AT201311B - Drehzahlwechselvorrichtung für Plattenspieler mit Getriebeplattenteller - Google Patents
Drehzahlwechselvorrichtung für Plattenspieler mit GetriebeplattentellerInfo
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- AT201311B AT201311B AT201311DA AT201311B AT 201311 B AT201311 B AT 201311B AT 201311D A AT201311D A AT 201311DA AT 201311 B AT201311 B AT 201311B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Drehzahlwechselvorrichtung für Plattenspieler mit Getriebeplattenteller EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> der Patentschrift Nr. 197094An und für sich würde die genaue Halbierung der durchweg eingeleiteten Drehzahl von 33 1/3 t/min verlangen, dass bei Ausbildung der Getriebew lzkörper als Kegelrollen die Achsen letzterer einer Normalebene zu der erwähnten gemeinsamen Drehachse angehören. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der stets vorhandene Schlupf eine Abweichung von dieser naheliegenden Anordnung erzwingt, wenn man auf die genaue Halbierung der eingeleiteten Drehzahl Wert legt. Schneiden nun die Kegelrollenachsen die Drehachse des Getriebeplattentellers unter einem stumpfen Winkel, so ändert sich das Übersetzungsverhältnis mit dem Quotienten aus den radialen Abständen der oberen und unteren Kulminationspunkte eines beliebigenKegelrollenkreises von der Drehachse, so dass man es durch Wahl der Grösse des stumpfen Winkels in der Hand hat, auf diese Weise durch eine geringe Übersetzung ins Schnelle, den an sich konstant bleibenden Schlupf genauestens auszugleichen. Mit diesem einfachen Mittel kommt man demgemäss zu einer EMI2.1 Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung am senkrechten Querschnitt durch die Drehzahlwechselvorrichtung wieder. In der Zeichnung ist 1 die Antriebsreibplatte, die in der Mitte eine hutförmige Erhöhung aufweist, deren ringzylindfischer Randteil eine seitliche Zentrierfläche für den Laufring 2 bildet und dessen obere Begrenzungsfläche 3 die Lauffläche für die Getriebewälzkörper 4 ist. Diese sind als Kegelrollen ausgebildet. Ihre Achsen sind so geneigt angeordnet, dass sie die gemeinsame Drehachse 5 - 5 der Antriebs- reibplatte l und des noch zu erwähnenden Getriebeplattentellers im Punkte 6 unter einem stumpfen Winkel schneiden. Die Gegenlauffläche 7 für die Getriebewälzkörper 4 wird von dem feststehenden Ringstück 8 gebildet, das durch Abkröpfung nach unten in den hohlkegelförmigen Teil 9 und das Randstück 10 übergeht. Ein nadelförmiger Ausleger 11 hält das Ringstück 8, 9, 10 drehsicher an seinem Platz, wobei ein nicht gezeichneter, fester Anschlag des Laufwerkes die Verdrehung des Auslegers 11 nach beiden Richtungen verhindert. Der Getriebeplattenteller selbst ist mit 12 bezeichnet. Die obere Begrenzungsfläche des Randstückes 10 bildet bei 13 die untere Lauffläche für die Kegelrollen 14, welche den Getriebeplattenteller 12 unmittelbar tragen. Die obere Lauffläche wird von einem Ring 15 gebildet, der am Getriebeplattenteller 12 befestigt ist. Der Käfig für die Getriebewälzkörper 4 ist mit 16 bezeichnet. Die Zeichnung zeigt dabei, dass dieser Käfig mittels einer zentralen, hutförmigen Auskröpfung an dem tellerför- migen Abschluss der Erhöhung 18 des Getriebeplattentellers 12 aufgehängt ist. Eine hohle Buchse 17 durchsetzt die Teile 16,18 und l, wobei eine Sicherung 19 das Ganze zusammenhält. Mit 20 ist der Käfig für die den Getriebeplattenteller tragenden Wälzkörper 14 bezeichnet. Die Wirkungsweise der Drehzahlwechselvorrichtung ergibt sich unmittelbar aus der Zeichnung. Man erkennt, dass