DE1069589B - Ozonerzeuger - Google Patents

Ozonerzeuger

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DE1069589B
DE1069589B DENDAT1069589D DE1069589DA DE1069589B DE 1069589 B DE1069589 B DE 1069589B DE NDAT1069589 D DENDAT1069589 D DE NDAT1069589D DE 1069589D A DE1069589D A DE 1069589DA DE 1069589 B DE1069589 B DE 1069589B
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DE
Germany
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ozone generator
electrodes
frame
dielectric plate
dielectric
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DENDAT1069589D
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Zu rieh Dr Hannes Trüb (Schweiz)
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/10Preparation of ozone
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C01B2201/10Dischargers used for production of ozone
    • C01B2201/12Plate-type dischargers
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    • C01B2201/20Electrodes used for obtaining electrical discharge
    • C01B2201/22Constructional details of the electrodes
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    • C01B2201/30Dielectrics used in the electrical dischargers
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    • C01B2201/30Dielectrics used in the electrical dischargers
    • C01B2201/32Constructional details of the dielectrics

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

  • Ozonerzeuger Die Erfindung bezieht sich auf einen Ozonerzeuger, bei dem beidseitig einer Platte aus dielektrischern Material in einem vorgegebenen Abstand flächenhafte, perforierte, metallische Elektroden unter Anordnung von Abstandsstücken vorgesehen sind.
  • Ozonerzeuger der genannten Art sind bekannt, weisen jedoch einen wesentlichen Nachteil auf. Bei der der Ozonerzeugung wird gewöhnlich zwischen den beiden Elektroden ein hochgespanntes niederfrequentes, elektrisches Feld ausgebildet. Die Spannung wird dabei durch Transformation oder Netzspannung g&-wonnen. Auf Grund der hohen Spannungen treten je- doch elektrostatische Anziehungs- und -,6,bstoßungskräfte auf, welche eine Vibration der Elektroden zur Folge haben können. Diese Vibration äußert sich in lautem und unangenehmem Geräusch und kann auch. wenn die Eigenfrequenz einer Elektrode getroffen wird, zu Schäden an dem Gerät führen.
  • Der der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Ozonerzeuger ermöglicht demgegenüber eine geräuschlose Ozonerzeugung und ist dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens 0,7 mm starken Elektroden durch mechanische Vorspannung eine gewölbte Gestalt aufweisen, wobei die Wölb#ungen nach der dielektrischen Platte gerichtet sind, und mittels elastischer Isollierkörper und Ausbuchtungen oder Ab- standsstücken am Rand und in der Mitte der Elektroden unter Spannung auf die dielektrische Platte gedrückt sind.
  • In den Zeichnungen sind einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine Ozon erzeugende Baueinheit, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Teil einer Elektrode gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, Fig. 3 die Draufsicht auf einen Rahmen zur Befestigung der Elektroden und des dielektrischen Materials, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV des Rahmens der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V durch den Rahmen der Fig. 3 in vergrößertem Maßstab.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Baueinheit zur Erzeugung von Ozon besteht aus einer Platte 1 aus isolierendem, dielektrischem Material. An beiden Seiten dieser Platte sind metallische, perforierte Bleche 2 bzw. 3 vorgesehen, welche durch Abstandsstücke 4 in einer bestimmten Distanz von der dielektrischen Platte 1 gehalten werden. Derartige Distanzstücke befinden sich je an den Ecken der dielektrischen Platte 1. Die perforierten Bleche 2 besitzen eine Stärke von mindestens 0,7 mm und sind mechanisch derart vorgespannt, daß sie sich in freiem Zustand etwa angenähert wie eine Kugelhaube oder ein Zylindermantelteilstück wölben. Die Bleche sind an der Platte aus dielektrischern Material so angeordnet, daß sie in freiem Zustand die Platte nur an einer Stelle berühren. Am Mittelpunkt der dielektrischen Platte 1 sind zwei Plättehen 5 und 6 zur Abstützung vorgesehen, welche ebenfalls aus isolierendem Material bestehen. Die Bleche liegen also zunächst auf diesen Plättehen auf und stehen in den Randbezirken etwas von der Platte 1 aus dielektrischem Material ab. Durch Haltemittel sind die Randbezirke der Bleche, vorzugsweise an den Stellen der Abstandsstücke 4, an den Rand der Platte 1 gepreßt.. so daß die Bleche 2 und 3 eine starke mechanische Spannung in Form eines Druckes auf die Plättchen 5 bzw. 6 ausüben.
