AT392314B - Behaelter - Google Patents
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Description
AT 392 314 B
Die Erfindung betrifft einen Behälter für die Aufnahme von Flüssigkeiten od. dgl. mit einer Bodenplatte aus Beton und einer Seitenwand aus verschraubten, vorzugsweise gebogenen Wellblechsegmenten, die einander in Umfangsrichtung und in vertikaler Richtung überlappen und dicht miteinander verbunden sind, wobei die Seitenwand des insbesondere rund ausgebildeten Behälters auf der Bodenplatte, die vorzugsweise aus Beton 5 besteht, aufsteht
Aus der AT-PS 344 433 ist ein Behälter bekannt, bei dem die Bodenplatte, die insbesondere aus Beton besteht, innerhalb der von den Wellblechsegmenten gebildeten Seitenwand angeordnet ist Um zu verhindern, daß bei Füllung des Behälters durch den hydrostatischen Druck die Seitenwand von der innenliegenden Bodenplatte abhebt, müssen über den Umfang verteilt Ankerschrauben vorgesehen werden. 10 Bei dieser bekannten Ausführungsform eines Behälters, der insbesondere als Behälter für Flüssigmist gedacht ist, stellt die Abdichtung der Behälterwand gegenüber der Bodenplatte einen kritischen Punkt dar. In der AT-PS 344 433 ist hiezu vorgeschlagen, daß zwischen der Bodenplatte und der Seitenwand ein Dichtungsmaterial vorgesehen ist
Die Anordnung der Bodenplatte innerhalb der von den Wellblechsegmenten gebildeten Seitenwand bringt 15 weiters den Nachteil, daß ein erheblicher Anteil an Füllvolumen verloren geht
Es sind auch andere Vorschläge bekannt geworden, die darauf abzielen, das Problem der Dichtheit d» Seitenwand von Behältern gegenüber einer Bodenplatte zu lösen. So zeigt die DE-OS 23 42 302 einen Flüssigkeitsbehälter, bei dem am unteren Rand der Seitenwand Winkel vorgesehen sind, die mit Hilfe von Klemmbügeln gegen die Oberseite einer Bodenplatte gepreßt werden. Aus der FR-PS 1 160 790 ist ein 20 Flüssigkeitsbehälter bekannt dessen Seitenwand aus verschraubten Wellblechsegmenten besteht, und bei dem die Bodenplatte innerhalb und außerhalb des unteren Randes der Seitenwand hochgezogen ist An der Außenseite des unteren Randes der Seitenwand ist ein Gummidichtungsring vorgesehen, der in den Beton der Bodenplatte eingegossen ist Der aus der DE-OS 2 210 733 bekannte Güllesilo besitzt eine runde Bodenplatte, die an ihrem Außenrand schulterförmig abgesetzt ist Außerhalb der Schulter stehen die Seitenwände mit ihrem unteren Rand 25 auf. Zwischen da Innenfläche des unteren Randes der Seitenwand und der vertikalen Fläche der Schulter ist eine Dichtung eingelegt. Die aus einzelnen Elementen über Nut- und Federverbindungen zusammengesetzte Seitenwand dieses Behälters wird in ihrem unteren Randbereich durch ein Spannband gegen das innerhalb des unteren Randes angeordnete Dichtungsband gepreßt
Aus der GB-AS 2 122 677 ist ein Behälter der eingangs genannten Gattung bekannt Bei diesem bekannten 30 Behält»' ist der untere Rand der doppelschalig ausgebildeten Seitenwand des Behälters in ein» nach oben offenen
Ringnut der Bodenplatte angeordnet Diese Anordnung ist insofeme aufwendig, als beim H»stellen d» Bodenplatte die Ringnut ausgespart werden muß und daß die Seitenwand am Boden d» Ringnut mit Hilfe von Haltewinkeln und Schrauben befestigt werden muß, wofür nur wenig Raum zur Verfügung steht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter d» eingangs genannten Gattung anzugeben, der 35 nicht nur einfach herzustellen ist, sondern d» auch im Bereich des unteren Randes d» Seitenwand zuv»lässig abgedichtet ist Insbesond»e soll der »findungsgemäße Behälter wenigstens teilweise im Erdreich versenkt angeordnet werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auß»halb d» unteren Randpartie d» Seitenwand ein Betonring, der auf der Bodenplatte aufliegt und mit dieser verbunden ist, vorgesehen ist und daß an der unteren 40 Innenkante des Behälters zur Abdichtung d» Stoßstelle zwischen der unteren Randpartie d» Seitenwand und d» Bodenplatte eine Dichtung, die vorzugsweise aus dauerelastischem W»kstoff besteht, vorgesehen ist
