DE3322976C2 - Verfahren zum Herstellen eines mit einem Verstärkungsring versehenen Papierbehälters - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines mit einem Verstärkungsring versehenen PapierbehältersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mit
einem Verstärkungsring versehenen Papierbehälters aus siegel
fähigem Karton, bei welchem in einen gewickelten Mantel ein Bo
den eingesetzt sowie wenigstens auf die obere Schnittkante der
offenen Behälterseite ein Verstärkungsring aus Kunststoff auf
gesteckt wird, welcher sowohl an der Innen- als auch an der
Außenfläche des Mantels anliegt.
Die Erfindung betrifft auch einen Verstärkungsring, wie er für
das neue Verfahren eingesetzt wird.
Ein nach einem Verfahren der eingangs genannten Art hergestell
ter Papierbehälter ist aus der FR-PS 23 22 803 bekannt. Hier
wird auf dessen obere Schnittkante an der offenen Behälterseite
ein Kunststoffring aufgesteckt, der dem Papierbehälter eine ge
wisse Stabilität geben soll. Dieser Kunststoffring kann die
obere Schnittkante sowohl außen als auch innen umgreifen. Zum
Aufstecken dieses Kunststoffringes wird die elastische Verform
barkeit des Mantels ausgenutzt, welcher vorübergehend mit einem
entsprechenden Dorn aufgeweitet wird und sich anschließend an
den aufgesteckten Ring anlegt. Sowohl der Verstärkungsring als
auch der Mantel müssen eine leichte Konizität aufweisen, und
zwar derart, daß der obere Behälterdurchmesser kleiner ist als
der untere Behälterdurchmesser. Der Anwendungsbereich solcher
konischer Papierbehälter ist zu sehr eingeschränkt. Darüber
hinaus ist bei solchen Papierbehältern nicht gewährleistet, daß
zwischen Mantel und dem Verstärkungsring eine ausreichende Ab
dichtung gegeben ist. Man hat daher schon versucht, die als
Verstärkung dienenden Kunststoffringe in den Mantel einzu
schweißen. Da diese Ringe aber im Vergleich zur Wandstärke des
Mantels eine relativ große Dicke aufweisen, haben sich beim
Schweißen stets Schwierigkeiten ergeben. Beim Schweißvorgang
haben sich die Kunststoffringe plastisch verformt und sind in
sich so weich geworden, daß sie ihre Formgenauigkeit verloren.
Behälter dieser Art und das entsprechende Herstellungsverfahren
haben sich deshalb in der Praxis nicht bewährt.
Aus der DE-OS 14 86 628 ist es bekannt, einen Verschluß auf
einen Deckel durch Reibungswärme aufzuschweißen, die beim
Schweißvorgang erzeugt wird. Dabei sind dort unter anderem
ringförmige Erhöhungen an den Berührungsflächen vorgesehen, die
aber ausschließlich dazu dienen, die notwendige Reibungswärme
durch Druck und Drehung zu erzeugen und anschließend das not
wendige Aufbringen eines Druckes zu ermöglichen. Eine Lösung
des Problems der Verformung von Kunststoffringen, wie es vorher
erwähnt wurde, bringt das aus dieser DE-OS bekannte Reib
schweißverfahren nicht.
Gleiches gilt für die Ausführungen zum Heißgasschweißen in der
DIN 1910, Blatt 3.2.1, wo nur die Rede davon ist, daß Berüh
rungsflächen durch geeignete heiße Gase, wie Luft oder Stick
stoff, auf die erforderliche Schweißtemperatur erwärmt und
unter Anwendung von Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff ver
schweißt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der
eingangs genannten Art so auszulegen, daß die Verstärkungsringe
dicht mit dem Mantel verbindbar sind, ohne daß jedoch die aus
der Praxis erwähnten Nachteile einer Verformung der Ringe beim
Schweißvorgang auftreten.
