AT202390B - Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für die Land-, Forst- und Gartenwirtschaft - Google Patents

Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für die Land-, Forst- und Gartenwirtschaft

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AT202390B
AT202390B AT360357A AT360357A AT202390B AT 202390 B AT202390 B AT 202390B AT 360357 A AT360357 A AT 360357A AT 360357 A AT360357 A AT 360357A AT 202390 B AT202390 B AT 202390B
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AT
Austria
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elements
soil cultivation
horticulture
forestry
agriculture
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AT360357A
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Walter Dipl Ing Schauberger
Daniel Swarovski
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Walter Dipl Ing Schauberger
Daniel Swarovski
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    Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere   für die Land-, Forst- und Gartenwirtschaft 
Das Stammpatent betrifft Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für die Land-, Forst- und Gartenwirtschaft, bei denen zumindest in die Werkstoffe der mit dem Boden in Berührung kommenden Geräteteile Elemente des periodischen Systems in fein verteilter Form und jeweils in solchen Mengen eingebunden sind, dass sie bei der Abnützung der Geräte die gewünschte Verbesserung des Bodens ergeben. 



   Die vorliegende Erfindung betrfft eine Ausgestaltung dieses Grundgedankens, die es ermöglicht, die Unterbringung von Elementen des periodischen Systems an Geräten zu vereinfachen und zu verbilligen, handelsübliche bzw. vorhandene gewöhnliche Geräte im Sinne der Erfindung auszustatten und die Düngung des Bodens mit Spurenstoffen (Mikronährstoffe bzw. Spurenelemente, Wirkstoffe, Katalysatoren) durch einen Wechsel der Elemente bzw. der Elementekombinationen bei Verwendung ein und desselben Bodenbearbeitungsgerätes zu ändern bzw. zu steuern. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Elemente sich im Werkstoff von am Gerät anbringbaren Teilen befinden, deren Verschleissfestigkeit entsprechend der   gewünschten   Grösse der Elementeabgabe eingestellt ist. Der Begriff"am Gerät   anbringbar"ist   im weitesten Sinne zu verstehen und   Ul. 1-   fasst sowohl Teile, die mit dem Gerät in unlösbare feste Verbindung kommen als auch solche, die wieder abgenommen und gegebenenfalls ausgetauscht werden können. Im ersten Fall können die Teile   z.   B.   üurch   Galvanisieren, Aufspritzen des Trägerstoffes aufgebracht oder in Form von Blechen, Folien usw. hergestellt und mit dem Gerät z. B. durch Plattierung fest verbunden werden.

   In Form von Platten lösbar angebrachte Teile können durch solche ersetzt werden, welche andere Elemente oder Kombinationen solcher enthalten. Wenn beispielsweise ein Boden nur eine geringfügige Unterbilanz in seinem Spurenstoffehaushalt aufweist, kann mit Geräteteilen, z. B. in Form von Nieten, das Auslangen gefunden werden, welche Elemente enthalten und vorzugsweise an Blechteilen des Gerätes angebracht werden. In ähnlicher Weise können die Elemente abgebende Teile aus einer Zahnreihe an Eggen bestehen, wodurch die Auswechslung besonders leicht ist. Die Erfindung bietet aber auch die Möglichkeit, die Elementeabgabe an den Boden durch Bemessung der Verschleissfestigkeit der die Elemente enthaltenden Trägerstoffe den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.

   So können mit einem und demselben Gerät durch Anbringung von Teilen   geringerer V erschleissfesti gkeit   vorerst grössere Mengen von Spurenelementen (Mikronährstoffen) in den Boden eingebracht werden, um starken Mangel hieran auszugleichen. Wenn der Boden damit genügend angereichert ist, können diese Geräteteile durch solche mit   höhererVerschleissfestigkeit   ersetzt werden, die nun eine Kombination jener Elemente enthalten, die zur laufenden Verbesserung des Bodens notwendig sind. So können auch die durch die Aberntung der Bodenerzeugnisse eintretenden Verluste im Spurenelementehaushalt der Böden ausgeglichen werden. 



   Eine sehr einfache Anbringung von   Elemententrägern ergibt   sich, wenn diese Geräteteile mit eigener Arbeitsfuuktion sind, wie Sekundärpflugscharen, Streichbleche, Vorschäler u. dgl. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. 



   Fig. l zeigt eine Pflugschar in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der   Fig. 1.   Die Fig. 3 und 4 zeigen die schraffierte Schnittfläche der Fig. 2 in grösserem Massstab. Fig. 5 zeigt eine Aus- 

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 führungsform mit Nieten als Träger der Elemente. Fig. 6 zeigt die Ausgestaltung einer Egge in Draufsicht und Fig. 7 einen Zahn der Egge im Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6. 



   Die Pflugschar   l,   welche das übliche Streichblech 2 trägt, ist an ihrer Arbeitsfläche mit einem die Spurenelemente enthaltenden Überzug versehen, der durch Aufspritzen oder Galvanisieren aufgebracht und in Fig. 3 mit 3 bezeichnet ist. Ein gleichartiger Verbundkörper ergibt sich, wenn ein die Elemente enthaltendes, für sich hergestelltes Blech mit der Pflugschar durch Plattieren verbunden wird. Nach Fig. 4 enthalten die Elemente ein Blech 4, das mit der Pflugschar 1 durch Nieten 5 lösbar verbunden ist. Für Elemente, die nur in sehr geringer Menge in den Boden eingeführt werden sollen, eignet sich die Ausführungsform nach Fig. 5, bei der die Pflugschar 1 mit einigen Nieten 6 versehen ist, in welche die Spurenelemente eingebunden sind. Die Nieten können gruppenweise verschiedene Elemente enthalten.

   Hiedurch und durch Auswechseln von Nieten verschiedener Zusammensetzung können auf einfache Weise feine Regelungen erzielt werden. Bei der Egge nach den Fig. 6 und 7 kann der selbe Zweck durch auswechselbare Anordnung der Spitzen 7 der Egge erreicht werden, welche die Elemente enthalten und an den Kreuzungsstellen der Rahmenstäbe 8 in Bohrungen eingesetzt und durch Schraubenmuttern 9 gesichert sind. Die Anzahl solcher Spitzen richtet sich nach dem Bedarf. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für die Land-,   Forst- und Gartenwirtschaft,   bei denen zumindest in die Werkstoffe der mit dem Boden in Berührung kommenden Geräteteile Elemente des periodischen Systems in fein verteilter Form und jeweils in solchen Mengen eingebunden sind, dass sie bei der Abnützung der Geräte die gewünschte'Verbesserung des Bodens ergeben, nach Patent Nr. 197625 dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente sich im Werkstoff von am Gerät anbringbaren Teilen befinden, deren Verschleissfestigkeit entsprechend der gewünschten Grösse der Elementeabgabe eingestellt ist.

Claims (1)

  1. 2. Bodenbearbeitungsgeräte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die für sich hergestellten Geräteteile in Form von Blechen (3) z. B. durch Plattierung mit dem Gerät verbunden sind (Fig. 3)..
    3. Bodenbearbeitungsgeräte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die für sich hergestellten Geräteteile aus vorzugsweise an Blechteilen (1) des Gerätes angebrachten Nieten (6) od. dgl. bestehen (Fig. 5).
AT360357A 1957-05-31 1957-05-31 Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für die Land-, Forst- und Gartenwirtschaft AT202390B (de)

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