AT202509B - Großbehälter zum Aufbewahren von Flüssigkeiten - Google Patents

Großbehälter zum Aufbewahren von Flüssigkeiten

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AT202509B
AT202509B AT825157A AT825157A AT202509B AT 202509 B AT202509 B AT 202509B AT 825157 A AT825157 A AT 825157A AT 825157 A AT825157 A AT 825157A AT 202509 B AT202509 B AT 202509B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
bladder
large container
storing liquids
supporting wall
Prior art date
Application number
AT825157A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner W Ing Ringer
Original Assignee
Werner W Ing Ringer
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/30Inspecting, measuring or testing

Landscapes

  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Grossbehälter zum Aufbewahren von Flüssigkeiten 
Die Erfindung betrifft einen   Grossbehälter   zum Aufbewahren von Flüssigkeiten, der aus einer Stützwand und einer Auskleidung aus dichtem und biegsamem Werkstoff besteht. 



   Bei einem bekannten rossbehälter dieser Art wird die Auskleidung in der Weise vorgenommen, dass in den   Behälter     Streifenbahnsn   aus Kunststoff eingebracht und im Innern des Behälters zu einem Ganzen zusammengeschweisst werden. Die dabei verwandten Streifen sind auf der der Behälterwand zugekehrten Saite so profiliert, dass   zusammenhän-   gende   Hohlräume   gebildet werden, so dass die Streifen durch Evakuierung der in den Hohlräumen befindlichen Luft fest an die Wand gepresst werden. 



   Das Einbringen und Zusammenschweissen der Streifen ist jedoch schwierig und fordert Facharbeiter. Die Auskleidung kann auch in manchen Fällen Falten bilden, die nach einiger Zeit Bruchstellen in der Auskleidung verursachen. Ferner kann die Evakuierung, der Hohlräume zwischen der Stützwand und der Auskleidung nur dann vorge-   nommen werden,   wenn die Stützwand aus luftun-   durchlässigem   Material ist. 



   Gemäss der Erfindung wird ein Grossbehälter zum Aufbewahren von   Flüssigkeiten   geschaffen, dem die geschilderten Nachteile nicht anhaften. Das Wesen der Erfindung liegt dabei darin, dass der   Behälter auf seiner oberen   Seite eine   Einfüllöffnung   aufweist, an welcher mittels eines Befestigungskra-   gent dite   als Blase ausgebildete, im ungehüllten Zustand kleiner ale der Innenraum des Behälters gehaltene Auskleidung aufgehängt ist. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die äussere Stützwandung und die Blase eine aus einem unteren zylindrischen und einem 
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Form bilden.Zwar ist   eme solche form'bei   Behältern bereits bekannt, sie vermittelt jedoch beim neuen Grossbehälter den bisher nicht erzielten Vorteil einer besonders einfachen   Aufhängemöglichkeit   für die Blase. 



   Endlich kann gemäss der   Erfindung die Stütz-   wandung aus mehreren   ringförmigen,   aus Beton gefertigten Einzelteilen zusammengesetzt sein. Auf diese Weise kann ein   Grossbehälter   zur Aufnahme   von Flüssigkeiten   erstmals ohne Zuhilfenahme von   Fachkräften   aus wirtschaftlich herzustellendem Material gefertigt sein, welches nicht dicht zu sein braucht. Bei den bisher üblichen Flüssigkeitsbehältern aus Stahl war dies nicht möglich. Zwar ist es bereits   bekannt, einen Getreidesilo aus ringföimi-   gen Betonteilen zusammenzusetzen, jedoch kommt es dlort auf die Dichtheit der Wände nicht an, so dass ein Problem gemäss der Erfindung nicht vorhanden ist. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   
 EMI1.2 
 weist eine äussereStützwandung aus Stahlbetonmittels Absätzen und Bünden 4 ineinander zen- trisch verankert. 



   Das konische Kopfstück 3 weist eine Öffnung 5 auf. Auf dem Rande der öffnung liegt mittels einer
Schulter ein Haltering 6 aus Metall auf, welcher auf seiner oberen Seite Gewindebolzen 7 trägt. 



  Auf dem Haltering 6 ruht ein Befestigungskragen
8, der mit einer daran hängenden Blase 9 eine Einheit bildet. Die Blase 9 stimmt in ihrer   Fortin   mit der der   äusseren     Stützwandung überein,   ist jedoch etwas kleiner als die letztere gehalten, so dass im   ungefüllten   Zustand, wie aus der Zeichnung ersichtlich, zwischen der Blase 9 und der Stützwandung überall ein Zwischenraum vorhanden ist. 



  Die Blase 9 ist aus elastischem Material, vorzugs- 
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 Überbolzen 7 mit dem Haltering 6 und dem dazwischen liegenden Befestigungskragen 8 verschraubt ist. 



   Das konische Kopfstück 3 der   Stützwandung   trägt weiterhin einen, einen Domschacht bildenden Ring 12, auf welchem   eine kreisförmige   Betonzarge 13 ruht, deren Öffnung durch einen Stahlblechdeckel 14 verschlossen ist. 