Die Erfindung besteht bei einem Verfahren der eingangs genann
ten Art darin, daß der Verstärkungsring mit von der Oberfläche
abstehenden Teilbereichen versehen wird, die mit dem Mantel in
Berührung kommen, und daß nur diese Teilbereiche unmittelbar
vor dem Aufstecken durch Anblasen mit Heißluft schweißfähig
gemacht werden. Durch ein solches Vorgehen kann erreicht
werden, daß lediglich die eine Verbindung mit dem Mantel einge
hende Oberfläche des Verstärkungsringes fließfähig wird, wäh
rend der Kern des Ringes kalt bleibt, so daß der Ring seine
Formgenauigkeit behält und stabil bleibt. Es schmelzen ledig
lich solche Teilbereiche an, die entsprechend ausgebildet sein
können, die leicht mit dem beschichteten Papier verschweißbar
sind. Der Ring selbst bleibt unbeeinflußt. Erreicht wird diese
Teilerhitzung dadurch, daß beispielsweise wulstartige Teile
o. dgl. des Kunststoffringes vor dem Aufstecken des Ringes mit
Heißluft angeblasen werden, was mehrmals hintereinander bei
spielsweise an drei bis vier aufeinanderfolgenden Arbeitssta
tionen erfolgen kann. Der Kunststoffring selbst wird dabei bei
der kleinen Erhitzungszeit nicht bis zum Erweichungspunkt er
hitzt. Trotz dieser kleinen Taktzeit kann aber genügend Wärme
an die Teilbereiche gelangen, die sich vor dem Aufstecken bis
zur Schweißfähigkeit erweichen sollen.
Zur Durchführung des Verfahrens wird in besonders einfacher und
vorteilhafter Weise ein Verstärkungsring vorgesehen, bei dem
die Teilbereiche, die erhitzt werden, als Schmelzlamellen mit
großer Oberfläche ausgebildet sind. Die Schmelzlamellen werden
dabei überall dort vorgesehen, wo zum Verschweißen verschmolze
ner bzw. erweichter Kunststoff notwendig ist. Nach dem Ein
schweißen haben die Schmelzlamellen ihre Struktur verloren. Bei
Schmelzlamellen, die aus Polyäthylen bestehen, hat sich gezeigt,
daß bei der Beaufschlagung mit Heißluft eine Taktzeit von 150
pro Minute erreicht werden kann. Die Schmelzlamellen nehmen we
gen ihrer großen Oberfläche beim Anblasen mit Heißluft schnell
ihre Erweichungstemperatur an, während der eigentliche Kern des
Verstärkungsringes aus Kunststoff selbst an der Oberfläche noch
kalt bleibt. Ein solcher Kunststoffring kann natürlich nicht
nur auf den oberen Rand des Behälters, sondern auch am unteren
Rand aufgeschoben werden, wobei er dort auch den Bördelrand
eines Bodens mit umfassen kann.
Vorteilhaft ist es, wenn die Schmelzlamellen auf dem der Innen
fläche des Mantels zugeordneten Bereich des Kunststoffringes
angebracht sind. Da die fertigen Behälter häufig mit Flüssig
keiten gefüllt und anschließend mit einer Abdeckung verschlos
sen werden, ist es wichtig, daß diese Behälter flüssigkeits
dicht sind. Aus diesem Grund muß der Verstärkungsring insbeson
dere mit der Innenfläche des Mantels flüssigkeitsdicht und we
gen der Haltbarkeit des Inhalts gasdicht verschweißbar sein.
Je nach Ausgestaltung des Behälters können auch die Lamellen
unterschiedlich ausgebildet sein. So kann es beispielsweise
zweckmäßig sein, scheibenringartig ausgebildete Schmelzlamellen
zu verwenden, welche den Kunststoffring rippenartig umgeben.
