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Elektrischer Ventilator
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektri- schen Ventilator für den wahlweisen Ausstoss von Kalt- oder Warmluft aus einem Gehäuse in den /u belüftenden (zu beheizenden) Raum.
Es sind bereits derartige elektrische Heizgeräte mit einem vorzugsweise zylindrischen und zum Ventilator gleichachsig angeordneten Gehäuse bekannt, das mit Schlitzen für den Eintritt der Luft zum Flügelrad des Ventilators, mit Luftaustritts- öffnungen sowie mit elektrischen Heizelementen
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sad ein Rotationskörper gegenüber, dessen Mantelfläche den Luftstrom des Lüfterrades aus der axialen in die radiale Richtung umlenkt und durch Geh useschlitze oder -austrittsöffnungen nach allen Seiten gleichmässig in den zu belüftenden bzw. beheizenden Raum leitet.
Bei den bekannten Heizventilatoren besteht das Gshaus"aus einem geschlossenen Blechmantel oder einem tragenden Gitterwerk, welch lets-
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Stabilität. Der Blechmantel bewirkt aber durch seine Resonanz eine Verstärkung des Ausströmgeräusches, das durch das Vorbeistreichen der Luft an den blechernen Kanten der Luftaustritts- öffnungen entsteht und unangenehm empfunden
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des Resonanzkörpers vermieden ; die Stabilität und Festigkeit der tragbaren Heizventilatoren ist aber gering, was bei einem transportablen Gerät sehr nachteilig ist, da es sich leicht verzieht.
Der erssndungsgemässe Heiz-und Kühlventilator
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starren festen Aufbau, wie er für ein transportables Gerät notwendig ist, in dem der Gehäusemantel
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die unter Zwischenlage von Abstandhaltern von Schraubenbolzen zusammengespannt sind, die auch den Deckel und den Boden des Gehäuses durchsetzen und erfassen.
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oberen Teil ein-und im unteren Teil austreten lässe, ohne dass irgendwelche Teile akustisch zu schwingen beginnen,
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 ein
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Mit 1 ist ein aus Blech geformter Rotationskörper bezeichnet, dessen Leitlinie einer Sinus-
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dient als Leitblech und seine abgerundete Spitze ist der Nabe des Flügelrades 2 zugewendet.
Die dem Leitblech in axialer Richtung zugeführte Heissluft wird an demselben umgelenkt und über
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Raum abgegeben.beiden ringförmigen Heizspiralen 5 und 6, ein Leitzylinder 7 aus Blech und die Abschirmringe 8 zusammengebaut.
Das Gerät wird von drei durch das Leitblech 1,
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gebildetenlässt für den Luftaustritt einen grösseren Zwischenraum zwischen dem Leitblech 1 und dem untersten Abschirmring 8a frei. Am Deckel 4 sitzt der Motor 3, dessen Welle das Flügelrad 2 trägt, das die Luft von oben im Sinne der Pfeile ansaugt und nach unten gegen das Leitblech 1 drückt, das den Luftstrom umlenkt und, wie bereits ausgeführt, radial nach allen Richtungen an den Raum abgibt.
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Im Deckel sind in einer Ausnehmung 15 die Steckerstifte 16 für den elektrischen Anschluss und die elektrische Schalteinrichtung angeordnet, mittels der über den Knopf 17 sowohl das Flügel- rad 2 als auch stufenweise die Heizspiralen 5 und 6 ein- und ausgeschaltet werden können. Am Deckel ist ein Griff 18 befestigt, mit dem das Gerät bequem getragen werden kann.
Im Leitblech 1 lagern die Spannbolzen 10 in Gummiputzen 20, die gleichzeitig als Füsse des Gerätes dienen.
Im Deckel ist ferner über den Hebel 21 gelenkig eine Patrone 22 befestigt, in der Duftstoffe untergebracht werden können. Zur bequemen Füllung ist die Patrone aus dem Gerät ausschwenkbar.
Das Gerät ist in bekannter Weise so geschaltet, dass mittels des Knopfes 17 entweder der Ventilator allein oder zusätzlich eine oder beide Heizspiralen 5 bzw. 6 eingeschaltet werden können. Das Flügelrad 2 saugt Luft durch die oberen Abschirmräume an, drängt sie durch den Leit- zylinder 7, wo die Luft von den Heizspiralen 5, 6 aufgewärmt wird und führt sie gegen das Leitblech 1, von dem sie nach Umlenkung radial nach
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