AT200930B - Traktor mit Seiltrommelwinde und Schwenkkran - Google Patents

Traktor mit Seiltrommelwinde und Schwenkkran

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AT200930B
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AT
Austria
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tractor
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plate
bearing
wheel
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Inventor
Julius Ing Heller
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Julius Ing Heller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Traktor mit Seiltrommelwinde und   Schwenkkran   
Gegenstand der Erfindung ist ein Traktor mit einer Seiltrommelwinde, die in bekannter Weise unter anderm auch für die Betätigung des Hubseiles eines am Traktor angeordneten Auslegerkrans dient, koaxial zur Hinterradantriebswelle des
Traktors angeordnet ist und dieser mittels in einem
Schaltgehäuse gleichfalls koaxial zur Seiltrommel angeordneten und verschiebbaren, klauenartigen
Schaltkranzes zu- und abschaltbar ist, mittels wel- chem auch das zugeordnete Traktorrad kraftschlüs- sig an die Antriebswelle an- und abgekuppelt werden kann. 



   Bei den bisher bekannten Traktoren mit Seilwindentrommeln ist unten am Getriebegehäuse ein Querträger unterhalb der Achsen befestigt, der mit zwei seitlichen Schaltgehäusen fest verbunden ist, welche zusammen bei einem symmetrischen Ausgleich der Kräfte für die Aufnahme der Lagerung der Hinterräder samt den auf jeder Achse angeordneten Seilwindentrommeln dienen. Diese Anordnung erfordert stets einen Umbau des Getriebekastens zum Befestigen des Trägers. Ausserdem ist es praktisch gar nicht notwendig, am Traktor stets zwei Seilwindentrommeln zur Verfügung zu haben, da in den meisten Fällen jeder Traktor mit einer Seilwindentrommel das Auslangen findet, so dass die doppelte Anordnung von Seilwindentrommeln an Traktoren nur einen erhöhten Aufwand bei der Herstellung und damit einen erhöhten Preis des Erzeugnisses bedingt. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, indem die Seiltrommel und das Traktorrad in einem mindestens eine Platte aufweisenden Rahmen gehalten ist, von welchem eine Platte an dem Getriebegehäuse des Traktors durch Schrauben angeflanscht ist, und zwar vorzugsweise am Flansch für den Anschluss des normalen Hinterachsgehäuses, so dass am Getriebekasten kein Umbau erforderlich ist. Erfindungsgemäss kann am Rahmen die Drehsäule für den Kranausleger angeordnet sein, wodurch dieselbe unmittelbar oberhalb der Seiltrommel vorgesehen ist und vom sitzenden Traktorfahrer mit der Hand verschwenkt werden kann. 



   Der Rahmen besteht aus der Flanschplatte Einerseits und dem Schaltgehäuse der Seiltrommel anderseits, die beide durch eine Ober- und Unterplatte fest verbunden sind. Das Schaltgehäuse weist beiderseits koaxiale, ringförmige Ansätze auf, lie in einer entsprechenden ringförmigen Ausneh- mung einerseits der Seiltrommel und anderseits auf der Nabe des Traktorrades gelagert sind, um durch diese Zentrierung den Rahmen in seiner
Lage zu den sich drehenden Teilen zu sichern. 



   Erfindungsgemäss ist die Lagersäule für die
Drehsäule des Kranauslegers auf der Oberplatte des Lagerrahmens befestigt und durch Rippen und
Verstrebungen in ihrer Lage gesichert. Die Dreh- säulenachse ist vorzugsweise in der Mitte zwischen den Seiltrommelflanschen und in senkrechter
Richtung tangential zur mittleren Reihe der Seil- windungen angeordnet. Weiters ist die Lagersäule zur Hinterkante der Oberplatte oder umgekehrt deren Hinterkante zur Lagersäule so angeordnet, dass dieselbe im wesentlichen nur zur Hälfte ihres
Querschnittes auf der Oberplatte aufsitzt, so dass der am unteren Ende der Drehsäule angelenkte
Ausleger eine Schwenkmöglichkeit von   900 besitzt.  
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung zu entnehmen.

   Die Fig. 1 zeigt die
Rückansicht eines Traktors, und zwar rechts der
Mittellinie mit normalem Radanbau und links derselben mit der erfindungsgemäss eingebauten
Seiltrommel und Kranschwenksäule teilweise im
Schnitt ; die Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den An- bauteil und die Fig. 3 zeigt den Anbauteil in Sei- tenansicht nach der Schnittlinie   III-III der  
Fig. l. 



   Mit 1 ist das Getriebegehäuse des Traktors bezeichnet, an dem normalerweise, wie rechts der Mittellinie gemäss Fig. 1 dargestellt ist, die Achs- gehäuse 2 für die Lagerung der Hinterräder 3 mit- tels Schrauben 4 am Flansch 5 befestigt sind. Auf dem Getriebekasten   1   ist die Hydraulik 6 für die Steuerung der Lenker der Anbaugeräte vorgesehen. 



