AT200991B - Bie Gebrauch zu quetschender Behälter - Google Patents

Bie Gebrauch zu quetschender Behälter

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AT200991B
AT200991B AT200991DA AT200991B AT 200991 B AT200991 B AT 200991B AT 200991D A AT200991D A AT 200991DA AT 200991 B AT200991 B AT 200991B
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AT
Austria
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container
plastic
wall
metal
squeezed
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English (en)
Inventor
Friedrich Adolf Prahl Jr
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Bradley Container Corp
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Description


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  Bei Gebrauch zu quetschender Behälter 
Die Erfindung bezieht sich auf bei Gebrauch zu quetschende Behälter mit einer selbsttragenden Seitenwand aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise einem thermoplastischen Kunststoff, beispielsweise einem Polymerisat oder einem Mischpolymerisat aus einem eine vinylartige Gruppe enthaltenden Monomer, welche Wand in wenigstens einen Endverschluss eingebettet ist. 



   Diese Erfindung betrifft bei Gebrauch zu quetschende Behälter mit einer verhältnismässig dünnen Seitenwand aus plastischem Material, beispielsweise ein Polymerisat oder Mischpolymerisat aus einem eine vinylartige Gruppe enthaltenden Monomer,   u. zw.   einem Polymerisat aus einer polymerisierbaren Verbindung mit einer doppelten äthylenischen Kohlenstoff (C = C) zu Kohlenstoff-Bindung und gleichmässiger Dicke,   z. B. ungefähr 0, 25 mm   oder mehr. Der Ausdruck "Polymerisat" soll sowohl Homopolymerisate aus äthylenisch ungesättigten Verbindungen und Mischpolymerisate solcher Verbindungen enthalten, sowie auch polymerische Vinylverbindungen, die in Monomerem Zustande nicht bestehen, z. B. Polyvinylacetate, wie etwa Polyvinylformal und Polyvinylbutyral. 



   Typische Beispiele polymerischen Materiales, das verwendet werden kann, ist ausser den eben er-   wähnten Polyvinylacetaten Polyäthylen,   Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Polymethyl-   a-Chloracrylat,   Polyacrylate und Methacrylate, z. B. Polymethylmetracrylat, Polybutylmethacrylat, Polymethylacrylat, Polyvinylacetat, polymerisches a-Methylstyrol, Polyvinyltoluol, Polypropylen, Polyacrylnitril und Polyisobutylen. Als Mischpolymerisate können die Mischpolymerisate dieser Materialien miteinander oder mit andern mischpolymerisierbaren Verbindungen verwendet werden, z. B.

   Vinylchlorid- 
 EMI1.1 
 polymerisat, gummiartige Polymerisate und Mischpolymerisate, wie etwa natürlicher Gummi1, ButadienStyrol-Mischpolymerisat (GR-S),   Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisat, Butadien-Isobutylen-Mischpo-   lymerisat und Isopren-Isobutylen-Mischpolymerisat. Es ist zu bemerken, dass die meisten dieser Materialien Polymerisate oder Mischpolymerisate von Vinyl- oder Vinylidenverbindungen sind. Die Vinylidenchloridharze sind im Handel unter dem   Namen "Saran" erhältlich   und von der Dow Chemical Company in den Vereinigten Staaten von Nordamerika hergestellt. 



   Das Hauptziel dieser Erfindung ist es, einen verbesserten, bei Gebrauch zu quetschenden Behälter zu schaffen, der ausgezeichnete Funktionseigenschaften hat, für eine schnelle Herstellung des Behälters und für eine schnelle Verpackung geeignet ist. Viele der heute verfügbaren, bei Gebrauch zu quetschenden Behälter haben annehmbare Funktionseigenschaften, benötigen jedoch spezielle Verfahren und neue Ausrüstungen für die Verpackung, wodurch ihre Verkäuflichkeit aus wirtschaftlichen Gründen begrenzt wird. 



  Die Erfindung schafft eine Verpackung, die den bestehenden schnellaufenden automatischen   Full- un   Verschlussmaschinen, die einen hohen Grad maschineller Vervollkommnung erreicht haben, bequem angepasst werden kann. 



