DE2047043A1 - Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab und Aufwickeln eines endlosen Bandes - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab und Aufwickeln eines endlosen Bandes

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DE2047043A1
DE2047043A1 DE19702047043 DE2047043A DE2047043A1 DE 2047043 A1 DE2047043 A1 DE 2047043A1 DE 19702047043 DE19702047043 DE 19702047043 DE 2047043 A DE2047043 A DE 2047043A DE 2047043 A1 DE2047043 A1 DE 2047043A1
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roller
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Herbert Dipl Ing 7012 Fellbach Leisring
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Robert Bosch Photokino GmbH
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Robert Bosch Photokino GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

Description

Anlage zur Patent- und R -Nr.
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung 22.9.1970
St/b
ROBERT BOSCH PKOTOKINO GMBH Stuttgart
Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufwickeln eines endlosen Bandes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufwickeln eines endlosen Bandes, insbesondere eines in einem Vorführgerät vorzuführenden Filmbandes, bei welcher der vom Band gebildete Wickel auf einem Kranz radial angeordneter, rotierender Walzen ruht, die mit einer auf die Vorführgeschwindigkeit des Bandes abgestimmten Geschwindigkeit angetrieben werden.
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ORIGINAL !MSPECTED
Bei solchen Vorrichtungen wird das B?:nd in der Regel aus dem Innern des Wickels entnommen und nach erfolgtem Durchlauf durch das Vorführgerät von außen her wieder zugeführt. Dabei kann man feststellen, daß anr Außenumfang des Bandwickels ein unerwünscht starker Filmzug auftritt, der davon herrührt,' daß sich das auf die inneren Bandwindungen einwirkende Antriebsmoment durch die zwischen den einzelnen VJindungen vorhandene Haftreibung nach außen hin fortpflanzt, wodurch die äußeren Windungen infolge ihres größeren Durchmessers eine zu hohe Umfangsgeschwindigkeit erhalten.
Um diesen Nachteil zu beseitigen wurde bereits vorgeschlagen, als Träger für den Bandwickel konische Walzen zu verwenden, die sich zum Außenumfang des Wickels hin soweit verjüngen, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen im BeMch der äußeren Windungen des Wickels kleiner ist als die vom Gerät vorgegebene Fördergeschwindigkeit des Bandes. Dadurch schwächen die Walzen das durch die Windungsreibung von innen nach außen übertragene Antriebsmoment ab und wirken auf diese V/eise einer zu hohen Umfangsgeschvjindigkeit der äußeren Bandwindungen entgegen.
Nun ist aber die Größe des durch die Windungsreibung übertragenen Antriebsmoments abhängig vom Reibungsfaktor des Bands und ferner davon, wie straff das Band aufgewickelt ist. Diese beiden Paktoren sind von Band zu Band verschieden und lassen sich mit konischen Walzen nur unzureichend beherrschen. Bei Versuchen hat es sich gezeigt, daß die bekannte Anordnung nur für relativ kleine Wickelkapazitäten brauchbar ist, bei denen der Unterschied zwischen Innen- und Außendurchmesser des Wickels nicht sehr groß ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufwickeln eines endlosen Bandes der eingangs bezeichneten Art so auszubilden, daß auch bei Verwendung von Bandwickeln -sehr großer Kapazität ein einwandfreies Ao- und Aufwickeln des 3ar.dr> unter Vermeidung eines übermäßig starken 3andzugs gewährleistet ist.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Walzenkranz aus zwei Walzengruppen besteht, von denen die eine Gruppe einen inneren Teil und die andere Gruppe einen äußeren Teil des Bandwickels trägt, und daß Jeder Walzengruppe
eine eigene Antriebsvorrichtung mit einem auf den Ab- bzw. ι
Aufwickelzug des Bandes ansprechenden Drehzahlregler züge ordnet ist.
