AT202428B - Dreiwegklappenkasten zur Schaltung von an ihm angeschlossenen Metallrohren - Google Patents

Dreiwegklappenkasten zur Schaltung von an ihm angeschlossenen Metallrohren

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AT202428B
AT202428B AT552457A AT552457A AT202428B AT 202428 B AT202428 B AT 202428B AT 552457 A AT552457 A AT 552457A AT 552457 A AT552457 A AT 552457A AT 202428 B AT202428 B AT 202428B
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AT
Austria
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flaps
flap box
spring
levers
metal pipes
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AT552457A
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Hans Dr Sallhofer
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Sallhofer Hans
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  Dreiwegklappenkasten zur Schaltung von an ihm angeschlossenen Metallrohren 
Bekanntlich konnte sich die Installation von Metallrohren in Mühlen erst im letzten Dezennium durchsetzen. Als Werkstoff für diese Metallrohre kommt Schwarzblech und in neuer Zeit auch   Aluminiumblech   in Frage. 



   Zur Verteilung des Mahlgutes zwischen den einzelnen   Mahleinrichtungen   sind diese Metallrohre bekanntlich   an Klappenkasten angeschlossen,   die z. B. das Einlaufen des Mahlgutes wahlweise in eines der jeweils an den Klappenkasten angeschlossenen Rohre   gestatten. Drei verschiedene Möglichkeiten   der Ableitung des Mahlgutes durch den Dreiwegklappenkasten entsprechen drei verschiedenen Stellungen der beiden, vorzugsweise mit einer Gummidichtung ausgestatteten Klappen, die mittels im Klappenkasten angeordneten Hebeln betätigt werden. Diese Dreiwegklappenkasten wurden zur Schalturg der an sie anschliessenden Me- 
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 bunden sind. Diese beiden mit den Schwenkachsen jeweils starr verbundenen Hebel waren jeder für sich als Schaltgriff ausgebildet.

   Die gefederte Arretierung der beiden Klappen erfolgte für jede der beiden Schwenkachsen getrennt mittels je eines Federmechanismus. Eine Ausbildung dieser beiden Schaltgriffe als Durchlaufzeiger war aber nicht möglich, da eine klare Anzeige des Durchlaufes nur mittels eines einzigen Zeigers erfolgen kann. 



   Da in der Müllerei zahlreiche Hebel an verschiedenen Maschinen zu beherrschen sind, ist es namentlich heute, da weitgehend ungelernte   bzor.   angelernte Arbeitskräfte zur Arbeitsleistung in Mühlen herangezogen werden von Bedeutung, die Schaltung der Förderwege so einfach und übersichtlich wie möglich zu gestalten. Soll von einem Dreiwegklappenkasten der bisherigen bekannten Bauweise der Durchfluss des Mahlgutes von der Stellung der beiden Klappenhebei abgelesen werden, so muss der Beschauer über die wechselseitige Anordnung von Hebel und Klappen Bescheid wissen. Dreiwegklappenkasten mit Zweihebelschaltung geben daher in zahlreichen Fällen Anlass zu Irrtümern.

   Dies gilt auch für die bekannte Vorrichtung zur Regelung der Mahlgutzufuhr mit   einer Abschlussklappe,   bei der neben der Mahlgutzufuhr auch die Lage dieser Klappe über Marken und Skalen abgelesen werden muss. Auch bei einer anderen bekannten Verteilervorrichtung erfolgt die Schaltung der Klappen durch mehrere voneinander unabhängige Hebel, die   unmittelbar nichts darüber aussagen.   in welchen der verschiedenen Wege das Mahlgut geleitet wird. Das jeweils gespeiste Rohr wird vielmehr erst über eine vermittelnde Skala angezeigt, wofür den einzelnen Wegen Nummern oder Buchstaben zugeordnet werden müssen, die eine Beziehung zwischen Weg und Skala herstellen. Dabei erfolgt die Arretierung der Klappen mit Hilfe von Schalthebelsegmenten und Federn. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Dreiwegklappenkasten, der die geschilderten Nachteile nicht aufweist und zur Schaltung von an ihn angeschlossenen Metallrohren für die Zuführung des Mahlgutes zu den einzelnen Mahleinrichtungen der Mühle Verwendung finden. Der Dreiwegklappenkasten gemäss der Erfindung ist mittels zweier schwenkbarer Klappen ausgestattet, deren Schwenkachsen mit je einem Schwenk hebel starr verbunden sind und ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Schwenkhebel über einFedergestänge mit einem am Klappenkasten angeordneten z. B. als Zeiger ausgebildeten Handgriff verbunden sind, wobei die Federgestänge die gefederte Arretierung der Klappen in den drei möglichen Schaltstellungen bilden. 