   Die vorliegende Erfindung schafft einen bei Gebrauch zu quetschenden Behälter mit einem Metall- 

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 boden und/oder-ende, derdauemd an dem   unt eren Kantenabschnitt   der Seitenwand befestigt ist, und/oder einen ähnlichen Oberteil, der, dem Boden ähnlich, einen vollkommenen Abschluss bildet, jedoch in manchen Fällen mit einer Öffnung versehen ist, um einen Verschluss aufzunehmen,   z. B.   einen auf-und absetzbaren Verschluss, wie etwa eine eingepresste Scheibe oder geeignete Kappe. Der Metalloberteil kann, ähnlich dem Boden, ein alles überdeckender Oberteil sein, in dem mit einem scharfen Instrument
Löcher gestanzt sind.

   Eine abgewandelte Konstruktion hat vorgestanzte Öffnungen im Metalloberteil, die herausgestossen werden können, um eine Öffnung oder Öffnungen herzustellen, durch die der Inhalt ausgebracht werden kann. 



   Der Metalloberteil kann mit einem Ausgabekopf einer der vielen üblichen Arten für Flüssigkeiten,
Pasten und Pulver versehen sein. Diese Ausgabeköpfe können entweder einstückig mit dem oberen Metallendverschluss verbunden sein oder können einschnappbar aus nachgiebigem Kunststoff sein, der mit
Reibung in eine Öffnung in dem Metallende eingesetzt und darin gehalten wird. 



   Eine abgeänderte Konstruktion des bei Gebrauch zu quetschenden Behälters kann einen plastischen Körper haben, der mit-einem Metallende oder Bodenende und einem herkömmlichen Oberteil versehen ist. 



   Ein bei Gebrauch zu quetschender Behälter hat gewisse, nur ihm eigentümliche Eigenschaften, die vollkommen verschieden sind von denjenigen gewöhnlicher Behälter, deren einzige Funktion es ist, eine Materialverpackung darzustellen. Ein zufriedenstellender, bei Gebrauch zu quetschender Behälter muss das richtige Gleichgewicht zwischen Wandbiegsamkeit und Steifheit haben, um die nötige Wirkung beim Ausdrücken des Inhaltes zu gewährleisten. Das Körpermaterial muss   äusserst   biegsam sein, damit die Behälterwand sich mit einem Mindestdruck zusammendrücken lässt. Damit der Behälter aber die erforderliche   Rückformkraft hat, d. h.   nach dem Quetschen in seine normale Form zurückfedert, muss die Seitenwand eine gewisse Steifheit besitzen.

   Um ein vielfaches Biegen aushalten zu können, dem der Behälter während seiner Gebrauchszeit ausgesetzt ist, muss das Wandmaterial des Behälters grosse Zugfestigkeit und Ermüdungsfestigung besitzen. 



   Die Anforderung an das Material des in dieser Erfindung offenbarten Erzeugnisses hat noch eine sehr   wichtige Eigenschaft, nämlich Faltbarkeit oder Verformbarkeit, Bei der vorliegenden Erfindung bildet das   Metallende tatsächlich einen mechanischen Verschluss mit der Endkante der plastischen Seitenwand, indem die verdickte Randzone des Metallendes in die äussere Oberfläche der plastischen Seitenwand eingepresst wird. Es ist wichtig, dass dieser Verschluss weder   übermässige   Beanspruchung noch Kaltfliessen des Materiales hervorruft und den Behälter an dieser Stelle schwächt. Diese Forderung wird durch Verwendung plastischen Materiales mit gleichförmiger Wandstärke ohne Vorspannung erfüllt.

   Der verwendete plastische Körper ist derart hergestellt und behandelt worden, dass alle Beanspruchungen in dem plastischen Material behoben sind. 



   Die vorliegende Erfindung umfasst einen bei Gebrauch zu quetschenden Behälter mit einer plastischen Seitenwand gleichförmiger Stärke im Bereich von ungefähr 0, 25 bis   1, 25 mm.   Die Änderungen der Stärke,   d. h.   die Toleranz der Wand des Behälterkörpers, sollen vorzugsweise nicht mehr als 5 - 10 % der gewünschten oder Nominalwandstärke betragen.

