AT204870B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von miteinander übereinstimmenden, zusammenarbeitenden Stift- und Lochwalzen eines Perforierwerks - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von miteinander übereinstimmenden, zusammenarbeitenden Stift- und Lochwalzen eines Perforierwerks

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AT204870B
AT204870B AT439456A AT439456A AT204870B AT 204870 B AT204870 B AT 204870B AT 439456 A AT439456 A AT 439456A AT 439456 A AT439456 A AT 439456A AT 204870 B AT204870 B AT 204870B
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Werner Helmert
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Werner Helmert
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von miteinander übereinstimmenden, zusammenarbeitenden Stift- und Loch- walzen eines Perforierwerks 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebs, : Vorrichtung zur Herstellung von miteinander übereinstim- menden, zusammenarbeitenden Stift-und Lochwalzen eines   Perforierwerks, da.. zum Perforieren einer von   einer Vorratsrolle ablaufenden Folie unter gleichzeitiger Herstellung von Längs   und Querperforationendient  
Man hat bisher das Perforieren von Folien und Bändern so ausgeführt, dass man die Papierbahn, nach dem Bedrucken an der Perforationsstelle anhielt und sie im Moment des Stillstandes mit einer senkrechtzur
Papierbahn sich bewegenden Stanzvorrichtung perforierte. Die papierbahn wurde dann schubweise vorwärts- bewegt und neu perforiert.

   Auf diese Weise kam das jeweilige Markenmuster zustande. Diese Arbeitsweise hat indes, abgesehen von der komplizierten Bauart solcher Maschinen, den Nachteil, dass sie äusserst zeit- raubend ist und der Verschleiss an Perforationswerkzeugen sehr gross war. 



   Will man   Längs - und Querperforationen   beliebiger Folien oder Bänder in einfacherer Weise mit Hilfe von drehbar angeordneten Walzen   durchführen,   so ist es besonders schwierig, die Einteilung der Stiftwalze in so exakte Übereinstimmung mit der Einteilung der Lochwalze zu bringen, dass sich eine scharfe   Aus -   stanzung sowohl der Längsperforation wie der Querperforationen   ohne Ausreissen der Perforationslinien auch   bei besonders kleinen Abmessungen der durch Perforationslinien voneinander getrennten Felder ergibt. Es ist fernerschwierig, die Perforationen exakt so einzurichten, dass sie   mit einem etwaauf denzu perforieren-   den Folien bereits angebrachten Aufdruck übereinstimmen. 



   Die Erfindung betrifft in erster Linie ein Verfahren nebst Vorrichtungen zur Herstellung genau aufein ander abgestimmter und   passenderPerforationswalzen,   also je einer Stiftwalze mit   zugehörigerLochwalze,   mit deren Hilfe beliebige Perforationen,   z. B.

   Längs- und Querperforationen. m einem Arbeitsgang,   sowie bei kontinuierlich sich bewegender Folie, also ohne zeitweiligen Stillstand der Folie oder des Bandes, durchgeführt werden   können.   Bisher hat man solche mit Löchern und   Stifte'l   versehene, genau aufeinander abgestimmte rotierende Walzen in der Praxis noch nicht für die in Rede stehenden Perforationsarbeiten, insbesondere nicht für gleichzeitige   Läags- und Querperforicrung,   verwandt, weil man nicht in der Lage war, eine genügend exakte und genau aufeinander passende Einteilung und Ausbildung der Stiftwalzen mit zugehörigen Lochwalzen zu erzielen. Alle bisher bekannten Instrumente, z. B.

   Teilköpfe, mit deren man die entsprechende Einteilung auf einer zylindrischen Stahlwalze ermitteln und mit denen man die entsprechenden Bohrungen u. dgl. vornehmen könnte, schliessen so viele Fehlerquellen ein, dass die   Übereinstim -   mung der auf diese Weise hergestellten Stiftwalze und Lochwalze mangelhaft bleibt, so dass derartige Walzen praktisch unbrauchbar sind. 



   Bei den vorstehenden Ausführungen wird vorausgesetzt, dass es sich um metallene Ausführungen, z. B. aus Stahl bestehende Stiftwalzen und Lochwalzen, handelt. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, die Einteilung für die Stifte und Löcher der Stift- und Lochwalze auf einervon den Walzen getrennten flexiblen oder starren Bandage vor dem Aufbringen auf die Walze vorzunehmen, worauf die Bandagen auf den Walzen selbst gegeneinander eingerichtet und in der   eingerich-   teten Stellung befestigt werden. 



