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Automatischer, elektrischer Durchlauferhitzer
Es sind Durchlauferhitzer mit elektrischen Heizkörpern bekannt, bei denen in einem Durchlaufgefäss ein Heizkreisschalter vorgesehen ist, der das Ein- und Ausschalten des elektrischen Heizelementes vornimmt. Dabei ist dem Durchlaufgefäss ein Regulierventil, z. B. ein Wasserleitungshahn, vorgeschaltet.
Bei einem dieser bekannten Durchlauferhitzer ist im Ablauf eine Drosselspule angeordnet, die aus zwei exzentrisch zueinander drehbaren Rohrstücken besteht, die von der vollen Eröffnung bis auf eine Mindest- öffnung einstellbar ist. Der Heizkreisschalter ist bei dieser bekannten Ausführung an einer im Gefäss vorgesehenen Membrane angeordnet, die durch den Innendruck im Gefäss betätigt wird. Dabei wirkt auf das Gefäss der volle Wasserleitungsdruck, wobei ausserdem die Betätigung des Schalters von diesem äusseren Wasserleitungsdruck abhängig ist.
Bei einer andern Ausführungsform eines elektrischen Durchlauferhitzers ist im Zulauf zum Gefäss eine Drosselstelle vorgesehen, die ebenfalls einstellbar ist. Die Nachstellung der Drosseln während der Warmwasserentnahme ist an sich unbequem und technisch nicht einwandfrei und führt erfahrungsgemäss auch zu Bedienungsfehlern. Bei den beiden bekannten Ausführungsformen obiger Darstellung ergeben sich etwa die gleichen Nachteile.
Um diese zu beheben, ist es bereits bekannt, feste, nicht verstellbare Drosseln im Zulauf zwischen Regulierventil und Druckgefäss sowie im Ablauf des heissen Wassers aus dem Gefäss anzuordnen und ausserdem den beiden Drosselquerschnitten eine bestimmte Querschnittsabhängigkeit zu geben, wobei der Drosselquerschnitt im Zulauf einen grösseren Querschnitt aufweist als derjenige im Ablauf und das Verhältnis beider im Ausmass von 1, 6 zu 1, 4 bemessen wird.
Die Erfindung bezieht sich auf einen vollautomatischen, elektrischen Durchlauferhitzer mit im Durchlaufgefäss angebrachtem Heizkreisschalter und vorgeschaltetem Regulierventil (z. B. einem Wasserleitungshahn) mit festen, nicht verstellbaren Drosselstellen im Ablauf aus dem Gefäss und im Zulauf zwischen dem Wasserleitungshahn und dem Durchlaufgefäss, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass im Zulauf zwischen dem Regulierventil und der Drosselstelle eine Einrichtung zur Herabsetzung der Flüssigkeitsenergie in Abhängigkeit vom Wasserdruck (z. B. ein Thoma-Energie- vernichter) eingebaut ist.
Dadurch wird vor allem der Einfluss des üblichen, unterschiedlichen Wasserleitungsdruckes, der zwischen 3 Atü und 5 Atü schwanken kann, ausgeschaltet, wobei aber ausserdem noch der sehr wesentliche Vorteil erreicht wird, dass unter Beibehaltung der beiden oben erwähnten Drosselstellen diese nicht mehr in einem bestimmten, oben erwähnten Abhängigkeitsverhältnis gehalten werden müssen, sondern im wesentlichen gleich gross, d. h. mit gleichem Querschnitt, ausgebildet sein können, so dass die Herstellung wesentlich vereinfacht werden kann. Überdies ergibt sich eine nunmehr sehr wesentlich ins Gewicht fallende Automatik der Heisswasserentnahme auf möglichst gleichbleibendem Druck mit einer annähernd gleichmässigen Wassertemperatur bei verschiedenen Wasserdrücken.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung, zum Teil in opiner schematischen Darstellung, zum Teil in verschiedenen Ansichten. Die Fig. 1 stellt schematisch die Erfindung in einem teilweisen Schnitt dar, die Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II - II der frigo 1, die Fig. 3 und 4 stellen in Ansicht und Draufsicht die Ausbildung der Halterung des Gefässes bei einem Wandhahn dar, während die Fig. 5 und 6 diese Halterung bei einem Stehhahn z. B. für die Waschmuschel eines Badezimmers od. dgl. veranschaulichen.
An den Wasserleitungshahn 1 ist über ein Rohr 2 das Zulaufrohr 3 des Durchlauferhitzers mit dem
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Gefäss 4 und dem Deckel 5 angeschlossen. Zwischen dem Zulaufrohr 3 und dem Rohr 2 befindet sich die Einrichtung zur Herabsetzung der Flüssigkeitsenergie in Abhängigkeit vom Wasserleitungsdruck. Diese besteht aus einem flachen Gehäuse 6, in das'der Zulauf 7 etwa durch eine düsenartige Verengung 8 exzentrisch eingeleitet wird. Das Gehäuse 6 ist eine flache, kreisförmige, hohle Trommel, die mit einem zentralen unteren Ablauf bei 9 versehen ist, an die das Zulaufrohr 3 anschliesst. Dieser Anschluss kann mit einer Einrichtung in Form nach innen ragender, gerader Leitbleche zur Entwirbelung des einströmenden und durchströmenden Wasserstrahles versehen sein.
