AT200394B - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Abgasen, insbesondere von aus Brennkraftmaschinen austretenden Abgasen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Abgasen, insbesondere von aus Brennkraftmaschinen austretenden Abgasen

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AT200394B
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  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Abgasen, insbesondere von aus Brenn- kraftmaschinen austretenden Abgasen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Abgasen, insbesondere von aus Brennkraftmaschinen austretenden Abgasen, unter Zufuhr von Frischluft. Es wurde bereits vorgeschlagen, das aus Abgas und Frischluft gebildete Gemisch unter Einwirkung eines elektrischen Hochspannungsfeldes mit Ozon anzureichern, wodurch die im Abgas enthaltenen brennbaren Stoffe praktisch vollständig oxydiert werden. 



   Es hat sich nun als vorteilhaft erwiesen, die Ozonisierung der Frischluft unter Einwirkung eines elektrischen Hochspannungsfeldes schon vor der Gemischbildung mit dem Abgas durchzuführen. Hiedurch wird der Vorteil erzielt, dass die Frischluft in beliebigem Masse mit Ozon angereichert und gegebenenfalls auch verdichtet werden kann, bevor sie dem Abgas beigemengt wird. Es ergeben sich ferner aus dieser Massnahme konstruktive Vorteile, da das Ozonisieren der Frischluft an beliebiger Stelle und die Beimengung der Frischluft zum Abgas an einer andern Stelle erfolgen kann. Dies bezieht sich nicht nur auf Brennkraftmaschinen in Kraftfahrzeugen, sondern auch auf Stabilanlagen und Feuerungen aller Art, z. B. in Fabriken. 



   Nach einer besonderen Weiterbildung der Erfindung kann man das Gemisch aus Abgas und mit Ozon angereicherter Frischluft zur Entzündung bringen, gegebenenfalls durch eine zusätzliche Zündvorrichtung, wie z. B. mittels einer elektrischen Funkenstrecke, einer Flamme, eines glühenden Körpers od. dgl. 



  - Schliesslich ist es möglich, die mit Ozon angereicherte Frischluft unter Druck dem Abgas zuzuführen, indem man die Frischluft durch Düsen in die Mischkammer eintreten lässt. 



   Zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens eignet sich z. B. eine Vorrichtung, die im wesentlichen aus zwei einen Hohlkörper bildenden Kammern besteht, nämlich einer Kammer für die Ozonisierung der Frischluft und einer dieser nachgeschalteten Kammer für die Vermischung des Abgases und der ozonisierten Frischluft, wobei vorzugsweise in der Mischkammer eine Zündvorrichtung für die Mischgase vorgesehen ist. 



   Gemäss einer speziellen Ausbildung dieser Vorrichtung ist die Mischkammer mehrteilig ausgeführt, wobei in dem einen Abteil kreisförmig angeordnete Zufuhröffnungen für das Abgas und eine zentrale Eintrittsöffnung für die ozonisierte Frischluft vorgesehen sind und das zweite, mit einer gemeinsamen Austrittsöffnung für das Gemisch aus Abgas und Frischluft versehene Abteil der Mischkammer vom ersten Abteil durch eine Trennwand geschieden ist, welche einzelne Durchtrittsöffnungen für die vermischten Gase aufweist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher beschrieben, welche ein Beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung im Längsschnitt zeigt. 



   Die dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Hohlkörper   1,   der zwei getrennte Einlassöffnungen 2 und 3 für die Abgase und für Frischluft, sowie eine Austrittsöffnung 4 für das erfindungsgemäss behandelte Gasgemisch aufweist. Die Frischluft gelangt nach Durchströmen eines Krümmers 5 in eine Kammer 6, in der sie einer Anreicherung mit Ozon unter Einwirkung eines Hochspannungsfeldes unterworfen wird. In dieser Kammer sind z. B. Elektroden in Form eines konischen Rohres 7 und eines Stabes 8 angeordnet und an ihren Befestigungsstellen von ihren Trägern elektrisch isoliert. Die Mündung 16 in die Mischkammer 9 kann düsenförmig ausgebildet sein, so dass die Frischluft bei Anwendung eines entsprechenden Druckes in Form eines Strahles in die Mischkammer eintritt. 



   Die Mischkammer 9 ist mehrteilig   ausgeführt   u. zw. ist das Abteil 10 durch eine Trennwand 11 vom Abteil 12 der Kammer getrennt. 



   Das Abgas, das durch die öffnung 2 in den Hohlkörper 1 gelangt, strömt durch öffnungen 13 in das Mischkammerabteil 10 in Form von einzelnen kreisförmig verteilten Strahlen, die auf die Trennwand 11 auftreffen. Das Aufprallen sowohl der Abgase als auch der Frischluftstrahlen auf die Trennwand 11 hat eine innige Vermischung der beiden Medien zur Folge. Die Trennwand 11 kann als Träger einer Zündvorrichtung 14 beliebiger Art dienen oder selbst als solche ausgebildet sein. 