Auf diese Weise lassen sich die Umfangsgeschwindigkeiten der äu.Seren und inneren Bandwindungen unabhängig voneinander verändern, wodurch es möglich ist, das durch die Windungsreibung übertragene Drehmoment zu kompensieren. Vergrößert sich beispielsweise der Aufwickelzug, so setzt die Regeleinrichtung die Drehzahl der den äußeren Teil des Wickels tragenden Walzen soweit herab, daß sie der durch die W-indungsreibung verursachten Beschleunigung entgegenwirken und die Drehbewegung der äußeren Bandwindungen solange abbremsen, bis sich der Eandzug wieder normalisiert hat. Umgekehrt bewirkt ein zu geringer Aufwickelzug eine Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit \ der äußeren Bandwindungen, indem die Regeleinrichtung dafür sorgt, daß die betreffenden V/alzen ihre Drehzahl erhöhen. Bei den den inneren Teil des Bandwickels tragenden Walzen liegen die Verhältnisse umgekehrt, d.h., daß sich die Drehzahl dieser Walzen bei abnehmendem Aowickelzug verringert, bei steigendem Zug dagegen erhöht.
Sine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Vorrichtung, welche sich durch bauliche Einfachheit und Rooustheit aus-
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BAD ORIGINAL
zeichnet, besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung darin, daß die Antriebsvorrichtung Jeder Walzengruppe eine konzentrisch zum Bandwickel angeordnete, in einer horizontalen Ebene rotierende Tellerscheibe aufweist, die von einem in seiner Drehzahl regelbaren Elektromotor antreibbar ist, und auf welcher die Walzen mit an ihren inneren Enden angeordneten Reibrollen aufliegen.
Um einen lückenlosen Übergang von einer Walzengruppe auf die andere zu erreichen, wird ferner vorgeschlagen,· daß die Walzen der den äußeren Teil- des Bandwickels antreibenden Walzengruppe zur Horizontalebene in Richtung auf das Wickelzentrum abfallend geneigt sind, während die Walzen der anderen Gruppe, eine Neigung in entgegengesetzter Richtung aufweisen. Eine solche Walzenanordnung gewährleistet außerdem, daß der Bandwickel während des Betriebs nicht wandert, da die Schwerkraft des nach innen geneigten äußeren Wickelteils der bei der Rotation des Bandwickels entstehenden Fliehkraft entgegenwirkt.
Damit die Vorrichtung mit Bandwickeln unterschiedlicher Größe, d.h. unterschiedlichem Außendurchmesser, beschickt werden kann, ist weiter vorgesehen, daß die Größe des Neigungswinkels der Walzen mindestens einer Gruppe veränderbar ist. Auf diese Weise lassen sich die Scher- oder Kreuzungspunkte der Walzen beider Walzengruppen in radialer 'Richtung verlagern und an die jeweilige Windungszahl des Wickels anpassen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 Die Ab- und Aufwickelvorrichtung in einer Draufsicht von oben,
Figur 2 Eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der Anordnung nach Figur 1. .
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Eine rechteckfö'rmige, horizontal angeordnete Trägerplatte 1 ist in ihrem Zentrum mit einer Öffnung 2 versehen (Fig. 2), welche von einer an der Platte 1 befestigten Hülse 3 durchgriffen wird. In dieser Hülse ist eine sich in vertikaler Richtung erstreckende Hohlwelle 4 (Fig. 2) drehbar gelagert, die an ihrem oberen Ende eine in einer horizontalen Ebene rotierende Tellerscheibe 5 trägt. Über der Tellerscheibe 5 liegt eine.weitere Tellerscheibe 6 mit kleinerem Durchmesser, die am oberen Ende einer die Hohlwelle 4 durchgreifenden und in dieser gelagerten Welle 7 befestigt ist. Die Hohlwelle 4 steht über einen Keilriemen 8 in getrieblicher Verbindung mit einem an der Unterseite der Trägerplatte 1 angebrachten Elektromotor 11, dessen Drehzahl sich mit Hilfe eines als Drehpotentiometer ausgebildeten Reglers 12 verändern läßt.
