AT200755B - Bodenpflegemaschine - Google Patents

Bodenpflegemaschine

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AT200755B
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holding plate
floor
floor care
tension springs
eccentric
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Turfa A G
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bodenpflegemaschine 
Die Erfindung betrifft eine Bodenpflegemaschine mit wenigstens einem auf dem Boden aufliegenden,   stabförmigen   Reinigungsorgan, das auswechselbar an einer Halteplatte befestigt ist, welche mit Hilfe eines Exzenterantriebes durch eine vertikale Antriebswelle in Bewegung versetzbar ist. 



   Es sind   Bodenpflege- bzw.   Bodenreinigungsmaschinen bekannte bei denen eine Halteplatte für das Reinigungsorgan einerseits durch einen Antriebsexzenter bzw. eine Kurbel und anderseits durch einen
Schlitz und einen in denselben eingreifenden, starr mit dem Maschinengehäuse verbundenen Bolzen ge- führt ist. Das Reinigungsorgan muss folglich zwangsläufig eine vorbestimmte Bewegung ausführen. 



   Demgegenüber sieht die Erfindung vor, die das Reinigungsorgan tragende Halteplatte nur durch den
Exzenter zu führen und durch im Wesen in einer zur Bewegungsebene der Halteplatte parallelen Ebene wirkende Spannfeder elastisch nachgiebig am Maschinengehäuse abzustützen. Durch diese Ausbildung geniesst die Halteplatte mit dem Reinigungsorgan eine gewisse Bewegungsfreiheit. Das Reinigungsorgan wird nicht vollständig zwangsläufig angetrieben, sondern kann sich in seinen Bewegungen in gewissem
Grad an allfällige Hindernisse anpassen, wie insbesondere beim Reinigen des Bodens längs einer Zim- merwand oder in einer Ecke des Zimmers. Der sich hieraus ergebende Vorteil ist   offensichtlich :   einer- seits wird die Bewegung des Reinigungsorgans weniger gehemmt und dadurch die Maschine weniger be- ansprucht, wenn man mit dem Reinigungsorgan z.

   B. gegen eine Bodenleiste oder ein Möbelstück fährt, und anderseits wird die Bodenleiste bzw. das Möbelstück nicht beschädigt. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, die Halteplatte des Reinigungsorgans mit dem Gehäuse der Ma- schine durch Federn zu verbinden. Im einen Fall wird aber eine Abfederung in vertikaler, d. h. zur Be- wegungsebene der Halteplatte im wesentlichen rechtwinkliger Richtung bezweckt, während in andern
Fällen die Federn zwar in der Bewegungsebene der Halteplatte wirken. aber der geradlinig geführten Hal- 
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 rchen, um deren Antrieb durch einen elektromagnetischen Schwingungsmotor mittels Wechselstrom zu ermöglichen. In den beiden genannten Fällen werden trotz dem Vorhandensein von Federn die mit der vorliegenden Erfindung erzielten Vorteile nicht erreicht. 



   EinAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen   : Fig. 1     einen vertikalen Längsschnitt   durch die Maschine, Fig. 2 eine Stirnansicht nach der Linie II-II von Fig.   l,   Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III-III   von Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Reinigungsbürste, Fig. 5 und 6 Varianten zu einem Teil von Fig.   l,   die Ausbildung des Führungsteiles betreffend, Fig. 7 und 8 Varianten zu einem Teil von Fig.   l,   die Ersetzung des Führungsteiles durch einen Stielstaubsauger betreffend, Fig. 9 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig.   l,   Fig. 10 einen Horizontalteilschnitt nach der Linie X-X von Fig. 1, mit schematisch eingezeichneten Bewegungsbahnen, Fig.

   11 den Grundriss einer Zwillingsmaschine, Fig. 12 eine mögliche Variante des Antriebsmechanismus. 



   Die Bodenpflegemaschine nach den Fig. 1, 2, 3, 4, 9, 10 umfasst ein Gehäuse   1,   in dessen Oberteil der Stator 2 und der Rotor 3 eines Kurzschlussläufermotors eingebaut sind, dessen vertikale Welle 4 mit Hilfe von Lagern 5 und 6 im Gehäuse 1 gelagert ist. Das untere Ende der Motorwelle 4 trägt einen vertikalen Exzenterzapfen 7, der mit Hilfe des Kugellagers 8 drehbar in einer Antriebsplatte 9 gelagert ist. 



