnet bezeichnet, der an seinen Schenkelenden aufklappbare, den   Prüfkörper,   beispielsweise ein Drahtseil   5,   aufnehmende Lager und Polschuhe 3, 3'sowie Erregerspulen 2,   2'besitzt.   In die aufklappbaren Lager und Polschuhe sind dem Profil des Drahtseiles 5 angepasste Einsatzstüeke   4   eingesetzt. Mit 8 ist ein Stromzuführungskabel angedeutet.

   Der Elektromagnet erzeugt im Drahtseil eine kräftige   Längsmagnetisierung.   Zwischen den Polen des Elektromagneten ist eine in   Längsrichtung   des Drahtseiles, also in Richtung der magnetischen Kraftlinien schwingende flache Messspule 6 angedeutet, die dem Profil des Drahtseiles angepasst ist und sich verhältnismässig eng an dieses anlegt. Eine Vorrichtung, welche die Messspule in die erwähnte schwingende Bewegung versetzt, ist nicht weiter dargestellt. Diesem Zweck kann beispielsweise ein zweckentsprechend ausgebildeter Elektromotor dienen, der die Messspule z. B.   1500   Schwingungen in der Minute ausführen lässt, wobei die Amplitude der Schwingung beispielsweise   5 mm   beträgt.

   Die flache   Messspule   steht über einen nicht weiter angedeuteten Verstärker mit einem Anzeigeinstrument 7 in Verbindung. 



   Wie derartige flache   Messspulen   in der praktischen Ausführung aussehen und verwendet werden, zeigt Fig. 3, in welcher ein aus zwei flachen Einzelspulen 6', 6"zusammengesetztes zweiteiliges Klappspulensystem dargestellt ist, welches das Drahtseil   5   weitestgehend, bis auf eine Trennfuge umschliesst. 



  Jede der Spulen steht mit einem nicht weiter angedeuteten Anzeigeinstrument in Verbindung. 



   Fig. 4 zeigt einen Blick auf die Innenseite der einen flachen   Messspule   6'. 



   Die Wirkungsweise der Prüfeinrichtung ist die, dass der Elektromagnet samt der Anzeigevorrichtung längs des Drahtseiles verschoben wird. Hiebei wird das Drahtseil der Länge nach durch das magnetische Feld des Elektromagneten geführt. Sobald irgendein Querfehler im Material die magnetisierte Zone des Drahtseiles passiert, tritt eine Veränderung der von dem magnetischen Felde auf die schwingende   Messspule   wirkenden Induktion auf, was sich durch einen Ausschlag am Anzeigeinstrument bemerkbar macht. Um eine   Fehlerstelle   zu lokalisieren, kann man so vorgehen, dass man eine mehrteilige, beispielsweise zweiteilige (vgl.

   Fig. 3) oder dreiteilige Klappspule verwendet und die in den beispielsweise drei Teilspulen über eine Fehlstelle indizierten Stromstoss zu drei Anzeigeinstrumenten leitet, deren   Ansehläge durch Lichtzeiger nach   Belieben auf einer Mattscheibe sichtbar gemacht oder auf Filmstreifen registriert werden können. Aus den verschiedenen Grössen der Mess-   instrumentenanzeigen   ist nach einem graphischen Verfahren die Lage der Fehlstelle im Seilquersehnitt zu bestimmen.   Querschnittsschwächungen   von etwa   0'5% können   sowohl bei bewegter als bei stillstehender Apparatur nachgewiesen werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder unter Verwendung eines mit an seinen Schenkelenden befindlichen aufklappbaren, den Prüfkörper aufnehmenden Lagern und Polschuhen ausgerüsteten Elektromagneten zur Längsmagnetisierung des Prüfkörpers, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Polen des in an sich bekannter Weise mit Gleichstrom arbeitenden Elektromagneten zur Längsmagnetisierung des Prüfkörpers eine oder mehrere in der   Längsrichtung   des Prüfkörpers (der Richtung des Kraftflusses im Prüfkörper) und in Richtung ihrer Fläche schwingende flache   1\lessspulen   vorgesehen sind, die mit ihrer Fläche den Umfang des Prüfkörpers vorzugsweise weitestgehend,

   jedoch höchstens bis auf eine Trennfuge umschliessen und mit einem Anzeigeinstrument in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messspulen zwecks Anpassung an das Profil des Prüfkörpers flexibel ausgebildet sind.
AT159094D 1936-12-02 1937-07-21 Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder. AT159094B (de)

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AT159094B true AT159094B (de) 1940-07-10

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AT159094D AT159094B (de) 1936-12-02 1937-07-21 Einrichtung zum Prüfen von magnetisierbaren Drahtseilen, Drähten, Rohren, Stangenmaterial od. dgl., insbesondere auf Querfehler mit Hilfe magnetischer Streufelder.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2685672A (en) * 1952-03-01 1954-08-03 Tuboscope Company Apparatus for magnetic detection of flaws in ferromagnetic pipe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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