   Für den Einbau einer Seiltrommel 7 koaxial zur Antriebswelle 8 des Traktorrades 3 wird für die Halterung derselben statt des Achsgehäuses 2 am Flansch 5 ein Rahmen R angeflanscht, der aus der Flanschplatte 9, dem Schaltgehäuse 10 und aus der diese beiden fest verbindenden Oberplatte 11 und Unterplatte 12 besteht. 



   Das Schaltgehäuse 10 weist auf beiden Seiten einen Ringansatz 15 und 16 auf. Der Ringansatz 15 greift in eine entsprechende Ausdrehung des benachbarten, als Bremstrommel ausgebildeten Seiltrommelflansches   7 a   ein, während der Ringansatz 16 am äusseren Zylinderansatz der Radnabe 17 lagert, wodurch die sich drehenden Teile 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 - Seiltrommel 7 und Traktorrad 3-in ihrer
Lage zum Rahmen radial gesichert sind. 



   Im Schaltgehäuse 10 ist der Schaltkranz 18 an- geordnet, der durch axiales Verschieben mittels in einer Ausnehmung des Schaltgehäuses angeordne- ten Schalthebels 19 entweder mit der Seiltrommel 7 oder der Radnabe   17   über Klauen kuppelbar ist. 



  Mit der Flanschplatte 9 ist eine innere trichterförmige Konsole 20 für den Lagerkörper 21 der Antriebswelle 8 am Getriebekasten 1 des Traktors befestigt und die Antriebswelle 8 ihrerseits ist mit einer Nabe 22 für den Antrieb des Schaltkranzes 18 fest verbunden, der in bekannter Weise durch Nut und Feder mit der Nabe 22 axial verschiebbar gekuppelt ist. Die Antriebsnabe 22 lagert auf der Konsole 20 und dem Lagerkörper   21   und dient gleichzeitig zur Lagerung für die Seiltrommel 7 und die Radnabe 17, welch letztere durch eine auf der Antriebsnabe befestigte Endscheibe 23 axial gesichert ist. Auf der Radnabe 17 ist die Bremstrommel 24 für das Traktorrad 3 befestigt. 



   Das Schaltgehäuse weist auf der Oberseite beidseits seiner Stirnfläche je einen rippenartigen Steg 30,   31   auf, in welchen beiden Stegen der Bremshebel 32 zum Betätigen der Bremse 33 für die Seiltrommel 7 gelagert ist. Im Bereiche der Schwenkmöglicheit des Bremshebels 32 weist der Steg 31 an der Oberseite eine Verzahnung 34 zum Einrasten der Sperrklinke des Bremshebels auf. 



  Weiters ist auch der Schalthebel 19 zwischen den Stegen 30 und   31   mittels eines Steckerstifte 35 fixierbar. 



   Die Bremswelle 36 zum Betätigen der Traktorradbremse in der Bremstrommel   21   ist im Schaltgehäuse 10 und in der Flanschplatte 9 gelagert und weist neben letzterer den Zughebel 37 für das Betätigungsgestänge 38 auf. 



   Auf der Oberplatte 11 ist die Lagersäule 41 für die Drehsäule 42 des Kranauslegers 44 befestigt und durch Rippen 45 und Verstrebungen 47 in ihrer Lage gesichert. Die Lagersäule 41 ist zur Seiltrommel 7 in einer solchen Lage angeordnet, dass ihre Achse in der Mitte zwischen den Seiltrommelflanschen und in lotrechter Richtung tan- 
 EMI2.1 
 angeordnet ist, wodurch jede weitere Seilführung unterhalb der Drehsäule vermieden ist. Ferner ist die Lagersäule 41 zur Hinterkante 11 ader Oberplatte 11 bzw. umgekehrt deren Hinterkante 11 a zur Lagersäule   41   so angeordnet, dass die Lagersäule nur zur Hälfte ihres Querschnittes auf der Oberplatte 11 aufsitzt, um eine Schwenkbewegung des Auslegers von zirka 90  zu ermöglichen.

   Die Oberplatte 11 ist im Ausmass der lichten Weite der   Lagersäule 41   für einen ungehemmten Seillauf ausgeschnitten. 



   Die Drehsäule 42, die in an sich bekannter Weise aus einem Rohr besteht, das in der Lagersäule 41 schwenkbar lagert und oben und unten durch eine Ringplatte 48 bzw. 49 axial fixiert ist, weist auf der oberen Ringplatte 48 zwischen Schilden 50 eine Umlenkrolle 51 für das Hebeseil 52 und einen Bolzen 53 für das Halteseil 54 des Auslegers 44 und auf der unteren Ringplatte 49 die Lageraugen 55 zur Anlenkung des Auslegers   44   auf. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausführung des Traktors ist es möglich, auch einen fertigen und in Gebrauch stehenden Traktor mit der erfindung- 
 EMI2.2 
 legerkran auszustatten, wobei vom Getriebegehäuse des Traktors das Achsgehäuse 2 abzunehmen, das erfindungsgemässe Aggregat an der gleichen Stelle anzuflanschen und mit der Antriebswelle 8 zu verbinden ist, ohne dass ein weiterer Um- oder Anbau am Getriebekasten vorzunehmen ist. 