In den oberen Bereich des Rohres 3 ist eine Drossel 10 mit unveränderlichem Querschnitt eingebaut bzw. es ist dieses Rohr mit einer solchen Drossel 10 unmittelbar versehen. Der Ablauf 11 ist unten mit einem allenfalls schwenkbaren Auslaufrohr 12 versehen, und oben beim Einmünden des ablaufenden Wassers aus dem Kessel ist dieses Rohr mit einer Drossel 14 ausgestattet. Die Mündung dieses Rohres oben ist möglichst nahe an die Innenfläche des Deckels 5 herangeführt. In das Gefäss 4 ragt in an sich bekannter Weise der elektrische Heizkörper 15, wobei die Heizspirale 16 mit den elektrischen Zuleitungen 17 und 18 verbunden ist. Mit 19 ist eine Membrane bezeichnet, die durch einen Deckel 20 an der Öffnung 21 des Gefässes 4 an geeigneter Stelle angebracht ist.
Die Membrane ist in an sich bekannter Weise mittels eines Hebels 22 an einem bei 23 gelenkig vorgesehenen Schalterhebel 24 angeschlossen. Dieser letztere steht unter dem Einfluss einer Feder 26, die den Hebel ständig in der geöffneten Stellung zu halten sucht. Der Hebel 24 weist den einen Schaltkontakt 27 auf, während der andere schaltkontakt 28 isoliert an einem festen Teil vorgesehen ist.
Bei geschlossenem Wasserleitungshahn 1 ist der Kessel 4,5 drucklos und der Schalter daher in an sich bekannter Weise geöffnet. Wird der Wasserleitungshahn 1 geöffnet, so wird bei einem Mindestdruck des Wassers in dem Gefäss 4 die Membrane 19 in an sich bekannter Weise nach aussen durchgebogen und der Schalter mit den Kontakten 27,28 geschlossen, wodurch der Heizkörper 15 mit der Heizspirale 16 eingeschaltet wird.
Nach den Fig. 3-6 besitzt der Durchlauferhitzer ein eigenes Regulierventil 36. Zur Halterung und zur hydraulischen Verbindung zwischen der Wasserzuleitung und dem Regulierventil 36 der erfindungsgemässen Einrichtung ist ein einziges Organ vorgesehen.
Zwischen dem Wasserzulauf und dem Wasserleitungshahn 1 ist eine Muffe 30 angeordnet, an die seitlich und nach oben schräg auskragend ein Rohrstück 31 angeschlossen ist, das an seinem Ende ebenfalls eine Muffe 32 trägt, die den Anschluss an die erfindungsgemässe Einrichtung vermittelt, die in diesem Falle mit einer entsprechenden Hülle (einer geteilten Hülle) 35 z. B. aus Kunststoff versehen ist. Die Muffe 32 trägt das Regulierventil 36. Während die gegenständliche Darstellung der Fig. 3 und 4 eine Einrichtung mit Anschluss an einen waagrechten Wasserleitungshahn 1 veranschaulicht, zeigen die Fig. 5 und 6 diese Einrichtung mit den gleichen Bezugsziffern für den Anschluss an einen Hahn 1 für Waschbecken od. dgl.
Dadurch, dass die Erfindung in der oben geschilderten Weise eine Einrichtung zur Herabsetzung der Flüssigkeitsenergie in Abhängigkeit vom Wasserleitungsdruck aufweist, ergibt sich die durch Versuche erwiesene Tatiache, dass nunmehr die Drosselstellen im Zulauf und Ablauf (10 bzw. 14) gleich ausgebildet sein können und dass die besondere Abhängigkeit der beiden Querschnitte derselben voneinander entfallen kann. Der Querschnitt der Drossel im Ablauf aus dem Gefäss kann unter Umständen grösser sein als derjenige der Drossel im Zulauf.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Automatischer, elektrischer Durchlauferhitzer mit am Durchlaufgefäss angebrachtem Heizkreisschalter und vorgeschaltetem Regulierventil (z. B. Wasserleitungshahn) und mit nicht verstellbaren Drosselstellen sowohl im Ablauf aus dem Gefäss als auch im Zulauf zwischen dem Regulierventil und dem Durchlaufgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass im Zulauf zwischen dem Regulierventil und der Drosselstelle eine Einrichtung zur Herabsetzung der Flüssigkeitsenergie in Abhängigkeit vom Wasserdruck (z. B. ein Thoma-Energievernichter) eingebaut ist.