AT201467B - Einsenkbares Fallenschließwerk - Google Patents

Einsenkbares Fallenschließwerk

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AT201467B
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AT
Austria
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follower
drive piece
extension
locking mechanism
spring
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Inventor
Ernst Hauschka
Ernst Vitale
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Ernst Hauschka
Ernst Vitale
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Description


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  Einsenkbares Fallenschliesswerk 
Die Erfindung betrifft ein einsenkbares Fallenschliesswerk für Türen od. dgl. mit einem in einem Schliesswerkgehäuse verschiebbar geführten, mit einer Drückernuss, die mit der Klinke drehfest verbunden ist, zusammenwirkenden und mit einem Fallenriegel verbundenen Triebstück, wobei der Fallenriegel gegen die Wirkung einer Feder in das   Schliesswerkgehäusa : ziehbar   bzw. drückbar ist. Bei einem derartigen Fallenschliesswerk ist es bekannt, dass die Drückernuss im Innern des Schliesswerkgehäuses mindestens einen vorzugsweise spitz zulaufenden Fortsatz aufweist, der an einer Druckfläche des Triebstückes anliegt bzw. mit dieser Druckfläche kraftschlüssig derart zusammenwirkt, dass das Triebstück beim Verdrehen der Drückernuss samt dem Fallenriegel im Schliesswerk nach innen gedrückt bzw. gezogen wird. 



   Die Erfindung strebt eine wesentliche Vereinfachung von derartigen Fallenschliesswerken an und besteht im wesentlichen darin, dass die Feder unmittelbar zwischen dem Triebstück und der   Drückernuss   angeordnet ist und dass die Drückemuss aussermittig zu ihrem Drehpunkt, vorzugsweise an der dem Fortsatz entgegengesetzten Seite, mit der Feder in Wirkverbindung steht, so dass das hiedurch erzeugte Moment bezüglich des Drehpunktes der Drückernuss die Klinke in Ausgangslage zu halten bzw. in diese   zurückzuftihie     nm   sucht. Diese Anordnung der einzigen Feder ermöglicht somit in besonders einfacher Weise das Rückführen des Fallenriegels und der Drückernuss bzw. der Klinke in deren Ausgangslage. 



   Gemäss einer speziellen   Ausführungsform   kann das Fallenschliesswerk so ausgebildet sein, dass die   Drückernuss   eine zur Längsachse des Schliesswerkgehäuses schräg liegende Fläche aufweist, so dass ein Vorsprung gebildet ist, an dem die Feder angreift. Anderseits kann der Fortsatz der Drückernuss auch so ausgebildet sein, dass das Triebstück beim Drehen der   Drückernuss   nach innen gleitet, wobei diese   z. B.   mit einem Stift versehen ist, der auf der schräg verlaufenden   DruCkfläche   des Triebstückes aufruht und unter Entlanggleiten auf der Druckfläche das Triebstück nach innen zieht.

   Bei dieser Konstruktion ist auf dem Triebstück eine vorgespannte Blattfeder befestigt, welche mit ihrem Ende auf dem Fortsatz der Drückernuss aufruht und   beimDrehen derDrückernuss   unter Erhöhung ihrer Spannung auf dem Fortsatz entlanggleitet. 
 EMI1.1 
 der Zeichnungen nähererfindungsgemässen Fallenschliesswerkes veranschaulichen. 



   In Fig. 1 ist mit 1 ein Schliesswerkgehäuse bezeichnet, das vorzugsweise zylindrisch ausgebildet und mit einer Flanschplatte 2 fest verbunden ist. Es ist daher möglich, das Schliesswerkgehäuse in einer zylindrischen Bohrung in einer Tür zu versenken und in dieser mittels Schrauben zu befestigen. Aus dem Gehäuse ragt ein Fallenriegel 3 heraus, der mit einem Triebstück 4 fest verbunden ist. Das Triebstück ist bei diesem Ausführungsbeispiel im vorderen Teil zylindrisch und vermag in der als Führung dienenden Hülse des Gehäuses 1 kolbenartig zu gleiten. Anschliessend an den zylindrischen Teil ist das Triebstück fensterartig derart ausgeschnitten, dass einerseits die Vierkantwelle 5 der Klinke 6,6'durch den Ausschnitt 7 (Fig. 3) hindurchtreten und anderseits das Triebstück sich dabei längsaxial bewegen kann. 



