AT204374B - Stickerei-Ausschneidemaschine - Google Patents

Stickerei-Ausschneidemaschine

Info

Publication number
AT204374B
AT204374B AT537557A AT537557A AT204374B AT 204374 B AT204374 B AT 204374B AT 537557 A AT537557 A AT 537557A AT 537557 A AT537557 A AT 537557A AT 204374 B AT204374 B AT 204374B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
embroidery
circular knife
cutting machine
fabric
machine according
Prior art date
Application number
AT537557A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Tscherne
Original Assignee
Alois Tscherne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alois Tscherne filed Critical Alois Tscherne
Application granted granted Critical
Publication of AT204374B publication Critical patent/AT204374B/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stickerei-Ausschneidemaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine StickereiAusschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser und zwei auf die von ihm getrennten Stoffteil einwirkende Fördereinrichtungen und eine Einrichtung zur Veränderung der 
 EMI1.1 
 Maschine dient dazu, Festons auszuschneiden und sie von dem sie umgebenden Rand zu trennen, so dass also der   Stickgrund   längs der Stickereikante ausgeschnitten wird. Unter Festons werden die bogen- und rankenförmigen Stickerei-Verzierungen verschiedener Nadelarbeitstechniken verstanden. 



   Es sind bereits Stickerei-Ausschneidemaschinen bekannt, bei welchen beim Abtrennen des unbestickten Stoffendes vom Feston   eine Veränderung   der Stoffspannung des unbestickten Stoffendes dadurch erzielt wird, dass eine Walze eine oszil-   lerende   Bewegung ausführen kann, wobei dieses Ausschwingen eine Regelung der Stoffzuführung über Zwischengestänge bewirkt. Solche Maschinen sind jedoch nur für ganz bestimmte Stoffand Stickereiarten verwendbar, da einerseits der vom Feston wegzuschneidende Abfallstoff verhältnismässig breit sein muss um nicht zu reissen, was einen wesentlichen Stoffverlust zur Folge hat und   ausserdem   die verhältnismässig schweren Ma-   schinenteile'bei   schnellem Lauf der Maschine den Festonkonturen nicht mehr zu folgen vermochten. 



   Durch die Erfindung wird bezweckt, diese Nachteile zu beheben. Diese besteht darin, dass die Drehmomentübertragung der einen Förderrolle in Abhängigkeit des Zuges an einem der abgetrennten Stickerei-Stoffteile durch eine diesen abtastende Tasteinrichtung erfolgt und mindestens eine mit dem Kreismesser zusammenwirkende Scherplatte vorhanden ist. 



   Dadurch, dass der Zug der Förderwalze mittels 
 EMI1.2 
 den Fühlhebels   selbsttätig   geregelt wird, lässt sich ein sehr feinfühliges Arbeiten erreichen und au-   sserdem wird durch die Scherplatte im Zusammenwirken mit dem Kreismesser ein scherenar-   tiges Schneiden der Stoffteil bewirkt, wodurch eine Reduktion des auf die abgetrennten Stoffteile auszuübenden Zuges und ein besonders sauberer Schnitt erreicht wird. Dadurch wird ferner ein Verstrecken und Verreiben der feinen Stoffteil vermieden und eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsformen der erfindungsgemässen Stickerei-Ausschneidemaschine als Beispiele dargestellt. 



   Es zeigen Fig. 1 die Maschine in   Längsansicht,   Fig. 2 eine Vorderansicht derselben, Fig. 3 einen Grundriss derselben, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der Maschine, Fig. 5 - 8 Details der Maschine, Fig. 9 eine Variante der Maschine,, bei welcher zwei   übereinander-   liegende Förderwalzen angetrieben sind, Fig. 10 ist eine Seitenansicht der Förderwalzen, Fig. 11 
 EMI1.3 
 Ausbildung, Fig. 13 ist eine Vorderansicht des Kreismessers gemäss Fig. 12, Fig. 14 zeigt die Wirkungsweise des gezahnten Kreismessers zusammen mit dem auszuschneidenden StickereiStoff, Fig. 15 ist eine Variante zu Fig. 14 mit anderer Zahnform, Fig. 16 stellt einen Schnitt durch das Kreismesser nach der Linie   III-III   in Fig. 3 dar. 