Durch die »findungsgemäße Ausbildung »gibt sich der Vorteil, daß ein»seits die untere Randpartie durch'den hydrostatischen Druck, der im Behälter enthaltenen Eüssigkeit gegen den Betonring und and»seits die Dichtung gegen die Innenfläche d» unteren Randpartie d» Seitenwand gedrückt wird, so daß die gewünschte Dichtheit auch 45 im kritischen Bereich d» unteren Randpartie der Seitenwand gewährleistet ist
In ein» Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Betonring eine Innenfläche aufweist, die d» Außenform der unteren Randpartie d» Seitenwand des Behälters entspricht. Diese Ausführungsform, die einfach dadurch erhalten werden lmnn, daß der Betonring nach dem Aufsetzen der die Seitenwand bildenden Wellblechsegmente auf die Bodenplatte betoniert wird, ergibt den Vorteil, daß die auf die Seitenwand von innen 50 einwirkenden hydrostastischen Kräfte auch im unteren Randbereich d»selben sicher aufgefangen w»den und daß eine formschlüssige Verbindung zwischen Behälterwand und Bodenplatte erzielt wird. Wenn der Behälter wenigstens teilweise im Boden vesenkt angeordnet ist, w»den die auf den Behält» einwirkenden Auftriebskräfte durch den den statischen Erfordernissen entsprechend ausgebildeten Betonring in den Boden abgeleitet Zusätzlich wird die Standsicherheit des Gesamtbauwerks durch die größere Bodenauflagefläche v»größert 55 Mit Vorteil ist im Rahmen d» Erfindung vorgesehen, daß die Dichtung mittig einen dünn»en Qu»schnitt aufweist als an den Kontaktstellen zur unteren Randpartie der Seitenwand und zur Bodenplatte. Dieser Querschnitt kann durch Einlage einer runden Kederschnur erreicht werden. Durch die Kederschnur kann die günstige, sich verjüngende Querschnittsform der Dichtung einfach erreicht werden. Der sich verjüngende Querschnitt bewirkt, daß bei Relativbewegungen zwischen der unteren Randpartie der Seitenwand und der 60 Bodenplatte Dehnung»! und Stauchungen bloß im elastischen Halsbereich d» Dichtung auftreten w»den.
Eine sich»e V»bindung zwischen d» Bodenplatte und dem auß»halb d» unteren Randpartie d» Seitenwand angeordneten Betonring kann auf einfache Weise dadurch »reicht werden, daß der außerhalb d» unteren Randpartie -2-
Claims (4)
- AT 392 314 B der Seitenwand vorgesehene Betonring mit der Bodenplatte aus Beton durch eine sowohl in die Bodenplatte als auch in den Betonring ragende Bewehrung verbunden ist Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiels. Es zeigen Fig. 1 einen Behälter im Vertikalschnitt und Fig. 2 eine Einzelheit des in Fig. 1 gezeigten Behälters im Bereich des unteren Randes der Seitenwand. Ein in Fig. 1 gezeigter Behälter (1), der insbesondere für die Aufnahme von Flflssigmist bestimmt ist, besteht aus einer Seitenwand (2), die vorzugsweise kreisrund ausgebildet ist, und aus einer Bodenplatte (3) aus Beton. Die Seitenwand (2) ist aus mehreren gebogenen Wellblechsegmenten zusammengesetzt, wobei benachbarte Wellblechsegmente einander in Umfangsrichtung und in Vertikalrichtung überlappen und dort unter Zwischenfügung von Dichtungen miteinander verbunden, z. B. verschraubt oder vernietet sind. Aus Fig. 1 und insbesondere aus Fig. 2 ist «sichtlich, daß die Wellblechsegmente, welche die Seitenwand (2) bilden, mit ihrer unteren Randpartie (5) auf der Oberseite (4) der Bodenplatte (3) aufstehen. Außerhalb der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) ist ein Ring (6) aus Beton vorgesehen. Der Ring (6) aus Beton umgibt die gesamte untere Randpartie (5) der Seitenwand (2). Der Ring (6) aus Beton ist mit der Bodenplatte (3) durch Bewehrungen (11) verbunden, die sich sowohl in die Bodenplatte (3) als auch in den Ring (6) erstrecken. Aus Fig. 1 ist zu «kennen, daß die der Außenfläche