AT205395B - Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen

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AT205395B
AT205395B AT456357A AT456357A AT205395B AT 205395 B AT205395 B AT 205395B AT 456357 A AT456357 A AT 456357A AT 456357 A AT456357 A AT 456357A AT 205395 B AT205395 B AT 205395B
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Hauni Werke Koerber & Co Kg
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  Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen, bei der unterhalb des Abgabebereiches einer der Zuführung des Tabaks dienenden Fördereinrichtung angeordnete Vibrationsverteiler in einer der Zahl der Zigarettenmaschinen entsprechenden Anzahl angeordnet sind. Bei derartigen Vorrichtungen haben sich in bezug auf die Gleichmä- ssigkeit der Beschickung gewisse Mängel herausgestellt, die nicht in jedem Falle in Kauf genommen werden können. Ein besonderer Nachteil ist darin gelegen, dass der einer abgeschalteten Maschine zugehörige   Vibrationsverteiler fortlaufendweiterbeschicktwird, so dassder für   diese Maschine vorgesehene Tabak laufend zurückgeführt werden muss. 



   Um nun eine vollständig gleichmässige Beschickung zu erreichen, wird gemäss der Erfindung eine in Förderrichtung der Vibrationsverteiler arbeitende Fördervorrichtung vorgesehen, die in der Zahl der zu beschickenden Zigarettenmaschinen entsprechende, einzeln stillsetzbare Bahnen unterteilt ist. 



   EinAusführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Es   zeigen : Fig. 1   eine Draufsicht auf eine Beschickungsanlage für vier Zigarettenmaschinen, Fig. 2 eine Seitenansicht der Anlage, zum Teil im Schnitt. 



   Der von dem Schnittabaklager in bekannter, nicht dargestellter Weise dem Vorratsbehälter la des Zusetzers 1 zugeführte Schnittabak 2 wird von dessen Mitnehmern lb in dünner Schicht an die unterhalb der Abgabestelle des Zusetzers 1 angeordnete Aufgabestelle des in der Länge in Rinnen 3 und 4 geteilten Schwingförderers abgegeben. Gestaffelte Rechenräder 5 und 6 kämmen den überschüssigen Tabak bis zur gewünschten Schichthöhe ab und werfen ihn in den Vorratsbehälter la zurück. Die in gleichmässiger Höhe an die Rinnen 3 des Schwingförderers abgegebene Tabakschicht wird von diesen über die Rinnen 4 an umlaufende Stachelwalzen 7 abgegeben. Eine Andrückvorrichtung 8 drückt den Tabak an die Stachelwalzen 7 an. Schlägerwalzen 9 schlagen den Tabak aus den Stachelwalzen 7 heraus. 



   Der herausgeschlagene Tabak 2'fällt in die   Einfallöffnungen   10 der jeder Zigarettenmaschine zugeordneten pneumatischen   Förderleitung   11. Der gemeinsame Antrieb sämtlicher Rinnen 3 und 4 des Schwingförderers erfolgt durch ein Schwingfördersystem 12, das in bekannter Weise durch einen Kurbetrieb 13 angetrieben wird. Die den Stachelwalzen 7 zugekehrten Rinnen 4 sind im Drehpunkt 14 schwenkbar vorgesehen. An den unterhalb der Rinnen 3 angeordneten Enden der Rinnen 4 sind Lagerbolzen 15 befestigt, in die Gabelbügel 16 drehbar eingreifen. Die Gabelbügel 16 sind mit in Führungen 17 aut-und abbewegbaren Hubstangen 18 eines Hubmagneten 19 verbunden. Zur Rückführung des Tabaks 2" zum Vorratsbehälter la des Zusetzers 1 ist unterhalb der auf-und abbewegbaren Enden der Rinnen 4 ein Förderband 20 angeordnet. 



   In   Fig. 1   ist eine Anlage für vier Zigarettenmaschinen dargestellt. Der Zusetzer 1 ist nun erfindungsgemäss in vier Bahnen 21 mit den zugehörigen Antriebswalzen 22 unterteilt. Der Antrieb erfolgt von einer gemeinsamen Welle 23 aus, die in nicht dargestellter Weise gegebenenfalls über ein Regelgetriebe angetrieben wird. Kupplungen 24 dienen zum lösbaren Verbinden der Welle 23 mit den Antriebswalzen 22. 



   Die Arbeitsweise ist folgende : Im allgemeinen sind alle vier Zigarettenmaschinen in Betrieb, und die Kupplungen 24 verbinden die Antriebswelle 23 mit jeder der Antriebswalzen 22. Jede der Bahnen 21 fördert daher von dem Vorratsbehälter la den Tabak 2 über die Rinnen 3 und 4 und die Stachelwalzen 7 

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 mit den Schläger walzen 9 in die Einfallöffnungen 10 der pneumatischen Förderleitungen 11. Die Hubmagneten 19 stehen unter Spannung und ziehen die Hubstange 18 nach oben. Hiedurch verbleiben die Rinnen 4 in der etwa waagrechten Beschickungsstellung. Wird an   : Üner Zigarettenmaschine   kein Tabak mehr benötigt, schaltet der Maschinenführer die dieser Maschine zugehörige Beschickung ab. Dadurch wird der Stromkreis des Hubmagneten 19 unterbrochen und die zugehörige Kupplung 24 ausgekuppelt.

   Da die Rinnen 3 und 4 weiterschwingen, wird der noch auf diesen befindliche Tabak von dem Förderband 20   zur Rückführung Übernommen.   Da die zugehörige Bahn 21 stillsteht, wird kein weiterer Tabak zugeführt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigaretten- maschinen, bei der unterhalb des Abgabebereiches einer der Zuführung des Tabaks dienenden Förderein- richtung angeordnete Vibrationsverteiler in einer der Zahl der Zigarettenmaschinen entsprechenden An- zahl angeordnet sind, dadurch   gekennzeichnet, dass   eine in Förderrichtung der Vibrationsverteiler (3, 4) arbeitende Fördervorrichtung vorgesehen ist, die in der Zahl der zu beschickenden Zigarettenmaschinen entsprechende, einzeln stillsetzbare Bahnen (21) unterteilt ist. 
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AT456357A 1956-09-26 1957-07-11 Vorrichtung zum Fördern und Verteilen von Schnittabak beim Beschicken mehrerer Zigarettenmaschinen AT205395B (de)

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