  • Zur Gewährleistung des Abstandes zwischen dem dielektrischen Material 1 und den Elektroden 2 ist es nicht in jedem Fall erforderlich, Abstandsstücke 5 bzw. 6 vorzusehen. Es besteht vielmehr auch die Möglichkeit, die Elektrodenmaterialien mit Ausbuchtungen zu versehen, wie sie beispielsweise in Fig* 2 dargestellt sind. Derartige Ausbuchtungen 12 können durch einen Stanzprozeß gewonnen werden. Sie be- finden sich vorzugsweise an den vier Ecken der Elektroden sowie im Zentrum. Durch eine mechanische Bearbeitung dieser Art wird im übrigen auch erreicht, daß sich die Elektrodenbleche wie gewünscht gemäß einer Kugelkalotte bzw. Kugelhaube wölben.
  • Durch die Maßnahme der Vorspannung der Elek# troden wird erreicht, daß diese keine mechanischen Schwingungen ausführen können, wenn zwischen ihnen eine hohe, nieder-frequente Spannung herrscht. Durch eine Spannung zwischen den Blechen 2 und 3 wird nun in der durch die Räume zwischen der Platte 1 und den Blechen 2 bzw. 3 und der durch die Perforierung strömenden Luft in bekannter Weise Ozon erzeugt.
  • Fig. 3 zeigt Klemmen 13, welche durch einen Rahinen miteinander verbunden sind, wobei die Klemmen 13 zur Befestigung der Elektroden und der die#lektrischen Platte 1 geeignet sind. Der Rahmen besteht #-(;rzti"sweise aus einem gepreßten Kunststoffmaterial. l-'r besteht aus einem äußeren Rahmenteil 10 und einem weiteren innengelegenen Rahmenteil 11. Von zwei aneinander gegenüberliegenden Seiten des Rahinens ragen je zwei Klemmen 13 in das Rahmeninnere, welche vorzugsweise mit dein Rahmen aus einem gemeinsamen Stück bestehen. Diese Klemmen besitzen eine. gewisse mechanische Vorspannung, welche bestrebt ist. diese in der Darstellung gemäß Fig. 3 auf die Zeichenebene zu drücken. Zur Befestigung von zwei Elektroden 2 und der zwischen ihnen befindlichen Scheibe aus dielektrischem Material 1 dienen zwei derartige Rahmen, wie dies beispielsweise in Fig. 5 gezeigt ist. Wie aus dieser hgur weiter ersichtlich ist, befinden sich an den Enden der Klemmen 13 Vorsprünge 14, welche gegeneinandergepreßt werden und somit die Elektroden auf die Scheibe 1 pressen und diese halten. Bei der in Fig. 5 gezeigten Befestigung der Elektroden und des dielektrischen Materials wird das vorzugsweise aus Glas bestehende Dielektrikum nur durch die Elektroden gehalten. Da die äußeren Rahmenteile 10 - enüber den k# eg Rahmenteilen 11 etwas versetzt angeordnet sind, besteht zwischen den Rahmenteilen 11 ein gewisser freier Raum 15, in welchen sich der äußere Rand 16 der Platte 1 erstreckt. Es sei darauf hingewiesen, daß der äußere Rand 16 an keiner Stelle mit dem Rahmen in Berührung kommt und somit den Vorteil bietet, daß die dielektrische Platte 1 keiner mechanischen Beanspruchung ausgesetzt ist. Durch den Rand 16 selbst hingegen wird erreicht, daß ein Überschlag zwischen den Elektroden auf alle Fälle vermieden ist, da der Überschlagsweg von Elektrode zu Elektrode vergrößert wurde.
  • Die äußeren Rahmenteile 10 werden beispielsweise in einen Schlitz 20 eines Gehäuses 17 eingeschoben und hierdurch zusammengehalten. Zur Gewährleistung der gewünschten relativen Lage der beiden Rahmen können an deren Ecken Befestigungsmittel vorgesehen sein. Diese Befestigungsmittel können beispielsweise darin bestehen, daß an den Ecken 18 Bohrungen und an den Ecken 19 Paßstifte vorgesehen sind (im einzelnen nicht dargestellt), welche beim Zusammenfügen der beiden Rahmen jeweils ineinandergreifen.
  • Bei dem Zusammenbau werden zunächst die Elektroden 2 auf die Glasscheibe 1 gelegt und anschließend die beiden Rahmen auf die Elektroden aufgesetzt. Hierbei werden die Paßstifte der Rahmen in die entsprechenden Bohrungen gesteckt, die äußeren Rahmenteile 10 zusammengepreßt und in die Schlitze 20 des Gehäuses 17 eingeschoben. Eine weitere Befestigung im Gehäuse 17 ist nicht notwendig, da die mechanische Vorspannung der Klemmen 13 bewirkt, daß einerseits die Elektroden gehalten werden, und andererseits die äußeren Rahmenteile 10 fest in den Schlitzen 20 des Gehäuses 17 sitzen. Dies bedeutet eine Vereinfachung des ganzen Aufbaues des vorliegenden Ozonerzeugers.
  • Der beschriebene Ozonerzeuger arbeitet praktisch geräuschlos und kann ohne Schwierigkeiten zu Reinigungszwecken zerlegt werden. Ein wesentlicher Vorteil des letzt beschriebenen Ozonerzeugers besteht ferner darin, daß die Scheibe 1 aus dielektrischem Material lediglich durch die Elektroden gehalten wird und somit keinerlei mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Wie sich in der Praxis herausgestellt hat, ist dies für die Lebensdauer des Ozonerzeugers von ausschlaggebender Bedeutung. Durch die Anordnung der beiden Rahmen wird weiterhin erreicht, daß einzelne Ozonerzeugungseinheiten zusammengestellt und dann in das Gehäuse eingeschoben werden können, was bei der Herstellung und Reinigung einen erheblichen Vorteil darstellt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Klemmen z. B. direkt an dem Gehäuse züi befestigen.