   Bei   praktischer Ausführung   dieses Verfahrens kann man erfindungsgemäss so vorgehen, dass zwei oder mehrere biegsame, in ihrer Länge dem Umfang der herzustellenden Stift- oder Lochwalze entsprechende, 

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 vorzugsweise aus   Stahl von 100 kg, 111m2 übersteigender   Festigkeit bestehende Bänder eben liegend mit der gewünschten Perforation versehen weraen, um alsdann um den glatten, geschlossenen Grundkörper der herzustellenden Stiftwalze herumgelegt und befestigt, als Schablone für die Herstellung der zur Anbringung der Stifte benötigten Bohrungen dieser Walze zu dienen. Dabei wird jeweils ein zweites mit entsprechen- 
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 walze herumgelegt   una   unter genauer Einrichtung der Löcher auf die Stifte der Stiftwalze an der Lochwalze befestigt. 



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Herstellung für Bohrungen in den Stift- und Lochwalzen oder   inden Walzenbandagen   eines Perforierwerks   gemäss   dem vorstehend erläuterten Verfahren. Diese Vorrichtung besteht in einem unter einem   Bohrkopfverschieblichen   Bohrtisch, der mit Hilfe eines parallel 
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Perforationseinteilungdexbandes in Abständen feststellbar ist und auf dem ebenfalls parallel zur Verschieberichtung eine Welle gelagert ist, die zur Aufnahme der Stiftwalze bzw. der Stiftwalzenbandage oder der Lochwalze bzw. der   Lochwalzenbandageoder beider dient   und deren Verdrehung mit Hilfe einer mit Perforationseinteilung versehenen Scheibe steuerbar ist. Um die Scheibe kann z.

   B. ein Indexband herumgelegt sein, das mit einer der   Längsperforation   entsprechenden Einteilung versehen ist. Es können ferner auf der vorerwähnten, parallel zur Verschieberichtung des Bohrtisches gelagerten Welle zur Aufnahme der büchsenartigen Bandagen dienenden Futter axial gegeneinander verstellbar sowie auswechselbar angeordnet sein. 



   Man hat bereits eine Walzenanordnung vorgeschlagen, bei welcher um die Walze herum eine mit Zähnen versehene, vielteilig Bandage gelegt ist. Die Bandagen der beiden Walzen werden aber in keiner Weise gegeneinander ausgerichtet, dienen auch nicht dazu, Perforationen in irgendwelchen Formen herzustellen. Die bekannte Vorrichtung dient vielmehr dazu, Metallstangen   u.   dgl. Gegenstände mit einer Verzahnung zu versehen, wobei die Zähne verschiedene Formen haben können. 



   Man hat ferner auch bereits ein Verfahren zur Herstellung von   Sortierzylindern   aus Blech, die mit   Längslöchern   versehen sird, in Vorschlag gebracht. Die   Sortierzylinder   werden auf eine Hohlwalze aufgebracht, um als Sieb für ein in der rotierenden Walze befindliches Material zu dienen. 



   Man hat ferner ein Verfahren zur Herstellung zylindrischer Siebe vorgeschlagen, bei welchem die   Sieblöcheraus   einem hohlzylindrischen Körper   ausgestanzt werden. Da gegen wurde die Aufgabe   noch nicht gestellt und gelöst, eine   Stiftelateiliing   auf der einen Walze und eine genau damit übereinstimmende entsprechende Locheinteilung auf der ändern Walze eines Perforierwerks in der Weise durchzuführen, dass mit den gegeneinander rotierenden Walzen eines solchen Perforierwerks gleichzeitig   Längs-und Querperfo-   rationen in einer Folie hergestellt werden können.

   Ebenso vurde bisher auch noch keine Vorrichtung zur Anbringung von Perforationsstiften auf der einen   Walze   sowie von entsprechenden Bohrungen auf der Gegenwalze eines Perforierwerks oder auf den um die   Walzen eines Perforierwerks her@mgelegten und an   ihnen befestigten Bandagen in Vorschlag gebracht, wobei die Stifte und die Löcher auf den Walzen so angeordnet 
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 erzeugt werden   können.   



   Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens und der beschriebenen   Vorrichtung erhält   man sowohl für die Stiftwalze wie für die Lochwalze genau passende Einteilungen, die in   der PMxb geradezu hundertpro-   zentig ausfallen und ein störungsfreies, vorzügliche Zusammenarbeiten der   3tiftwalzen   und Lochwalzen gewährleisten. 



   Ein besonderer Vorzug   der erläuterten Hersullungsweise   rotierender Perforationswalzen besteht darin,   dass etwaige Instrumentenfehler, welche die Perforierabstände beeinflussen,   sich bei beiden Walzen ingleicher Weise auswirken, so dass in jedem Falle eine exakte Passung der beiden Walzen zueinander, unabhängig von Instrumentenfehlern oder ähnlichen Einflüssen, erzielt wird. 