   Die mit den Festons zusammenwirkenden Füh-   tungstelle und. ?',   deren einander zugekehrte Enden einen kreissektorförmigen Ansatz 62, 63   besetzen'bilden   einen Spalt   60 (Fig. 1)   für den freien Durchgang des   unbestickten Stickereistoffes     'Fig.   4 und 5). Dieser Spalt 60   v ; ird   jeweils entsprechend der Dicke des   StickereLtoffes durch   VerschiebendesoberenFührungsteiles1, welches 
 EMI1.4 
 2 geführt wird, mittels der Regulierschraube 61 eingestellt. Der untere   Führungsteil l sitzt   am   Träger   2.   Ober-und Unterteil dieses Trägers   be-   chen   mit dem   abgekröpften, seitlichen   Steg 2' aus einem Stück.

   Der Träger 2 besitzt einen, auf der Werkplatte 24 verschiebbar angeordneten Support   7,   welcher mittels der   Regulierschraube   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



     ? (Fig. lSchraube   verstellt werden kann. Auf der Platte 24 ist ferner ein Lagersupport 5   mtt Schieber o   angeordnet, der mittels der Regulierscheibe 9 senkrecht zur Verschieberichtung des Support 7 verschoben werden kann. Diese Regulierschraube 9 ist durch die Gabel 10 ortsfest gelagert. Der Lagersupport 5 nimmt eine Welle 4 auf, deren eines Ende die Antriebsscheibe 22 (Fig. 2 und 3) und deren anderes Ende für die Befestigung des Kreismessers 3 eingerichtet ist. Das Kreismesser 3 dreht sich hinter den feinen Schutzzungen 64 der kreissektorförmigen Ansätze 62 und 63 der Führungsteile 1 und l'derart, dass die Schneide des Kreismessers die Festonränder F (Fig. 4,5 und 6) nicht berühren kann und von diesen distanziert bleibt, wodurch ihre Beschädigung durch Anschneiden verhindert wird.

   Für den Transport des Stickereistoffes und die Zuführung der Festons 
 EMI2.2 
 und 12, deren Drehachsen in einem stumpfen Winkel zueinander angeordnet sind. Die beiden voneinander getrennten Teile der Stickerei, also der Festonteil   F'und   der davon weggeschnittene unbestickte Teil L werden kontinuierlich vom Kreismesser wegtransportiert. Die eine   Förder-   walze 11 ist am Gehäusesupport 13 und die andere Walze 12 im Lagersupport 19 und 19'gelagert und beide Supports am Maschinenständer befestigt. Die Förderwalze 12 wird über ein Kegelradgetriebe   20/21   von einem Motor angetrieben. 



  Die Förderwalze 11, welche der Walze 12 gegen- über schneller umläuft, dient gleichzeitig auch als Fühlwalze und wird über einen Zahnrädersatz 14 durch die Riemenscheibe 23 angetrieben (Fig. 3). 



  Auf ihrer Achse 16 ist eine Kupplungsscheibe 15 fest und eine weitere Kupplungsscheibe 15'verschiebbar, gegen Drehung jedoch durch Keile gesichert, angeordnet. Zwischen diesen beidien Kupplungsscheiben 15 und 15'befindet sich die Förderwalze 11, welche sich lose auf der Achse 16 drehen kann, sofern gegen die beiden Kupplungsscheiben kein Axialdruck ausgeübt wird. 



  Mittels einem auf der Achse 16 befindlichen Druckflansch 18 (Fig. 3) wird die Förderwalze 11 gegen die Kupplungsscheibe 15 gepresst, so dass die Förderwalze je nach dem ausgeübten Druck mitgenommen wird und dadurch ein stärkerer oder schwächerer Zug auf das Trum L (Fig. 4) erzielt wird. 



