AT201800B - Liegematratze - Google Patents

Liegematratze

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AT201800B
AT201800B AT201800DA AT201800B AT 201800 B AT201800 B AT 201800B AT 201800D A AT201800D A AT 201800DA AT 201800 B AT201800 B AT 201800B
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mattress
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Inventor
Karl Viehweider
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Karl Viehweider
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Liegematratze   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Liegematratze mit Federkern und Auflage. 



   Es sind zahlreiche Matratzen bekannt, die einen Federkern mit einer oder mehreren Auflagen   benut-   zen. Neben dem oft unerwünscht grossen Gewicht, das eine einteilige Matratze oftmals verbietet, hat sich vor allem als nachteilig erwiesen, dass die verwendeten Auflagen infolge ihrer   glatten'Oberflächenbe-   schaffenheit ihre Lage verändern, was sich wegen des nach allen Seiten fest geschlossenen Überzugs nur ungenügend oder überhaupt nicht beheben   lässt. Bekannte Ausführungen   sind daher dazu übergegangen, die Auflage an den Federkern anzuheften, was infolge der entstehenden Mehrarbeit empfindliche Mehrkosten verursacht-ohne einen sicheren Erfolg zu zeitigen. 



   An eine Liegematratze werden auch besonders hohe Anforderungen in hygienischer Hinsicht gestellt und da ist es vor allem die Forderung einer möglichst guten Durchlüftung, damit diese Matratzen, die tagsüber meist abgedeckt stehen, einer natürlichen Reinigung durch die zuströmende Frischluft zugänglich sind. Das Material, aus dem die Auflagen gefertigt sind, darf möglichst wenig abnützbar sein, damit Staub- und Schmutzbildung verhindert wird, auch soll es Feuchtigkeit weder anziehen noch festhalten. 



   Bei den bekanntgewordenen Matratzen sind diese Forderungen leider nicht überall erfüllt oder erfüllbar, da sie entweder ein Material verwenden, das stark   nygroskopisch   oder zu wenig luftdurchlässig ist, wie dies beispielsweise bei einem der am häufigsten zur Verwendung'kommenden Stoffe für Auflagen, nämlich Afrique, der Fall ist. 



   Diese Nachteile vermeidet die   gegenständliche   Erfindung dadurch, dass der Federkern mit einer mattenartig verarbeiteten   Kokosauflage umhüllt   ist, die durch einen bekannten Überzug in ihrer Lage festgehalten und abgedeckt ist. Die Kokosauflage ist nicht wasseranziehend, dabei aber genügend luftdurchlässig und hat den Vorteil, dass sie über eine derart rauhe Oberfläche verfügt, die sie auf dem Federkern nicht gleiten lässt. 



   Eine besonders vorteilhafte   Ausführung   der Erfindung ist darin zu sehen, dass über die Kokosauflage eine Lage von   Schaumgummistoff,   wie etwa Moltopren, gebracht wird, die die ansonsten etwas harten Eigenschaften der Kokosauflage in eine weiche und   angenehme Unterlage verwandelt. Da   die Kokosauflage auf dem Federkern nicht gleitet, braucht sie gegen diesen nicht abgeheftet werden. Das gleiche gilt für die Auflage von Moltopren. 



   Wegen ihrer relativen Leichtigkeit werden nach der gegenständlichen Erfindung vorzugsweise einteilige Matratzen angefertigt. 



   Die Figuren der Zeichnung zeigen zwei Ausführungsbeispiele im Längsschnitt, doch soll die Erfindung keineswegs auf diese beschränkt bleiben. 



   In Fig. 1 ist die bevorzugte Ausführungsform gezeigt. Hier ist auf den Federkern 1 die Kokosauflage 2 um den gesamten Matratzenkörper gewickelt, wobei die Kokosauflage überdies von einer Lage Schaumgummi 3, vorzugsweise Moltopren, überdeckt ist. Die gesamten Auflagen werden von einem bekannten Überzug zusammengehalten und erhalten dadurch ein gefälliges Äusseres. 



   In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das einen geringeren Materialbedarf aufweist und daher billiger ist. Während die Matratze nach dem   Ausführungsbeispiel   in Fig. 1 vorzugsweise für Bettmatratzen Verwendung finden wird, dürfte die Ausführung nach Fig. 2 hauptsächlich bei Couches, Diwanen od. dgl. zur Anwendung kommen. Auf einen Holzrahmen 4 ist der Federkern 1 aufgelegt und nur auf seiner Oberseite von einer Kokosauflage 2 überdeckt, die ihrerseits wieder von einem bekannten Überzug 

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 mit den übrigen Teilen der Matratze verbunden und in üblicher Weise zusammengehalten wird.

   Wesentlich ist, dass bei beiden Ausführungen die sonst übliche und notwendige Abheftung gegen den Federkern entfällt, da die Kokosauflage 2 auf   den : Federkorn l   nicht gleitet und daher auch ohne besondere Befestigung ihre Lage nicht verändern kann. 



   Da die beiden Ausführungsbeispiele wohl das Wesentliche der Erfindungsgegenstandes zeigen, ihn aber doch nicht restlos ausschöpfen, soll sich der Schutzumfang keineswegs auf diese Ausführungen beschränken. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Liegematratze mit Federkern und Auflage, dadurch gekennzeichnet, dass der   Federkern (l)   mit einer mattenartig verarbeiteten Kokosauflage (2) umhüllt ist, die durch einen bekannten Überzug in ihrer Lage festgehalten und abgedeckt ist.

Claims (1)

  1. 2. Liegematratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kokosauflage (2) und Überzug eine Schaumgummilage (3) zwischengeschaltet ist.
AT201800D 1958-03-21 1958-03-21 Liegematratze AT201800B (de)

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