   Diese Gleichförmigkeit der Wandstärke ist erforderlich, um eine dauernde Abdichtung bei Verwendung herkömmlicher   Verfhhren   zur Herstellung der Metallendverbindungen und herkömmlicher Vorrichtungen zu erzielen, ohne Gefahr zu laufen, die plastische Wand zu durchlöchern oder unnötige Beanspruchung an der Naht zu erzeugen, die einen beginnenden Einriss oder einen solchen Einschnitt bewirkt und bei wiederholtem Quetschen Vergrösserung der Risse und schliesslich Reissen und Versagen der Behälterwand hervorruft. Das für die Körperwand verwendete plastische Material ist ein stabiles und zähes Material mit der Weichheit, Biegsamkeit und den federnden Eigenschaften plastischer Materialien, wie etwa von Polyäthylen, das richtig weich gemacht worden ist, oder der anderen oben erwähnten Materialien.

   Die Wahl der herkömmlichen Weichmacher wird so bestimmt, dass genügend Weichheit zum Quetschen erzielt wird und genügend Steifigkeit, um eine Rückkehr in die Anfangsform sicherzustellen, und genügend Plastizität, um die Verformung zur Herstellung eines mechanischen Verschlusses an der Naht ohne Einreissen zu   ermöglichen. Der erfindungsgemässe,   bei Gebrauch zu   quetschende Behälter hat grosse Platzfestigkeitbei einer Wandstärke innerhalb des oben angegebenen   Bereiches. Laboratoriumversuche sind an Behältern von 38 mm Durchmesser und 125 mm Länge bei   0,   81 mm Wandstärke gemacht worden, wobei bis zu 3, 5 kg/cm2 Innendruck verwendet wurde, ohne dass sich ein Versagen zeigte.

   Die erfindungsgemäss bevorzugt verwendeten Materialien werden nicht spröde, noch brechen sie mit dem Alter oder bei sehr tiefen Temperaturen ; Versuche haben gezeigt, dass sie bei Verwendung von Polyäthylen bei bis zu -230 C biegsam bleiben. 



   Für manche Verwendungszwecke wird das Material für die plastische Seitenwand der bei Gebrauch zu quetschenden Behälter klar oder durchscheinend gemacht, damit der Benutzer die Menge des in dem 

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Behälter verbliebenen Materiales sehen kann. Bei ändern Verwendungen wird ein Pigment dem plastischen
Seitenwandmaterial zugefügt, um die bei Gebrauch zu quetschenden Behälter undurchsichtig zu machen, und ausserdem sind verschiedene Farbschattierungen möglich, um den Handelserfordernissen Rechnung zu tragen. 



   Wo es nötig oder wünschenswert ist, einen bei Gebrauch zu quetschenden Behälter zu haben, bei dem nur plastisches Material mit dem Inhalt des Behälters in Berührung kommt, können Metallenden verwendet werden, deren innere'-'Oberflächen mit Plastik überzogen sind. Es ist in manchen Fällen auch wünschens- wert, die inneren Oberflächen der Enden mit herkömmlichen schützenden und widerstandsfähigen Über- zügen, Lack und Wachs zu überziehen. Es ist in manchen Fällen auch wünschenswert, eine Schicht pla- stischer Folie auf die Enden der Behälter zu legen und das Metallende so auf seinem Platz anzuordnen, dass die nachfolgende Nahtverbindung,   d. h. die Bördelung,   den Umfang der plastischen Folie zwischen der umgerollten Kante des Metallendes und dem Endabschnitt der plastischen Seitenwand befestigt. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, elastische und quetschbare Behälter herzustellen. So ist es auch be- reits bekannt, einen Behälter herzustellen, der zur Gänze aus einem in seine Ausgangsform zurückkehren- den thermoplastischen Werkstoff besteht. Bei Handölkannen zur tropfenweisen Abgabe des Schmiermittels ist es   z. B.   auch bekannt, den Behälter durchscheinend auszubilden und diesen Behälter mit einer Metall- scheibe abzuschliessen, in die die Behälterwand eingebettet ist. 



   Gegenüber diesen Behältern unterscheidet sich jener gemäss der Erfindung durch die Einpressung einer verdickten Randzone wenigstens eines seiner Endverschlüsse in die Seitenwand. 