Ein weiterer, gleichfalls an der Unterseite der Platte 1 sitzender Elektromotor 9, dessen Drehzahlregler mit 1o bezeichnet ist, arbeitet mit der Welle 7 zusammen und bewirkt im eingeschalteten Zustand, daß sich die auf der Welle 7 befestigte Tellerscheibe 6 mit einer vom Regler 1o bestimmten Geschwindigkeit gleichsinnig zur Tellerscheibe 5 in Richtung des in Figur 1 eingezeichneten Pfeils dreht.
Die.beiden vorstehend beschriebenen Vorrichtungen dienen zum Antrieb eines nachstehend näher beschriebenen Walzenkranzes, der einen Bandwickel 13, beispielsweise einen Filmbandwickel, trägt. Das Band wird dabei am Innenumfang des Wickels entnommen und kehrt nach erfolgtem Durchlauf durch ein nicht dargestelltes Wiedergabegerät zum äußeren Umfang des Wickels zurück. An seinem Innenumfang ist der Wickel 13 durch senkrecht stehende Rollen 14 geführt, deren in der Trägerplatte 1 verankerte Lagerachsen mit 15 bezeichnet siftd.
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Der den Bandwickel 13 tragende Walzenkranz besteht aus zwei Walzengruppen, deren radial und in gleichen Winkelabständen voneinander angeordnete Walzen mit 16 bzw. 17 bezeichnet sind. Die Walzen 16 und 17 "haben an ihrem inneren, dem Zentrum des Bandwickels 13 zugekehrten Ende je ein Reibrad 16a bzw. 17a. Die den Walzen 16 zugeordneten Reibräder 16a ruhen dabei auf der größeren Tellerscheibe 5, während die Reibräder 17a der Walzen 17 auf der kleineren Tellerscheibe β aufliegen. Im Ausführungsbeispiel umfaßt jede Walzengruppe insgesamt vier Walzen 16 bzw. 17, welche in der aus Figur 1 ersichtlichen Reihenfolge angeordnet sind.
Für die äußeren Enden der Walzen sind gerätefeste Lagerstellen vorgesehen. Diese weisen jeweils einen Block 18 auf, welcher zum Zentrum des Bandwickels 13 neigbar in einem auf der Trägerplatte 1 befestigten Lagerbock 19 angeordnet ist und von einem am äußeren Ende der Walze ausgebildeten Achsstummel 16b bzw. 17b durchgriffen wird.
Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, liegt die als Lagerstelle für die inneren Enden der Walzen 16 dienende Tellerscheibe 5 tiefer als die Lagerstellen 18, 19 für die äußeren Walzenenden. Umgekehrt hat die Tellerscheibe 6, welche die inneren Enden der Walzen 17 trägt einen größeren Vertikalabstand von der Grundplatte 1 als die die äußeren Walzenenden 17b aufnehmenden Blöcke 18. Auf diese Weise ist erreicht, daß die Walzen 16 zur Horizontalebene in Richtung auf das Wickelzentrum abfallend geneigt sind, während die Walzen 17 eine Neigung in entgegengesetzter Richtung aufweisen. Die Höhe der einzelnen Lagerstellen, d.h. ihr Abstand vpn der Trägerplatte 1 ist so gewählt, daß sich die Achsen zweier aufeinanderfolgender Walzen 16, 17 von der Seite her gesehen, etwa in der Walzenmitte kreuzen, wobei die den Filmwickel 13 tragenden Mantellinien der Walzen einen stumpfen Winkel einschließen. Es entsteht dadurch eine flache, V-förmige Ringmulde, in welche der Bandwickel derart eingebettet ist, daß sein innerer Teil 13a von den Walzen 17 und jsein äußerer Teil 1Jb von den Walzen 16 getragen wird..
