AT202482B - Hilfseinrichtung für Doppelflügelfenster - Google Patents

Hilfseinrichtung für Doppelflügelfenster

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AT202482B
AT202482B AT783157A AT783157A AT202482B AT 202482 B AT202482 B AT 202482B AT 783157 A AT783157 A AT 783157A AT 783157 A AT783157 A AT 783157A AT 202482 B AT202482 B AT 202482B
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wing
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auxiliary device
wings
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AT783157A
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Josef Wick & Soehne
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Description


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  Hilfseinrichtung für Doppelflügelfenster 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsein-   richtung für Doppelnügelfenster,   deren   Innenflügel   
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 und mit diesen gekuppelt sind. Bei den bekannten Fenstern dieser Art müssen, da die Aussenflügel ausschliesslich von den Innenflügeln getragen werden, beim   Aushängen   der Innenflügel   xwangstäu-   fig auch die   Aussenflügel   mit entfernt werden, bzw. es ist nicht möglich, die   Aussenflügel   für sich allein zum Verschliessen des Fensters heranzuziehen.

   Sollen also beispielsweise die Fensterflügel neu gestrichen werden, was nur im   ausgehängten Zu-   stand werkgerecht durchführbar ist, so können die Aussen- und Innenflügel nicht nacheinander abgenommen und die jeweils verbleibenden Flügel zum   Verschliessen   der Fensteröffnung verwendet werden, wie dies bei Kastenfenstern die Regel ist, sondern es muss in einem solchen Fall das Fenster solange offen bleiben, bis wieder die Innen- und Aussenflügel bzw. wenigstens die Innenflügel zur Verfügung stehen. 



   Durch die Erfindung wird diesbezüglich Ab- 
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    Hilfsein-Aussenflügel   bei abgenommenen Innenflügel die-   nende Hilifsbeschläge aus,   die bei der üblichen Befestigung der   Aussen-Bügel   an den   Innenflügelri   zur Freigabe der gemeinsamen Schwenkbewegung beider Flügel um die Scharnierachse der Innenflügel mit ihren vorragenden Teilen verstellbar sind. Durch diese   Hilfsbeschläge   ist es möglich, im Bedarfsfalle die   Innenflügel   für sich allein abzunehmen, ohne dass auf einen Verschluss der   Fensteröffnung   verzichtet zu werden braucht, da die   Auss'nHügel nunmehr   von den   Hilfsbeschlägen   getragen werden.

   Da die Hilfsbeschläge scharnierartig ausgebildet sind, können die allein vorhan- 
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 schwenkt bzw. geöffnet und geschlossen werden, wobei es keine Schwierigkeiten bereitet, den an vielen Aussenflügeln zur Verkupplung mit den   Innenflügein   ohnehin vorhandenen Schwenkriegel zur Verriegelung der geschlossenen   Aussenflügel   miteinander heranzuziehen. Da nun aber die Aussenflügel, wenn sie an den Innenflügeln befestin sind, eine andere Schwenkbewegung als 
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 derdie Scharnierachse der Innenflügel behindern würden, müssen diese vorragenden Teile verstellbar sein. 



   Eine besonders einfache und zweckentsprechende Konstruktion wird dadurch erreicht, dass die   Hilfsbeschläge   aus einer am Futterrahmen anschraubbaren Grundplatte und einem daran hochklappbar befestigten Tragarm mit einem kurzen   Scharnicrz3pfen, bestehen,   wobei der Schamierzapfen vorzugsweise jeweils in die Nuss der am   Aussenflügel   für die Verbindung mit dem Innenflügel vorgesehenen Fensterbänder eingreift, und die Grundplatte eine Aussparung zur Aufnahme des Scharnierzapfens bei hochgeklapptem Tragarm aufweist. Der Tragarm könnte selbstverständlich auch nach der Seite verschwenkbar oder in den Futterrahmen durch Verschiebung versenkbar sein.

   Ebenso wäre es   möglich,   am   Aussenflügel   Scharnierösen für den   Scharnierapfen   vorzusehen, ob- 
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 od. dgl. am Futterrahmen zu befestigen. Jedenfalls können die   Hilfsbeschläge   ohne weiteres auch nachträglich an bestehenden   Doppelflügelfenstern   angebracht werden, deren Erscheinungsbild durch sie nicht geändert bzw. gestört wird. 



     Häufig   weist die Nuss der an den Aussenflügeln zur Verbindung mit den Innenfügeln vorgesehenen Fensterbänder einen abgewinkelten Bajonettschlitz auf, in den bei   Verbundstellung   der Innenund   Aussenaügel   ein am Innenflügel befestigter Verbindungsbolzen mit einem Kugelkopf eingreift. Um nun auch den Scharnierzapfen des Hilfsbeschlages in diesen Bajonettschlitz einführen zu können, muss der Zapfendurchmesser der Schlitz-   breite angepasst   und demnach wesentlich geringer als der Innendurchmesser der Nuss sein. Das sich dadurch ergebende Spiel des Scharnierzapfens in der Nuss würde zu einem Wackeln des Aussenflügels führen.

   Dies kann dadurch beseitigt werden, dass die Scharnierzapfen je zweier übereinander liegender Hilfsbeschläge mit verschiedenem Abstand vom Futterrahmen so angeordnet sind, dass der obere futterrahmenseitig und der untere schei-   ibenseitig   in der Nuss anliegt. 