   Die Hülse des Triebstückes ist hinter dem fensterartigen Ausschnitt 7 zu zwei flanschartigen Ansätzen 8 verjüngt, welche zwischen einander ein Einsatzstück 9 tragen. Zur festen Verbindung der Ansätze 8 mit dem Einsatzstück 9 dient die Schraube 10. 



   Auf der Vierkantwelle 5 sitzt drehfest eine Drückernuss 11, die mit einem spitzwinkeligen Einschnitt 12 (Fig. 2) versehen ist, in welche das Einsatzstück 9 eingreift. In Ruhestellung liegen die beiden Fortsätze 13,14 der   Drückernuss   11 auf Druckflächen 15,16 des Einsatzstückes 9, was zunächst die Wir- 

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 kung hat, dass das Triebstück 4 und damit der Fallenriegel 3 aus dem Gehäuse 1 nichtherausgezogen werden kann. Ein Hineindrücken des Riegels ist jedoch ohne weiteres möglich, wobei der fensterartige Ausschnitt durch die beiden Seitenflächen der Drückernuss gegen seitliches Verdrehen geführt ist. 



   Innerhalb des hülsenartigen Triebstückes 4 ist eine Druckfeder 17 vorgesehen, die sich unter Vorspannung an einem Ansatz 18 des Fallenriegels 3 und mittels einer Kappe 19 an der   Drückernuss   11 exzentrisch abstützt. Diese Konstruktion bewirkt, dass die Feder 17 den Fallenriegel 3 dauernd nach aussen zu schieben trachtet ; anderseits wird hiebei das Einsatzstück 9 gegen die Drückernuss 11 gepresst. 



   Die Funktion des erfindungsgemässen Fallenschliesswerkes ist folgende :
Wird die Klinke 6 gedrückt, so drückt der Fortsatz 13 auf die Druckfläche 15 und schiebt dabei das Triebstück 4 samt dem Fallenriegel 3 nach innen, wobei die vorgespannte Feder 17 noch mehr gespannt wird. Es ist ersichtlich, dass eine Komponente der vom Fortsatz 13 auf die Druckfläche 15 ausgeübten Kraft in längsaxialer Richtung wirkt und dabei das Triebstück 4 in das Innere des Schliesswerkgehäuses 1 zieht. 



   Wird anderseits beim Einschnappen der Tür der Fallenriegel 3 nach innen gedrückt, so ermöglicht die dabei zusammengedrückte Feder 17 die Rückkehr des Riegels in seine äussere Lage. 



   Dabei weist die erfindungsgemässe Konstruktion des Schliesswerkes noch die Besonderheit auf, dass, wie erwähnt, die Feder 17 unter Zwischenschaltung einer Kappe 19 auf die   Drückernuss   exzentrisch entlang einer Linie einwirkt, die am Drehpunkt der Drückemuss 11 vorbeigeht. Hiedurch ist immer ein Ausgleichsdrehmoment für das durch das Klinkengewicht verursachte Drehmoment vorhanden, das sich beim Eindrücken des Fallenriegels 3 noch erhöht. Gemäss einer speziellen Ausführungsform wird dies dadurch ermöglicht, dass die Drückernuss auf ihrer dem Fortsatz abgewendeten Seite eine zur Längsachse des Schliesswerkgehäuses schrägliegende Fläche aufweist, so dass ein Vorsprung gebildet ist, an dem die exzentrisch wirkende Kraft der Feder angreift. 



   Das in den Fig.   4 - 6   dargestellte Fallenschliesswerk unterscheidet sich von dem in den Fig.   1 - 3   veranschaulichten Beispiel durch die Ausbildung der Drückernuss 11'. Diese hat einen gelenkig befestigten Fortsatz 20, der mit der Drückernuss einen Kniehebel bildet. Beim Drehen der Drückernuss streckt sich der an einer Druckfläche 16'des Triebstückes 4 kraftschlüssig anliegende Kniehebel und zieht den Fallenriegel 3 nach innen (Fig. 5). Die Druckfläche   16'kann   dabei von der Oberfläche eines Kegels gebildet sein. 



     Die beiden bisher beschriebenen Ausführungsformen   eignen sich besonders für zylindrisch ausgebildete Schliesswerke und ermöglichen bei klein bemessenem Durchmesser des Schliesswerkgehäuses einen verhältnismässig grossen Hub des Fallenriegels, wie er unbedingt für das sichere Verschliessen der Türe notwendig ist. Es ist anderseits grundsätzlich möglich, diesen Schliesswerken auch einen beliebigen andern, z. B. einen rechteckigen schmalen Querschnitt zu geben. Ein rechteckiger Querschnitt kann aber auch bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung verwirklicht werden, die sich insbesondere für Paneeltüren (Tapetentüren) eignet und die in den Fig.   7 - 10   veranschaulicht ist.