der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) zugekehrte Seite des Betonringes (6), d. h. dessen Innenfläche der Kontur der Wellblechsegmente der Seitenwand (2) angepaßt ist. Dies kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß der Betonring nach dem Aufsetzen der Seitenwand (2) auf die Bodenplatte (3) betoniert wird. Um die Dichtheit des «findungsgemäßen Behälters (1) auch im B«eich der Stoßstelle zwischen Bodenplatte (3) und der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) zu gewährleisten, ist dort eine Dichtung (7) aus dauerelastischem Werkstoff vorgesehen. Diese Dichtung (7) wird angebracht, nachdem der Behält« (1) im übrigen fertiggestellt ist. Wie die Detailzeichnung von Fig. 2 zeigt, weist die Dichtung (9) einen sich zur Mitte hin verjüngenden Querschnitt auf, der durch Einlegen einer runden Kederschnur (10) vor dem Versiegelungsvorgang erreicht wird. Dieser sich v«jüngende Querschnitt gewährleistet, daß bei auftretenden Relativbewegungen zwischen der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) und der Ob«seite (4) der Bodenplatte (3) lediglich im Halsbereich (dünner Bereich) (12) d« Dichtung (7) Dehnungen bzw. Stauchungen auftreten, die Dichtflächen (8) und (9) (Kontaktflächen mit d« Seitenwand (2) und der Bodenplatte (3)) aber nicht beschädigt w«den. PATENTANSPRÜCHE 1. Behälter für die Aufnahme von Flüssigkeiten od. dgl. mit einer Bodenplatte aus Beton und ein« Seitenwand aus verschraubten, vorzugsweise gebogenen Wellblechsegmenten, die einander tangential und vertikal üb«lappen und dicht miteinander verbunden sind, wobei die Seitenwand des insbesondere rund ausgebildeten Behälters auf der Bodenplatte, die vorzugsweise aus Beton besteht, aufsteht, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) ein Betonring (6), der auf d« Bodenplatte (3) aufliegt und mit dies« v«bunden ist, vorgesehen ist und daß an der unteren Innenkante des Behälters (1) zur Abdichtung der Stoßstelle zwischen der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) und der Bodenplatte (3) eine Dichtung (7), die vorzugsweise aus dauerelastischem Werkstoff besteht, vorgesehen ist
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betonring (6) eine Innenfläche aufweist, die der Außenform der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) des Behälters (1) entspricht.
- 3. Behält« nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (7) mittig einen dünneren Querschnitt aufweist, als an den Kontaktstellen zur unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) und zur Bodenplatte (3).
- 4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der außerhalb der unteren Randpartie (5) der Seitenwand (2) vorgesehene Betonring (6) mit der Bodenplatte (3) aus Beton durch wenigstens eine sowohl in die Bodenplatte (3) als auch in den Betonring (6) ragende Bewehrung (11) verbunden ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (2)
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| AT152789A AT392314B (de) | 1989-06-21 | 1989-06-21 | Behaelter |
| DE19904009435 DE4009435A1 (de) | 1989-06-21 | 1990-03-23 | Behaelter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
| ATA152789A ATA152789A (de) | 1990-08-15 |
| AT392314B true AT392314B (de) | 1991-03-11 |
Family
ID=3515494
Family Applications (1)
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2122677A (en) * | 1982-04-27 | 1984-01-18 | Bentall Simplex | Tank walls |
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1989
- 1989-06-21 AT AT152789A patent/AT392314B/de not_active IP Right Cessation
-
1990
- 1990-03-23 DE DE19904009435 patent/DE4009435A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2122677A (en) * | 1982-04-27 | 1984-01-18 | Bentall Simplex | Tank walls |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| DE4009435A1 (de) | 1991-01-03 |
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