AT203612B - Verfahren zur Herstellung eines kettellosen Spitzenabschlusses bei Strümpfen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kettellosen Spitzenabschlusses bei Strümpfen

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AT203612B AT172658A AT172658A AT203612B AT 203612 B AT203612 B AT 203612B AT 172658 A AT172658 A AT 172658A AT 172658 A AT172658 A AT 172658A AT 203612 B AT203612 B AT 203612B
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Ver Strumpfwerke Esda
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines kettellosen Spitzenabschlusses bei Strümpfen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit kettelloser Spitze auf einer flachen Kulierwirkmaschine. 



   Es sind, um nach dem letzten Mal Spitzedecken ein Zurücklaufen der verbleibenden offenen Maschen zu vermeiden oder zu hemmen, die verschiedenartigsten Verfahren zum Arbeiten einer kettellosen Spitze bekannt. Bei einem solchen Verfahren werden nach dem letzten Mal Decken der Spitze mehrere Maschenreihen in Form eines schmalen Bändchens gearbeitet, die beim Nähen des Strumpfes in die Naht mit eingefügt werden. Weiter ist ein Verfahren bekannt, wonach die erwähnten Draufreihen durch Hitze und Druck abgeschmolzen oder mittels eines Lösungsmittels verklebt werden. Auch das Abschneiden oder Abketteln eines Teiles der angewirkten Bändchen ist bekannt. Weiterhin gibt es ein Verfahren, bei dem die Spitze bis auf eine Nadel zusammengedeckt und der verbleibende Faden durch die letzte Masche hindurchgezogen wird.

   Auch durch Fadenführerwechsel bzw. durch Einarbeiten von verschiedenen Materialien wird durch ein weiteres Verfahren eine laufmaschenhemmende Wirkung erzielt. 



   Diebekannten Verfahren weisen verschiedene Nachteile auf. So ist das Anarbeiten eines Bändchens einmal mit Zeitaufwand verbunden ; zum andern sind erhebliche Schwierigkeiten beim Nähen dieser Strümpfe zu verzeichnen, da dieses Bändchen in die Naht mit einbezogen   wrden   muss. Beim Abschmelzen oder Verkleben mittels Lösungsmittel werden zusätzliche Arbeitsgänge erforderlich, und ausserdem entstehen an den Endstellen Erhärtungen, die Druckstellen am Fuss und Beschädigungen des Strumpfes herbeiführen können, und es entsteht Nadelbruch beim Nähen. Das Abschneiden und Abketteln des Bändchens erfordert ebenfalls zusätzliche Arbeitsgänge. Die Arbeitsweise, bei der die Spitze bis auf eine Masche zusammengedeckt und der verbleibende Faden durch diese hindurchgezogen wird, ist auf den bekannten Kulierwirkmaschinen nicht möglich.

   Es müssen in diesem Falle erst besondere bauliche Veränderungen getroffen werden. 



   Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, bei dem die bis auf wenige Nadeln zusammengedeckte Spitze einen maschenlaufhemmenden Abschluss erhält. 



   Erfindungsgemäss werden nach dem letztenSpitzedecken die verbleibenden offenenMaschen mitHilfe der Deckvorrichtung der Reihe nach von der Mitte aus nach rechts und links nach   aussen   verhängt. Nach Beendigung des Spitzedeckens werden von den übriggebliebenen offenen Maschen zunächst die beiden mittleren auf die Nachbarnadeln nach aussen verhängt und dann diese wiederum ebenfalls auf die Nachbarnadeln nach aussen umgedeckt. Es wird so lange in der Weise verfahren, bis nur noch eine Masche auf beiden Seiten übrig bleibt, worauf das Fadenende abgeschnitten wird. Vorteilhafterweise wird nach je einem Verhängen von 2 Maschen nach aussen eine Reihe gearbeitet.

   Wesentlich ist, dass der Faden zwischen den beiden Warenenden sehr locker flott liegt, wodurch sich eine muldenförmige Vertiefung bildet und keine Spannung an den Randmaschen entsteht, wodurch ein Fortlaufen der letzten Maschen ausserordentlich stark behindert ist und in der Praxis ein Aufziehen des Warenstückes selbständig nicht stattfinden kann. Bekanntlich neigen die Randmaschen an sich nicht so leicht zum Aufziehen, weshalb eine doppelte Sicherheit gegen das Aufziehen der Ware gegeben ist. Die letzten Reihen der Spitze des Strumpfes werden vorteilhafterweise aus einem rauhen bzw. Kräuselmaterial gearbeitet, wodurch die bereits angeführten Vorteile noch beträchtlich erhöht werden. 

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   In der Zeichnung ist ein   Ausfünrungsbeispiel   angegeben, aus welchem zu ersehen ist, dass die Maschen   1,   2, 3, 4, 5, 6 der Draufreihen 7, 8 und 9 nach aussen, d. h. in der Richtung zur Warenkante, verhängtsind. In der Reihe 10 wird die Ware in üblicher Weise abgesprengt, wodurch zwei Warenenden entstanden sind. Die flottliegenden Fäden   11, 12,   13 üben keinerlei Spannung auf die Warenenden aus. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung eines kettellosen Spitzenabschlusses bei Strümpfen auf einer flachen   Kullurwirkmaschine,   dadurch gekennzeichnet, dass die nach Beendigung des Spitzedeckens   abrig   geniebenen offenen Maschen von der Mitte aus nach aussen auf die Nachbarnadeln so lange verhängt werden, bis auf beiden Warenenden eine Masche übrig bleibt und das Fadenende abgeschnitten wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach je einem Verhängen von 2 Maschen eine oder mehrere Reihen gearbeitet werden, wobei die Fäden (11-13) zwischen den beiden Wa- reenden flottliegen und dadurch keine Spannung auf die Warenenden ausüben.
AT172658A 1958-01-22 1958-03-10 Verfahren zur Herstellung eines kettellosen Spitzenabschlusses bei Strümpfen AT203612B (de)

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