AT205260B - Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode - Google Patents

Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode

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Description


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  Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode. 



   Die magnetinduktiven Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung von Drahtseilen erfassen mit 
 EMI1.1 
 len-die magnetischen Eigenschaften der untersuchten Drahtseile, wodurch auf innere und äussere Fehler in Form von Drahtbrüche, Kerben, Korrosionen und   Albnützungserscheinungen   geschlossen werden kann. Die Seile werden in   Längsrichtung magnetisiert, wobei sowohl Gleich-    als auch Wechselfelder Verwendung finden. Die Induktionsspulen sind häufig biegsam ausgebildet, um sie an verschiedene Seildurchmesser anpassen zu können. Die gewählten magnetischen Feldstärken sind in den meisten Fällen sehr hoch, um einerseits eine ausreichende Tiefenwirkung zu erzielen und anderseits störende Einflüsse von zufälligen magnetischen Restfeldern mit Sicherheit ausschalten zu können.

   Die Erzeugung der erforderlichen starken Magnetfelder stösst auf gewisse Schwierigkeiten bei der Untersuchung von montierten Seilen an Seilbahnen und sonstigen   8eilförderanlagen.   



   Bei einem bekannten Verfahren wird ein einzelner isolierter Leiter an Ort und Stelle zu einer Magnetisierungsspule. über das Seil gewickelt, deren Achse mit der Seilachse zusammenfällt. 



     Die magnetische Feldstäi ke   ist proportional dem Produkt aus Windungszahl und Magnetisie-   rungsstromstärke.   Um die erforderlichen hohen Feldstärken zu erreichen,. benötigt man entweder sehr leistungsfähige Stromquellen oder hohe Windungszahlen. Da leistungsfähige Stromquellen sich wegen ihres grossen Gewichtes bei der Prüfung von. Seilbahnanlagen verbieten und zudem auch sehr grosse Leiterquerschnitte erfordern, wählt man im allgemeinen grössere Windungs- 
 EMI1.2 
 gro-ssen Windungszahlen ist sehr zeitraubend, was sich besonders bei der Untersuchung von Seilbahnen mit vielen Stützen ungünstig auswirkt, da . bei jeder Stütze die Magnetisierungswicklung abgenommen und neu aufgebracht werden muss.

   Maschinelle Einrichtungen zur Aufbringung der Wicklungen verringern wohl den Zeitbedarf, sie stellen aber einen zusätzlichen, sehr ins Gewicht fallenden Aufwand dar. 



   Es ist   weiters   vorgeschlagen worden, das Solenoid zweiteilig auszubilden. Jede Solenoidhälfte besteht aus einer Anzahl von halbkreisförmigen Leiterringen, die beim Zusammenfügen der beiden auf das Seil gebrachten Solenoidhälften mit Hilfe von Kontakten oder Steckern   za   einem Solenoid zusammengeschlossen werden. Die wesentlichen Nachteile dieser Einrichtungen bestehen in der Störanfälligkeit der zahlreichen Kontakte und in den   hohen Übergangswiderstän-   den. 



   Es sind ferner Einrichtungen bekannt, bei denen die Magnetisierung der Seile mittels jochförmig ausgebildeter Elektromagnete erfolgt. Ihr Hauptnachteil ist ihr hohes Gewicht sowie die Ungleichförmigkeit des Magnetfeldes, die sich durch unvermeidbare Schwankungen der Breite der Luftspalte zwischen Seil und Elektromagnet während des   Prüfbetriebes ergeiben.   



   Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet diese Nachteile durch Verwendung eines vieladrigen Kabels, das in mehreren Windungen um das   '|Seil   gewickelt wird   und hienach   mit Hilfe einer Steckervertbindung zu einer Magnetisierungswicklung zusammengeschlossen wird, bei der die einzelnen Adern des vieladrigen Kabels in Serie geschaltet und nacheinander in der gleichen Richtung vom Magnetisierungsstrom durchflossen werden. Die für die Magnetisierung wirksame Windungszahl ist gegeben durch das Produkt aus der Anzahl der Adern des Kabels und der Anzahl der Windungen des Kabels um das Seil.
Verwendet man beispielsweise ein Kabel mit 37 Adern, das in 26 Windungen um das Seil gewickelt wird, so erhält man nach dem Zusam-   menschliessen   durch die Steckerverlbindung ein Solenoid mit 962 wirksamen Windungen. 



   Der Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber der Verwendung eines Einzelleiters bei der Herstellung der Magnetisierungsspule liegt vor allem in der Verringerung des Zeitaufwandes, da beim 
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 der-selben Windungszahl nur 26 Wicklungen hergestellt werden müssen, gegenüber 962 bei Verwen- 

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 dung eines Einzelleiter. Es hat sich ferner gezeigt, dass das dickere, mehradrige Kabel in der Praxis leichter zu handhaben ist, als der dünnere Einzeldraht, der zu unerwünschten Knotenbildungen und Verdrehungen neigt. Vorteilhaft ist ferner der Wegfall jeglicher maschineller   Wicklungsvorrichtungen,   da die geringe Anzahl der erforderlichen Wicklungen ohne weiteres in kurzer Zeit von Hand aus hergestellt werden kann. 



   Gegenüber zweigeteilten Solenoide besitzt die neue Einrichtung den Vorteil der wesentlich ge-   ringeren Störanfälligkeit,   da weniger Kontaktstellen verwendet werden müssen. Sie sind zudem noch in einem Stecker vereinigt, und dadurch besser geschützt als die Kontakte der beiden So-   Jenoldhälften.   



   Gegenüber der Verwendung von Elektromagneten besitzt die neue Einrichtung den Vorteil einer weitgehenden Konstanz der magnetischen Feldstärke,   unabhängig   von Veränderungen des Luftspaltes. Die neue Einrichtung zeichnet sich ferner durch geringeres Gewicht aus, da das Gewicht der Eisenjoche wegfällt. 



   Die neue Einrichtung eignet sich für die Erzeugung von Gleich- und von Wechselfeldern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode, dadurch gekennzeichnet, dass ein vieladriges Kabel mehrmals um das Seil gewickelt wird und hienach mit Hilfe einer Steckverbindung zu einer Magnetisierungswicklung zusammengeschlossen wird, bei der die einzelnen Adern des vieladrigen Kabels in Serie geschaltet und nebeneinander in der gleichen Rich- EMI2.1
AT319658A 1958-05-03 1958-05-03 Verfahren zur Magnetisierung von Drahtseilen zwecks zerstörungsfreier Prüfung nach der magnetinduktiven Methode AT205260B (de)

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