   Auf die beiden Förderwalzen 11 und 12 drükken mittels Blattfedern 29 die Gummiwalzen   11'   und 12', die durch Ausleger 32 hochgeklappt werden können, wozu als Mitnehmer der auf der Achse 33 befestigte Nocken   31/34   dient. Das Ganze ist am Support 26, welcher an der Maschinenplatte 25 befestigt ist, gelagert (Fig. 1). Zum Heben und Senken der Gummiwalzen   11'   und 12'dient der Klinkenhebel   28,   der am Segment 27 entweder bei   A   oder A'einklinken kann. 



   An einem Gelenkbock   39,   welcher mit dem Lagersupport 22 fest verbunden ist (Fig. 1), ist horizontal ein   abgekröpfter   Hebel 40 angeord- 
 EMI2.3 
 jenige des   Führungsspaltes   60 um einen geringer. 



    Betrag überragt. Da   im Betrieb der Stickereistoff an der ausgeschnittenen Festonseite den Fühlhebel 40 berührt, wird dieser infolge des Zuges der Förderwalze 12 auf den Stickereistoff nach unten 
 EMI2.4 
 (Fig.Fühlhebels 40 ist derselbe bei 44 mit einer Schubstange 46 und weiter mit dem Winkelhebel 47 gelenkig verbunden (Fig. 2). Am kürzeren Schenkel des Winkelhebels 47 ist eine Zugstange 42 mit einem Doppelhebel 37 verbunden, der aut der runden Gelenkstange 38 festsitzt. Das andere Ende des Doppelhebels 37 trägt eine Zugfeder 43, welche mittels der Regulierschraube 50 und dem Schraubenbolzen 49 stärker oder schwächer ge spannt werden kann.

   Mittels dieser Zugfeder 43 wird der Fühlhebel 40 in Verbindung mit den vorbeschriebenen Teilen nachgiebig federnd gehalten und gleichzeitig über den Nocken 26, welcher auf der Gelenkstange 38 festsitzt, die verschiebbare Kupplungsscheibe 15'gegen die Stirnseite der Förderwalze 11 gedrückt. Als Druck- übertragungsglied für den Nocken 36 dient der gegabelte Druckflansch 18. Die Gelenkstange 38 ist an einem Ende in der Werkplatte 24 und am andern Ende am Walzensupport 35 gelagert. Da die Förderwalze 11 zwischen den beiden Kupplungsscheiben 15 und 15'eingeklemmt ist, kinn das übertragbare Drehmoment dieser Rutschkupplung je nach der Feinheit des Stickereigewebes mit der Regulierschraube 50 eingestellt werden. Für feine Stickereigewebe ist eine schwächere und für gröbere eine stärkere Durchzugskraft der Walze erforderlich. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen StickereiAusschneidemaschine ist kurz folgende : Die Maschine wird durch einen Elektromotor über die Antriebsscheibe 22 angetrieben, wodurch das Kreismesser 3 in Drehung versetzt wird. Der unbestickte Stickereistoff wird vor Beginn des Ausschneidens von Hand mit der Schere bis an den ersten Feston eingeschnitten, so dass zwei auseinanderspreizbare   Stoff teile L, F'entstehen.   Hierauf wird dieser Stickereistoff in den Spalt 60 zwischen den Führungsteilen 1 und   l'eingeführt   und die gespreizten Stoffteile je bis an die Förderwalzen 11 und 12 herangezogen. Das eine Trum der Stickerei mit dem Feston F' (Fig. 4) wird durch die Förderwalze 12 und das andere untbestickte Trum L durch die Förderwalze 11 transportiert.

   Mittels eines Fusspedals wird eine Kupplung   betätigt,   wodurch sich die beiden Walzen 11 und 12 drehen und dank den gegeneinander anliegenden Gummiwalzen 11'und   12'bei-   de Trums vorwärtsziehen und dadurch die auszuschneidenden Festons F der Stickerei kontinuierlich an das Kreismesser 3 bzw. an die Anschläge 62 und 63 heranziehen. Sobald das Messer die grösste Tiefe eines Festons ausgeschnitten hat 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 und dabei der Bogen des Festonrandes an den Anschlägen   jR und jR.'anstösst (Fig.   4), wird durch den erhöhten Zug der Stickereistoff gestreckt, so dass sich der Fühlhebel 40 nach unten bewegt wo bei die mit diesem durch die beschriebenen Gelenkteile verbundenen   Kupplungsscheibe   (Fig. 3 und 4) bei der Förderwalze 11 gelockert wird.