   Vorzugsweise verwendet   man die erfindungsgemässen,   mit der   Perforationseintcilung   versehenen Bänder in Form biegsamer Schablonen, z. B. in Form von Metallblechen, insbesondere Stahlblechen von   z. B.   



  1-2 mm, in der Praxis vorzugsweise 1, 5 mm Dicke, wobei eine Festigkeit von 130 bis 140 kg.   mm*,   also eine verhältnismässig hohe Festigkeit des Stahlbleches, sich besonders günstig auswirkt. Derartig hochfeste Stahlbleche, die vor ihrer Bearbeitung zu Schablonen entsprechend vergütet,   z. B.   mild gehärtet werden, ermöglichen in ebenem Zustand eine äusserst genaue Anbringung des   Perforatiossschemas   unter Verwendung entsprechender Bohrer und lassen sich leicht um die Walzen eines Perforierwerks herumlegen   und'an   ihnen befestigten und zeigen verhältnismässig geringen Verschleiss.

   Anstatt solcher   11   einem Stück um die entsprechende Walze herumgelegter Schablonen kann man auch mehrteilige, starr ausgebildete Schalen oder auch auf die Walze in einem Stück aufgeschobene starre Metallbuchsen verwenden, deren Perforaionseinteilung nach der Aufbringung auf die Walze durch Herumlegen eines flexiblen Bandes oder einer 

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 Schablone der vorerwähnten Art, sowie Anzeichnung und Bohrung der Perforation hergestellt wird. Für die Stiftwalze brauchen die Schalen oder die auf die   Grundwa1ze   aufgezogene Buchse nicht aus Stahl zu bestehen, es können für die Verkleidung der Stiftwalze vielmehr auch Messingteile verwandt werden, in deren Bohrungen. Stahlstifte eingesetzt werden. 



   Die Einteilung und die   Abmessungen der Perforationsfelder   wie der Perforationen können bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens beliebig geändert werden. Es lassen sich mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens und der entsprechenden Vorrichtung Stiftwalzen und entsprechende Lochwalzen herstellen, mit deren Hilfe im Rotationsverfahren sich beliebige   längs-und querperforierte, bedruckte     Felder, z. B. ftir Rabattmarkensätze,   Briefmarkensätze,   Wertmarkensätze,     gewerbliche Blocks, wie Lohn-   listen.

   Blocks für Restaurationsbetriebe, Garderobenscheine, Eintrittskartenblocks für Lichtspielhäuser und Theater u. dgJ.   in einfachster Weise und in einemarbeitsgai. g   sowohl längs-wie querperforiert und bedruckt, exakt herstellen lassen. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform einer zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienende Vorrichtung in Vorderansicht. Fig. 2 zeigt sie in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt eine   erfildungsgemäss ausgebildete Stiftwalze nebst   Lochwalze in Ansicht. Fig. 4 zeigt im Schnitt eine erfindungsgemäss ausgestaltete Lochwalze. Fig. 5 zeigt   den Walzenkörper der Lochwalze inAnsicht.   Fig.   6 zeigt die Stiftwalze nebst Lochwalze in Seitenansicht.   



   Im einzelnen bezeichnet in den Fig. 1 und 2 das Bezugszeichen20 das Untergestell der Maschine, über deren Tisch 21 mit Hilfe eines Ständers 22 ein Bohrkopf 23 mit der beliebig angetriebenen Bohrspindel 24 befestigt ist. Aufdem Tisch 21 befinden sich zwei   Prismenführungen   25,26, zwischen denen Kugeln oder Rollen   2 7   gebettet sind. Auf diesen   Rollen läuft der   Bohrtisch 28 mit seiner Prismenführung 29. Im Bohrtisch 28 ist, zweckmässig versenkt, ein Indexband 30 angebracht, das z. B. in der Richtung der herzustellenden Querperforationen verläuft und mit entsprechenden   Löchern   31 versehen ist.

   Die Verschiebung des Bohrtisches 28   ln. der Richtung   dieses   Indexbardes,   d. h. also   in der Richtung derQuerperforation,   wird durch einen Indexhalter 32 mit Indexstift 33 in der Weise bestimmt, dass der Indexstift 33 in die jeweilig gegen- überstehende Bohrung 31 einrastet. 