   Das Besondere dieses Schliesswerkes besteht darin, dass der Fortsatz 30 der   Drückemuss   11" dem Fallenriegel 3 zugewendet ist und mit der schrägen Druckfläche eines Triebstückes 31 zusammenwirkt. Hiezu wird vorzugsweise ein Stift 32 verwendet, der im Fortsatz 30 eingesetzt, auf der Druckfläche 16"entlanggleiten kann. Gemäss diesem Beispiel wird von einer Blattfeder 33 Gebrauch gemacht, die mit ihrem einen Ende am Triebstück befestigt ist, mit ihrem andern Ende auf dem Fortsatz 30 aufruht. Diese Feder bewirkt, dass die Drückernuss und das Triebstück normal eine Stellung einnehmen, in der der Fallenriegel am weitesten aus dem Schliesswerk herausragt. Beim Drücken der Klinke 6 bewegt sich der Stift 32 auf der schiefen Druckfläche 16"entlang und zieht das Triebstück 31 mit dem Fallenriegel 3 nach innen.

   Hiebei gleitet die Feder 33 auf dem Fortsatz 30 unter Erhöhung ihrer Vorspannung nach oben. Beim Loslassen der Klinke 6 bewirkt die Feder 33 die Rückkehr des Fortsatzes 30 in seine Ausgangsstellung und schiebt gleichzeitig den Fallenriegel 3 wieder nach aussen. Es ist ersichtlich, dass die Feder 33 in jeder Lage auf den Fortsatz 30 in einer Linie wirkt, die am Drehpunkt der   Drückernuss   11"vorbeigeht. 



   Es ist ferner leicht zu erkennen, dass die beschriebene Konstruktion ein Hineinschieben des Fallenriegels 3 in das Schliesswerk ermöglicht, ohne dass die Klinke 6 bewegt wird. Der Verringerung des Hebelarmes, mit dem dann die Federkraft auf den Fortsatz 30 einwirkt, entspricht einer Vergrösserung der Federspannung, so dass sich das auf die Klinke wirkende Drehmoment im wesentlichen nicht ändert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einsenkbares Fallenschliesswerk für Türen od. dgl. mit einem in einem Schliesswerkgehäuse verschiebbar geführten, mit einer Drückernuss, die mit der Klinke drehfest verbunden ist, zusammenwir- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 werkgehäuses mindestens einen vorzugsweise spitz zulaufenden Fortsatz aufweist, der an einer Druckfläche des Triebstückes anliegt bzw. mit dieser Druckfläche kraftschlüssig derart zusammenwirkt, dass das Triebstück beim Verdrehen der Drückernuss samt dem Fallenriegel im Schliesswerk nach innen gedrückt bzw.
    gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (17,33) unmittelbar zwischen dem Triebstück (4,31) und der Drückernuss (11, 11") angeordnet ist und dass die Drückernuss (11, 11") aussermittig zu ihrem Drehpunkt, vorzugsweise an der dem Fortsatz (13, 14,20) entgegengesetzten Seite, mit der Feder (17,33) in Wirkverbindung steht, so dass das hiedurch erzeugte Moment bezüglich des Drehpunktes der Drückernuss die Klinke in Ausgangslage zu halten bzw. in diese zurückzuführen sucht.
    2. Fallenschliesswerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückernuss (11) eine zur Längsachse des Schliesswerkgehäuses (1) schräg liegende Fläche aufweist, so dass ein Vorsprung gebildet ist, an dem die Feder (17) angreift.
    3. Fallenschliesswerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (30) der Drückernuss (11") derartig ausgebildet ist, dass das Triebstück (31) beim Drehen der Drückernuss nach innen gleitet, wobei diese z. B. mit einem Stift (32) versehen ist, der auf der schräg verlaufenden Druckfläche (16") des Triebstückes aufruht und unter Entlanggleiten auf der Druckfläche das Triebstück nach innen zieht, und dass auf dem Triebstück eine vorgespannte Blattfeder (33) befestigt ist, welche mit ihrem Ende auf dem Fortsatz der Drückernuss aufruht und beim Drehen der Drückernuss unter Erhöhung ihrer Spannung auf dem Fortsatz entlanggleitet.
AT201467D 1957-06-18 1957-06-18 Einsenkbares Fallenschließwerk AT201467B (de)

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