   Diese Lockerung bewirkt, dass bei dem nun beginnenden Aufwärtsschneiden des Festons die Stickerei ohne grösseren Widerstand mit der Förderwalze 12 weggezogen werden kann. Sobald beim Schneiden der höchste Punkt erreicht ist, wird die Spannung, des Stickereistoffes zwischen den Anschlägen 62 und 63 aufgehoben. In diesem Moment geht der Fühlhebel 40 wieder in die Höhe, was bewirkt, dass sich die Bremsscheibe   15'stärker   gegen die Förderwalze 11 anlegt, wodurch diese ein grösseres Drehmoment übertragen kann, was einen stärkeren Zug auf das Trum L bewirkt. Beim Schneiden des Festons in die Tiefe, wird die Stickerei durch die Förderwalze 11 am Rande des Festons entlanggezogen. Dieses Zusammenspiel zwischen dem beschriebenen Fühlmechanismus und der Förderwalze 11 wiederholt sich bei jedem der folgenden Festons.

   Zum leichteren Verständnis ist in Fig. 4 die Wirkungsweise der Maschine in schematischer Darstellung gezeichnet, wobei der Drehpunkt 41 des Fühlhebels 40 in der angedeuteten Pfeilrichtung um 900 gewendet dargestellt ist. In Wirklichkeit bewegt sich der Fühlhebel 40 also in einer Vertikalebene zur Zeichnungsebene. 



   Die am oberen Führungsteil 1 befestigte, an der Innenseite des Kreismessers 3 federnd anliegende Scherplatte 51 (Fig. 6) bildet zum Kreismesser einen Gegenscherteil und bewirkt ein sauberes und scherenähnliches Schneiden der Flaumreste, die beim Ausschneiden des Festons entstehen. Um eine rasche Abnutzung dieser Scherplatte   51   zu verhindern, ist dieselbe am unteren Ende, welche das   Kreismesser berührt,   zweckmässigerweise mit einer Hartmetall-Auflage 53 versehen. 



   Zwischen der Trennstelle des Stoffes und der Förderrolle 11 ist ein verstellbar angeordnetes Leitstück 52 angebracht, über welches das unbestickte Trum L geführt und umgelenkt wird. 



  Statt eines feststehenden Leitstückes könnte natürlich auch ein rotierendes angeordnet sein. 



   Um zu verhüten, dass namentlich beim Ausschneiden von Stickerei-Festons auf Doppelgeweben die ausgeschnittenen, lose aufeinander liegenden Stoffteil ungleichmässig transportiert werden, ist es zweckmässig, die übereinander liegenden Förderwalzen 11 und 11'gemeinsam anzutreiben. Bisher entstanden beim Ausschneiden von Festons auf   Doppelgeweben   grosse   Schw1e-   rigkeiten, da sich die beiden aufeinander liegenden Stoffteil fortwährend verschoben, wodurch der eine Stoffteil ungestreckt in die Förderwal-   zen einlief und dadurch Falten verursache und in der Folge Betriebsstörungen ent-   standen, indem diese Falten den Rand der Festons ablenkte so dass Fehlschnitte entstanden. 



  Dies wird dadurch vermieden, dass die beiden Förderwalzen 11 und    gemäss   Fig. 9-11 über Zahnräder miteinander verbunden sind. 



   Dadurch werden beide lose aufeinander lie-   genden Stoffteile Z,   gleichmässig und gleich schnell transportiert, da je am einen Ende der Förderwalzen 11 und   11'ein   Zahnrad 55, 56 vorhanden ist. Diese Zahnräder sind gleich gross und greifen ineinander ein. Das obere Zahnrad 56 wird durch das darunter liegende Zahnrad 55 angetrieben und ist mit der Stirnseite der Förderwalze 11 fest verbunden. Die obere Walze ist nachgiebig gelagert, so dass sie mittels einer Feder gegen den   hindurchgeführten Stoffteil   wechselnder Dicke angedrückt wird. Die Regulierung des übertragenen Drehmomentes der Förderwalze 11 erfolgt durch die bereits beschriebene Rutschkupplung. 



