AT205260B - Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode - Google Patents
Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven MethodeInfo
- Publication number
- AT205260B AT205260B AT319658A AT319658A AT205260B AT 205260 B AT205260 B AT 205260B AT 319658 A AT319658 A AT 319658A AT 319658 A AT319658 A AT 319658A AT 205260 B AT205260 B AT 205260B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- magnetization
- wire ropes
- destructive testing
- procedure
- magnetic induction
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 12
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 title claims description 7
- 238000009659 non-destructive testing Methods 0.000 title claims description 5
- 230000006698 induction Effects 0.000 title description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 8
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/72—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
- G01N27/82—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
- G01N27/83—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws by investigating stray magnetic fields
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/72—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
- G01N27/82—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode.
Die magnetinduktiven Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung von Drahtseilen erfassen mit
EMI1.1
len-die magnetischen Eigenschaften der untersuchten Drahtseile, wodurch auf innere und äussere Fehler in Form von Drahtbrüche, Kerben, Korrosionen und Albnützungserscheinungen geschlossen werden kann. Die Seile werden in Längsrichtung magnetisiert, wobei sowohl Gleich- als auch Wechselfelder Verwendung finden. Die Induktionsspulen sind häufig biegsam ausgebildet, um sie an verschiedene Seildurchmesser anpassen zu können. Die gewählten magnetischen Feldstärken sind in den meisten Fällen sehr hoch, um einerseits eine ausreichende Tiefenwirkung zu erzielen und anderseits störende Einflüsse von zufälligen magnetischen Restfeldern mit Sicherheit ausschalten zu können.
Die Erzeugung der erforderlichen starken Magnetfelder stösst auf gewisse Schwierigkeiten bei der Untersuchung von montierten Seilen an Seilbahnen und sonstigen 8eilförderanlagen.
Bei einem bekannten Verfahren wird ein einzelner isolierter Leiter an Ort und Stelle zu einer Magnetisierungsspule. über das Seil gewickelt, deren Achse mit der Seilachse zusammenfällt.
Die magnetische Feldstäi ke ist proportional dem Produkt aus Windungszahl und Magnetisie- rungsstromstärke. Um die erforderlichen hohen Feldstärken zu erreichen,. benötigt man entweder sehr leistungsfähige Stromquellen oder hohe Windungszahlen. Da leistungsfähige Stromquellen sich wegen ihres grossen Gewichtes bei der Prüfung von. Seilbahnanlagen verbieten und zudem auch sehr grosse Leiterquerschnitte erfordern, wählt man im allgemeinen grössere Windungs-
EMI1.2
gro-ssen Windungszahlen ist sehr zeitraubend, was sich besonders bei der Untersuchung von Seilbahnen mit vielen Stützen ungünstig auswirkt, da . bei jeder Stütze die Magnetisierungswicklung abgenommen und neu aufgebracht werden muss.
Maschinelle Einrichtungen zur Aufbringung der Wicklungen verringern wohl den Zeitbedarf, sie stellen aber einen zusätzlichen, sehr ins Gewicht fallenden Aufwand dar.
Es ist weiters vorgeschlagen worden, das Solenoid zweiteilig auszubilden. Jede Solenoidhälfte besteht aus einer Anzahl von halbkreisförmigen Leiterringen, die beim Zusammenfügen der beiden auf das Seil gebrachten Solenoidhälften mit Hilfe von Kontakten oder Steckern za einem Solenoid zusammengeschlossen werden. Die wesentlichen Nachteile dieser Einrichtungen bestehen in der Störanfälligkeit der zahlreichen Kontakte und in den hohen Übergangswiderstän- den.
Es sind ferner Einrichtungen bekannt, bei denen die Magnetisierung der Seile mittels jochförmig ausgebildeter Elektromagnete erfolgt. Ihr Hauptnachteil ist ihr hohes Gewicht sowie die Ungleichförmigkeit des Magnetfeldes, die sich durch unvermeidbare Schwankungen der Breite der Luftspalte zwischen Seil und Elektromagnet während des Prüfbetriebes ergeiben.
Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet diese Nachteile durch Verwendung eines vieladrigen Kabels, das in mehreren Windungen um das '|Seil gewickelt wird und hienach mit Hilfe einer Steckervertbindung zu einer Magnetisierungswicklung zusammengeschlossen wird, bei der die einzelnen Adern des vieladrigen Kabels in Serie geschaltet und nacheinander in der gleichen Richtung vom Magnetisierungsstrom durchflossen werden. Die für die Magnetisierung wirksame Windungszahl ist gegeben durch das Produkt aus der Anzahl der Adern des Kabels und der Anzahl der Windungen des Kabels um das Seil.
Verwendet man beispielsweise ein Kabel mit 37 Adern, das in 26 Windungen um das Seil gewickelt wird, so erhält man nach dem Zusam- menschliessen durch die Steckerverlbindung ein Solenoid mit 962 wirksamen Windungen.