   Die Achsen der Eintrittsöffnungen 13 für das Abgas in das Mischkammerabteil 10 befinden sich auf dem Mantel eines gedachten Kegels, dessen Spitze   S',   in Strömungsrichtung gesehen, auf der Hauptachse des Hohlkörpers jenseits der Trennwand 11 liegt. 

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    Die Trennwand 11 weist selbst Durchtritts- öffnungen 15 auf, deren Achsen sich vorzugsweise auf dem Mantel eines gedachten Kegels befinden, dessen Spitze S" auf der Achse des Hohlkörpers, in Strömungsrichtung gesehen, vor der Trennwand liegt. 



  Eine düsenförmige Erweiterung bzw. Verengung aller Durchtrittsöffnungen ist u. U. zweckmässig. 



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt nicht nur im Sinne einer Beseitigung der unangenehmen, oft gesundheitsschädlichen Bestandteile von Abgasen aller Art, sondern auch als schalldämpfendes Organ, z. B. bei Kraftfahrzeugen. Gegebenenfalls kann die Vorrichtung auch mit einem Schall-   
 EMI2.1 
 ausgebildet sein. 



   Die Zündvorrichtung 14 für das mit Ozon an- gereicherte Gasgemisch kann auch im zweiten Mischkammerabteil 12 angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass infolge der intensiven Mischung im ersten Abteil 10 die Verbrennung im zweiten
Abteil gleichmässiger und vollständiger erfolgen wird. 



   Es ist besonders zweckmässig, die Trennwand
14 sowie den Einsatz für die Elektroden aus hit- zebeständiger Keramik herzustellen. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Verfahren zum Reinigen von Abgasen, ins- besondere von aus Brennkraftmaschinen austre- tenden Abgasen, unter Zufuhr von Frischluft, da- durch gekennzeichnet, dass die Frischluft vor ihrer Vermischung mit dem Abgas unter Einwir- kung eines elektrischen Hochspannungsfeldes mit
Ozon angereichert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Gemisch aus Abgas und mit Ozon angereicherter Frischluft zur Entzün- dung gebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zündung durch eine zu- sätzliche Zündvorrichtung, wie z. B. mittels einer elektrischen Funkenstrecke, einer Flamme, eines glühenden Körpers od. dgl., herbeigeführt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr der mit Ozon angereicherten Frischluft unter Druck erfolgt.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- rens nach den Ansprüchen 1 bis 4, bestehend aus einem Hohlkörper mit getrennten Zufuhröffnun- gen für Abgas und Frischluft, dadurch gekenn- EMI2.2 Einwirkung eines Hochspannungsfeldes und einer nachgeschalteten Kammer (9) für die Vermischung des Abgases und der ozonisierten Frisch- luft besteht, wobei vorzugsweise in der Mischkammer eine Zündvorrichtung (14) für die Mischgase vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (9) aus zwei Abteilen besteht, wobei in dem einen Abteil (10) kreisförmig angeordnete Zufuhröffnungen (13) für das Abgas und eine zentrale Eintrittsöffnung (16) für die ozonisierte Frischluft vorgesehen sind und das zweite, mit einer gemeinsamen Austritts- EMI2.3 nungen (15) für die vermischten Gase aufweist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Eintrittsöffnungen (13) für das Abgas sich auf dem Mantel eines gedachten Kegels befinden, dessen Spitze (S') auf der Hauptachse des Hohlkörpers (1), in Strömungsrichtung gesehen, jenseits der Trennwand (11) liegt, wobei sich gegebenenfalls die Eintrittsöffnungen in Richtung zur Kegelspitze verengen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Durchtritts- öffnungen (15) in der Trennwand (11) sich auf dem Mantel eines gedachten Kegels befinden, dessen Spitze (S") auf der Achse des Hohlkörpers ('J, in Strömungsrichtung gesehen, vor der Trenn- EMI2.4 trittsöffnungen in Richtung zur Kegelspitze erweitern.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer (6) für die Ozonisierung der Frischluft ein konisches Rohr (7) als die eine Elektrode und ein in der Achse des konischen Rohres angeordneter Stab (8) als zweite Elektrode vorgesehen sind.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (11) aus hitzebeständigem Material besteht und gegebenenfalls mit einer Zündvorrichtung (14) versehen ist. EMI2.5 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Schalldämpfer beliebiger Art zu einer Baueinheit ausgebildet ist.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen vom kreisförmigen Querschnitt abweichenden Querschnitt, z. B. ovalen oder vieleckigen Querschnitt aufweist.
AT200394D 1955-09-09 1955-09-09 Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Abgasen, insbesondere von aus Brennkraftmaschinen austretenden Abgasen AT200394B (de)

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