   Damit wird die den beiden bekannten Gefässen eigentümliche ausladende Randausbildung sowie die durch diese Randausbildung bedingte kompliziertere Herstellungsform vermieden. Der erforderliche Ma- terialaufwand wird durch die erfinderische Massnahme herabgesetzt und diese gewährleistet eine Verrin- gerung des Leerraumes beim Massenversand. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Querschnitt eines Behälters mit einem plastischen Körper und Me-   tallenden,   wobei der Oberteil mit einer Öffnung ausgebildet ist, die einen eingepressten oder einschnappenden Deckel aufnimmt ; Fig. 2 ist ein Einzelquerschnitt und zeigt die Art, wie erfindungsgemäss eine verdickte Randzone des Metallendes den plastischen Körper fasst, um mit ihm eine dauernde Abdichtung zu bilden ; Fig. 3 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht und zeigt eine Abwandlung derselben ; Fig. 4 ist ein Querschnitt und zeigt den metallischen Oberteil mit einem einstückigen, mit Gewinde versehenen, einen Deckel aufnehmenden Hals ; Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht und zeigt den Hals aus einem an-   dern   Material. als das Metallende es hat, etwa aus plastischem Material, mit darauf befestigtem Deckel ;

   Fig. 6 ist ein Teilquerschnitt eines Behälters mit einem daran befestigten Metallende, das mit einem Film aus geeignetem schutzfähige und widerstandsfähigem Material überzogen ist ; Fig. 7 ist ein Querschnitt eines Behälters, von dem Teile fortgelassen sind und bei dem   derBoden   der plastischen Röhre im allgemeinen zylindrisch ist und an dem ein rundes Metallende, wie in Fig.   l,   befestigt ist und bei dem der zylindrische Körper über diesem Bodenteil in einer Kurve in eine im Querschnitt im allgemeinen dreieckige Form gebracht ist und bei dem oben die Kanten zusammengebracht und verschweisst oder in der Hitze verschmolzen sind, wobei der Schnitt für diesen oberen Abschnitt längs der Linie   7 - 7   in Fig. 10 erfolgt   ist ;

     Fig. 7a ist eine Ansicht mit fortgelassenen Teilen und ähnlich der Fig. 7 mit Ausnahme dessen, dass die Form des Behälters oberhalb des runden Bodens, an dem das Metallende befestigt ist, im Querschnitt genau dreieckig ausgebildet ist, wobei der Schnitt in bezug auf den oberen Abschnitt längs der Linie 7a - 7a in Fig. 10 erfolgt ist ; Fig. 8 ist ein Querschnitt eines Behälters mit einem Metallende und einem plastischen, am Bodenteil befestigten Ende, wobei ein eingepresster Verschluss im metallschen Ende gezeigt ist ; Fig. 9 ist ein Querschnitt eines plastischen Behälters mit einem einstückigen Hals und einem daran befestigten Deckel und mit einem Metallende ; Fig. 10 ist ein Teilaufriss des Behälters nach Fig. 7 bzw. 7a an den oberen verschmolzenen Endabschnitten ;

   Fig. 11 ist ein Teilaufriss eines Behälters mit einer gegenüber den Fig. 7, 7a und 10 abgewandelten Art verschweisster oder verschmolzener Enden ; Fig. 12 ist ein Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 11 in etwas grösserem Massstab und Fig. ist eine Seitenteilansicht der Behälter in übereinander gestapelter Lage. 



   Der zylindrische Körper 10 oder der im allgemeinen konische Körper, der in seiner Form der üblichen zusammendrückbaren Zahnpastatube ähnelt, ist aus Polyäthylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid oder einem andern plastischen Material, wie es vorher erwähnt worden ist, ausgebildet und hat eine Wandstärke und Biegsamkeit, die es ihm ermöglicht, so gequetscht zu werden, dass der Inhalt, der ein Pulver, eine Flüssigkeit, Paste usw. sein kann, ausgedrückt wird und nach dem Quetschen seine Form wiedergewinnt. 



   Der Boden oder das Metallende hat, wie dargestellt, einen becherförmigen oder mittleren Scheibenabschnitt 11 und ist mit dem Körper in umgekehrter Lage verbunden, wobei seine Umfangswand oder 

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 sein zylindrischer Teil 12 die benachbarte innere   untere Kantenwandfläche 13 des Körpers eng berührt.