die mittleren Laufkreise der durch die Flächen 3 und 7 gebildeten Laufbahnen verschiedene, radial gemessene Abstände von der Drehachse 5 - 5 besitzen. Bezeichnet man die Winkelgeschwindigkeit, mit der die Lauffläche 3 um die Achse 5 - 5 umläuft mit w, den Abstand eines beliebigen Berührungspunktes zwischen einer Kegelrolle 4 und dieser Lauffläche von der Achse 5-5 mit r,, EMI2.2 Differentialgetriebe mit der Geschwindigkeit Null der Gegenlauffläche 7 angesehen werden kann, durch den Wert : EMI2.3 so dass entsprechend der Grösse des Verhältnisses zwischen den Radialabständen rl und r2 eine mehr oder weniger grosse Veränderung des Drehzahlverhältnisses 1 : 2 zwischen Getriebeplattenteller 12 und Antriebsreibplatte 1 zu erreichen ist. Durch entsprechende Wahl des Punktes 6 auf der Drehachse 5 - 5 kann somit die Grösse dieser Änderung gerade so eingestellt werden, dass der Schlupf, der im Getriebe auftritt, ausgeglichen wird, so dass sich Getriebeplattenteller 12 trotz dieses Schlupfes mit genau der Hälfte der eingeleiteten Drehzahl von 33 1/3 t/min dreht. Dieselbe Massnahme kann benutzt werden, um beispielsweise bei einer eingeleiteten Drehzahl von 78 t/min eine Reduzierung derselben auf 45 t/min herbeizuführen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Drehzahlwechselvorrichtung für Plattenspieler mit Getriebeplattenteller nach der Patentschrift Nr. 197094, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebewälzkörper (4) und die den Getriebeplattentel- <Desc/Clms Page number 3> ler (12) unmittelbar tragenden Wälzkörper (14) radial zueinander, unter mindestens teilweiser axialer Überdeckung ihrer in Richtung der Plattentellerachse (5 - 5) gemessenen Höhen, versetzt angeordnet sind.2. Drehzahlwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der beiderseits Laufflächen aufweisende Ring (8) an der Aussenseite der Getriebewälzkörper (4) nach abwärts gezogen ist und dort in eine im wesentlichen horizontale Lauffläche für die den Getriebeplattenteller (12) unmittelbar tragenden Wälzkörper (14) übergeht.3. Drehzahlwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebewälzkörper (4) als schmale Kegelrollen relativ grossen Durchmessers ausgebildet sind, deren Achsen miteinander einen stumpfen, zum Getriebeplattenteller (12) hin, offenen Winkel einschliessen, wobei die Achsen der den Getriebeplattenteller (12) unmittelbar tragenden Wälzkörper (14) in einer Normalebene zur Plattentellerachse (5 - 5) und ihre Lauffläche (13,15) ausserhalb der Laufflächen (3, 7) der Getriebekörper (4) liegen.4. Drehzahlwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Getriebeplattenteller hin gelegenen Teile des Käfigs (16) für die Getriebewälzkörper (4) und des feststehenden Ringes (8) in einem, durch eine napfförmige Erhöhung (18) des Getriebeplattentellers (12) gebildeten Hohlraum des Getriebeplattentellers untergebracht sind, wobei die Erhöhung als die Schallplatten zentrierender Fortsatz des Getriebeplattentellers dient.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197094T | 1954-11-20 | ||
| AT201311T | 1955-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT201311B true AT201311B (de) | 1958-12-27 |
Family
ID=29585010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT201311D AT201311B (de) | 1954-11-20 | 1955-11-22 | Drehzahlwechselvorrichtung für Plattenspieler mit Getriebeplattenteller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT201311B (de) |
-
1955
- 1955-11-22 AT AT201311D patent/AT201311B/de active
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