AT202026B - Maschine zum Schneiden und Mischen von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch - Google Patents

Maschine zum Schneiden und Mischen von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch

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AT202026B
AT202026B AT311257A AT311257A AT202026B AT 202026 B AT202026 B AT 202026B AT 311257 A AT311257 A AT 311257A AT 311257 A AT311257 A AT 311257A AT 202026 B AT202026 B AT 202026B
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AT
Austria
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housing part
machine according
shaft
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tools
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AT311257A
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Kraemer & Grebe K G Maschinen
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Description


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  Maschine zum Schneiden und Mischen von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch 
 EMI1.1 
 ;kugelförmigen Behälter auch bei stillstehenden Messern nur schlecht möglich. 



   Erfindungsgemäss wird eine für das Arbeiten unter Vakuum bestimmte Maschine mit antreibbarer, flacher Schüssel und in diese eingreifenden Werkzeugen in der Weise ausgebildet, dass ein die Schüssel und die Werkzeuge umgebendes, einen Unterdruckraum begrenzendes, aus einem Oberteil und einem feststehenden Unterteil bestehendes Gehäuse vorgesehen ist, dessen Teilfuge in einer zur Umlaufebene der Schüssel unter einem spitzen Winkel geneigten Ebene liegt. Eine besonders einfache, die unter dem Vakuum auftretenden   Drücke   gut aufnehmende Bauweise ergibt sich, wenn   Gehäuseober- und   - unterteil gewölbt sind.

   Die Anordnung der Teilfuge in einer geneigten Ebene ist bei Maschinen mit umlaufenden Werkzeugen besonders vorteilhaft, wenn nach einer Ausführungsform der Erfindung die Stellen, an denen die die Werkzeuge tragenden Wellen das Gehäuse durchdringen, in dem überhöhten Bereich des Gehäuseunterteils liegen, weil dann einfach abzudichtende Stellen an dem Gehäuse vorhanden sind, nämlich die nur in einer Ebene verlaufende Teilfuge zwischen   Gehäuseober- und -unterteil   sowie die Durchtrittsstellen der Wellen durch die Wand des Gehäuseunterteils.

   Während es bei Maschinen mit nur einer werkzeugtragenden Welle zweckmässig ist, den höchsten Punkt der Teilfuge oberhalb der Stelle zu legen, an der die Welle   in den Gehäuseunterteil   eintritt, ist es bei Maschinen mit zwei werkzeugtragenden Wellen günstiger, den höchsten Punkt der Teilfuge symmetrisch zu den beiden Stellen zu legen, an denen die beiden Wellen'das Gehäuseunterteil durchdringen. Die geneigte Lage der Teilfuge bringt einen weiteren Vorteil mit sich, u. zw. lässt sich dadurch die Schüssel an der tiefsten
Stelle der Teilfuge in einfacher Weise entleeren, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aussen an dem Gehäuseunterteil als Entleerein- richtung ein Auswerfer derart schwenkbar an- geordnet ist, dass dieser in seiner Entleerstellung nahe der tiefsten Stelle der Teilfuge in die
Schüssel ragt.

   Dabei ist der Auswerfer zweck- mässig in Abhängigkeit von der Schwenkbewe- 

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 gung des nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung aufklappbar angeordneten Gehäuseoberteils schwenkbar. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit auf einer Welle fliegend gelagerten Werkzeugen, ist an dem erhöhten Bereich des Gehäuseunterteils aussen ein Rohrstück zur Aufnahme einer in das Gehäuse oberhalb der Schüssel hineinragenden Lagerbüchse für die werkzeugtragende Welle dicht angebracht,   z. B.   angeschweisst und an dem freien Ende des Rohrstückes ist eine die werkzeugtragende Welle umschliessende Lippendichtung vorgesehen. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. 



   Fig. 1 ist ein vereinfachter Schnitt durch einen erfindungsgemäss ausgebildeten Kutter. 



   Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen Kutter. 



   Bei dem dargestellten Kutter ist innerhalb eines aus einem gewölbten Oberteil 1 und einem gewölbten Unterteil 2 bestehenden, einen Unterdruckraum begrenzenden Gehäuses in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise eine Kutterschüssel 3 drehbar gelagert. Die zwischen dem Oberteil 1 und dem Unterteil 2 verlaufende Teilfuge 4 des Gehäuses liegt in einer geneigten Ebene, u. zw. so, dass der höchste Punkt der Teilfuge oberhalb der Stelle liegt, an der die nicht dargestellte Bearbeitungswerkzeuge tragende Welle 5 den Gehäuseunterteil 2 durchdringt. Während der Rand des Gehäuseunterteils 2 vollkommen glatt ausgebildet ist, weist der Rand des Gehäuseoberteils 1 eine Nut 6 auf, in die ein Dichtungsring z. B. aus Gummi mit entsprechendem Querschnitt eingelegt ist, so dass hier eine gute Abdichtung des Gehäuses sichergestellt ist.