Diese scheibenringartig ausgebildeten Lamellen können dabei ge
gebenenfalls in der Art eines Gewindes angeordnet sein. Alter
nativ kann auch vorgesehen sein, daß die Schmelzlamellen als
konische Ringe vom Verstärkungsring nach außen abstehen, wodurch
bei gleichem Außenumfang eine größere Außenoberfläche erreichbar
ist. Für den dem Boden des Behälters zugeordneten Kunststoff-
und Verstärkungsring ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich eine
dem Boden zugeordnete zylindrische Lamelle vorgesehen ist, die
sich nicht nur mit dem Bördelrand des Bodens, sondern auch mit
der Bogenfläche selbst verbindet und schließlich ist es möglich,
daß für den Fall, daß der Kunststoffring auch mit der Außen
fläche des Behältermantels verschweißt werden soll, zusätzlich
mit einer an der Außenfläche des Mantels anliegenden Schmelz
lamelle versehen wird, die vorzugsweise als ein zylindrischer
Ring ausgebildet ist, der den hülsenartigen Teil des Kunststoff
ringes radial mit Abstand umgibt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, die in
der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen gewickelten Papierbehälter mit oben und unten
aufgesteckten Verstärkungsringen aus Kunststoff,
Fig. 2 einen oberen Verstärkungsring mit scheibenartig aus
gestalteten Schmelzlamellen,
Fig. 3 einen Kunststoffring, dessen Schmelzlamellen eine
konische Außenfläche aufweisen,
Fig. 4 einen Kunststoffring, dessen Schmelzlamellen gewinde
artig angeordnet sind und
Fig. 5 die Ausgestaltung des dem Boden des Behälters zuge
ordneten Kunststoffringes.
Der zylindrische Papierbehälter 1 der Fig. 1 weist einen ge
wickelten Mantel 2 auf, der wenigstens auf seiner Innenseite
mit einer siegelfähigen und flüssigkeitsdichten Beschichtung
versehen ist. Mit 3 ist die nach dem Wickeln des Mantels 2
außenliegende, längs der Mantellinie verlaufende Schnittkante
bezeichnet, der eine innere Schnittkante 4 zugeordnet ist, so
daß sich ein Überlappungsbereich 5 ergibt.
In den gewickelten Mantel 2 ist ein beidseitig siegelfähig be
schichteter Boden 6 eingesetzt, der mit einem zylindrischen
Bördelrand 7 versehen ist, der sich gegen die zylindrische
Innenfläche des Mantels 2 anlegen kann.
Zur Erhöhung der Stabilität und zur Bildung des Siegelrandes
des Papierbehälters 1 ist auf die obere offene Schnittkante
des Mantels 2 ein Verstärkungsring 8 aus Kunststoff aufgesteckt,
der zu diesem Zweck eine kreisförmige Ringnut 9 aufweist. Der
Verstärkungsring 8 weist einen kurzen hülsenartigen Bereich 10
auf, mit dem er an der Außenfläche des Mantels 2 anliegt, sowie
einen längeren hülsenartigen Bereich 11, mit welchem er an der
Innenfläche des Mantels 2 anliegt. Der Verstärkungsring 8 ist
oben mit einer Auflagefläche 12 versehen, auf die nach dem
Füllen des Behälters 1 mit einer Flüssigkeit eine Abdeckung,
beispielsweise aus Aluminiumfolie, aufgebracht werden kann.
Der unteren offenen Schnittkante des Mantels 2 ist ein weiterer
Verstärkungsring 13 aus Kunststoff zugeordnet, der ebenfalls
eine kreisförmige Nut 14 aufweist, die etwas breiter als die
Nut 9 des oberen Verstärkungsringes 8 ist. Der untere Ver
stärkungsring 13 wird sowohl über die offene untere Schnittkante
des Mantels 2 als auch über die offene untere Schnittkante des
Bördelrandes 7 des Bodens 6 formschlüssig aufgesteckt. Der Ver
stärkungsring 13 ist hülsenartig ausgebildet und liegt mit einer
hülsenartigen Fläche 15 an der Außenfläche des Mantels 2 und
mit einer hülsenartigen Fläche 16 an der Innenfläche des Bördel
randes 7 des Bodens 6 an.
Damit die Verstärkungsringe 8 und 13 mit dem Mantel 2 und dem
Boden 6 so verschweißt werden können, daß der Behälter 1 an
schließend das in Fig. 1 dargestellte Aussehen hat, weisen
die Verstärkungsringe 8 und 13 vor dem Verschweißen eine Form
auf, wie sie in den Fig. 2 bis 5 erläutert wird.