   Weiters kann durch die erfindungsgemässe Anordnung der Drehsäule 42 des Auslegerkrans oberhalb der Seiltrommel bzw. der Hinterachse der Auslegerarm vom sitzenden Traktorführer verschwenkt werden, was die Bedienung des 
 EMI2.3 
 auf kürzestem Wege von der Seiltrommel zur Aus- legerrolle. 



   Mit der Seiltrommel können selbstverständlich auch andere Zugarbeiten nach dem Ausschirren des Zugseiles aus dem Kran durchgeführt werden. Der Traktor muss aber nicht unbedingt mit einem Auslegerkran nach der Erfindung versehen werden. Auch können auf beiden Hinterradachsen mit der erfindungsgemässen Ausführung Seiltrommeln angeordnet werden. 



   Durch Verstellen des Schalthebels 19 wird der Schaltkranz 18 verschoben, wobei in seiner linken Stellung die Klauen von Schaltkranz 18 und Radnabe   17   in Eingriff sind und das Rad 3 von der Antriebswelle 8 angetrieben wird, während in der rechten Stellung die Klauen des Schaltkranzes 18 mit den Klauen der Seiltrommel in Eingriff sind und die Seiltrommel 7 antreiben. Die Traktorräder bleiben bei angetriebener Seiltrommel in Ruhe, da das derselben zugeordnete Traktorrad ausser Ein- 
 EMI2.4 
 folge des zwischengeschalteten Ausgleichsgetriebes in Ruhe bleibt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Traktor mit Seiltrommelwinde und Schwenkkran, bei dem die Seiltrommelwinde auch für die Betätigung des Hub- und Zugseiles des am Traktor angeordneten Auslegekranes dient, die Seiltrommelwinde koaxial zur Hinterradantriebswelle des Traktors angeordnet ist und mittels in einem Schaltgehäuse gleichfalls koaxial zur Seiltrommel angeordneten und verschiebbaren klauenartigen Schaltkranzes zu- und abschaltbar ist, mittels welchem auch das zugeordnete Traktorrad kraftschlüssig an die Antriebswelle an- und abgekuppelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiltrommel (7) und das Traktorrad (3, 17) von einem aus einer Flanschplatte (9) einerseits, dem Schaltgehäuse (10) anderseits und einer diese beiden Teile fest verbindenden Oberplatte (11) und Unterplatte (12) bestehenden,
    gehäuseartigen <Desc/Clms Page number 3> Lagerrahmen (R) gehalten sind, der mit der Flanschplatte (9) um die Radachse am Getriebegehäuse (1) des Traktors befestigt ist und die Lagersäule (41) für den Kranausleger (44) trägr.
    2. Traktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgehäuse (10) beiderseits koaxiale, ringförmige Ansätze (15, 16) aufweist, welche in einer entsprechenden ringförmigen Aus- EMI3.1 gelagert sind, so dass durch diese Zentrierung die sich drehenden Teile-Seiltrommel und Traktorrad (17, 3) - in ihrer Lage zum Rahmen (R) gesichert sind.
    3. Traktor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Flanschplatte (9) eine innere trichterförmige Konsole (20) für den Lagerkörper (21) der Antriebswelle (8) am Getriebekasten (1) des Traktors befestigt ist und die Antriebswelle (8) ihrerseits mit einer Nabe EMI3.2
    4. Traktor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgehäuse (10) auf der Oberseite beiderseits seiner Stirnfläche je einen rippenartigen Steg (30, 31) aufweist, in welchen der Bremshebel (32) zum Betätigen der Bremse (33) für die Seiltrommel (7) gelagert ist und zwischen welchen der Schalthebel für den Schaltkranz (18) mittels eines Steckerstifte (35) fixierbar ist.
    5. Traktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagersäule (41) für die Drehsäule (42) mit ihrer Achse in der Mitte zwischen den seitlichen Flanschen der Seiltrommel (7) sowie in senkrechter Richtung tangential zur mittle- EMI3.3 und auf der Oberplatte (11) des Lagerrahmens (R) befestigt sowie durch Rippen (45) und Verstrebun- gen (47) in ihrer Lage gesichert ist.
    6. Traktor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagersäule (41) im wesentlichen nur zur Hälfte ihres Querschnittes im Bereiche der Hinterkante (11 a) der Oberplatte (11) auf EMI3.4 schnitten ist.
    7. Traktor nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehsäule (42) in an sich bekannter Weise aus einem Rohr besteht, das in der Lagersäule (41) schwenkbar lagert und oben und unten durch je eine Ringplatte (48, 49) axial fixiert ist, wobei auf der oberen Ringplatte (48) zwischen Schilden (50) eine Umlenkrolle (51) für das Hubseil (52) und ein Bolzen (53) für das Halteseil (54) des Auslegers (44) und an der unteren Ringplatte (49) die Lageraugen (55) zur Anlenkung des Auslegers (44) angeordnet sind.
AT200930D 1956-04-28 1956-04-28 Traktor mit Seiltrommelwinde und Schwenkkran AT200930B (de)

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