AT201796B - Mürbegerät zum Mürben von Schnitzel, Steak od. dgl. - Google Patents

Mürbegerät zum Mürben von Schnitzel, Steak od. dgl.

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AT201796B
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  Mürbegerät zum Mürben von Schnitzel, Steak od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Mürbegerät zum   Mürben   von Schnitzel, Steak od. dgl., bei welchem in einem Gehäuse zwei Messerwellen antriebsseitig in festen Lagern über Klauenkupplungen mit den Antriebswellen verbunden und an den andern Enden zur leichten Herausnehmbarkeit für die Reinigung in in   A   chsrichtung verschiebbaren Lagern gehalten sind. 



   Bei den bekannten Mürbegeräten dieser Bauart ist für jede Messerwelle als bewegliches Lager eine Büchse vorgesehen, die im Gehäuse in Achsenrichtung der Messerwelle begrenzt verschiebbar ist. Zur Festlegung der Büchsen im Betrieb des Gerätes sind besondere, am Gehäuse durch Schrauben, Stifte   od.   dgl. befestigte Sperrelemente vorgesehen, die mit an den Büchsen befindlichen Rasten zusammenwirken. Alle diese Konstruktionen erfordern somit eine Reihe von Sperrelementen, die gesondert am Gehäuse befestigt werden müssen, sowie zusätzliche Bearbeitungen der Hülsen zum Eingriff der Sperrelemente. 



   Nach andern bekannten Bauarten sind beide Enden der Messerwellen in einem gesonderten, geschlossenen Rahmen gelagert, der wiederum am Gehäuse lösbar befestigt ist. Diese Mürbegeräte haben jedoch den Nachteil, dass sie einen verhältnismässig komplizierten Aufbau besitzen, da ein gesonderter Rahmen samt Lagerung für die Messerwellen sowie Mittel zur Lösung und Fixierung der Messerwellen im Rahmen und ausserdem besondere Befestigungsmittel zwischen dem Rahmen und dem Gehäuse erforderlich sind. 



   Schliesslich ist noch ein Mürbegerät bekannt geworden, bei welchem die beiden beweglichen Lager um eine gemeinsame, unterhalb der Lager befindliche Achse ausschwenkbar sind, um eine Lösung der Messerwellen von den Lagern zu erreichen. Bei einer derartigen Konstruktion kann aber keine einwandfreie Lagerung der Messerwellen erzielt werden, da die Messerwellen mit einem entsprechend grossen Spiel im Lager sitzen müssen, um die Lager durch seitliches Ausschwenken entfernen zu können. Ausserdem ist auch hier ein Sperrelement erforderlich, das gesondert am Gehäuse befestigt werden muss. 



   Die oben erwähnten und bei den bekannten Mürbegeräten auftretenden Nachteile werden nun erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass bei einem Mürbegerät der eingangs geschilderten Bauart das Gehäuse mit einer taschenartigen, quer zur Achsenrichtung der Messerwellen angeordneter und zur Gehäuseaussenseite hin mündenden Ausnehmung versehen ist, in welche die beweglichen Lager für die Messerwellen einschiebbar sind und gegen Verschiebung in axialer Richtung nach der einen Seite durch einen am Gehäuse vorgesehenen Anschlag und nach der andern Seite durch ein zwischen die Lager und die Ausnehmung einsetzbares Distanzstück festlegbar sind. 



   Zweckmässig ist das Distanzstück als Plättchen prismatischer Form gestaltet und z. B. durch Anbringung einer Blattfeder in Achsrichtung der Messerwellen federnd ausgebildet. Vorteilhaft sind die beiden beweglichen Lager an einer Lagerplatte vorgesehen, die etwa in der Mitte zwischen den beiden Lagern geteilt ist ; der Anschlag für die beweglichen Lager ist vom Gehäusedeckel gebildet. 



   Durch die erfindungsgemässe Konstruktion wird ein besonders einfacher Aufbau der Messerwellenlagerung im Sinne einer leicht lösbaren Befestigung erzielt, da keinerlei gesondert für die Halterung der beweglichen Lager am Gehäuse zu befestigende   Sperrrnittel   und keine gesonderte Herstellung von Rastteilen für die Sperrmittel erforderlich sind. Es ragen auch keine Teile für die lösbare Lagerung der Messerwellen aus dem Gehäuseumriss hervor. Neben der Erzielung eines formschöne Gerätes ist als gesondert herzustellendes Sperrelement lediglich ein einfach ausgebildetes, prismatisches Plättchen erforderlich. Die Ausnehmung wird ohne praktischen Mehraufwand bei der Herstellung des Gehäuses erzeugt und als Anschlag für die beweglichen Lager wird der sowieso notwendige Gehäusedeckel verwendet. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläu- 

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   tert, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht des Gerätes, teilweise im Schnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 darstellt. 



