AT8507B - Geräth zum Anzeigen und Messen pulsierender oder wechselnder magnetischer Felder. - Google Patents

Geräth zum Anzeigen und Messen pulsierender oder wechselnder magnetischer Felder.

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AT8507B
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AT
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line
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iron core
magnetic fields
changing magnetic
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Gustav Dietze
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Gustav Dietze
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  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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   Diesem Mangel hilft das vorliegende Instrument dadurch al), dass bei demselben eine handliche Inductionsspw ! mit einem Eisenkern so verbunden ist, dass man die Spule   mit der zu untersuchenden   Leitung bezw. cmit   dem zu untersuchenden Apparat an jeder beliebigen Stelle rasch und bequem magnetisch kuppeln kann. Dies wird erreicht durch eine dem jeweiligen Zwecke   angepasste, derartige Formgabe   des Eisenkernes, dass die magnetischen Kraftlinien einen bequemen Weg um den   inducierendon   Stromleiter, bezw. 
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 finden.

   Dies hat zur Folge, dass fast die ganze Kraftlinienzahl inducierend wirkt, zum Unterschiede von der gewöhnlichen   Indnctionsspnie,   bei deren Gebrauch nur ein kleiner Theil der magnetischen Kraftlinien inducierend wirken kann. Mittels des Gegenstandes vorliegender Erfindung können mithin ganz ausserordentlich schwache Ströme noch wahrgenommen werden. 
 EMI2.2 
 Hohlraum c einfllhren zu können. Der in der Leitung fliessende Strom   indncicrt   in der   Wickclung   b einen anderen, welcher ein angeschlossenes Telenhon zum Tönen bringt.

   Legt man das   Geräth   von der Eintrittsstelle des Stromes angefangen nacheinander an geeignete Punkte der Leitung, so wird man bald an eine Stelle gelangen, an welcher der Ton im   Telephon verschwindet.   An dieser Stelle verlässt der inducierende Strom die Leitung, an derselben befindet sich also der gesuchte Isolationsfehler. Ist der Widerstand desselben zu gross und die Welle des benutzten Stromes zu abgeflacht, um einen wahrnehmbaren Ton im   Tülcphon horvorzubringen,   so kann man zwischen dem Geräth und dem Telephon einen 
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 nochzumErtönerbringt. 



   Sollen die unter 2 und 5 genannten Aufgaben erfüllt werden, so verfährt man in derselben Weise, jedoch verwendet man bei der Untersuchung von Ankern und ähnlich gestalteten Armaturen die durch Fig. 2 der Zeichnung im Querschnitt dargestellte Ausführungsform, welche sich von der zuerst beschriebenen nur dadurch unterscheidet, dass   TheH < 'des Eisenkernes   in Wegfall kommt und Theil a   der Armatur entsprechend gestattet   ist. Es ist klar, dass die Ausführungsform Fig. 1 ohne weiteres auch den Zweck der Ausführungsform Fig. 2 ('rfüllen kann und umgekehrt, wenn man den Theil a' des Eisenkernes am Theil a leicht abnehmbar anordnet und den letzteren entsprechend gestaltet. 



     Auch zur Erftillung   der unter 3 und 4 genannten Aufgaben kann man sich in 
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 borgenen Leitung über derselben entlang ;   das Telephon zeigt   auch hier durch sein   'fönen den gebuchten   oder   verfolgten Strom   an. Ist ein   Erdschluss   in irgend einem ein- 
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 zu beachten ist nur, dass man heim Fehlersuchen die Trace des Kabels nicht verliert. 



     Wie bereits eingangs erwähnt, erfüllt   aber auch vorliegende Erfindung mit dem   gleichen Erfolge die unter 6 angeführte Aufgabe.   Zu diesem Behufe ist es nur nöthig, 
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     Die Worte #mit dem gleichen Erfolge" sollen hervorheben,   dass der Gegenstand   vorMegendor Erfindung   das erste aus einem bewickelten Eisenkern bestehende elektrische   Messgeräth   ist, mit. dessen Hilfe an jeder beliebigen Stelle einer Leitung, welche einen pulsierenden oder Wechselstrom führt, die   Stromstärke   gemessen werden kann, ohne die   Leitung behufs Einschaltung   des Instrumentes unterbrechen oder bei Anlage der Leitung   bereits Anschtussvorrichtungon   zu diesem Zwecke vorsehen zu müssen. Für solche Messungen 
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   Die Fig.    l-B'der Zeichnung   stellen nur einige charakteristische Ausführungsformen des neuen Geräthes im Querschnitt dar ; den   Bedarfnissen   der Praxis können dieselben beliebig angepasst werden. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :   l. Goräth   zum Anzeigen und Messen pulsierender oder wechselnder magnetischer Felder in Leitungen oder elektrischen Maschinen und Apparaten, bestehend aus einer mit einem Telephon,   bezw.   einem Wechselstrom-Messer leitend verbundenen Inductionsspule, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Eisenkern von solcher Form besitzt, dass die magnetischen Kraftlinien des pulsierenden oder wechselnden Feldes nahezu   vollzählig   einen bequemen Weg durch das Eisen finden zu dem Zwecke, das ganze Geräth mit der zu untersuchenden Leitung, bezw. Maschine oder Apparat an jeder beliebigen Stelle derselben rasch und bequem magnetisch kuppeln zu können. 
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Claims (1)

  1. dass der an die Leitung, bezw. an die zu untersuchende Maschine oder den Apparat anzulegende und dementsprechend geformte Theil (a) des Eisenkernes der Indnctionsspule mit einem entsprechend geformten Klappdeckel (a') versehen ist und mit diesem einen Hohlraum einschliesst, in welchen jede beliebige Stelle einer Leitung rasch und bequem eingeführt werden kann.
    3. Eine Ausführungsform des unter 1 gekennzeichneten Geräthes, bei welcher der Eisenkern (a) noch mit seitlichen Eisenflügeln (d) versehen ist, zum Zwecke, auch bei der Untersuchung von schwer zugänglichen, wie z. B. tief eingegrabenen Erdkabeln u. s. w. durch Vergrösserung des Eisenvolumens des Geräthes durch das schwache Inductionsfeld der Leitungen kräftige Inductionswirkungen hervorzubringen.
AT8507D 1900-04-02 1901-03-14 Geräth zum Anzeigen und Messen pulsierender oder wechselnder magnetischer Felder. AT8507B (de)

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