   Der Gehäuseoberteil 1 ist an den Unterteil 2 aufklappbar angeordnet, u. zw. ist nahe dessen überhöhtem Bereich ein Bolzen 33 vorgesehen, dessen Achse parallel zu der Teilfugenebene liegt. 



   An dem überhöhten Bereich des Gehäuseunterteils 2 ist aussen ein Rohrstück 7 dicht angeschweisst. Innerhalb dieses Rohrstückes ist ein als Lagerbüchse für die Welle 5 dienendes Rohr   S   angeordnet, das mit seinem in Fig. 1 rechten Ende über einen Ring 34 mit dem Rohrstück 7 lösbar verbunden und abgedichtet ist und mit seinem linken Ende oberhalb der Kutterschüssel 3 weit in das Gehäuse hineinragt. Nahe diesem in Fig. 1 linken Ende der Lagerbüchse 8 ist ein   Wälzlager   9 für die Welle 5 vorgesehen. Ein zweites Wälzlager 10   für die Welle ?   ist in dem Ring 34 am anderen Ende des Rohres 8 angebracht.

   Gegen die Stirnfläche des Ringes 34 ist ein Deckel 11 geschraubt, wobei zwischen Wälzlager 10 und Deckel 11 eine die Welle 5 dicht umschliessende Lippendichtung 12 vorgesehen ist, deren Lippen so liegen, dass diese um so stärker gegen'die Wellen gedrückt werden, je grösser der Unterdruck im Gehäuse ist. An dem aus dem Deckel 11 herausragenden Ende der Welle   5   sind zwei Keilriemenscheiben 13 und 14 verschiedenen Durchmessers befestigt. 



  Die grössere Keilriemenscheibe 13 ist über nicht dargestellte Keilriemen mit der Keilriemenscheibe 15 eines nicht dargestellten Elektromotors verbunden. Von der kleineren Keilriemenscheibe 14 laufen nicht dargestellte Riemen zu einer Keilriemenscheibe 16, die auf der Antriebswelle 17 für die drehbare Schüssel 3 befestigt ist. Die Keilriemenscheiben sind durch eine Schutzvorrichtung 18 nach aussen abgedeckt. 



   Für die Lagerung der Antriebswelle 17 ist in dem Gehäuseunterteil 2 ein kurzer, einen Flansch 21 aufweisender Rohrstutzen 20 dicht eingeschweisst. Zwischen einem an der Stirnfläche des Rohrstutzens anliegenden Ring 22 und einem die Welle 17 umgebenden Deckel 23 ist ein Wälzlager 19 angebracht. In dem Deckel 23 ist eine die Welle 17 umschliessende Lippendichtung 24 in der gleichen Anordnung wie die Lippendichtung 12 befestigt. 



   Innerhalb des Gehäuseoberteils 1 befindet sich ein haubenartiger Bauteil 25, z. B. aus Blech, der die Werkzeuge umgibt und mit einem Abschnitt   26   einen Teil der Schüssel 3 abdeckt. Der Bauteil 25 ist um eine quer zur Achse der Welle 5 verlaufende Achse an dem die Lagerbüchse für die Welle 5 bildenden Rohr 8 aufklappbar angeordnet. Der haubenartig Bauteil 25 wirkt, wenn die. Maschine zum Schneiden eingerichtet ist, mit den auf die Welle   F   aufgesetzten Messern zusammen, indem das zu schneidende Gut durch diesen Bauteil in der erforderlichen Weise im Bereich der Messer gestaut wird. Ausserdem wirkt der Bauteil 25 auch als Schutzvorrichtung, da die Maschine bei umlaufender Schüssel und umlaufenden Messern beschickt wird. 



   Damit kein Fleisch od. dgl. aus der Schüssel 3 in den Gehäuseunterteil 2 gelangt, ist in diesen in an sich bekannter Weise ein Ring 29 mit winkelförmigem Querschnitt eingeschweisst, dessen freier Schenkel nach oben gerichtet ist und unter den äusseren Rand der Kutterschüssel 3 reicht. 