   Die   untere Kante 14 des Körpers berührt die obere Oberfläche des Flansches 15 des Endes 11 bei 16, und die kreisförmige Kante 17 des Flansches 15 ist nach innen und unten bei 18 gedreht oder gebogen und die gerollte oder wulstige, somit verdickte, Kante 17 der Randzone des Endverschlusses ist an in Umfangsrichtung dicht beieinanderstehenden Punkten oder fortlaufend in Umfangsrichtung in das Material der   äusseren   unteren Randfläche 19 des Körpers gefaltet oder gebördelt, somit in die Seitenwand eingepresst, wie in Fig. 2 bei 20 dargestellt. Dieses wird mit herkömmlicher Ausrüstung durchgeführt, wobei entweder eine 
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    Verbindungwird"umfängliches Bördeln"genannt.   Diese Konstruktion ergibt einen dauernden gut gedichteten Boden und Oberteil, wo ein solcher nach Fig. 1 - 10 verwendet wird. 



   In Fig. l ist der Oberteil 11'ähnlich dem Boden 11 und in ähnlicher Weise befestigt. Der Oberteil 11' kann einen vollkommenen Verschluss bilden, in welchem Falle der Oberteil gelocht werden muss, um den Inhalt auszubringen ; der metallische becherförmige Oberteil kann aber auch nach Fig. 1 und 8 eine kreisförmige Öffnung 21 haben, in der ein auf- und absetzbarer einschnappender, federnder Stopfen oder Dekkel 22 angeordnet wird. Solch ein Deckel kann aus Metall, Gummi oder plastischem Material bestehen. 



  Der vollkommene Verschluss kann eine vorgestanzte Öffnung oder Öffnungen haben, die nicht dargestellt sind und die ausgestossen werden können und durch die nach dem Ausstossen Pulver   u. dgl.   ausgebracht werden kann. 



   In Fig. 4 ist der metallische Oberteil 11'mit einem einstückigen nach oben gerichteten Hals 23 versehen, welcher bei 24 ein Schraubengewinde hat, um die übliche Schraubenkappe aufzunehmen, und in Fig. 5 ist der Metalloberteil oder der Endverschluss   11'mit   einer Öffnung 25 versehen, in der ein Stopfen 26 aus einem geeigneten plastischen Material, wie etwa gummihaltigem Polyäthylen oder einem der oben erwähnten plastischen Materialien, mit einer darin befindlichen Öffnung 27 und einem mit Gewinde versehenen Hals 28 zur Aufnahme eines Deckels 29 federnd gehalten ist. 



   In Fig.   S   ist der Randteil 12 des Endverschlusses 11 mit einer kreisförmigen Nut 30 versehen, in die das Material des Körpers 10 des Behälters, wie bei 31 dargestellt, hineingepresst wird, wenn das Ende auf den Behälter aufgebracht wird. 



   In Fig. 7 ist der Körper 10 am Boden rund und ein kreisförmiger Endverschluss 11 ist daran in der oben beschriebenen Art befestigt. Am oberen Ende sind die Kanten des Körpers in an sich bekannter Weise zu-   samengebracht   und verschweisst oder verschmolzen, wie bei 32 dargestellt. Man sieht, dass die Seitenwand 10 sich nach oben in gerader Linie erstreckt, doch krümmt sie sich manchmal nach oben von dem Befestigungspunkt des Endverschlusses 11 am Boden des   Behälters, insbesondere,   wenn er gefüllt ist, wie in Fig. 7 dargestellt, und endet in dem verschmolzenen, abgedichteten Ende 32.

   In Fig. 7a erstreckt sich die Wand 10 nach oben in einer im wesentlichen geraden Linie zum Unterschied von der sanften Kurve der Seitenwand, die in Zusammenhang mit Fig. 7 beschrieben und dargestellt ist, wobei die oberen Kanten des Körpers, wie bei 32 dargestellt, verschmolzen sind und der Endverschluss 11 abgerundet an dem kreisförmigen unteren Kantenabschnitt des Körpers 10 in der oben beschriebenen Weise befestigt ist. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass der Rand 12 des Endverschlusses nach innen geneigt ist, um der Neigung der Seitenwand 10 nach Fig. 7a für gegenüberliegende Abschnitte seines Umfanges zu entsprechen, und der nach oben und innen gedrehte Abschnitt 17 ist gleichfalls gegenüber der Waagrechten geneigt, wie in entsprechender Weise,   d. h.   für die gleichen gegenüberliegenden Abschnitte seines Umfanges, dargestellt ist.