Damit der Verstärkungsring 8 beim Verschweißen mit dem Mantel
2 aus Stabilitätsgründen kalt bleibt und nur an seiner zu ver
schweißenden Oberfläche erweicht, sind an dem der Innenfläche
des Mantels 2 zugeordneten Bereich 11 drei kreisscheibenartige
Schmelzlamellen 17 angebracht, die sehr dünnwandig sind und
im Vergleich zu ihrer Oberfläche ein geringes Volumen aufweisen.
Die Schmelzlamellen 17 sind wesentlich dünner als die übrige
Wandstärke des Kunststoffringes 8 und stehen rippenartig von dem
hülsenartigen Bereich 11 nach außen ab. Die Schmelzlamellen 17
schmelzen beim Erhitzen durch Heißluft vor dem Aufstecken auf
den Mantel 2 oder werden zumindest so weich, daß sie plastisch
verformbar sind. Ihre Gestalt ist nach dem Einsetzen des Kunst
stoffringes 8 in den Behältermantel 2 nicht mehr erkennbar.
Die Ausgestaltung des Verstärkungsringes 8 nach Fig. 3 unter
scheidet sich von der Ausführung nach Fig. 2 zum einen dadurch,
daß anstelle der kreisscheibenartigen Schmelzlamellen 17 anders
gestaltete Schmelzlamellen 18 vorgesehen sind, die eine koni
sche Außenfläche und gegebenenfalls ebenfalls konische Innen
fläche aufweisen. Dadurch wird die Oberfläche bei gleichbleiben
dem Außendurchmesser vergrößert, wodurch eine noch bessere Ab
dichtung nach dem Einschweißen des Kunststoffringes 8 in den
Mantel 2 erfolgt. Zusätzlich ist auf dem der Außenfläche des
Mantels 2 zugeordneten Bereich 10 des Kunststoffringes 8 eine
weitere Schmelzlamelle 19 angebracht, die zylinderförmig ausge
bildet ist und den hülsenartigen Bereich 11 mit radialem Abstand
umgibt.
Die Ausgestaltung nach Fig. 4 entspricht im wesentlichen der
Ausführung nach Fig. 2, mit dem einzigen Unterschied, daß die
kreisscheibenartigen Lamellen 20 in diesem Falle gewindeartig
angeordnet sind. Zur besseren Darstellung ist der Kunststoff
ring 8 nach Fig. 4 deshalb in der Seitenansicht gezeigt,
während die übrigen Ausführungsbeispiele 2, 3 und 5 im Schnitt
gezeichnet sind.
Der Kunststoffring 13 nach Fig. 5 dient der Abdeckung der dem
Boden 6 zugeordneten unteren Schnittkante des Mantels 2 sowie
der Schnittkante des Bördelrandes 7 des Bodens 6. Aus diesem
Grunde ist die kreisförmige Nut 14 so breit ausgeführt, daß
sie für wenigstens zwei Wandstärken ausreicht. Ansonsten ent
spricht die Ausgestaltung des unteren Kunststoffringes 13 der
Variante nach Fig. 3, d. h. die Schmelzlamellen 21 weisen wie
der eine konische Außenfläche auf und sind gegen den Boden 6
zugerichtet. Der Unterseite des Bodens 6 ist eine zusätzliche
dünnwandige hohlzylindrische Schmelzlamelle 22 des Kunststoff
ringes 13 zugeordnet, die sich an der Stelle 23 mit dem Boden
6 beim Verschweißen verbindet. Dadurch erfolgt eine zusätzliche
Abdichtung des fertigen Papierbehälters 1.
