AT19462B - Vorrichtung zur Reinigung von Wasser und anderen Flüssigkeiten mittels Elektrolyse. - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Wasser und anderen Flüssigkeiten mittels Elektrolyse.

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AT19462B
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liquid
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electrolysis
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liquids
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Walter Badenoch Hardy
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Walter Badenoch Hardy
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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     Gegenstand     vorliegondr Erfindung   ist   e ; ne Vorrichtung zur Reinigung von Wasser   und anderen Flüssigkeiten mittels Elektrolyse. Eine der   grössten   Schwierigkeiten. welche bisher bei der Reinigung von Flüssigkeiten durch Elektrolyse vorhanden ist. besteht in der Unzuträglichkeit bezw. der Unbequemlichkeit, die Elektroden zu reinigen, wenn die- 
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 von Unreinigkeiten auf denselben unwirksam geworden sind. Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht darin, diesen Übelstand zu beseitigen und eine Vorrichtung herzustellen. welche zwecks Reinigung leicht auseinander genommen werden kann,   wahrend die Vor-   richtung sehr einfach und billig in der Konstruktion ist   und sich während der Benutzung   dauerhaft und wirksam erwiesen hat. 



   Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin. eine selbsttätige Ausschaltevorrichtung vorzusehen, mittels deren der elektrische Stromkreis   gemss der Durchnuss-   
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   Kähe des anderen Mndos.   



     Die zu reinigen (le Flüssigkeit gelangt in   den Behälter durch ein Rohr a und nachdem sie denselben durchströmt hat, verlässt sie den Behälter durch ein anderes 
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 dass an jedem Ende des Behälters A die Enden abwechselnder Platten über die Enden der übrigen hinausreichen und diese vorspringenden Plattenenden werden an jedem Ende 
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 durch Bolzen II mit der Flansche a2 des Behälterendes verbunden. Auf der inneren Seite dieses   lcckeis   E ist eine polierte Platte F vorgesehen, die zweckmässig aus Schiefer oder dgl. besteht. Diese Platte F liegt dicht an der Wand des Behälters und stösst gegen das Holzfutter B, B1.

   Sie besitzt Nuten f zur Aufnahme der Enden der Platten   C   und 

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 eine Öffnung, durch welche ein am inneren Ende mit der Stange D und am äusseren Ende mit einem   Anschlussstück   9 verbundener Leitungsdraht G hindurchgeht. 



   Infolge Anordnung der Elektrodenplatten C in der beschriebenen Weise   muss   die Flüssigkeit, während sie der Reinigung unterzogen wird, in der Längsrichtung vorwärts   und rückwärts über   die Platten von einem Ende des Behälters   A   nach dem anderen strömen oder mit anderen Worten zickzackförmig laufen, wodurch der Flüssigkeit der 
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 der Anode eine flockigf, unlösliche Aluminiumverbindung abgeschieden, die in der Weise wirkt, dass sie die Verunreinigungen der behandelten Flüssigkeit umhüllt und zum raschen   Al) setzen   bringt, wozu die erforderliche Zeit durch Zickzackbewegung der Flüssigkeit geboten wird.

   Wenn bei dieser Bewegung die Platten C horizontal liegen, so sammeln sich die umhüllten Verunreinigungen auf ihnen und durch   Herauszielen der Platten   zwecks 
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 die Schieforplatten F herauszunehmen und einen Teil der Platten C an einem Ende und   ) den anderen Teil am   anderen Ende herauszuziehen. Das Holzfutter B, B1 und die Schiefer- platte F isolierten das Innere des Behälters vom Äusseren und verhindern einerseits eine
Verunreinigung der Flüssigkeit und andererseits jeden Angriff des   Metallbehìilters   durch die Elektrolyse. 



   Es ist ersichtlich, dass die Vorrichtung in einfacher Weise in ein Rohr oder in eine
Leitung eingeschaltet werden kann, durch welche die Flüssigkeit unter Druck strömt, wobei die   ungereinigte   Flüssigkeit in den Behälter A eintritt und die gereinigte Flüssig- 
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 befindlichen Unreinigkeiten von Zeit zu   Zeit nach Massgabe der   in der Flüssigkeit ent- haltenen Unroinigkeit zu entfernen. Anstatt eines Apparates kann man auch mehrere der- ) selben abwechselnd benutzen, wodurch eine ununterbrochene Reinigung des Wassers oder der sonstigen Flüssigkeit ermöglicht wird. 



   Um den anderen Zweck der Erfindung zu erreichen, ist ein durch die Flüssigkeit getriebener Motor, zweckmässig ein turbinenartiger vorgesehen, welcher den   Geschwindigkeits-   regler betätigt, der eine elektrische   Ausschaltevorrichtung   beherrscht. Dieser Motor ist in   dem Zuführungsrohr a für   die Flüssigkeit angeordnet. Als Stromquelle ist bei M (Fig. 1) eine   Dynamomaschine vorgesehen. Eine   Leitung m führt von einem der   Anschlussstücke   9 nach den Enden des Behälters H und eine andere Leitung m1 führt nach einem Kontakt Ni, in dessen   Nähe ein anderer Kontakt JVS vorgesehen ist.

   Von   dem letzteren führt eine 
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 Schwunglugcln Q tragen, wobei diese   Hebe)   q in einem drehbaren Joche R in Zapfen gelagert sind, welche durch die Schaufeln des Flüssigkeitsmotors S gedreht werden, die auf der Welle des Joches R befestigt und in einem Gehäuse T aufgestellt sind, das seinerseits mit dem Rohr a verbunden ist bezw. einen Teil desselben bildet. Wenn demnach die Flüssigkeit durch die Vorrichtung hindurchfliesst, so bewirkt die Drehung des Motors, dass die Schwungkugeln sich auseinander bewegen, wobei der Hebel P nach unten bewegt wird und die beiden ersten Kontakte Ni und N2 miteinander in Berührung gebracht werden bezw. der Stromkreis durch den   Widerstand   geschlossen wird.

   Wenn die Flüssigkeit rascher durchströmt, werden alle Kontakte N1, N2, N3 in Berührung ge-   ; rachat   und der Widerstand Z ausgeschaltet. Wenn aus irgendwelchem Grunde die Flüssigkeit aufhört durch die Vorrichtung zu fliessen, so hört die Bewegung des Motors auf, die Kugeln Q fallen nach unten, der Hebel P wird dadurch nach oben bewegt und der Stromkreis wird an den Kontakten unterbrochen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten durch Elektrolyse, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (A) ein isolierendes Futter (B, BI) besitzt, welches seitlich die Elektroden (0) derart angeordnet trägt, dass an jedem Ende des Behälters (A) die Enden der Platten abewechselnd übereinander hinausroichen und die vorspringenden Plattenenden mit einem Pole der Stromquelle verbunden sind, wobei der Behälter an den Enden durch abnehmbare isolierende Deckel (E, F) geschlossen ist, in welche das eine Ende der abwechselnd vorspringenden Platten ragt, während die Enden derselben Platten in einer gewissen Entfernung von dem entgegengesetzten Deckel sich befinden, so dass die Flüssig- EMI3.1
    2. Regelungseinrichtung für die Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Flüssigkeit bewegter Motor in das Zuführungsrohr (a) für die Flüssigkeit eingebaut ist und einen Geschwindigkeits- EMI3.2
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