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Gegenstand vorliegondr Erfindung ist e ; ne Vorrichtung zur Reinigung von Wasser und anderen Flüssigkeiten mittels Elektrolyse. Eine der grössten Schwierigkeiten. welche bisher bei der Reinigung von Flüssigkeiten durch Elektrolyse vorhanden ist. besteht in der Unzuträglichkeit bezw. der Unbequemlichkeit, die Elektroden zu reinigen, wenn die-
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von Unreinigkeiten auf denselben unwirksam geworden sind. Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht darin, diesen Übelstand zu beseitigen und eine Vorrichtung herzustellen. welche zwecks Reinigung leicht auseinander genommen werden kann, wahrend die Vor- richtung sehr einfach und billig in der Konstruktion ist und sich während der Benutzung dauerhaft und wirksam erwiesen hat.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin. eine selbsttätige Ausschaltevorrichtung vorzusehen, mittels deren der elektrische Stromkreis gemss der Durchnuss-
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Kähe des anderen Mndos.
Die zu reinigen (le Flüssigkeit gelangt in den Behälter durch ein Rohr a und nachdem sie denselben durchströmt hat, verlässt sie den Behälter durch ein anderes
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dass an jedem Ende des Behälters A die Enden abwechselnder Platten über die Enden der übrigen hinausreichen und diese vorspringenden Plattenenden werden an jedem Ende
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durch Bolzen II mit der Flansche a2 des Behälterendes verbunden. Auf der inneren Seite dieses lcckeis E ist eine polierte Platte F vorgesehen, die zweckmässig aus Schiefer oder dgl. besteht. Diese Platte F liegt dicht an der Wand des Behälters und stösst gegen das Holzfutter B, B1.
Sie besitzt Nuten f zur Aufnahme der Enden der Platten C und
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eine Öffnung, durch welche ein am inneren Ende mit der Stange D und am äusseren Ende mit einem Anschlussstück 9 verbundener Leitungsdraht G hindurchgeht.
Infolge Anordnung der Elektrodenplatten C in der beschriebenen Weise muss die Flüssigkeit, während sie der Reinigung unterzogen wird, in der Längsrichtung vorwärts und rückwärts über die Platten von einem Ende des Behälters A nach dem anderen strömen oder mit anderen Worten zickzackförmig laufen, wodurch der Flüssigkeit der
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der Anode eine flockigf, unlösliche Aluminiumverbindung abgeschieden, die in der Weise wirkt, dass sie die Verunreinigungen der behandelten Flüssigkeit umhüllt und zum raschen Al) setzen bringt, wozu die erforderliche Zeit durch Zickzackbewegung der Flüssigkeit geboten wird.
Wenn bei dieser Bewegung die Platten C horizontal liegen, so sammeln sich die umhüllten Verunreinigungen auf ihnen und durch Herauszielen der Platten zwecks
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die Schieforplatten F herauszunehmen und einen Teil der Platten C an einem Ende und ) den anderen Teil am anderen Ende herauszuziehen. Das Holzfutter B, B1 und die Schiefer- platte F isolierten das Innere des Behälters vom Äusseren und verhindern einerseits eine
Verunreinigung der Flüssigkeit und andererseits jeden Angriff des Metallbehìilters durch die Elektrolyse.
Es ist ersichtlich, dass die Vorrichtung in einfacher Weise in ein Rohr oder in eine
Leitung eingeschaltet werden kann, durch welche die Flüssigkeit unter Druck strömt, wobei die ungereinigte Flüssigkeit in den Behälter A eintritt und die gereinigte Flüssig-
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befindlichen Unreinigkeiten von Zeit zu Zeit nach Massgabe der in der Flüssigkeit ent- haltenen Unroinigkeit zu entfernen. Anstatt eines Apparates kann man auch mehrere der- ) selben abwechselnd benutzen, wodurch eine ununterbrochene Reinigung des Wassers oder der sonstigen Flüssigkeit ermöglicht wird.
Um den anderen Zweck der Erfindung zu erreichen, ist ein durch die Flüssigkeit getriebener Motor, zweckmässig ein turbinenartiger vorgesehen, welcher den Geschwindigkeits- regler betätigt, der eine elektrische Ausschaltevorrichtung beherrscht. Dieser Motor ist in dem Zuführungsrohr a für die Flüssigkeit angeordnet. Als Stromquelle ist bei M (Fig. 1) eine Dynamomaschine vorgesehen. Eine Leitung m führt von einem der Anschlussstücke 9 nach den Enden des Behälters H und eine andere Leitung m1 führt nach einem Kontakt Ni, in dessen Nähe ein anderer Kontakt JVS vorgesehen ist.
Von dem letzteren führt eine
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Schwunglugcln Q tragen, wobei diese Hebe) q in einem drehbaren Joche R in Zapfen gelagert sind, welche durch die Schaufeln des Flüssigkeitsmotors S gedreht werden, die auf der Welle des Joches R befestigt und in einem Gehäuse T aufgestellt sind, das seinerseits mit dem Rohr a verbunden ist bezw. einen Teil desselben bildet. Wenn demnach die Flüssigkeit durch die Vorrichtung hindurchfliesst, so bewirkt die Drehung des Motors, dass die Schwungkugeln sich auseinander bewegen, wobei der Hebel P nach unten bewegt wird und die beiden ersten Kontakte Ni und N2 miteinander in Berührung gebracht werden bezw. der Stromkreis durch den Widerstand geschlossen wird.
Wenn die Flüssigkeit rascher durchströmt, werden alle Kontakte N1, N2, N3 in Berührung ge- ; rachat und der Widerstand Z ausgeschaltet. Wenn aus irgendwelchem Grunde die Flüssigkeit aufhört durch die Vorrichtung zu fliessen, so hört die Bewegung des Motors auf, die Kugeln Q fallen nach unten, der Hebel P wird dadurch nach oben bewegt und der Stromkreis wird an den Kontakten unterbrochen.