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    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 zwei übereinander liegende, jeweils in die Nuss der am Aussenflügel vorgesehen Fensterbänder eingreifende Hilfsbeschläge im Vertikalschnitt, Fig. 2 einen Hilfsbeschlag in hochgeklappter Stellung, Fig. 3 ein Fensterband im Schaubild, Fig. 4 die eine Seite eines Doppelflügelfensters bei abgenommene Innenflügel im Horizontalschnitt und Fig. 5 das Fenster bei miteinander gekuppelten, etwas geöffneten Innen- und Aussenflügeln in gleicher Darstellungsweise. 



  Mit 1 ilst der Futterrahmen bezeichnet, an dem die inneren Fensterflügel 2 mittels üblicher Fen-   
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4weisen Fensterbänder 5 auf, deren Nuss 6 mit einem T- oder winkelförmigen Bajonettschlitz 7 versehen ist. Die inneren Fensterflügel 2 weisen als Gegenstück zur   Nuss   6 einen   Tragzapfen   8 mit Kugelkopf 9 auf. Das untere Ende des Schlitzes 7 ist zu einem Kreisloch erweitert, das den Durchtritt des Kugelkopfes 9 gestattet. 



   In der den Fensterbändern 5 entsprechenden Höhe sind am Futterrahmen 1 Hilfsbeschläge angeschraubt. die aus einer Grundplatte 10 und einem daran'hochklappbar befestigten Tragarm 11 mit einem kurzen Vertikalzapfen 12 bestehen. In der   Verbundsteilung   der Inen- und Aussenflügel 2,4 ist der Tragarm 11 hochgeklappt (Fig. 2), wobei der Scharnierzapfen 12 in eine Aussparung
13 der Grundplatte 10 eingreift, so dass die   Schwenk1bar, keit   des gekuppelten   Ver1umlHügels   um die Achse des Fensterbandes 3 nicht behindert ist. Soll hingegen der Aussenflügel 4 allein verwen- det werden, werden die Tragarme 11 abgeklappt und an Stelle der Tragzapfen 8 bzw. der Kugel- köpfe 9 in den Schlitz 7 der Nuss 6 der Fenster- bänder 5 eingeführt.

   Da die Scharnierzapfen 12 
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 obere Scharnierzapfen futterrahmenseitig und der untere Scharnierzapfen scheibenseitig in der Nuss 6 anliegt (Fig. 1 und 4). Durch das Gewicht des   AussenHügeIs   wird dieser oben vom Futterrahmen weggezogen und unten an den Futterrahmen angedrückt, so dass die besondere Anordnung der Scharnierzapfen genügt, um trotz des Spieles der Zapfen in der Nuss die richtige Lage des Flügels zu sichern. 



   Die Innen- und Aussenflügel sind an den vom Futterrahmen   entfernten Rahmenschenikel meist   durch einen am Innenflügel befestigten Zentrierdorn mit Konuskopf, der in eine   enische Vertie-5   fung im Aussenflügel eingreift, und durch einen den Zentrierdorn hinter dem   Konus1copf   umfassenden Schwenkriegel des Aussenflügels gekuppelt. Bei   abgenommenen Innenflügeln   können nun die   Aussenflügel   mit Hilfe dieser Schwenkriegel verbunden bzw. in Schliessstellung gehalten werden,   wofür   es lediglich notwendig ist, die Schwenk-   ricgel   an beiden   Aussenflügeln   der Höhe nach gegeneinander zu versetzen.

   Selbstverständlich wäre auch jede andere Verriegelung der für sich allein verwendeten   Aussen flügel möglich,   und es überschreitet nicht den Rahmen der Erfindung, wenn die   Hilfabeschläge   in'beliebig anderer Form ausgebildet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Hilfseinrichtung für DoppelflügeIfenster, deren Innenfluügel am Futterrahmen, deren Aussen- flügel aber im Abstand von den Innenflügeln-an letzteren angelenkt und mit diesen gekuppelt sind, gekennzeichnet durch   scharnierartige, ausschliesslich   als Träger der Aussenflügel (4) bei abgenommenen   Innenfrügeln   (2) dienende Hilfsbeschläge (10, 11,
12), die bei der üblichen Befestigung der Aussen-
Hügel an den Innenflügeln zur Freigabe der ge- meinsamen Schwenkbewegung beider Flügel um die Scharnierachse   (3)   der    Innenfl gel   mit ihren vorragenden Teilen (11, 12) verstellbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Hilfseinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsbeschläge aus einer am Futterrahmen (1) anschraubbaren Grundplatte (10) und einem daran hochklappbar befestigten Tragarm (11) mit einem kurzen Scharnierzapfen (12) bestehen, wobei der Scharnierzapfen zweckmässig jeweils in die Nuss (6) der am Aussen. flügel (4) für die Verbindung mit dem Innenflügel (2) vor- gesehenen Fensterbänder (5) eingreift, und die Grundplatte eine Aussparung (13) zur Aufnahme des Scharnierzapfens bei hochgeklapptem Tragarm aufweist.
    3. Hilfseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierzap- fen (12) der Hilfabeschläge einen kleineren Durch- messer als die Nuss (6) der Fensterbänder (5) der Aussenflügel (4) aufweist, wobei die Scharnierzap- fen je zweier übereinander liegender Hilfsbeschl'ge mit verschiedenem Abstand vom Futterrahmen (1) EMI2.3
AT783157A 1957-12-03 1957-12-03 Hilfseinrichtung für Doppelflügelfenster AT202482B (de)

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