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Einrichtung zur Zählung und Anzeige von Impulsen# vorzugsweise für die Achszählung im Eisenbahnsicherungswesen
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wesen neben dem grossen technischen Aufwand den Nachteil einer grossen elektrischen Störanfälligkeit infolge einer Vielzahl von Kontakten.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, diese Nachteile zu beseitigen und erstens die jeweils vorhandene Anzahl von Achsen objektiv anzuzeigen, d. h. unabhängig von der Einzählrichtung, zweitens die Anzeige getrennt vom Zählgerät, welches im Relaisraum untergebracht sein kann, in beliebiger Entfernung an jedem gewünschten Ort vorzunehmen bei gleichzeitiger Frei-oder Besetztmeldung der Strecke.
Dies geschieht erfindungsgemäss in der Weise, dass jeweils zwei zusammenwirkende, getrennt impulsgesteuerte Teile des Schaltorgans korrespondierende Kontaktelemente aufweisen, wobei die Kontaktverbindungen bei Betätigen beider bzw. nur eines Teiles des Schaltorganes hergestellt werden, die der einund bzw. oder ausgezählten Impulszahl entsprechen und ein der ein-und bzw. oder ausgezählten Impulszahl entsprechendes elektrisches Potential an ein Messwerk legen, und dass jeder Teil des Schaltorganes mit mehreren. beispielsweise zwei, dekadisch untersetzten, gleichen oder entsprechenden Teilen weiterer Schaltorgane zwecks Erweiterung der Zählmöglichkeit mechanisch, z. B. mittels Zahnrädern. gekuppelt ist und dass ausserdem durch weitere Kontaktverbindungen die Frej-bzw.
Besetztmeldung gesteuert wird, sowie eine weitere Kontaktverbindung der Umsteuerung der Messwerke bzw. Widerstandsketten bei Änderung der Drehrichtung der Antriebe der Kollektoren dient.
Die Anzeigevorrichtung besteht aus einem oder mehreren Drehspulsystemen. Dabei kann die durch die Kontaktträger hergestellte Verbindung sowohl galvanischer als auch induktiver oder kapazitiver Art sein.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt, wobei eine galvanische Kontaktverbindung der Be- trachtung zugrunde gelegt ist.
Näher betrachtet seien zunächst die Kontaktträger B und C (Fig. 1 und 2), von denen C aus zehnlamelligen Kollektoren (C,C) und B aus zwei die Kollektoren abgreifenden Kontaktfedern a und KF bestehen. Die Kontaktträger B und C werden durch getrennte Antriebsmittel Al und A2 bewegt. Analog gilt das gleiche für die Kontaktträger E und D bzw. F und G.
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von Kollektoren oder Kollektorfedern ist in einem Gerät so oft vorhanden, wie Zehnerdekaden im benötigten Zählbereich auftreten. Im dargestellten Beispiel zur Achszählung kommt man also mit drei Anordnungen aus. Hiebei bestimmt die erste Gruppe BC (Fig. 1) die Anzahl der Einer, die zweite Gruppe ED die Anzahl der Zehner und die dritte Gruppe FG die Anzahl der Hunderter des Zählergebnisses.
Die zweite Gruppe ED wird durch Zahnräder, die im Verhältnis 1 : 10 untersetzt sind, von der angetriebenen ersten Gruppe BC bewegt. Analog ist die dritte Gruppe FG mit der zweiten Gruppe ED verbunden. Auch die Kontaktstellung der zweiten und dritten Gruppe wird entsprechend der dargestellten ersten Gruppe BC (Fig. 2) auf je ein Anzeigegerät übertragen. In der zweiten und dritten Gruppe sind die Lamellen der Kollektoren
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Ezeln oder zusammengefasst auf einer oder mehreren Skalen anzuzeigen.
Die in der ersten Gruppe B - C geschalteten Kollektorlamellen x und y des Kollektors C dienen der Umsteuerung der Messwerke. Je nachdem, in welcher Richtung Teil B oder C (Fig. 2) der ersten Gruppe gedreht werden, kommt Relais K (Fig. 1) über Kollektorlamelle x und Kollektorfeder KF oder Relais L über Kollektorlamelle y und Kollektorfeder KF zum Anzug. Wird z. B. durch x und KF Relais K zum Anzug gebracht, so hängt sich Relais K über seinen eigenen Kontakt k und den Kontakt m des inzwischen
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schliesstbeginnend, am Messwerk. Bei weiterem Drehen des Kollektors in der gleichen Richtung steigt das Potential wiederum bis 9 an. Läuft die Lamelle x unter der Kollektorfeder KF durch, so erfolgt wegen des geöffne- ten Kontaktes 12 kein Anzug des Relais K.
Eine neue Anschaltung einer der beiden Widerstandsketten R oder S, entsprechend der begonnenen Drehrichtung aus 0 heraus, wird erst nach Betätigung des Freimelde- relais M eingeleitet. Es ist auch möglich, das gleiche mit einer einzigen Widerstandskette R oder S durchzuführen, wenn man das Messwerk durch das Relais K umpolt.