Claims (2)

  1. PA T E NT AN #, P P, U C H h. 1. Ozonerzeuger, bei dem beidseitig einer Platte aus dielektrischem Material in einem vorgegebenen Abstand flächenhafte, per ' forierte, metallische Elektroden unter Anordnung von Abstandsstücken vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet daß die mindestens 0,7 mm starken Elektroden (2, 3) durch mechanische Vorspannung eine gewölbte Gestalt aufweisen, wobei die Wölbungen nach der dielektrischen Platte (1) gerichtet sind, und mittels elastischer Isolierkörper (13) und Ausbuchtungen (12) oder Abstandsstücken (4, 5, 6) am Rand und in der Mitte der Elektroden unter Spannung auf die dielektrische Platte (1) gedrückt sind.
  2. 2. Ozonerzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an je eine Elektrode anliegenden, elastischen Isolierkörper (13) an einem Rahmen (10) in den Ozonerzeuger hineinragend angebracht sind. 3. Ozonerzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (10) am inneren Rand eine Ausbuchtung (15) aufweisen, in welche der äußere Rand (16) der dielektrischen Platte (1) hineinragt, ohne die Rahmen (10) zu berühren. 4. Ozonerzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Rahmenteile in Schlitze (20) des Gehäuses (17) des Ozonerzeugers eingeführt sind und hierdurch zusammengehalten werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 205 532; schweizerische Patentschrift Nr. 248 112.
DENDAT1069589D 1956-07-28 Ozonerzeuger Pending DE1069589B (de)

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ID=4505927

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DENDAT1069589D Pending DE1069589B (de) 1956-07-28 Ozonerzeuger

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CH (1) CH341799A (de)
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002020398A1 (en) * 2000-09-06 2002-03-14 Ozonator Limited Electrode unit for use in ozone generator and ozone generator

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE205532C (de) *
CH248112A (de) * 1945-11-14 1947-04-15 Gerhard Holsboer Max Ozonerzeuger.

Patent Citations (2)

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BE559644A (de)
CH341799A (de) 1959-10-31

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