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Hebelverschluss
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hebelverschluss mit senkrecht zur Fensterebene schwenkbarem Griff, dessen gegeneinander schwenkbare Hebelarme in innerhalb des auf der Deckleiste befestigten Hebelgehäuses gegenläufig geführte Schieber und in diese die in der Deckleiste eingeordneten Riegelstangen eingreifen, nach Patent Nr. 197715.
Bei dem Hauptpatent greifen die Riegelstangenenden in den oberen und unteren Türrahmen ein. Bei Verwendung des Verschlusses an hohen Türflügeln besteht jedoch der Nachteil, dass die Flügelfalz, insbesondere in der Mitte, nicht dicht schliesst.
Die Aufgabe der Weiterbildung der Erfindung besteht darin, den angeführten Mangel zu beseitigen und mit einfachen Mitteln den Hebelverschluss gemäss dem Hauptpatent derart auszubilden, dass bei einer Verschiebung der Riegelstangen in die Schliesslage gleichzeitig auch eine Mitten-Verriegelung erfolgt.
Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an einem Schieber ein Zapfen vorgesehen ist, welcher in einen Schrägschlitz einer im Rahmenprofil drehbar gelagerten halbkreisförmigen Schliesszunge derart eingreift, dass bei einer Verschiebung der. Riegelstangen in die Schliesslage die Schliesszunge um 90 Grad gedreht wird und hiebei teilweise aus der Stulpfläche des Rahmenprofils ausschwenkt.
Um hiebei einen einfachen Einbau der Schliesszunge in das Rahmenprofil zu ermöglichen, ist gemäss der Erfindung die Schliesszunge zwischen denSchenkeln eines in der Stulpfläche des Profilrahmens eingegesetzten U-Bleches gelagert.
Durch die Weiterbildung der Erfindung wird somit mit einfachen Bauteilen erreicht, dass bei einer Verschiebung der Riegelstangen zwangläufig auch eine in der Stulpfläche des Rahmenprofils ein-und ausschwenkbare Schliesszunge betätigt wird, so dass in der Verriegelungslage die beiden Flügel auch in der Mitte eine dichte Verriegelung erhalten.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigen :
Fig. l einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäss ausgebildeten, auf einem Hohlprofilrahmen befestigten Hebelverschluss in der Schliesslage, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Hebelverschluss mit Schliesszunge und den Hohlprofilrahmen, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Rahmenprofil mit eingebauter Schliesszunge in der Schliesslage und Fig. 4 den gleichen Längsschnitt wie Fig. 3 mit der Schliesszun- ge in der Offenlage.
Wie beim Hauptpatent besteht der Hebelverschluss aus dem Gehäuse 1, in welchem um die Achse 2 schwenkbar der als zweiarmiger Hebel ausgebildete Verschlusshebel 3 lagert. Der kurze, im Gehäuse einliegende Hebelarm ist kammartig ausgebildet und greift in einen ebenfalls kammartig ausgebildeten, um die Achse 4 schwenkbar gelagerten einarmigenMitnehmerhebel 5, so dass dieser Hebel bei einer Schwenkbewegung des Verschlusshebels 3 zwangsläufig eine Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung ausführt. Die Hebelarmenden der Hebel 3 und 5 greifen in Schlitze von Schiebern 6 ein, welche in einer in der Auflagefläche des Gehäuseflansches vorgesehenen offenen Ausnehmung 7 eine schlittenartig Führung besitzen. Durch eine auf der Auflagefläche des Lagergehäuses 1 befestigte Abdeckplatte 8 werden die Schieber 6 gehalten.
Die Schieber 6 sind ferner mit einer Lochung 9 versehen, in welche die ungewinkelten Enden der aus Rundmaterial bestehenden Riegelstangen 10 einhängbar sind. Aus dem Querschnitt der Fig. 1 ist zu ersehen, dass die Riegelstangen innerhalb einer auf dem Rahmenprofil 11 angebrachten
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Abdeckleiste 12 von niedriger Bauhöhe Führung besitzen.
An dem unteren Schieber 6 ist ein Zapfen 13 angeordnet, welcher das Rahmenprofil 11 in einem Schlitz 14 durchdringt und in einen Schrägschlitz 15 einer in dem Rahmenprofil um den Zapfen 16 dreh-
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der Stulpseite hel in das Rahmenprofil eingesetzten U-förmigen Blech 18 gelagert.
Die Wirkung der Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass bei in der Schliesslage befindlichen Riegelstangen 10 sich die Schliesszunge 17 ebenfalls in der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungslage befindet. Bei einer der Tür abgekehrten Verschwenkung des Verschlusshebels 3 werden in an sich bekannter Weise die Riegelstangen in die Offenlage verschoben und vermittels des an dem Schieber 6 angeordneten Mitnehmerzapfens 13 wird die Schliesszunge zwangsläufig um 900 gedreht und in die Offenlage verschwenkt, wie Fig. 4 zeigt. Die in Fig. 3 und 4 angedeutete Strecke"x"ist der Hubweg der Riegelstangen.
Die in der Zeichnung dargestellte Weiterbildung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel, worauf die Weiterbildung nicht beschränkt ist, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung auch Abweichungen und andere Ausführungen möglich . So z. B. kann der lv1itnehmerzapfen 13 auch unmittelbar an der Hebelarmen 5 vorgesehen werden, welcher alsdann schwenkend in den Schrägschlitz 15 der Schliesszunge 17 eingreift.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hebelverschluss mit senkrecht zur Fensterebene schwenkbarem Griff, dessen gegeneinander schwenkbare Hebelarme in innerhalb des auf der Deckleiste befestigten Hebelgehäuses gegenläufig geführte Schieber und in diese die in der Deckleiste eingeordneten Riegelstangen eingreifen, nach Patent Nr. 197715, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Schieber (6) ein Zapfen (13) vorgesehen ist,
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im RahmenprofilRahmenprofils (11) ausschwenkt.
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