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Werden die Walzen 16, 17 angetrieben, so nehmen sie den Bandwickel 13 durch Reibung mit, wobei er im Uhrzeigersinn rotiert. Das vom Innenumfang des Wickels entnommene Band läuft über eine Rollenanordnung, die zwei gerätefeste Umlenkrollen 2o, 21 sowie eine bewegliche Schleifenrolle 22 umfaßt (Fig. 1), in das nicht dargestellte Wiedergabegerät ein und wird von dessen Fördermechanismus mit einer vorgegebenen, konstanten Geschwindigkeit weitertransportiert. Um die Umfangsgeschwindigkeit der inneren Bandwindungen an die Fördergeschwindigkeit der Geräts anzupassen, ist die Drehzahl des die Walzen 17 antreibenden Elektromotors 9 mit Hilfe des bereits erwähnten Drehzahlreglers 1o veränderbar, welcher auf den Abwickelzug des Bandes anspricht. Zu u-i-esem Zweck wird die Welle 23 des Reglers 1o von einer Schnur 24 umschlungen, deren eines Ende an einer gerätefest angeordneten Zugfeder 25 befestigt ist, während ihr anderes Ende mit einem einarmigen Hebel 26 in Verbindung steht. Letzterer ist an der Unterseite der Trägerplatte 1 auf einem Zapfen 27 gelagert und trägt an seinem freien Ende die Schleifenrolle 22, welche einen in der Trägerplatte ausgebildeten Bewegungsschlitz 28 durchgreift.
Die Zugfeder 25 ist bestrebt, den Regler 1o und den Hebel 26 in Endlagen zu überführen, in denen der Motor 9 seine kleinste Drehzahl hat und die die Rolle 22 umschlingende Bandschleife am größten ist. Verstärkt sich der vom Wiedergabegerät ausgeübte Bandzug infolge zu kleiner Umfangsgeschwindigkeit der inneren Bandwindungen des Wickels 13, so verkürzt sich die Filmschleife und schwenkt den Hebel 26 unter gleichzeitigem Verstellen des Reglers 1 ο gegen die Wirkung der Zugfeder 25 so weit, bis die Rotationsgeschwindigkeit des Motors 9 ausreicht, um die Walzen 17 mit der zur Normalisierung des Bandzuges erforderlichen Geschwindigkeit zu drehen.
Sollte die Umfangsgeschwindigkeit des inneren, von den Walzen getragenen Windungspakets 13a des Wickels 13 infolge zu hoher
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Motordrehzahl einmal höher liegen als diejenige Geschwindig-, keit, mitweicher das Band vom 'Wickel abgezogen wird., so hat dies zur Folge, daß sich die Filmschleife im Bereich der Rollen 20 bis 22 verlängert, wodurch die Zugfeder 25 in der Lage ist, die Reglerwelle 23 im Sinne einer Drehzahlver- ' ringerung des Motors 9 zu verstellen."
Das Band wird, nachdem es das-Wiedergabegerät durchlaufen hat, über zwei gerätefeste Umlenkrollen 29, 30 und eine bewegliche Schleifenrolle 31 (Fig. 1) dem Außenumfang des |, Bandwickels 13 zugeführt. Als Träger der Schleifenrolle dient ein einarmiger Hebel 32, welcher an der Unterseite der Trägerplatte 1 auf einem Zapfen 33 sitzt. Mit dem. Hebel 32 ist das eine Ende einer die Welle y\ des dem Motor 11 zugeordneten Drehzahlreglers 12 umschlingenden Schnur 35 verbunden, deren anderes Ende an einer gerätefest angeordneten Zugfeder 36 (Fig. 1) befestigt ist.
Mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Anordnung läßt sich die Umfangsgeschwindigkeit des von den Walzen 16 getragenen äußeren Windungspak&ts 13b des Bandwickels ,13 an die vom Wiedergabegerät vorgegebene Bandtransportgeschwindigkeit anpassen. Ist die Umfangsgeschwindigkeit des Windungspakets 13b zu hoch, ^ so verstärkt sich der Aufwickelzug und bewirkt durch Verkürzung W ' der die Rolle 3I umschlingenden Bandschleife eine Verminderung der Motordrehzahl.
Umgekehrt erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit des Motors und dadurch auch die Umfangsgeschwindigkeit des Windungspakets 13b, sobald die Aufwickelspannung des Bands nachläßt und als Folge hiervon die Bpndschleife im Bereich der Rollenanordnung 29 ois 31 größer wird.