   Ein Arm 9a der Antriebsplatte 9 ist gelenkig mit dem Verbindungspunkt 10 zweier aufeinander ausgerichteter, an gehäusefesten   Teilen   11 befestigter Zugfedern 12 verbunden (s. Fig. 10). 



   An die Unterseite der Antriebsplatte 9 sind auswechselbare stabförmige Reinigungsgeräte, z. B. eine   Stabbürste   13 ansteckbar (s.   Fig. 1, 2, 3, 4, 9,   10), bei denen die Länge der wirksamen Arbeitsfläche min-   destens iüil ma (io   gross ist als die Breite der wirksamen Arbeitsfläche. 

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   Gemäss Fig. 3 kann vorgesehen sein, dass an der Unterseite der Antriebsplatte 9 zu diesem Zwecke zur Aufnahme des   Bürstenkörpers   13 mindestens ein in Teil 9 stehender Zapfen 92 dazu bestimmt ist, in eine Gummitülle 93 eingesteckt zu werden, die im Bürstenkörper 13 festsitzt. Von der Oberseite des   Bürstenkörper   13 abstehende Gummizapfen 94 dienen der zusätzlichen nachgiebigen Abstützung des Bür- stenkörpers 13 in der Antriebsplatte 9. 



   Weil die stabförmigen Reinigungsgeräte an der Antriebsplatte derart nachgiebig abgestützt sind, dass sie mindestens innerhalb gewisser Grenzen elastisch um ihre Längsachse gekippt werden können, ergibt sich bei der Verwendung der Bodenpflegemaschine auf unebenen Böden eine Erleichterung bezüglich des
Anschmiegens an die Bodenunebenheiten. 



   Der Bürstenkörper 13 trägt zwei Gruppen von Borsten, die in Fig. 4 mit 131 und 132 bezeichnet sind. 



   Diese Borsten sind gemäss Fig. 4 symmetrisch schräg zur Längsmittelebene 130 des stabförmigen Bürsten- körpers 13 angeordnet und es ist vorgesehen, dass diese stabförmigen Bürsten 13 z. B. eine grössere Länge als die Maschinenbreite haben können, so dass sie beidseitig unter dem Maschinengehäuse vorstehen (s. Fig. 2, 9). 



   Weil die Reinigungsgeräte stabförmig ausgebildet und quer zur Bewegungsrichtung der Maschine an- geordnet sind, ist es möglich, dass die Maschine bei ihrem Vorwärtsschieben einen beträchtlich breiten
Bodenstreifen (Länge der Reinigungsgeräte) bearbeitet und trotzdem der für gewisse Arbeiten notwendige
Flächendruck erreicht wird, ohne dass auf die Maschine Zusatzgewichte aufgelegt werden müssen. 



   Gemäss Fig. 1 ist am Maschinengehäuse 1 ein Stielhalter 14 lösbar mit Hilfe einer Schraube 15 befestigt, in welchen Stielhalter das eine Ende eines Führungsstieles 16 eingesteckt ist. Dieser Führungs- stiel weist eine gegen den Boden konvexe Krümmungspartie auf, an welcher gemäss den Varianten von
Fig. 5 und 6 entweder eine Gleitrolle 161 oder ein Gleitschuh 162 befestigt werden kann. 



   Es ist vorgesehen, besonders für kleinere Haushaltmaschinen, dass im normalen Gebrauch während der Arbeit die Krümmungspartie des Führungsstieles bzw. die daran befestigte Gleitrolle oder der Gleit- schuh den Boden nicht berührt, sondern dass die Abstützung über den Führungsstiel und über die Hand der führenden Person erfolgt. Dies ist für Haushaltmaschinen wichtig, weil die auswechselbaren Reinigungs- geräte ungleich hoch sind. 



   Die Krümmungspartie des Führungsstieles bzw. die daran befestigten Abstützorgane werden auf den
Boden niedergedrückt, um zeitweise die Arbeitsflächen der Reinigungsgeräte vom Boden abzuheben und die Maschine an einen andern Ort zu schieben. Bei schwereren Maschinen sind vorteilhafterweise die Ab- stützorgane höhenverstellbar am Führungsstiel angeordnet. 



   Die Maschine arbeitet gemäss Fig. 10 so, dass ihr motorischer Exzenterantrieb der Antriebsplatte 9 eine kreisende Bewegung zu erteilen sucht. Da aber der Arm 9a durch die Zugfedern 12 nur in einer zur
Motorachse 4 radialen Richtung frei beweglich ist, ergeben sich für die Bürstenteile 13 ellipsenförmige
Bewegungsbahnen, wie sie in Fig. 10 eingezeichnet sind. 



