AT203519B - Vorrichtung zur magnetischen Markierung von Karten, Blättern od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur magnetischen Markierung von Karten, Blättern od. dgl.

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AT203519B AT263857A AT263857A AT203519B AT 203519 B AT203519 B AT 203519B AT 263857 A AT263857 A AT 263857A AT 263857 A AT263857 A AT 263857A AT 203519 B AT203519 B AT 203519B
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    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
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Description


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  Vorrichtung zur magnetischen Markierung von Karten, Blättern od. dgl. 



   Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen Karten, Blätter od. dgl. mit magnetischen Markierungen versehen weiden. Diese Zeichen dienen dann bei einem späteren Vorgang zur Steu-   erunt 'von irgendwelchen Maschinen. Derartige Systeme werden bereits bei Kartei-, Zähl- und ähn-   lichen Karten verwendet. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, solche Konstruktionen auf Einrichtungen mit automatischer Zeilenwahl zum Einziehen, Führen und Halten zu übertragen. Bisher verwendet man zur Markierung Elektromagnete, die über Verstärker   od.   dgl. gesteuert werden, während zum Abtasten die üblichen Magnetbandtonköpfe dienen, deren Impulse verstärkt werden und zur Steuerung der Maschinen dienen. Vor allem bei Buchungsvorgängen ist es jedoch wichtig dass auch bei Stromausfall ein Arbeitan weiterhin möglich ist. 



   Die bisher bekannten Ausführungsformen erlau-   1 > en   dies jedoch nicht, da die Elektromagnete jeweils spannungsabhängig sind. Man ist ausserdem aus diesem Grunde   gezwungen,   besondere SignaloderSpernvorrichtungenanzuordnen, diebeiStrom-   ausfall   die Bedienungsperson auf diesen Vorgang hinweisen oder ein Weiterarbeiten verhindern, da es gerade bei   fBuchungavorgängen   von erheblicher Wichtigkeit ist, dass keines der gegebenen Zeichen verlorengeht. 



   Um die Nachteile der bekannten Ausführungsarten zu vermeiden, ist erfindungsgemäss'als MarkierungsorganmindestenseinPermanentmagnet vorgesehen, welcher zum Blatt hin etwa senkrecht bewegbar'ist. Eine derartige Konstruktion ist nunmehr vollständig   unabhängig   von der elektrischen Spannung, so dass ohne jede Unterbrechung   durchgearbeitet'werden   kann und auch besondere Signal- oder Spervorrichtung en entfallen können. 



  Überdies ergibt sich noch ein weiterer Vorteil, der in der   Möglichkeit,   den Permanentmagneten wesentlich Meiner als einen der üblichen Magnetbandtonköpfe zu halten, zu sehen ist. Dies ist vor allem bei Vorsteckvorrichtungen für Schreib-, Rechenund Buchungsmaschinen sehr wesentlich, da die Magnete oftmals zwischen den Blättern angeordnet werden müssen und hier verhältnismässig wenig Raum zur Verfügung steht. Hinzu tritt, dass die Markierungsmagnete teilweise sehr nahe an den   Abtastköpfen   angeordnet sein müssen, was sich ebenfalls nur durch die Verwendung von Permanentmagnetendurchführenlässt. 



   Vorzugsweise besteht der   Pernainentmajgnet   aus einem Magnetkern und aus zwei   Jochteilen,   welche mit ihrem einen Ende mit der Stirnfläche des Kernes   abschliessen   und mit ihrem   andem   Ende in einem Abstand vom Kerne zusammengeführt sind und sohin einen Spalt bilden und ist der vom Spalt, dem Kern und den Jochteilen begrenzte freie Zwisohenraum mit unmagnetischem Füll- und Bindemittel ausgefüllt. Um den Spalt des Magneten noch näher an die   Abtastköpfe   heranbringen zu   können,   ist   zweckmässig   der eine Jochteil als ebene und der andere als gebogene Platte ausgebildet. 



   Zum Verschieben ist der Permanentmagnet nach einem weiteren Merkmal der Erfindung auf   einem Führungsstück mit zum Blatt gerichtetem 'Spalt angeordnet, wobei das Führungstuck in   einer zum Blatt etwa senkrechten Ebene verschiebbar gelagert und eine am Führungsstück befestigte 
 EMI1.1 
 bewegendeUm vor allem bei der   MaTikierumjg   von mehreren Blättern ein gleichmässiges Anliegen der Ma-   gnete auf denselben zu erreichen, ist zweckmässig in Hohe des Penmanentmagneten auf der dem   Magneten abgewendeten Seite des Blattes eine als AuflagefürdiezumarkierendenBlätter, Karten   od. dgl. dienende Blattfeder angeordnet; Dadurch wird ein Verwischen oder Ausfallen der darkie-    rung mit. Sicherheit vermieden. 