  Erfindungsgemässwerden also die bisher getrennten und   unübersichtlichen Klappenbetätigungen in   ein einziges Bedienungsorgan zusammengefasst. Darüberhinaus bewirkt jenes Federgestänge, welches die übersichtliche Schaltung beider Klappen durch einen einzigen als Zeiger ausgebildeten Schaltgriff ermöglicht, 

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 auch gleichzeitig die gefederte Arretierung der Klappen in den drei   möglichen   Schaltstellungen. 



   Während also bei den bekannten Vorrichtungen die Anzeige aber Marken oder Skalen erfolgt, zeigt bei der erfindungsgemässen Vorrichtung der z. B. als Zeiger ausgebildete Handgriff jeweils unmittelbar nach jenem gerade gespeisten an denDreiwegklappenkasten angeschlossenen Rohr, wodurch sich das Ablesen vermittelnder Marken oder Skalen erübrigt. Die Bedienung   des Dreiwegklappenkasten ? reduziert   sich also auf die übersichtliche Betätigung eines einzigen Hebels und damit einerAnzeigevorrichtung und der   Klappenarretierung.   durch ein und denselben einfachen Mechanismus, was bei den zahlreichen Schalthebeln in Mühlen eine bedeutende Vereinfachung darstellt.

   Die gefederte Arretierung der Klappen in den drei möglichen Schaltstellungen ist aber für die   praktische Verwendbarkeit des Dreiwegklappenkastens des-   wegen von grösster Bedeutung, weil die Klappen,   sofeme   sie nicht durch Federn oder Rasten in der eingeschalteten Stellung im Klappenkasten gehalten werden, von dem   durch die Anlage gedrückten Luftstrom,   wie er in   Mühlen-Fallrohranlagen   benützt wird, umgeschaltet werden, wodurch Schaden verursachende Fehlleitungen regelmässig eintreten. Infolge der Ausbildung des Handgriffes als Zeiger ist also der richtige Durchlauf des Mahlgutes stets gewährleistet. 



     Ein Ausfithrungsbeispiel des   erfindungsgemässen Dreiwegklappenkastens ist in der Zeichnung in den 
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Claims (1)

  1. den Klappenkastenmündenden Rohre bezeichnet, die durch Verdrehung der Klappen 5 und 6 um die Achsen. 7 und 8 die Richtung des Durchflusses des Mahlgutes durch die einzelnen Rohre bestimmen. Auf den Achsen 7 und 8 sitzen die Hebel 9 und 10, die an das Federgestänge 11 und 12 angelenkt sind.
    Dieses Federgestänge ist ferner an einem mit dem um die Achse 13 drehbaren Handgriff 14 starr verbundenen Zwischenglied 15 angelenkt, so dass durch Verdrehen des als Zeiger gestalteten Handgriffes 14 die Hebel 9 und 10 und damit die Klap- pen 5 und 6 in verschiedene Stellungen gebracht werden können, wodurch der Abfluss des Mahlgutes in eines der Rohre 1, 2,3 bestimmt ist.- PATENTANSPRUCH : Dreiwegklappenkasten zur Schaltung von an ihm angeschlossenen Metallrohren mittels zweier schwenk- barer Klappen, deren Schwenkachsen mit je einem Schwenkhebel starr verbunden sind, dadurch gekennzeich- net, dass diese Schwenkhebel (9, 10) über Federgestänge (11, 12) mit einem am Klappenkasten (4) angeordneten, z.
    B. als Zeiger ausgebildeten Handgriff (14,15) verbunden sind, wobei die Federgestänge (11, 12) die gefederte Arretierung der Klappen (5,6) in den drei möglichen Schaltstellungen bilden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246549B (de) * 1964-04-04 1967-08-03 Erfurter Maelzerei Und Speiche Klappenverteiler
DE4403210A1 (de) * 1994-02-03 1995-08-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gutmengenverteiler

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DE4403210A1 (de) * 1994-02-03 1995-08-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gutmengenverteiler
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