   Der Rest des Umfanges, also die dazwischenliegenden Abschnitte, die im wesentlichen rechtwinkelig zu den eben erwähnten, nach innen geneigten Abschnitten liegen, ist entgegengesetzt oder nach aussen etwas geneigt. In Fig. 10 kann der verschmolzene Kantenabschnitt 32 mit einer Schere abgeschnitten oder mit einem Messer aufgeschlitzt werden, beispielsweise längs der Linie   33.   wodurch eine kleine Öffnung geschaffen wird, durch die der Inhalt beim Quetschen des in Fig.   7 - 7a   dargestellten Behälters ausgebracht werden kann. 



   In Fig. 11 sind die oberen Kanten des in Fig. 7 oder 7a dargestellten Behälters zusammengebracht und in der in Fig. 12 im Schnitt gezeigten an sich bekannten Weise verschmolzen, um eine abgeflachte verschmolzen Kante   33'mit   vorstehenden Enden 33"zu schaffen. 



   Diese Kante kann ebenso längs der Linie 34 nach Fig. 11 abgeschnitten werden, so dass der Inhalt aus der verhältnismässig kleinen, auf diese Weise geschaffenen Öffnung leicht ausgequetscht werden kann. 



   In Fig. 8 hat der an sich bekannte Boden lla einen Randabschnitt 35, der, wie bei 37 dargestellt, mit dem angrenzenden unteren Wandabschnitt 36 des Körpers 10 verschmolzen ist und ist lediglich der obere Endverschluss erfindungsgemäss gestaltet und am Körper 10 befestigt. In Fig. 9 ist der Endverschluss 11 an dem Körper 10 gemäss der Erfindung befestigt und der Körper 10 endet in einem einstückigen, nach oben stehenden Hals 38, der bei 39 mit Gewinde versehen ist, um eine Gewindekappe 40 aufzunehmen. Der in 

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Fig. 9 dargestellte Behälter ist im allgemeinen gedrungen, ist aber ebenso wie alle andern Behälter ein bei Gebrauch zu quetschender Artikel. 



   In Fig. 6 ist der Boden 11 der gleiche wie vorher beschrieben, doch ist er zusätzlich mit einer Lage oder einer Schicht eines geeigneten schützenden und widerstandsfähigen Materiales 41, wie dargestellt, versehen, etwa aus Polyäthylen, Polyvinylchlorid usw. Dieser plastische Film 41 kann eine gesonderte
Platte sein, die an dem Metallboden 11 befestigt ist ; wenn das Metallende an der plastischen Seitenwand befestigt wird, wird der Umfang dieser Platte 41 umfänglich fortlaufend, wie dargestellt, umgebogen oder gebördelt. 



   Man sieht also, dass erfindungsgemäss ein bei Gebrauch zu quetschender Behälter geschaffen wird mit einer biegsamen Seitenwand 10 aus plastischem Material mit mindestens einem metallischen Endverschluss   11,     11',   der die Kante des Körpers an einem Ende aufnimmt, wobei dieser Verschluss die innere Wand- oberfläche des Körpers berührt, wie bei 12,13 dargestellt, sowie dessen anschliessende Endkante, die bei
14,15 gezeigt ist, und mit einer verdickten Kante 18, die in die benachbarte äussere Wandoberfläche des Körpers, wie bei 20 dargestellt ist, eingepresst ist, um eine dauernde und feste Abdichtung zu bilden. 



   Die Endverschlüsse 11,   11'können   aus verschiedenen Materialien hergestellt sein, z. B. Schwarzblech, rostfreiem Stahl, verzinntem Blech, Aluminium oder andern Metallblechen oder nichtkorrodierenden Materialien. 



   Während in Fig. 6, wie oben erwähnt, die Enden mit einem Film aus Plastik, wie etwa Polyäthylen, Polyvinylchlorid, Polymerisaten von Vinylidenchlorid, wie etwa"Saran"u. dgl., bedeckt sein können, können die üblichen im Handel erhältlichen Arten Firnis, Lack und die beim Überziehen von Kannen und Kannenenden verwendeten Überzüge benutzt werden, und sie geben oft billigere und, vom Standpunkt der Korrosionsfestigkeit aus gesehen, zufriedenstellende Endverschlüsse und beeinträchtigen in keiner Weise den Inhalt. 



