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Ozonerzeuger
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ozonerzeuger, bei welchem beidseitig mindestens einer Platte aus dielektrischem Material in einem Abstand flächenhafte, perforierte, metallische Elektroden zur Ausbildung einer Glimmentladung zwischen beiden ! vorge- sehen sind, wobei die Elektroden über an den Kanten und mindestens angenähert in der Mitte vorgesehenen Abstandstücken oder Ausbuchtungen an die Platte anliegen.
Ozonerzeuger der genannten Art sind bekannt, weisen jedoch einen wesentlichen Nachteil auf. Bei der Ozonerzeugung wird gewöhnlich zwischen den beiden ein hochgespanntes niederfrequentes, elektrisches Feld ausgebildet. Die Spannung wird dabei durch Transformation oder Netzspannung gewonnen. Auf Grund der hohen Spannungen treten jedoch elektrostatische Anziehungs- und Abstossungskräfte auf, welche eine Vibration der Elektroden zur Folge haben können. Diese Vibration äussert sich in lautem und unangenehmem Geräusch, und kann auch, wenn die Eigenfrequenz einer Elektrode getroffen wird, zu Schäden an dem Gerät führen.
Der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Ozonerzeuger ermöglicht demgegen- über eine geräuschlose Ozonerzeugung und ist dadurch gekennzeichnet, dass elastische mindestens in Richtung senkrecht zu den Elektrodenflächen federnde paarweise klammerförmige Isolierkörper vorgesehen sind, die die Halterung für die Elektroden und die dielektrische Platte darstellen, wobei sie die Elektroden und die dielektrische Platte am Rande derselben umgreifen und die Elektroden gegen die dielektrische Platte drücken, wobei ferner die Elektroden mindestens 0, 7 mm stark sind und sphärische Gestalt besitzen, deren Wölbung zu der dielektrischen Platte hingerichtet ist, so dass die in der Mitte der Elektroden vorge- sehenen Abstandstücke bzw. Ausbuchtungen auf die dielektrische Platte einen Druck ausüben.
In den beiliegenden Zeichnungen sind einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Im einzelnen zeigen : Fig. l eine Ozon erzeugende Baueinheit, teilweise im Schnitt ; Fig. 2 einen Teil einer Elektrode gemäss eines weiteren Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung ; Fig. 3 die Draufsicht auf einen Rahmen zur Befestigung der Elektroden und des dielektrischen Materials ; Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV des Rahmens der Fig. 3 ; Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V durch den Rahmen der Fig. 3 in vergrössertem Massstab.
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einen Stanzprozess gewonnen werden. Sie befinden sich vorzugsweise an den vier Ecken der Elektroden sowie im Zentrum.
Durch eine mechanische Bearbeitung dieser Art wird im übrigen auch erreicht, dass sich die Elektrodenbleche wie gewünscht gemäss einer Kugelkalotte bzw. Kugelhaube wölben.
Durch die Massnahme der Vorspannung der Elektroden wird erreicht, dass diese keine mechanischen Schwingungen ausführen können, wenn zwischen ihnen eine hohe, niederfrequente Spannung herrscht. Durch eine Spannung zwischen den Blechen 2 und 3 wird nun in der durch die Räume zwischen der Platte 1 und den Blechen 2 bzw. 3 und der durch die Perforierung strömenden Luft in bekannter Weise Ozon erzeugt.
Fig. 3 zeigt Klemmen 13, welche durch einen Rahmen miteinander verbunden sind, wobei die Klemmen 13 zur Befestigung der Elektroden und der dielektrischen Platte 1 geeignet sind. Der Rahmen besteht vorzugsweise aus einem gepressten Kunststoffmaterial. Er besteht aus einem äusseren Rahmenteil 10 und einem weiteren innengelegenen Rahmenteil 11.