Der Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber der Verwendung eines Einzelleiters bei der Herstellung der Magnetisierungsspule liegt vor allem in der Verringerung des Zeitaufwandes, da beim
EMI1.3
der-selben Windungszahl nur 26 Wicklungen hergestellt werden müssen, gegenüber 962 bei Verwen-
<Desc/Clms Page number 2>
dung eines Einzelleiter. Es hat sich ferner gezeigt, dass das dickere, mehradrige Kabel in der Praxis leichter zu handhaben ist, als der dünnere Einzeldraht, der zu unerwünschten Knotenbildungen und Verdrehungen neigt. Vorteilhaft ist ferner der Wegfall jeglicher maschineller Wicklungsvorrichtungen, da die geringe Anzahl der erforderlichen Wicklungen ohne weiteres in kurzer Zeit von Hand aus hergestellt werden kann.
Gegenüber zweigeteilten Solenoide besitzt die neue Einrichtung den Vorteil der wesentlich ge- ringeren Störanfälligkeit, da weniger Kontaktstellen verwendet werden müssen. Sie sind zudem noch in einem Stecker vereinigt, und dadurch besser geschützt als die Kontakte der beiden So- Jenoldhälften.
Gegenüber der Verwendung von Elektromagneten besitzt die neue Einrichtung den Vorteil einer weitgehenden Konstanz der magnetischen Feldstärke, unabhängig von Veränderungen des Luftspaltes. Die neue Einrichtung zeichnet sich ferner durch geringeres Gewicht aus, da das Gewicht der Eisenjoche wegfällt.
Die neue Einrichtung eignet sich für die Erzeugung von Gleich- und von Wechselfeldern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode, dadurch gekennzeichnet, dass ein vieladriges Kabel mehrmals um das Seil gewickelt wird und hienach mit Hilfe einer Steckverbindung zu einer Magnetisierungswicklung zusammengeschlossen wird, bei der die einzelnen Adern des vieladrigen Kabels in Serie geschaltet und nebeneinander in der gleichen Rich- EMI2.1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT319658A AT205260B (de) | 1958-05-03 | 1958-05-03 | Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT319658A AT205260B (de) | 1958-05-03 | 1958-05-03 | Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT205260B true AT205260B (de) | 1959-09-10 |
Family
ID=3546834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT319658A AT205260B (de) | 1958-05-03 | 1958-05-03 | Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT205260B (de) |
-
1958
- 1958-05-03 AT AT319658A patent/AT205260B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT205260B (de) | Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode | |
| DE1573911B1 (de) | Pruefspule zum zerstoerungsfreien Pruefen von Drahtseilen und Gegenstaenden aehnlicher Form | |
| DE1573066A1 (de) | Induktions-Messgeraet fuer Fluessigkeitsstroemungen | |
| AT167390B (de) | Sprech- und Hörkopf für Geräte zur Tonaufzeichnung auf magnetische Tonschriftträger | |
| DE463541C (de) | Elektromagnetischer Apparat mit Kern aus magnetischem Material, insbesondere Relais, Anzeigevorrichtung, Selbstinduktionsspule o. dgl. fuer Gleichstrombelastung mit ueberlagerten Wechsel- oder fluktuierenden Stroemen | |
| AT119410B (de) | Fernmeldekabel. | |
| AT8507B (de) | Geräth zum Anzeigen und Messen pulsierender oder wechselnder magnetischer Felder. | |
| DE906723C (de) | Drosselspule | |
| DE491987C (de) | Hochspannungseinleiterkabel | |
| DE457003C (de) | Einrichtung zur Verminderung erdmagnetischer Stoerungen bei induktiv belasteten Kabeln, insbesondere Seekabeln | |
| DE1573451C (de) | Spulenvorrichtung für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung | |
| AT32691B (de) | Kabel mit Induktionsspulen innerhalb des Kabelmantels. | |
| AT228332B (de) | ||
| DE447864C (de) | Verfahren zum Feststellen von Wandstaerken oder Querschnittsaenderungen von Rohren | |
| DE869657C (de) | Elektrische Drosselspule, insbesondere fuer Leuchtstofflampen | |
| DE29763C (de) | Elektro-Magnet | |
| DE880169C (de) | Verfahren zur Pruefung lamellierter Leiterstaebe auf Teilleiterschluss | |
| DE838022C (de) | Triebsystem für Induktionsmeßgeräte, insbesondere Induktionszähler | |
| AT220679B (de) | Einrichtung zum Schutze von Fernmeldekabeln gegen induktive Beeinflussung durch Starkstromanlagen | |
| DE432480C (de) | Induktiv belasteter Signalleiter | |
| DE328526C (de) | Als Abzweigspule ausgebildeter Fernsprechuebertrager | |
| DE546377C (de) | Mit Wechsel- oder Drehstrom erregter Lasthebemagnet | |
| DE906827C (de) | Verbindungsleitung zwischen Klemme und Wicklung bei Hoechstspannungs- und Hoechstleistungs-Einphasentransformatoren | |
| DE832622C (de) | Hohlleiter fuer Hochspannungsfreileitungen | |
| AT97074B (de) | Elektromagnetisches Vielfachrelais. |