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Durch die vorgeschlagene Aufteilung des den Bandwickel IjJ tragenden V?alzenkranzes in zwei Walzengruppen, deren Rotationsgeschwindigkeit unabhängig voneinander veränderbar ist und von denen die eine Gruppe .das innere, und die andere Gruppe das äußere Windungspaket des 3andwickels antreibt, ist der bedeutsame Vorteil erzielt, daß sich die Umfangsgeschwindigkeit der inneren und äußeren Bandwindungen getrennt voneinander variieren und in optimaler Weise an die vom Wiedergabegerät bestimmte Fördergeschwindigkeit des Bands angleichen lassen. Insbesondere vermag die beschriebene Anordnung auch den als Folgeerscheinung der Windungsreibung auftreten- (
den starken Filmzug am Außenumfang des Bandwickels zu kompensieren, indem die Rotationsgeschwindigkeit der Walzen 16 bei Auftreten eines solchen Filmzugs automatisch so weit herabgesetzt wird, daß sie die Drehbewegung des äußeren Windungspakets 13b des Bandwickels abbremsen.
Will man Bandwickel mit verschieden großer Windungszahl verwenden, die wohl gleichen Innendurchmesser, jedoch unterschiedliche Außendurchmesser haben, so muß der Kreuzungs- bzw. Scherpunkt der Walzen l6, 17 in radialer Richtung verlagerbar sein, damit das Größenverhältnis der beiden Windungspakete des Bandwickels zueinander gewahrt bleibt. Ein solches Verlagern des Kreuzungs- bzw. Scherpunkts läßt sich bei der beschriebenen " g Anordnung am einfachsten durch Verändern des Neigungswinkels der Walzen l6 und/oder .17 bewerkstelligen. Hierzu kann die die Tellerscheibe 6 tragende Welle 7 mit einem Gewinde Ja (Fig.2) versehen sein, welches ein Verstellen der Tellerscheibe 6 in vertikaler Richtung gestattet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufwickeln eines end*- losen Bandes, insbesondere eines in einem Vorführgerät vorzuführenden Filmbandes, bei welcher der vom Band gebildete Wickel auf einem Kranz radial angeordneter, rotierender Walzen ruht, die mit einer auf die Vorführgeschwindigkeit des Bandes abgestimmten Geschwindigkeit angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenkranz aus zwei Walzengruppen (16,17) besteht, von denen die eine Gruppe (17) einen inneren Teil (13a) und die andere Gruppe (16) einen äußeren Teil (13b) des Bandwickels (13) trägt, und daß jeder Walzengruppe eine eigene Antriebsvorrichtung (4,5,8,11 bzw. 6,7,9) mit einem auf den Ab- bzw. Aufwickelzug des Bandes ansprechenden Drehzahlregler (12 bzw. 1o) zugeordnet ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (4,5,8,11 bzw. 6,7,9) jeder Walzengruppe (16 bzw. 17) eine konzentrisch zum Bandwickel (13) angeordnete, in einer horizontalen Ebene rotierende Tellerscheibe (5 bzw. 6) aufweist, die von einem in seiner Drehzahl regelbaren Elektromotor (11 bzw. 9) antreibbar ist, und auf welcher die Walzen mit an ihren inneren Enden angeordneten Reibrollen (16a bzw. 17a) aufliegen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen der den äußeren Teil (13b) des Bandwickels (13)
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    antreibenden Walzengruppe (16) zur Horizontalebene in Richtung auf das Wickelzentrum abfallend geneigt sind, während die Walzen (17) der anderen Gruppe eine Neigung in entgegengesetzter Richtung aufweisen.
    Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerscheiben (5,6) unterschiedliche Durchmesser haben und in vertikaler Richtung mit Abstand voneinander angeordnet''sind.
    5- Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Neigungswinkels der Walzen (16,17) mindestens einer Gruppe veränderbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5· dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der zum Antrieb der Walzen (16,17) vorgesehenen Tellerscheiben (5 bzw. 6) in vertikaler Richtung, verstellbar ist.
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