Von zwei aneinander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens ragen je zwei Klemmen 13 in das Rahmeninnere, welche vorzugsweise mit dem Rahmen aus einem gemeinsamen Stück bestehen. Diese Klemmen besitzen eine gewisse mechanische Vorspannung, welche bestrebt ist, diese in der Darstellung gemäss Fig. 3 auf die Zeichenebene zu drücken. Zur Befestigung von zwei Elektroden 2 und der zwischen ihnen befindlichen Scheibe aus dielektrischem Material 1 dienen zwei derartige Rahmen, wie dies beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist. Wie aus dieser Figur weiter ersichtlich ist, befinden sich an den Enden der Klemmen 13 Vorsprünge 14, welche gegeneinander gepresst werden und somit die Elektroden auf die Scheibe 1 pressen und diese halten.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Befestigung der Elektroden und des dielektrischen Materials wird die vorzugsweise aus Glas bestehende Scheibe 1 aus dielektrischem Material nur durch die Elektroden gehalten.
Da die äusseren Rahmenteile 10 gegenüber den Rahmenteilen 11 etwas versetzt angeordnet sind, besteht zwischen den Rahmenteilen 11 ein gewisser freier Raum 15, in welchen sich der äussere Rand 16 der Platte 1 erstreckt.
Es sei darauf hingewiesen, dass der äussere Rand 16 an keiner Stelle mit dem Rahmen in Berührung kommt und somit den Vorteil bietet, dass die dielektrische Platte 1 keiner mechanischen Beanspruchung ausgesetzt ist.
Durch den Rand 16 selbst hingegen wird erreicht, dass ein überschlag zwischen den Elektroden auf alle Fälle vermieden ist, da der Überschlagsweg von Elektrode zu Elektrode vergrössert wurde.
Die äusseren Rahmenteile 10 werden beispielsweise in einen Schlitz 20 eines Gehäuses 17 eingeschoben und hiedurch zusammengehalten. Zur Gewährleistung der gewünschten relativen Lage der beiden Rahmen können an deren Ecken Befestigungsmittel vorgesehen sein. Diese Befestigungsmittel können beispielsweise darin bestehen, dass an den Ecken 18 Bohrungen und an den Ecken 19 Passstifte vorgesehen sind (im einzelnen nicht dargestellt), welche beim Zusammenfügen der beiden Rahmen jeweils ineinandergreifen.
Bei dem Zusammenbau werden zunächst die Elektroden 2 auf die Glasscheibe 1 gelegt und anschliessend die beiden Rahmen auf die Elektroden aufgesetzt. Hiebei werden die Passstifte der Rahmen in die entsprechenden Bohrungen gesteckt, die äusseren Rahmenteile 10 zusammengepresst und in die Schlitze 20 des Gehäuses 17 eingeschoben. Eine weitere Befestigung im Gehäuse 17 ist nicht notwendig, da die mechanische Vorspannung der Klemmen 1 : bewirkt, dass einerseits die Elektroden gehalter werden, und andrerseitis die äusseren Rahmenteile 10 fest in den Schlitzen 20 des Gehäuses 17 sitzen. Dies bedeutet eine Vereinfachung des ganzen Aufbaues des vorliegenden Ozonerzeugers.
Der beschriebene Ozonerzeuger arbeitet prak- tisch geräuschlos und kann ohne Schwierigkeiten zu Reinigungszwecken zerlegt werden. Ein wesentlicher Vorteil des letztbeschriebenen Ozonerzeugers besteht ferner darin, dass die Scheibe 1 aus dielektrischem Material lediglich durch die Elektroden gehalten wird und somit keinerlei mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Wie sich in der Praxis herausgestellt hat, ist dies für die Lebensdauer des Ozon-
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Rahmenet) zeugungseinheiten zusammengestellt und dann in das Gehäuse eingeschoben werden können, was bei der Herstellung und Reinigung einen erheblichen Vorteil darstellt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Klammer z. B. direkt an dem Gehäuse zu befestigen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ozonerzeuger, bei welchem beidseitig mindestens einer Platte (1) aus dielektrischem Material in einem Abstand flächenhafte, perforierte metallische Elektroden (2, 3) zur Ausbildung einer Glimmentladung zwischen beiden vorgesehen sind, wobei die Elektroden über an den Kanten und mindestens angenähert in der Mitte vorgesehenen Abstandstücken (4 bzw.
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