   Es sei noch erwähnt, dass der Deckel 10 aus Metall mit den üblichen Armaturen zum Füllen, Messen und Überwachen des Inhalts versehen sein kann. Soweit der neue   Behälter   in der Erde eingelassen sein soll, wird   zunächst der'erforderliche     Erdaushub erstellt und   die Sohle der Baugrube waagerecht planiert. Nun kann das Bodenstück 1 in die Baugrube abgelassen und auf der Sohle gesetzt werden.

   Dann folgen die Zwischenstücke 2 
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 des   Behälters.   Endlich wird das konische Kopf-   stück 3 aufgesetzt   und zweckmässigerweise die Fugen dabei mit   Zementmörtel verstrichen.   Im Anschluss daran wird der Haltering 6 auf den Rand der Öffnung 5 aufgesetzt und die Blase 9 mit ihrem Befestigungskragen 8 auf den Haltering 6 und dessen Gewindebolzen 7 gesetzt und   anschliessend   in den Behälter fallen gelassen. 



   Vorher kann noch der Domschaoht 12 mit der Betonzarge 13 aufgesetzt werden, die mit dem Erd-   boden bündig   abschliesst. Nach Aufbringen des Deckels 10 und Verschraubung desselben ist der   Behalte ; fertig zum   Füllen. 



   Vor dem Füllen kann die Blase 9 mittels Pressluft auf ihre Dichtheit untersucht werden. Danach wird z. B. mittels eines Schlauches und der auf dem Deckel 10 vorhandenen Armatur die Flüssigkeit in die Blase 9 eingebracht. Dieselbe dehnt sich beim Füllen solange aus, bis sie faltenlos an der   Stützwandung   anliegt. 



   Neben dem Vorzug einer einfachen und wirtschaftlichen Herstellung und eines erleichterten Transportes bei einer aus Einzelteilen zusammen-   gesetzten Stützwandung   weist der neue   Behälter     noch eins Reihe anderer Vorteile   auf. So kann z.   B.   die Blase in leerem Zustand leicht herausgenommen und gereinigt werden. Auch eine   Überprüfung   auf Dichtheit und gegebenenfalls eine Reparatur, z. B.   durch Schweissen   der Kunststoffblase, ist ohne Schwierigkeit möglich. Ferner kann   ds. r neue Be-   hälter zeitlich hintereinander die verschiedensten Flüssigkeiten aufnhemen.

   Die Stützwandung bleibt dabei stets dieselbe, es ist lediglich erforderlich, je-   weils   eine Blase einzuhängen, die zur Aufnahme der zu lagernden Flüssigkeit geeignet ist. Auch ist es ein leichtes, eine vielleicht nach langen Jahren unbrauchbar gewordene Blase durch eine neue zu 
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    wie im.fühcungsbeispiel,   aus Stahlbetonteilen zusammengesetzt ist, kann der Behälter ohne Zuhilfenahme von   Fachkräften   errichtet werden. Die Dichtheit des Behälters   bleibt auch bei Erschütterungen   oder   Gelände nkungen   dabei mit Sicherheit erhalten. 



  Ein solcher zusammensetzbarer Behälter lässt sich sogar leicht in Grundwasser einbauen. 



   Die Form des Behälters kann grundsätzlich be-   1iebi, g   sein. Es ist auch möglich, ihn als liegende Walze auszubilden. Auch kann die Stützwandung des Behälters einteilig sein, insbesondere bei Behältern mit nicht zu grossem Füllvermögen. So ist es z. B. denkbar, die bisher zum Transport von Säuren verwendeten grossen Tongefäss durch einen neuen   Flüssigkeitsbehälter   zu ersetzen, dessen Stützwandung einteilig aus Stahlbeton hergestellt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Grossbehälter zum Aufbewahren von Flüssigkeiten, bestehend aus einer Stützwand und einer Auskleidung aus dichtem und biegsamem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter auf   seine : oberen Seite eine Einfüllöffnung   aufweist, an welcher mittels eines Befestigungskragens (8) die als Blase   (9)   ausgebildete, im   ungefüllten   Zustand kleiner als der Innenraum des Behälters gehaltene Auskleidung aufgehängt ist.

Claims (1)

  1. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Stützwandung und die Blase (9) eine aus einem unteren zylindrischen und einem oberen kegelförmigen Teil bestehende Form bilden.
    3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützwandung aus mehreren ringförmigen, aus Beton gefertigten Einzelteilen (1, 2, 3) zusammengesetzt ist.
AT825157A 1957-12-21 1957-12-21 Großbehälter zum Aufbewahren von Flüssigkeiten AT202509B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147089B (de) * 1960-05-19 1963-04-11 Hovalwerk Ag Ospelt Lagerbehaelter mit Innenblase fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Heizoel
DE1150248B (de) * 1960-08-04 1963-06-12 Walter Nicolai Einrichtung zur Anzeige von Undichtheiten an Lagerbehaeltern fuer Fluessigkeiten oder Gase

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1147089B (de) * 1960-05-19 1963-04-11 Hovalwerk Ag Ospelt Lagerbehaelter mit Innenblase fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Heizoel
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