   Zum Entleeren der Kutterschüssel 3 ist aussen am Gehäuse-Unterteil eine an sich bekannte Auswerfvorrichtung mit einem auf einem Arm 37 sitzenden Drehschirm 35 mittels Gelenk 36 schwenkbar angeordnet, u. zw. so, dass in der in Fig. 2 gezeichneten Entleerungsstellung der Schirm 35, nahe der tiefsten Stelle der Teilfuge in die Schüssel ragt. Beim Schliessen des Gehäuses wird die Auswerfvorrichtung von Hand aus dem Schwenkbereich des Gehäuseoberteils in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung geschwenkt. 



  Zur Erleichterung der Schwenkbewegung ist an   dem freien Ende des den Drehschirm 35 tragenden Armes 37 in an sich bekannter Weise ein   

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 Gegengewicht 38 befestigt. Die Schwenkbewegung der Auswerfvorrichtung kann von der Schwenkbewegung des Gehäuseoberteils abgeleitet sein. 



   An der tiefsten Stelle des Gehäuseunterteils 2 ist ein nach unten ragendes Rohr 27 eingesetzt, dessen unteres Ende durch eine Verschlusskappe 28 dicht verschliessbar ist. Durch dieses Rohr wird etwaiges Wasser, das sich beim Reinigen der Maschine im Gehäuseunterteil angesammelt hat, abgelassen. Ausserdem kann an dem Gehäuseunterteil noch eine mannlochartige Öffnung angebracht sein, die es gestattet, in den Unterteil hineinzusehen und gegebenenfalls hineinzugreifen. An den Gehäuseunterteil schliesst sich nach unten ein Blechring 30 an, an den drei Füsse 31 angeschraubt sind. Unterhalb des Rohrstückes 7 ist eine senkrechte Wand 32 vorgesehen, an deren in Fig. 1 rückwärtigen Seite der nicht dargestellte Elektromotor befestigt ist. An dem Gehäuseunterteil 2 befindet sich ein nicht dargestellter Anschluss für eine ebenfalls nicht dargestellte Vakuumleitung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Maschine zum. Schneiden und Mischen von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch, mit einer das zu bearbeitende Gut aufnehmenden, antreibbaren, flachen Schüssel und mit in diese eingreifenden Werkzeugen, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass ein die Schüssel und die Werkzeuge umgebendes, einen Unterdruckraum begrenzendes, aus einem Oberteil   (1)   und einem feststehenden Unterteil (2) bestehendes Gehäuse vorgesehen ist, dessen Teilfuge (4) in einer zur Umlaufebene der Schüssel (3) unter einem spitzen Winkel geneigten Ebene liegt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1 mit umlaufenden Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellen, an denen die die Werkzeuge tragenden Wellen das Gehäuse durchdringen, in dem überhöhten Bereich des Gehäuseunterteils (2) liegen.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, mit auf einer Welle fliegend gelagerten Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass der höchste Punkt der Teilfuge (4) oberhalb der Stelle liegt, an der die werkzeugtragende Welle (5) in den Gehäuseunterteil eintritt.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem erhöhten Bereich des Gehäuseunterteils (2) aussen ein Rohrstück (7) zur Aufnahme einer in das Gehäuse oberhalb der Schüssel (3) hineinragenden Lagerbüchse (8) für die werkzeugtragende Welle (5) dicht angebracht, z. B. angeschweisst ist und an dem freien Ende des Rohrstückes eine die werkzeugtragende Welle (5) umschliessende Lippendichtung (12) vorgesehen ist.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Gehäuseoberteils ein die Werkzeuge umgebender deckelartiger Bauteil (25) befindet, der um eine quer zur Werkzeugachse verlaufende Achse an der in das Gehäuse hineinragenden Lagerbüchse für die werkzeugtragende Welle schwenkbar gelagert ist.
    6. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Gehäuseoberteils mit einer ringsumiaufenden Nut (6) mit hinterschnittenem Querschnitt versehen ist, in die ein einen entsprechenden Querschnitt aufweisender Dichtungsring, z. B. aus Gummi, eingelegt ist.
    7. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseoberteil um einen nahe dem überhöhten Bereich des Gehäuseunterteils liegende Achse (33) aufklappbar ist.
    8. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Gehäuseunterteil als Entleervorrichtung ein Auswerfer (35) derart schwenkbar angeordnet ist, dass dieser in seiner Entleerstellung nahe der tiefsten Stelle der Teilfuge in die Schüssel ragt.
    9. Maschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfer in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Gehäuseoberteils schwenkbar ist.
AT311257A 1956-06-08 1957-05-11 Maschine zum Schneiden und Mischen von Lebensmitteln, insbesondere Fleisch AT202026B (de)

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DE202026X 1956-06-08

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AT202026B true AT202026B (de) 1959-02-10

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ID=5769347

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