  Das Mürbegerät besteht aus einem Gehäuse, welches zwei Seitenteile 1 und 2 sowie einen Mittelteil 3 aufweist, in welchem der Motor 4 untergebracht ist. Der Motor 4 treibt über ein im Seitenteil 2 untergebrachtes Getriebe 5 und Klauenkupplungen 8 die beiden Messerwellen 6 und 7 an, die mit Scheibenmessern 9 bestückt sind. Zwischen den einzelnen Scheibenmessern 9 sind Zwischenring 10 angeordnet, die eine gleichmässige Entfernung von Scheibenmesser zu Scheibenmesser gewährleisten bzw. die Versetzung des zweiten Messersatzes gegenüber dem ersten auf Zahnlücke bedingen. Die Messerwellen 6 und 7 sind antriebsseitig in einem festen und am andern Ende in je einem herausnehmbaren Lager 11 gelagert. 



  Ein Distanzstück 12 sorgt dafür, dass die Messerwellen immer exakt in die Klauenkupplungen 8 eingreifen. 



  Zweckmässig ist das Distanzstück 12 in Achsrichtung der Messerwellen 6 und 7 federnd ausgebildet. Hiezu kann das Distanzstück 12 z. B. mit einer Blattfeder 13 versehen sein. Beim Ausbau der Messerwellen 6 und 7 werden das Distanzstück 12 nach oben herausgezogen, der Gehäusedeckel 14 abgenommen und sodann die Lager 11 samt den Messerwellen 6 und 7 in der Darstellung nach Fig. 1 nach links verschoben. 



  Hiebei kommen die rechten Enden der Messerwellen mit den Klauenkupplungen 8 ausser Eingriff und können zusammen mit den Lagern 11 nach oben herausgenommen werden. Die Lager 11 sind zweckmässig an einer Lagerplatte vorgesehen, die etwa in der Mitte zwischen den beiden Lagern geteilt ist, so dass jede Messerwelle unabhängig von der andern ausgebaut werden kann. Die Verbindung der beiden Plattenteile für die Lager 11 kann durch entsprechende Passstifte und Löcher erfolgen. Das gemürbte Gut verlässt über ein Rutschblech 15 das Gerät. 



  Die Erfindung soll nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt sein. So wäre es z. B. auch möglich, die Ausnehmung und das Distanzstück anders zu formen und die federnde Ausbildung des Distanzstückes auf irgend eine andere Art auszuführen. Der Antrieb könnte auch von Hand aus mit einer Handkurbel bewerkstelligt werden. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Mürbegerät zum Mürben von Schnitzel, Steak od. dgl., bei welchem in einem Gehäuse zwei Mes- serwellsn antriebsseitig in festen Lagern über Klauenkupplungen mit den Antriebswellen verbunden und an den andern Enden zur leichten Herausnehmbarkeit für die Reinigung in in Achsrichtung verschiebbaren Lagern gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einer taschenartigen, quer zur Achsenrichtung der Messerwellen (6, 7) angeordneten und zur Gehäuseaussenseite hin mündenden Ausnehmung vergehen ist, in welche die beweglichen Lager (11) für die Messerwellen (6,7) einschiebbar sind und gegen Verschiebung in axialer Richtung nach der einen Seite durch einen am. Gehäuse vorgesehenenAnsch1ag und nach der andern Seite durch ein zwischen die Lager und die Ausnehmung einsetzbares Distanzstück (12) festlegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (12) als Plättchen prismatischer Form gestaltet ist.
    3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück z. B. durch Anbringung einer Blattfeder (13) in Achsrichtung der Messerwellen (6,7) federnd ausgebildet ist.
    4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lager (11), an einer Lagerplatte vorgesehen sind, die etwa in der Mitte zwischen den beiden I agern geteilt ist.
AT201796D 1958-04-15 1958-04-15 Mürbegerät zum Mürben von Schnitzel, Steak od. dgl. AT201796B (de)

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