   Sofern ein Bürstenteil in seiner Bewegung gehemmt wird, wie z. B. gemäss Fig. 9, weil ein Ende der
Bürste 13 in eine Wandecke E eindringt, so ergibt sich keine Blockierung des Antriebes, weil die Federn 12 auch Seitwärtsbewegungen des Antriebsteiles 9a zulassen. 



   In der Variante nach Fig. 12 wird die Antriebsplatte 109, welche durch einen Exzenterantrieb 107,
108 mit der Motorwelle 104 verbunden ist, durch Doppelfedern 112, 212 mit gehäusefesten Teilen 111, 211 verbunden und diese Antriebsanordnung hat ähnliche Vorteile wie diejenige nach Fig. 10. 



   Die an Hand der Fig. 4 beschriebene Ausbildung der Bürsten 13 bewirkt erstens eine gleichmässige Abnützung der Borsten und zweitens eine genaue Geradeausbewegung der Maschine. Wenn nämlich alle Borsten gleichgerichtet wären, würde sich infolge der Drehbewegungen der Bürste eine Bewegungstendenz nach einer Seite ergeben. Durch Niederdrücken oder Hochheben des Führungsstieles kann bewirkt werden, dass nur die einen Borstengruppen wirken, so dass sich die eine oder andere Seitwärtsbewegungder Maschine einstellt. 



   Die beschriebene Maschine benötigt kein Getriebe, macht dementsprechend wenig Lärm und istbillig und betriebssicher. 



   Die Antriebsplatte kann so ausgebildet werden, dass zwecks Verminderung der Flächenbelastung zwei oder mehr stabförmige Reinigungsorgane hintereinander an ihre Unterseite angesteckt werden können. 



   In Fig. 11 ist der Grundriss einer derartigen Zwillingsmaschine mit zwei   Stabbürsten   13a und 13b dargestellt. Die übrigen Bezugszeichen dieser Figur entsprechen in ihrer Bedeutung denjenigen der beschriebenen Figuren. 



   , Nach den Varianten der Fig. 7 und 8 ist vorgesehen, dass anStelle eines Führungsstückes 16 ein Stielstaubsauger 17 bzw. 18 am Gehäuse 1 angesteckt werden kann, der den abgearbeiteten Schmutz absaugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bodenpflegemaschine mit wenigstens einem auf dem Boden aufliegenden, stabförmigen Reinigungsorgan, das auswechselbar an einer Halteplatte befestigt ist, welche mit Hilfe eines Exzenterantriebes durch eine vertikale Antriebswelle in Bewegung versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (9 bzw. 109) nur durch den Exzenter (7 bzw. 107) geführt und durch im Wesen in einer zur Bewegungsebene der Halteplatte parallelen Ebene wirkende Spannfeder (12 bzw. 112, 212) elastisch nachgiebig am Maschinengehäuse (1) abgestützt ist.
    2. Bodenpflegemaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannfedem zwei aufeinander ausgerichtete Zugfedern (12) vorhanden sind, die in ungestörtem Zustand im wesentlichen parallel zur Längsrichtung des stabförmigen Reinigungsorgans (13) verlaufen und mit der Halteplatte (9) in einem Punkt (10) gelenkig verbunden sind, der im wesentlichen auf einer rechtwinklig zur Längsrichtung des Reinigungsorgans (13) von der Exzenterachse (7) ausgehenden Radiallinie liegt (Fig. 10).
    3. Bodenpflegemaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannfedern zwei Zugfedern-Paare (112, 212) vorhanden sind, die waagrecht verlaufen, in bezug auf die Exzenterachse (7) einander diametral gegenüberliegen und symmetrisch zur Halteplatte (109) angeordnet sind. (Fig. 12).
AT200755D 1957-02-04 1957-02-04 Bodenpflegemaschine AT200755B (de)

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AT200755T 1957-02-04

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AT200755B true AT200755B (de) 1958-11-25

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ID=3669060

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AT200755D AT200755B (de) 1957-02-04 1957-02-04 Bodenpflegemaschine

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AT (1) AT200755B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3445877A (en) * 1966-07-26 1969-05-27 Harry E Stout Polishing machine
DE4311869A1 (de) * 1993-04-10 1994-10-13 Laegler Eugen Gmbh Bodenbearbeitungsmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3445877A (en) * 1966-07-26 1969-05-27 Harry E Stout Polishing machine
DE4311869A1 (de) * 1993-04-10 1994-10-13 Laegler Eugen Gmbh Bodenbearbeitungsmaschine

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