   Der Körper 10 wird vorzugsweise ausgepresst, wodurch seine   Konstruktionso   geregelt werden kann, dass eine in Umfangsrichtung gleichförmige Wandmaterialstärke über die ganze Länge des Rohres erhalten wird. Dieses ist sehr wichtig, damit die Enden eine zuverlässige fortlaufende Dichtung über den gesamten Umfang der Verbindung ergeben. 



   Das vollkommene Fehlen von Spannungen im plastischen Material der Seitenwand wird durch sorgfältige Regelung der Zeit-, Temperatur-und Druckverhältnisse während des Erhärten des plastischen Stoffes, oder manchmal einfacher durch Glühen erzielt, wie dies in der Industrie bekannt ist. Die spannungsfreie und gleichmässige Wandstärke ermöglicht es, die Metallenden ohne Brechen oder Reissen der Kantenabschnitte des Körpers, an denen sie befestigt werden, aufzubringen, und sie gibt insbesondere die Möglichkeit, dass der Körper bei Gebrauch wiederholte Drücke und Verbiegungen aushält, ohne dass ein Lecken an der Verbindung oder Reissen der Seitenwand bewirkt wird. 



   Wie man aus den Zeichnungen und der obigen Beschreibung sieht, sind die Behälterkörper nahtlos und rohrförmig. Im Falle der in Fig. 7 und 7a dargestellten Konstruktionen ist das Rohr mit einem Endverschluss 11 versehen und an dem entgegengesetzten Ende in an sich bekannter Weise durch Verschwei- ssen oder Verschmelzen der Kanten des Rohres längs einer geraden Linie bei 32 verschlossen, Im Schnitt, von einer Seite aus gesehen, zeigt das Rohr eine im allgemeinen dreieckige Form, wie in Fig. 7 und 7a dargestellt, und, wenn die gleiche Röhre im wesentlichen rechtwinkelig dazu,   d. h.   von vorn angesehen wird, zeigt sie die in Fig. 10 dargestellte Form und der verschweisste Kantenabschnitt und die benachbarte Wand des Rohres verlaufen aussen kegelig zum geschlossenen, verschmolzenen Ende, wie es bei 32' dargestellt ist.

   Der in Fig. 11 und 12 dargestellte Behälter ist an seinem geschlossenen verschmolzenen Endabschnitt ähnlich gestaltet, ausgenommen die Art der Verbindung 33. 



   In Fig. 13 hat die obere Metallscheibe 11', die auf die plastische Seitenwand 10 umgebördelt ist, eine Öffnung zur Aufnahme eines geeigneten zylindrischen Verschlussstopfens 50. Der letztere ist mit einem kreisförmigen Flansch 51 versehen, der unter die Endkante der Wand 52 der Öffnung in der Scheibe   11'fasst,   wie dies bei 52'gezeigt ist. Der Stopfen ist auch mit einem kreisförmigen Flansch 53 versehen, der die obere Oberfläche der Scheibe   11. in   der Nähe von dessen Öffnung berührt, wie dies dargestellt ist, und hat einen.   nach Qbeu   stehenden hohlen   Abschnitt 54, der. von   der Kappe 55 aufgenommen wird, die eine biegsame einstückige Verlängerung oder Verbindung mit dem Flansch 53 hat.

   Auf diese Weise ist der kreisförmige Stopfen 50 in seiner Stellung in der kreisförmigen Öffnung 52 festgehalten und die Kappe 55 lässt sich leicht von dem nach oben stehenden hohlen Abschnitt 54 abnehmen, kann jedoch nicht verloren werden, da sie mit dem Flansch 53 dauernd verbunden ist. 



   Da in der Form, Konstruktion und Anordnung der Teile mannigfache Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Bereich und Gedanken der Erfindung abzuweichen und ohne irgendwelche ihrer Vorteile aufzugeben, ist es selbstverständlich, dass alle diese Angaben hier nur als Beispiel und nicht in 

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   einschränkende !   Weise auszulegen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bei Gebrauch zu quetschender Behälter mit einer selbsttragenden Seitenwand aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise einem thermoplastischen Kunststoff, beispielsweise einem Polymerisat oder einem Mischpolymerisat aus einem eine vinylartige Gruppe enthaltenden Monomer, welche Wand in wenigstens einem Endverschluss eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Endverschluss eine verdickte Randzone aufweist, die in die Seitenwand eingepresst ist.
AT200991D 1955-02-08 1956-02-08 Bie Gebrauch zu quetschender Behälter AT200991B (de)

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