   An Stelle von Zahnrädern könnten die Förderwalzen mantelseitig auch mit übereinstimmenden Nuten und Vorsprüngen versehen sein, welche ähnlich den Zähnen der Zahnräder ineinander eingreifen und dadurch ebenfalls den Stoff transportieren. Es wäre auch denkbar, dass der Antrieb durch verhältnismässig weiche   Reibräder   erfolgt, so dass sich diese der wechselnden Stoffdicke anpassen können. 



   Um das Arbeiten zu beschleunigen und auch das Ausschneiden von verhältnismässig dickem Gewebe, wie z. B. Bettwäsche-Stickereien zu ermöglichen, weist das Kreismesser 3 einen zahnartig ausgebildeten, scharfkantigen Umfang auf. 



  Die Einkerbungen   73a,   73b können beispielsweise   bogenförmig,   d. h. mit sichelförmigem Anschliff (Fig. 12,14 und 16) oder   dreieckförmig   (Fig. 15) sein.   Sie können   voneinander distanziert sein oder unmittelbar aneinander anschliessen. 



  Die Ränder dieser Einkerbungen sind scharfkantig ausgebildet, wobei der Keilwinkel a (Fig. 16) einen spitzen Winkel bildet. 



   An die eine der Stirnflächen des Kreismessers liegt die Scherplatte 51 an und drückt dabei schwach gegen den äussersten Teil des Kreismessers 3. 



   Der Stickereistoff F gelangt in die Einkerbungen   73a,   73b des Kreismessers und wird von dessen scharfen Kanten im Zusammenwirken mit der Scherplatte 51 scherenartig entzweigeschnitten. 



  Ohne die Scherplatte 51 würden die Einkerbungen des Kreismessers wie eine Kreissäge wirken und ein unsauberes Ausschneiden der StickereiFestons zur Folge haben. Durch die scherenartige Wirkung der Schneidvorrichtung ist eine bedeutende Leistungssteigerung bei solchen StickereiAusschneidemaschinen erreichbar, so dass auch dicke Stickerei-Gewebe sehr rasch und mühelos getrennt werden können. 



   Die Herstellung der Einkerbungen am Umfang   eines solchen Kreismessers erfolgt so, dass eine entsprechend der gewünschten Kerbenform profilier-   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 te Schleifscheibe 70 eine oder eventuell gleichzeitig mehrere Kerben einschleift und hernach das Kreismesser um den Betrag der Ein- oder Mehrfach-Teilung entsprechenden Winkel verdreht wird. Die Schleifscheibe ist dabei so angeordnet, dass sich ihre Drehachse 71 mit derjeni- 
 EMI4.1 
 distanziert sind, so dass die Kerben einen spitzen Keilwinkel a erhalten. 



   Es liessen sich auch andere Kerbenformen denken, beispielsweise sägezahnförmige oder ovale. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Stickerei-Ausschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser und zwei auf die von ihm getrennten Stoffteil einwirkende Fördereinrichtungen, und einer Einrichtung zur Veränderung der   Drehmomentübertragung   von Förderrollen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Drehmomentübertra. gung der   einen Förderrolle (12) in Abhängigkeit des Zuges an einem de : abgetrennten Stickerei-Stoffteile (F', L) durch eine diesen abtastende Tasteinrichtung (40) erfolgt und mindestens eine mit dem Kreismesser   (3)   zusammenwirkende Scherplatte   (51)   vorhanden ist. 



   2. Stickerei-Ausschneidemaschine nach Anspruch   1,   dadurch gekennzeichnet, dass der unbestickte Stickereistoff (L) in den durch zwei Füh- 
 EMI4.2 
 stelle des Stoffes durch Zungen (64) überdeckt ist, wobei ihr gegenseitiger Abstand kleiner ist als die Dicke der Festons (F) und dadurch   d ; r   Festonrand vom Kreismesser   (3)   distanziert bleibt. 