   Um bei Vorrichtungen mit. zwei permanentagneten zur   Markierung     zweier Blätter, Karten   od. dgl.,diebesonderskleineAbmessungenauf 

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 weisen, den Raum zwischen den zu markierenden Blättern freizuhalten, können nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die auf zwei getrennten   Führungsstücken angeordneten Permanentma-   gnete mit ihren Spalten auf die voneinander abgewendeten Seiten der einander   gegentüberliegen-   
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    und die Fuhrungsstückejedoch   genügend Platz zur Verfügung, so ist es ohne weiteres möglich, bei derartigen Vorrichtungen die beiden Permanentmagnete auch auf einem gemeinsamen Führungsstück anzuordnen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen   dar : Fig. l   die Ansicht eines   vergrössert   gezeichneten permanentmagnetisehen Markierungskopfes, Fig. 2 in vereinfachter   - Darstellung die. Seitenansicht   einer Vorrichtung zur gleichzeitigen Markierung von zwei Blättern. 
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 aus dem eigentlichen Magnetkern J, an :Sie sind als Platten ausgebildet. Die untere Platte 2 ist eben und die obere Platte 3 ist   ,gebogen gen   staltet, so dass der Magnetspalt 4, in den eine Folie 5 aus unmagnetischem Material eingelegt ist, praktisch in der Ebene der   Jochplatte 2 lliegt.   



     , Dadurch   ist es möglich, den Markierungskopf, . insbesondere den Spalt 4 ganz in der Nähe anderer Gegenstände, z. B. der Abtastköpfe, anzuordnen. Der freie Zwischenraum 6 ist durch unmagnetisches Füll- und Bindemittel 7 ausgefüllt. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 2 weist zunächst zwei Trichter 8 und 9 auf, in welche die Blätter   10 und H geführt   werden. Jeweils in Verlängerung der   Rückwände   12 und 13 der beiden Trichter sind als Unterlagen gebogene Blattfedern M und 15 angeordnet. Die beiden   Madderungsköpfe  
16 und 17 sind auf einem gemeinsamen Führungsstück 18, befestigt, welches in Höhe der. Blattfedern 14, 15 in Richtung   zum. Blatt 20   und    1. 1   unter Zwischenschaltung einer Feder 19 verschiebbar ist. 



   Wird auf die Feder 19 ein Zug in der angedeu- teten Pfeilrichtung 20 ausgeübt, so wird das Führungsstück 18 gegen die Blätter 10, 11 bewegt. 



  Die Markierungsköpfe 16 und 17 drücken daraufhin die Blätter 10, 11 gegen die Blattfedern 14 und   15,   so dass die magnetische Markierung auf den mit magnetisierbarem Material versehenen Blättern 10 und 11 erfolgt. Fig. 2 zeigt den Zustand, bei dem die Blätter von den Markierungs- köpfen gerade angedrückt werden. Die Feder 19 
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 lediglich zwischengeschaltet, um dasgung des Führungsstückes 18 erfolgt durch besondere, hier nicht eingezeichnete Mittel. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur magnetischen   Markierung   von Karten, Blättern   od.   dgl., insbesondere für Ein, richtungen für automatische Zeilenwahl an Schreib-, Rechen-, Buchungsmaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass als   Markierungsorgan   mindestens 
 EMI2.4 
 cher etwa senkrecht zum Blatt   (10,   11) hin bewegbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- EMI2.5 (16, 17)teilen (2, 3)'besteht, welche mit ihrem einen Ende mit der Stirnfläche des Kernes abschliessen und mit ihrem andern Ende in einem Abstand vom Kerne zusammengführt sind und sohin einen Spalt (4) bilden und dass der vom Spalt, dem Kern und den JochteHen begrenzte freie Zwischenraum (6) mit unmagnetischem Füll- und Bindemittel (7) ausgefüllt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Jochteil (2) als ebene, der andere (3) als gebogene Platte ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (16, 17) auf einem Führungsstück (18) mit zum Blatt (10, 11) gerichtetem Spalt (4) angeordnet ist, wobei das Führungsstück in einer zum Blatt (10, 11) etwa senkrechten Ebene verschiebbar gelagert und eine am Führungsstück befestigte und dieses zum Blatt bewegende Feder (19) mit einem festen Punkt der Vorrichtung verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Höhe des Permanentmagneten (16, 17) auf der dem Magneten ahgewendieten Seite des Blattes (10, 11) eine als Auflage für die zu markierenden Blätter, Karten od. dgl. dienende Blattfeder (14, 15) angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit zwei Permanentmagneten zur Markierung zweier Blätter, Karten od. dgl dadurch gekenn- zeichnet, dass die auf zwei getrennten Führungs- staken angeordneten Permanentmagnete mit ihren Spalten auf die voneinander abgewendeten Seiten der einander gegenüberliegenden Blätter gerichtet und die Führungsstücke gleichzeitig gegenläufig verschiebbarsind.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit zwei Permanentmagneten zur Markieroins zweier, Blätter, Karten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Permanentrriagnete auf einem gemeinsamen Führungsstück angeordnet sind.
AT263857A 1956-04-30 1957-04-19 Vorrichtung zur magnetischen Markierung von Karten, Blättern od. dgl. AT203519B (de)

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