AT20233B - Kehrichtabfuhrwagen. - Google Patents

Kehrichtabfuhrwagen.

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AT20233B
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AT
Austria
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smuggler
garbage truck
wheels
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same
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Raimund Janesch
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Raimund Janesch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   20233. RAIMUND JANESCII IN WIEN. 



   Kehrichtabfuhrwagen. 



   Vorliegende Erfindung bildet ein Kehrichtwagen, bei welchem das Entleeren der   Kehrichtbehlilter   ohne Staubaufwirblung in der freien Luft und ohne Verschütten des Kehrichts erfoigt. Zu diesem Zwecke wird der Kehricht in   verschliessbaren   Behältern oder Kisten gesammelt und diese werden in geschlossenem Zustande in einen an den eigentlichen Kehricht- bezw. Abfuhrwagen angeschlossenen Vorbau bezw. Einschleuser eingebracht, welcher durch eine zweckmässige und leicht zu handhabende Einrichtung sowohl gegen den 
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   Kchrichtbehälter   in den Abfuhrwagen von einem nach aussen zu vollständig abgeschlossenen Räume aus erfolgt. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des   Kehrichtwagens im   Längsschnitt. In den Fig. 2 und 3 ist der   Einschlousor in Ansicht,   und zwar in Fig. 2 im   Augenblicke des Montierens   an dem Wagen und in Fig. 3 im montierten Zustande dargestellt. 



   Der Kehrichtwagen besteht aus zwei Teilen, und zwar aus dem den Kehricht aufnehmenden   Abfuhrwagen   1 und aus dem Einschleuser 2, in welchen die Kehrichtbehälter im geschlossenen Zustande durch die Öffnung   9   eingeführt werden. Gegen den Wagenkasten zu, dessen Rückwand eine durch eine Klappe 4 verschliessbare Öffnung 5 besitzt. ist im Einschleuser eine korrespondierende Öffnung 6 angeordnet, welche durch einen in demselben angeordneten Drehschieber 7 oder einen Doppelschieber geschlossen werden kann.

     Die Betätigung des Drehschiebers erfolgt   am besten vermittelst einer Handkurbel 8, die in drei bestimmten Stellungen feststellbar ist und bei deren Mittelstellung der Dreh-   schieber sowohl   die Einführungsöffnung 3, als auch die gegen den Wagenkasten zu angeordnete Öffnung 6 im   Einschlouser   überdeckt (Fig. 2). Die in den Einschleuser ein- 
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 gespritzt werden kann. Der hiezu notwendige Druck wird durch ein in einem Behälter 12   befindliches Druckmittel   beispielsweise Kohlensäure oder dgl. erzeugt. 



   Der Vorgang beim Entleeren der   Kehrichtbohälter   ist folgender : Die Kurbel 8 wird 
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 welcher der Drehschieber den Einschleuser nur gegen den Abfuhrwagen abschliesst (Fig. 1). 



  Die geschlossenen Kehrichtbehälter werden von einem der Bedienungsmannschaft durch die Einführöffnung 3 eingeführt und auf den Rost 9 gestellt, worauf durch Drehen der Kurbel in die äusserste Stellung nach links der Einschleuser nach aussen zu abgeschlossen, 
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 wiederum in die in Fig. 1 dargestellte Stellung gedreht, in welcher der Einschleuscr gegen den Abfuhrwagen zu abgeschlossen ist, so dass. ein Austreten von Staub aus demselben unmöglich gemacht wird. Um den Einschleuser nicht jedesmal auf die Ablagestelle mitführen zu müssen, ist derselbe mit dem Kehrichtwagen lösbar verbunden, so dass ein Einschleuser für mehrere Abfuhrwagen verwendet werden kann.

   Zu diesem Behufe bildet der Einschleuser einen zweirädrigen Handwagen (Fig. 2 und 3), dessen Deichsel 18 (Doppeldeichsel) mit dem Wagenkasten bei 19 drehbar verbunden ist und mit den   Armen j ! 7 die   Räder bezw. Radachse trägt. Für gewöhnlich werden Wagenkasten und Deichsel bei 20 miteinander zu einem Ganzen verbunden. Der Einschleuser sowie der Abfuhrwagen besitzen Haken 15 bezw. 16. Wird der Einschleuser an die Rückwand des Wagens herangefahren, dann befinden sich die Haken 15, 16 übereinander. Der Einschleuser wird nun gegen seitliche Verschiebung durch Riegel u. dgl. gesichert und sodann die Deichsel 18 desselben nach aufwärts gedreht (Fig. 3), dadurch werden die Räder vom Boden abgehoben und der Einschleuser senkt sich mit seinen Haken 15 in die Haken 16 des Wagens, derart die   Verl) indung herstellend.

   Die   Lösung der Verbindung erfolgt in entgegengesetzter Weise. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Kehrichtabfuhrwagen, gekennzeichnet durch einen an demselben am besten lösbar angeordneten, nach aussen hin und gegen den Abfuhrwagen zu offenen, kastenartigen Vorbau bezw. Einschleuser   (2),   dessen Öffnungen (3, 6) durch einen   Dreh-oder Doppol-   schieber (7) abwechselnd oder auch gleichzeitig abgesperrt werden können, demzufolge der Einschleuser entweder nur mit der Aussenluft oder nur mit dem Abfuhrwagen in Verbindung steht oder gegen beide abgesperrt ist.

Claims (1)

  1. 2. Einschleuser für den Kehrichtwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder bezw. Radachse desselben mit einer am Einschleuser drohbar angeordneten Deichsel (18) verbunden sind, um beim Aufklappen derselben die Räder vom Boden abzuheben und hiedurch den sich senkenden Einschleuser mit dem Ahfl1hrwagen in Eingriff zu bringen oder beim Senken der Räder die Verbindung zu lösen.
AT20233D 1904-07-14 1904-07-14 Kehrichtabfuhrwagen. AT20233B (de)

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ID=3526129

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