   3. Stickerei-Ausschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens bei dem den Leerstoff (L) transportierenden Förderwalzenpaar (11, 11') beide Walzen angetrieben sind und die   Tasteinrichtung (40)   auf den abgetrennten Feston-Stoffteil (F') einwirkt.

Claims (1)

  1. 4. Stickerei-Ausschneidsmaschine nach An- aspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelflächen EMI4.3 Förderwalzenpaares (11, 11', 12Kreismessers 33) zahnartig ausgebildet ist, und die mit dem auszuschneidenden Material in Berührung kommenden Zahmeile zusammen mit einer Scherplatte (51, ein scherenartiges Schneiden des Materials bewirken.
    6. Stickerei-Ausschneidemaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Kreismessers (3 mit einer Vielzahl voneinander distanzierten scharfkantigen Einkerbungen (73a, 73b) versehen ist.
    7. Stickerei-Ausschneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen (73a) bogenförmig ausgebildet sind. EMI4.4 9. Stickerei-Ausschneidemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil- EMI4.5 zer Winkel ist.
    10. Verfahren zur Herstellung eines Kreismessers für Stickerei-Ausschneidemaschinen nach An spruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang de, Kreismessers (3) durch eine profilierte Schleifscheibe (70), deren Drehachse diejenige des Kreismessers (3) kreuzt und von ihr distanziert ist, mindestens eine einen spitzen Keilwinkel (0.) aufweisende Kerbe (73a, 7 3b) eingeschliffen wird und das Kreismesser (3) hernach um einen der Teilung entsprechenden Winkel verdreht wird.
AT537557A 1956-08-22 1957-08-16 Stickerei-Ausschneidemaschine AT204374B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH204374T 1956-08-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT204374B true AT204374B (de) 1959-07-10

Family

ID=29555491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT537557A AT204374B (de) 1956-08-22 1957-08-16 Stickerei-Ausschneidemaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT204374B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2937664C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben einer Schneid-,Stanz- oder Kerbvorrichtung mit einem angetriebenen Walzenpaar
DE2949146C2 (de) Transportvorrichtung für Nähmaschinen
DE1010810B (de) Antrieb fuer die Kurvenscheibenwelle einer Zickzacknaehmaschine
DE2507449A1 (de) Maschinenschere
DE1809692A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Abschneiden einzelner Frankfurter Wuerstchen von einer Kette dieser Wuerstchen
AT204374B (de) Stickerei-Ausschneidemaschine
DE1157524B (de) Messerhalterung an Schneidvorrichtungen in Strangmaschinen, insbesondere Zigarettenstrangmaschinen
DE604522C (de) Vorrichtung zum Zerschneiden von Doppelflorgeweben fuer Webstuehle
DE1243632B (de) Stickerei-Ausschneidemaschine
DE6930735U (de) Knopfannaehmaschine
AT107742B (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Durchschneiden von Verstärkungs- oder Überlappungsstreifen für Sackabschlüsse.
DE692880C (de) Vorrichtung zum Zerlegen von Lachsstuecken in Scheiben
DE19840C (de) Neuerungen an RQschenmaschinen
DE579169C (de) Fadenausziehmaschine
DE1685044C3 (de) Blindstichnähmaschine
DE854743C (de) Maschine zum Abschneiden des ueberstehenden Stoffstreifens von Ziersticharbeitsstuecken
DE737709C (de) Buchdeckenmaschine
DE538250C (de) Vorrichtung zum absatzweisen Durchschneiden eines Verstaerkungs- oder UEberlappungsstreifens an fortlaufend vorgefuehrten Saecken
AT89779B (de) Maschine zum Schneiden von Nahrungsmitteln u. dgl. in Scheiben.
DE558043C (de) Fleischwuerfelschneidmaschine
DE1724139U (de) Kuechenmaschine, insbesondere fuer grosskuechen, zum schneiden von endiviensalat.
AT128002B (de) Einrichtung zum Steuern der Messeröffnung an Plissiermaschinen.
AT100575B (de) Florschneidmaschine.
DE575614C (de) Maschine zum Herausziehen von Faeden aus einem Gewebe
AT269670B (de) Verfahren und Maschine zum Zerschneiden von Gummitüchern in Streifen gleicher Breite