   Auf dem Bohrtisch 28 sind zwei Reitstöcke 34,35 angeordnet, zwischen deren Spitzen eine geschliffene Achse 36 eingespannt wird. Auf   dieserAchse   sind in der Längsrichtung derselben-einstellbar und feststellbar zwei Paar einander gegenüberstehende Futter   37,   38 bzw. 39,40 angebracht, die in¯ solcher Entfernung voneinander eingestellt werden, dass ein Hohlkörper 41, der zur Aufnahme der Perforierstifte bestimmt ist, sowie ein Hohlkörper 42, der die entsprechenden Bohrungen aufweisen soll, auf sie aufgeschoben werden können. Die Buchsen 41 und 42 können auf den Futtern 37,38 bzw. 39,40 in beliebiger Weise, z. B. mittels eines   Prisonstiftes,   befestigt sein. Sie   können   aber auch ohne solche Mittel durch einen leichten Presssitz auf den Futtern in genauer Stellung gehalten werden.

   Um solchen Sitz zu erreichen, werden sowohl die Futter an ihrem Umfang, wie auch die Innenseite der Buchsen 41, 42 geschliffen. 



   An einem Ende der Achse 36 ist ferner eine Scheibe 43 angebracht, um welche ein Indexband 44, das mit der Einteilung für die   Längspsrforation versehen   ist, herumgelegt ist. 



   Mit diesem Indexband arbeitet ein Indexhalter 45 mit Indexstift 46 zusammen. 



   Die beschriebene Vorrichtung kann z. B. in folgender Weise zur Herstellung von   Längs- und Querper-   forationen benutzt   werden : NachAufbringung   der zur Aufnahme der   Perforierstifte   dienenden Buchse 41, die zweckmässig aus weicherem Metall, z. B. Messing, besteht, sowie der zur Aufnahme der Perforier-   löcher bestimmten, zweckmässig aus härterem Material, z. B.   Werkzeugstahl, bestehenden Buchse 42 auf die entsprechenden Futter und Einspannung der Achse 36 zwischen die Reitstöcke 34, 35 wird der Bohrtisch 28 in der Richtung des   Perforierbandes   30 schrittweise verschoben, wobei jedesmal eine einem Perforationsloch entsprechende Bohrung auf der betreffenden Buchse hergestellt wird. Auf diese Weise werden die Buchsen zunächst mit einer Querperforationslinie versehen.

   Alsdann kann durch Drehung der Achse 36 
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 dann die zu diesem Loch gehörigen Bohrungen der entsprechenden Querperforation durch erneutes Verschieben des Bohrtisches 28 in Richtung des Indexbandes 30 hergestellt werden. Man könnte selbstverständlich auch zunächst sämtliche Löcher einer   Längsperforation.   fertig herstellen und alsdann sämtliche zu ihnen   gehörigen     Querperforationslöcher   bohren. 



   Nach Abnahme der fertiggebohrten Buchsen werden in die Messingbuchse 41 die Nadeln 47 gemäss Fig. 3 zweckmässig von innen eingesetzt, worauf die fertiggestellte Perforationsbuchse auf   den Walzeakör-   per 48 des Perforierwerks aufgeschoben und auf diesem befestigt wird. Es wird ferner die Matrizenbuchse 42, die mit   Bohrlöchern 49 versehen. ist,   auf den entsprechenden Walzenkörper 50 des Perforierwerks aufge- 

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 schoben und auf ihm befestigt. Die Schale 42 der Matrizenwalze weist gemäss Fig. 4 gegenüber dem Waizenkörper 50 an den Rändern einen gewissen Spielraum 51 auf. 



   In den Fig. 4 und 5 ist eine besondere Ausbildung des die Matrizenschale 42 aufnehmenden Walzen- 
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 rung dienenden   Wellenstümpfe   52,53 vorgesehen. Der Walzenkörper 50 ist mit Umfangsnuten 54 versehen, welche den Löchern 49 der Längsperforation der Schale 42 entsprechen. Der Walzenkörper 50 ist ferner mit Schlitzen 55 versehen, deren Lage und Verlauf den Querperforationen der Matrizenschale 42 entspricht. Diese Schlitze 55 gehen vollständig durch die Wandung der Hohlwalze 50 hindurch, so dass eine unmittelbare Verbindung der Löcher der Längs-und Querperforationen der Schale 42 mit dem inneren Hohlraum der Walze 50 hergestellt ist.

   Beim praktischen Betrieb des Perforierwerks werden die Hohlräume der Walze 50 mittels einer durch den Wellenstumpf 50 gehenden Bohrung 56 unter Vakuum gesetzt, so dass die Papierabfälle durch die Kanäle 54, die Schlitze 55 und durch die Bohrung 56 abgesaugt werden. 



