DE652091C - Mehrfachkerrzelle - Google Patents
MehrfachkerrzelleInfo
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- DE652091C DE652091C DEM127376D DEM0127376D DE652091C DE 652091 C DE652091 C DE 652091C DE M127376 D DEM127376 D DE M127376D DE M0127376 D DEM0127376 D DE M0127376D DE 652091 C DE652091 C DE 652091C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02F—OPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
- G02F1/00—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
- G02F1/01—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour
- G02F1/07—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour based on electro-optical liquids exhibiting Kerr effect
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrfach-Kerrzelle, d. h. eine solche Zelle mit mehr als
zwei Platten, die abwechselnd mit den beiden Klemmen der Zellen verbunden werden.
Sie bezieht sich insbesondere auf ein verbessertes Verfahren zum Herstellen und zum
Zusammenbauen einer solchen Zelle, durch das ein genauer Abstand der Platten erzielt
werden kann? und gibt die Möglichkeit zur
ip Verwendung sehr dünner Platten. Eine Zelle
gemäß der Erfindung bildet ein starres Ganzes und eignet sich besonders für die Ouetschfußmontage,
indem das Elektrodensystem auf dem Quetschfuß in ähnlicher Weise wie das Elektrodensystem einer Entladungsröhre aufgebaut
werden kann.
Die Zelle gemäß der Erfindung besteht aus mehreren Elektroden, von denen jede mit
mindestens einem leitenden Stift versehen ist. Zweckmäßig versieht man jede Platte
mit zwei Stiften, die auf gegenüberliegenden Seiten der Platte liegen und von denen
der eine länger ist als der andere. Solche Platten werden mit Distanzstücken in eine
Lehre eingesetzt, die das Aggregat von Distanzstücken und Platten zusammenhält,
wobei die Platten so angeordnet werden, daß an jeder Seite der JLehre die langen und
kurzen Stifte abwechseln, worauf die auf beiden Seiten herausragenden Stifte durch
Einbetten in stabartige, durchgehende, zunächst plastische und später erhärtende Isolierbrücken
verbunden werden. Dann wird die Lehre geöffnet und die Distanzstücke
werden entfernt, worauf die Elektrodenkonstruktion auf den Quetschfuß aufmontiert
werden kann. Die Verwendung stabartiger Isolierbrücken gibt ferner die Möglichkeit,
mehrere, z. B. - senkrecht zueinander verlaufende Strahlengänge durch ein und dieselbe
Kerrzelle zu beeinflussen. Diese Strahlengänge können entweder gleichzeitig zwei Aufzeichnungsträger
o. dgl. beeinflussen oder in ein und demselben Punkt eines Aufzeichnungsträgers o. dgl. enden, so daß der Lichtgewinn
gesteigert wird.
Die Zeichnung zeigt in den ersten vier Abbildungen verschiedene Stufen der Herstellung
einer solchen Zelle und in Abb. S eine fertige Zelle.
Abb. ι zeigt eine Platte, die außer den obenerwähnten ungleich langen Stiften 1
und 2 noch zwei weitere Stifte 3 und 4 enthält. 5 (Abb. 2) sind die Distanzstücke,
deren Dicke dem Plattenabstand in der fertigen Zelle entspricht. Diese Distanzstücke
werden mit den Platten in eine U-förmige Lehre eingelegt, die in Abb. 3 gesondert dar-
gestellt ist und an einen! Ende eine Klemmschraube
trägt. Der Zusammenbau erfolgt so, daß die langen Stifte ι der geraden
Plattenschar an der einen Seite der Lehre' und die langen Stifte ι der ungeraden Plättenschar
an der anderen Seite der Lehre überstehen. Die-Platten und Distanzstücke
werden dann in der Lehre ausgerichtet und die Klemmschraube angezogen.. Nun werden
die hervorstehenden Stifte auf beiden Seiten der Lehre mit geschmolzenem Glas übergössen,
das nach Erkalten Querstäbe 6 auf beiden Seiten bildet, die die Drähte in den
richtigen Lagen voneinander halten und gleichzeitig voneinander isolieren. Diese
Glasstäbe haben eine solche Lage, daß nur die längeren Stifte durch sie hindurchragen.
Darauf wird die Klemmschraube gelöst und die Distanzstücke werden entfernt. Die längeren
Stifte, die durch die Glasquerstäbe hindurchgehen, dienen als Klemmen für die"
Elektrodenkonstruktion. Nunmehr kann die Konstruktion in ein Glasgefäß eingebaut'
werden, indem die längeren Stifte ι an Träöer
7 angelötet werden, die in bekannter Weise in den Quetschfuß 8 eingeschmolzen
sind. In Abb. 5, die die fertige Zelle darstellt, deutet die punktierte Linie 8' die Oberfläche
der Nitro-Benzolfüllüng an.
Erforderlichenfalls können die Platten, bevor sie in die Lehre eingespannt werden, mit
einer Gold-, Platin- oder Silberplattierung versehen werden. .'.. '
Die Stifte 3 und 4 werden in gleicher Weise durch Glasquerstäbe 6' gehalten, die
aber in der Zeichnung nicht zu sehen sind. Wenn man solche zusätzlichen Stifte 3 und 4
nicht vorsieht, werden die Stifte 1 und 2 in •der Mitte angeordnet. Jedoch ist die dargestellte
Konstruktion mit vier Grasquerstäben vorzuziehen, da sie einen festeren
Aufbau ergibt.
Claims (1)
- Patentansprüche:1... Mehrfach-Kerrzelle, dadurch" ge- -.; kennzeichnet, daß die Elektrodenplatten ··'■ am Rande in zwei oder mehrere stabartige durchgehende Isolierbrücken eingebettet sind. , ß. Verfahren zur Herstellung von Mehrfach-Kerrzellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits mit Anschlußstiften versehenen Elektrodenplatten durch eine Lehre zus'ammengehalten werden und dann die auf beiden Seiten herausragenden Anschlu-ßsti'fte durch Einbetten in eine plastische, später erhärtende stabartige Isoliermasse verbunden werden, worauf das zu einer konstruktiven Einheit vereinigte Elektrodensystem aus der Lehre herausgenommen wird. '3. Kerrzelle nach Anspruch 1 und 2, · dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden-Seiten der Elektrodenplatten angesetzten Anschlußstifte verschieden lang sind und die Platten derart'geschichtet sind, daß abwechselnd ein langer und ein kurzer Anschlußstift nebeneinanderliegen und nur die längeren Stifte aus der Isoliermasse herausragen.4. Kerrzelle nach Anspruch ι und folgende, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder "Seite der Elektfodenplätten zwei Stifte vorhanden sind, von denen" jedoch nur einer'so lang ist, daß er aus/der Isoliermasse herausragt.S'. Kerrzelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Isolierbrücken zusammengehaltene Elektroden-' system auf einem aus der Verstärkerröhrentechnik an sich bekannten Quetschfuß befestigt wird.-.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB652091X | 1933-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652091C true DE652091C (de) | 1937-10-25 |
Family
ID=10490220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127376D Expired DE652091C (de) | 1933-05-05 | 1934-05-06 | Mehrfachkerrzelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652091C (de) |
-
1934
- 1934-05-06 DE DEM127376D patent/DE652091C/de not_active Expired
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