Die Herstellung des neuen Behälters erfolgt nun dadurch, daß
nach dem Wickeln des Mantels 2 und nach dem Einsetzen des Bo
dens 6 die beiden Verstärkungsringe 8 und 13 in einer geeigne
ten Vorrichtung aufgeschoben werden. Dazu wird sowohl der Ver
stärkungsring 8 als auch der Verstärkungsring 13 vor dem Auf
schieben auf die Behälterkanten durch Anblasen mit Heißluft so
erwärmt, daß jeweils nur die nach außen abstehenden Schmelzla
mellen 17 bis 20, bzw. 21 und 22 sich so weit erhitzen, daß sie fließ
fähig werden. Das geschieht dadurch, daß diese Lamellen in
mehreren Arbeitsstationen hintereinander vorzugsweise an drei
bis vier aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen mit Heißluft
gezielt angeblasen werden, so daß sie erst kurz vor dem Auf
schieben in einem fließfähigen und schweißfähigen Zustand vor
liegen. Werden die Ringe 8 bzw. 13 dann auf die Behälterkanten
aufgeschoben und leicht angedrückt, so werden dabei die Ver
stärkungsringe 8 bzw. 13 mit dem Behältermantel 2 dicht und
dauerhaft verschweißt. Die Form der Verstärkungsringe 8 bzw. 13
wird bei diesem Verfahren nicht beeinträchtigt, da sich die
hülsenförmigen Bereiche 10 und 11 bzw. 15 und 16, die auch
eine größere Wandstärke aufweisen, beim Anblasen mit Heiß
luft nicht so weit erwärmen, daß sie einer Deformation unter
liegen.
Claims (12)
1. Verfahren zum Herstellen eines mit einem Verstärkungs
ring versehenen Papierbehälters aus siegelfähigem Karton, bei
welchem in einen gewickelten Mantel ein Boden eingesetzt sowie
wenigstens auf die obere Schnittkante der offenen Behälterseite
ein Verstärkungsring aus Kunststoff aufgesteckt wird, welcher
sowohl an der Innen- als auch an der Außenfläche des Mantels
anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsring (8)
mit von der Oberfläche abstehenden Teilbereichen versehen wird,
die mit dem Mantel (2) in Berührung kommen und daß nur diese
Teilbereiche unmittelbar vor dem Aufstecken durch Anblasen mit
Heißluft schweißfähig gemacht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Anblasen mit Heißluft mehrmals hintereinander
an drei bis vier aufeinanderfolgenden Arbeitsstationen erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich auf die am Boden (6) befindliche
untere Schnittkante des Mantels (2) ein weiterer Verstärkungs
ring (13) aus Kunststoff aufgesteckt wird, dessen am Mantel an
liegende Teilbereiche unmittelbar vor dem Aufstecken auf den
Mantel (2) durch Erhitzen fließfähig gemacht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
der Verstärkungsring (13) zugleich über eine gegebenenfalls
vorhandene Umbördelung (7) des Bodens (6) gesteckt wird.
5. Verstärkungsring für einen Papierbehälter, der nach
Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbereiche des Kunst
stoffringes (8, 13), die erhitzt werden, als Schmelzlamellen
(17, 18, 19, 20, 21, 22) mit großer Oberfläche ausgebildet
sind.
6. Verstärkungsring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Schmelzlamellen (17, 18, 20, 21) auf der der
Innenfläche des Mantels (2) zugeordneten Seite (11, 16) ange
bracht sind.
7. Verstärkungsring nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schmelzlamellen (17, 29) scheibenringar
tig ausgebildet sind.
8. Verstärkungsring nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Schmelzlamellen (20) gewindeähnlich angeordnet
sind.
9. Verstärkungsring nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Außenflächen der Schmelzlamellen (18, 21)
konisch verlaufen.
10. Verstärkungsring nach einem der Ansprüche 6 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß er zusätzlich in seinem an der Außen
fläche des Mantels (2) anliegenden Bereich (10) mit wenigstens
einer äußeren Schmelzlamelle (19) versehen ist.
11. Verstärkungsring nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die äußere Schmelzlamelle (19) zylindrisch ausgebildet
ist und den Kunststoffring (8) mit Abstand umgibt.
12. Verstärkungsring nach einem der Ansprüche 5 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine dem Boden (6) zuge
ordnete, vorzugsweise zylindrische Schmelzlamelle (22) ange
bracht ist, die in etwa mit der Innenfläche (16) des Kunst
stoffringes (13) fluchtet.
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