   Eine solche Anordnung ist in Fig. 6, welche die Anordnung gemäss Fig. 3 in Seitenansicht zeigt, dargestellt. Die Stiftwalze 48 ist hier mittels eines Ringkugellagers 57 auf der feststehenden Welle 58 gelagert. 



  Die Achse 59 des   Wel1enstumpfes   60 verläuft parallel, jedoch exzentrisch zur Mittelachse 61 des Kugellagers 57, so dass die Stiftwalze 48 zwar um die letzterwähnte Mittelachse des Kugellagers zentrisch rotiert, jedoch einschliesslich ihrer Kugellagerung eine Schwenkung um die exzentrisch verlaufende Achse 59   ausführen   und dabei mit beliebigem Verstellung festgestellt werden kann. In dieser Verstellung arbeiten nun beide Walzen mit vollkommen parallelen Achsen zusammen, bis eine neuerliche Verstellung oder ein Abheben der Walzen erforderlich ist. Diese exzentrische Verstellung der Stiftwalze dient nicht nur dazu, ein genaues Einspielen der Stifte in die Löcher der Lochwalze zu gewährleisten, sondern erlaubt auch ein Ausschwenken und Ausserbetriebsetzen der Stiftwalze, z.

   B. zum Reinigen oder Auswechseln von Teilen des Perforierwerks . 



   Ein besonderer Vorteil des   erfiadungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass auch Perforationen   engster Austeilung, z. B. 8, 10 oder 12 mm, wie sie z. B. bei Lohnlisten, kleinen Rabattmarken und Etiketten erforderlich sind, exakt sowie unter wesentlicher Zeitersparnis hergestellt werden k innen. 



   Die beschriebenen Einrichtungen können mannigfach im Rahmen der wesentlichen Erfindungsgedanken abgeändert und ausgestaltet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von miteinander übereinstimmenden, zusammenarbeitenden Stift-und   Lochwalzen eines Perforierwerks, das zum Perforieren einer von einer Vorratsrolle ablaufenden Folie unter    gleichzeitiger Herstellung von Längs-und Querperforationen dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Einteilung für die Stifte und Löcher der Stift- und Lochwalze auf einer von den Walzen getrennten flexiblen oder starren Bandage vor dem Aufbringen auf die Walzen vorgenommen wird, worauf die Bandagen auf den Walzen selbst gegeneinander eingerichtet und in der eingerichteten Stellung befestigt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere biegsame, in ihrer Länge dem Umfang der herzustellenden Stift- oder Lochwalzen entsprechende, vorzugsweise aus Stahl von 100 kg/mm übersteigende Festigkeit bestehende Bänder, eben liegend mit der gewünschten Perforation versehen werden, um alsdann um den glatten, geschlossenen Grundkörper der herzustellenden Stiftwalze (41) herumgelegt und befestigt, als Schablone für die Herstellung der zurAnbringung der Stifte benötigten Bohrungen dieser Walze zu dienen, wogegen jeweils ein zweites, mit entsprechenden Perforationslöchern versehenes Band um den vorzugsweise durchbrochenen Körper der zugehörigen Lochwalze (42) herumgelegt und unter genauer Einrichtung der Löcher auf die Stifte der Stiftwalze an der Lcchwalze befestigt wird.
    3. Vorrichtung zur Herstellung der Bohrungen in den Stift- und Lochwalzen oder in den Walzenbandagen eines Perforierwerks im Verfahren nach Anspruch l oder 2, gekennzeichnet durch einen unter einem Bohrkopf verschieblichen Bohrtisch (28), der mit Hilfe eines parallel zur Verschieherichtung angeordneten und mit einer Perforationseinteilung versehenen linealförmigen Indexbandes (31) in Abständen feststellbar ist und auf dem, ebenfalls parallel zur Verschieberichtung, eine Welle (36) drehbar gelagert ist, die zur Aufnahme der Stiftwalze bzw. Stiftwalzenbandageoderder Lochwalze bzw. Lochwalzenbandage oder beider dient und deren Verdrehung mit Hilfe einer mit Perforationseinteilung versehenen Scheibe (43) steuerbar ist (Fig. 1, 2).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass um die Scheibe (43) ein Indexband (44) herumgelegt ist, das mit einer der Längsperforation entsprechenden Einteilung versehen ist. <Desc/Clms Page number 5>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (36) zur Aufnahme der büchsenartigen Bandagen (41,42) dienende Futter (37,38 bzw. 39,40) axial gegeneinander verstellbar sowie auswechselbar angeordnet sind.
AT439456A 1955-07-21 1956-07-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von miteinander übereinstimmenden, zusammenarbeitenden Stift- und Lochwalzen eines Perforierwerks AT204870B (de)

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