AT107811B - Antriebsvorrichtung. - Google Patents

Antriebsvorrichtung.

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AT107811B
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Moco Ges C Wagner & Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antriebsvorrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf jene Antriebsvorriehtungen, bei welchen die Schwingungen eines Körpers, etwa eines Elektromagnetankers in der Weise zur Erzielung einer Bewegung nach einer Richtung ausgenützt werden, dass die Schwingungen nach der einen Richtung wirksam, nach der anderen Richtung im wesentlichen unwirksam gemacht werden. 



   Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erzielt, dass mit dem Elektromagnetanker ein Arm - vorteilhaft drehbar-verbunden ist, der schräg zur   Angriffsfläche   des bewegenden Körpers gerichtet ist, und ständig mit Reibung an ihr anliegt, so dass dieser Arm bei seiner Bewegung in der einen Richtung bestrebt ist, sich gegen die   Angriffsfläche zu stemmen, während   er nach der anderen Richtung fast hindernislos auf der   Angriffsfläche zurüeksehleift, wodurch   wegen der raschen Schwingungen eine stetige Bewegung des zu bewegenden Körpers   (Angriffsfläche)   in der erstgenannten Riehtung eintritt. 



   Bei Vorhandensein von Wechselstrom besteht die ganze Antriebsvorrichtung aus einem Elektromagneten und Anker, der den schrägstehenden Antriebsarm trägt. Bei Gleichstrom muss ein selbsttätiger Unterbrecher vorgesehen sein, der den Strom zwecks Erzeugung   der Ankerschwingungen öffnet nnd schliesst.   



   In der Zeichnung ist die Erfindung   veranschaulicht.   Die Fig. 1 und 2 zeigen eine beispielsweise 
 EMI1.1 
 Unterbrechungsvorrichtung und die Schaltung der letzteren in dem Stromkreis der Antriebsvorrichtung. 



   Die Antriebsvorrichtung besteht in einfacher Weise aus einem Elektromagneten   1,   der seinen Anker 2 in rasehe Schwingungen versetzt. An dem Anker ist vorteilhaft drehbar ein Arm 3 angebracht, der in   Schräglage   an einer   Angriffsfläche     4   des zu bewegenden Körpers anliegt. Auf dem Ende dieses Armes ist zweckmässig eine Gummihülse 5 oder ein anderer Reibungskörper angebracht, der etwa bloss durch das Eigengewicht des Armes an diese Angriffsfläche angedrückt wird. Um die Schwingungen des Ankers wirkungsvoller und einigermassen regelbar zu machen, ist auf dem Anker eine Gummihülse 6 angebracht, die zwischen den Enden zweier stellbarer Widerlager, z. B. Sehrauben 7, gehalten ist. 



   Bei Vorhandensein von Wechselstrom genügt die vorbeschriebene einfache Elektromagneteinrichtung mit durch deren Anker in Schwingungen versetzten   Schrägarm,   um durch Einwirkung des Letzteren auf die Angriffsfläche den Körper stetig nach der gleichen Richtung in Bewegung zu setzen. 



  Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der   Ssshrägarm   bei der Bewegung nach der Seite seines   schrägen   Vorgreifens hin sich gegen die Angriffsfläche zu stemmen versucht, dagegen bei der Bewegung nach der andern Seite ohne wesentliches Hindernis   zurückgeschleppt   wird, weshalb der Körper (Angriffsfläche 4) sich stetig nach der erstgenannten Seite hin bewegt. 



   Ist der Körper beispielsweise leicht drehbar aufgehängt, so erfolgt eine wegen der raschen Schwingungen praktisch gleichförmige Drehung in der einen Richtung. 



   Steht nur Gleichstrom als Energie zur Verfügung, so ist nur ein automatischer   Unterbrecher,   etwa ein Neefscher Hammer einzuschalten, der die zur Erzielung der Ankerschwingungen notwendigen Stromunterbrechungen herbeiführt. 



   Eine Ausführungsform des Stromunterbrechers ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Derselbe besitzt in bekannter Weise einen Elektromagneten 8 und einen nach der Art des Neefsehen Hammers angeordneten Anker 9 mit den Kontakten 10 und 11, 12, von denen einer über die Antriebsvorrichtung 1 an den zweiten Pol der   Gleichstlomquelle angeschlossen   ist. Die Schaltung und Wirkungsweise dieses Unterbrechers ist allgemein bekannt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es kann tmter gewissen Umständen dieser Unterbrecher selbst als Antriebsvorrichtung (Kleinmotor) dienen, in welchem Fall der Anker 9 genau so ausgebildet ist, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Die beschriebene Antriebsvorrichtung kann überall dort Verwendung finden, wo ein Körper stetig nach einer Richtung geradlinig bewegt oder gedreht werden soll. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwingender Körper, etwa der Anker eines Elektromagneten, mit einem vorteilhaft drehbaren Arm versehen ist, der in Schräglage auf der    Angriffsflehe des-zü bewegeliden Körpers   ständig aufliegt und diesen   nach einer Richtung   bewegt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehrägarm an seinem Ende mittels eines Reibungskörpers auf der Angriffsfläche des zu bewegenden Körpers ständig aufliegt. EMI2.1 EMI2.2
AT107811D 1926-10-16 1926-10-16 Antriebsvorrichtung. AT107811B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906954C (de) * 1938-10-28 1954-03-18 Siemens Reiniger Werke Ag Bewegungsvorrichtung, insbesondere fuer Roentgengeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE906954C (de) * 1938-10-28 1954-03-18 Siemens Reiniger Werke Ag Bewegungsvorrichtung, insbesondere fuer Roentgengeraete

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