AT19149B - Straßen- und Eisenbahnweichen und Einrichtung zur Betätigung derselben. - Google Patents

Straßen- und Eisenbahnweichen und Einrichtung zur Betätigung derselben.

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AT19149B
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AT
Austria
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arm
shaft
road
lever
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English (en)
Inventor
John Leighton
Robert Hacking
Original Assignee
John Leighton
Robert Hacking
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 EMI1.2 
 (ENGLAND). 



  Strassen- und Eisenbahnweichen und   Einrichtung zur Betätigung derselben.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Strassen- und Eisenbahnweichen, bei welchen die Weichenznngen um   wagrechtc zu   den Schienen senkrecht stehende Achsen drehbar sind und eine Einrichtung zur Betätigung der Zungen in der Weise, dass. wenn eine   ge-   hoben wird,   u) n mit den) Spurk. anx   des   darüber @@ufenden   Rades in Eingriff zu treten und dadurch das letztere auf das gewünschte Geleise zu leiten, die andere gesenkt wird. um ausser Eingriff mit   dem   Spurkranz zu treten. 



   In der Zeichnung ist : Fig. 1 eine Seitenansicht (wobei einzelne Teile fortgelassen sind) und Fig. 2 eine Draufsicht der vorzugsweise zur Betätigung der   äusseren   Weichenzunge benutzten Einrichtung, Fig.   I ist   eine schematische Seitenansicht der Einrichtung in einer anderen als der in Fig. 1 gezeigten Stellung, Fig. 3 und 3"sind Schnitte nach der Linie A-A der Fig. 1 und 2. wobei die Tleile sich in verschiedenen Stellungen befinden, Fig. 4 ist eine Seitenausicht (wobei einzelne Teile fortgelassen sind) und Fig. 5 eine DraufsichtdervorzugsweisezurBetätigungderinnerenWeichenzungebenütztenEinrichtung, Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 4 und   f) und Fig.

   7   zeigt 
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 Winkel   bildpndo Achsen drehhar,   so   dass   die äusseren Enden der Zungen gehoben oder gesenkt werden können, um sie in bezw. ausser Eingriff mit den Spurkränzen der Räder zu bringen. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, dass, wenn die Zunge 3 gehoben ist, die Zunge 4 gesenkt ist und umgekehrt. Ist nun die Zunge 3 gehoben und demzufolge die   Zu@ge   4 gesenkt und fährt ein Zug oder Wagen in der Richtung des Pfeiles gegen   die   Weiche. so werden die rechtsseitigen Räder vermöge des Eingriffes der Zunge 3 mit ihren Kränzen von   der Hauptgeleiseschiene   auf die Zweiggeleiseschiene gedrängt und so der Zug oder Wagen vom   Hauptgeleise   auf das   Zweigge ! eise   geleitet.

   Ist dagegen die Zunge 4 gehoben und die Zunge 3 gesenkt, so zwingt erstere den Zug oder Wagen auf dem Hauptgeleise zu bleiben. 



   In Fig. 1 und 2 ist die Zunge 3 am inneren Ende um eine Schneide 5 drehbar und trägt an diesem Ende einen Ansatz 6', der in eine Einkerbung im festen Teil der Schienen eingreift, um das Aufsteigen dieses inneren Endes der Zunge zu verhüten. In Fig. 4 und 5 ist die Schneide durch einen Klotz 5 ersetzt, auf welchem die Zunge 4 drehbar ist und das Aufsteigen des inneren Endes der Zunge 4 wird durch einen Ansatz 6 verhindert, der am festen Teil der Schienen befestigt ist und in eine Einkerbung in der Zunge mit so viel Spielraum eingreift, dass das äussere Ende der Zunge 4 um den erforderlichen Betrag herabsinken kann. 
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   Zur Bewe ung der auBeren Zunge   3 wird vorzugsweise die in Fig. 1 bis   3x dar-   gestellte Vorrichtung benutzt.

   Die   Zunge 3 ruht Ruf.   der oberen Kante einer Platte 7, die mit der unteren Kante auf dem Fuss der   Hauptgeleiseschiene   aufruht und um diese untere Kante seitlich kippbar ist (Fig.   box).   Bei   aufrecbtstehender   Platte 7 ruht ein seitlicher 
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 einen zweiten Arm   13,   der mit dem zweiten Arm des Winkelhebels 8 in Eingriff steht. Ausserdem ist neben der Welle 12 noch eine zweite Welle 16 quer über das Geleise gelegt, welche mit einem Ende im Kasten 50 gelagert ist und dort eine exzentrische Scheibe 15 mit einem Ausschnitt trägt, welcher in der Ruhelage den Ansatz 10 an der Platte 7 umfasst. An der Scheibe ist ferner ein Bolzen      befestigt, der in einen Schlitz in der Platte 7 reicht und unter die Spitze 3 greift.

   An der Welle 12 ist ein Arm 17 befestigt, von dem eine Stange 19 zum   Stellwerk   24 (Fig. 7) führt und ebenso führt eine Stange 28 von einem an der Welle 16 befestigten Arm zu einem Stellwerk 25 auf der anderen Seite des Wagens, wobei diese Stellwerke zweckmässig in bekannter Weise betätigt werden. 



   Die innere Weichenzunge 4 (Fig. 4, 5 und 6) ruht auf einer im Oberbau gestützten Feder 31 und trägt eine an ihr bei 36 drehbare Klinke   35,   welche in der Normallage einen bei   M   im Oberbau gelagerten Hebel 33 derart hochhält, dass ein am äusseren Ende dieses Hebels angebrachter Klotz 32 mit Abschrägung 37 an dem vom Drehpunkt abgekehrten Ende in einen Ausschnitt der Hanptgeleiseschiene 1 und genau in der Richtung der Rille der letzteren liegt, die in der Rille der Zunge 4 ihre Fortsetzung findet. Die über das Geleise sich erstreckende Welle 16 trägt einen Arm 40, der unter die Zunge 4 
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 treten vermag. Die ntese Arme tragenden Enden der Wellen 12 und 16 sind in einem Kasten 51 neben der Innenseite der Weiche gelagert.

   An der   Innen8'itl'der   Zunge 4 ist in der   Verlängerung   des Bodens der Rille der Zweiggeleiseschiene eine Abschrägung 38 angebracht. 



   In der Normallage der Weiche ist die Zunge 3 gehoben und der Hebel 33 samt Klotz 32 und der Zunge 4 durch die Feder 31 hochgehalten. Soll nun ein Zug oder Wagen vom   Hauptgeleise   auf das Nebengeleise oder umgekehrt laufen, so bedarf die Zunge 3 keiner Verstellung, da sie die für diesen Übergang erforderliche Stellung schon ein-   nimmt.   Die Zunge 4 wird aber durch die auf die   At'schrägung 37   des Klotzes 32 am   ttfbet 33 bezw. durch   die auf die Abschrägung 38 auflaufenden   Räder   des Zuges oder Wagens   entgegen   dem Druck der Feder 31 niedergedrückt und wird nach dem Vorbeifahren dos Wagens oder Zuges durch die Feder 31 wieder in die Normallage empor-   gedruckt.   



   Soll aber dar Zug oder Wagen auf dem Hauptgeleise bleibend, die Weiche in der 
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 Arm 13 der Welle 12 der Winkelhebel 8 so gedreht, dass er ausser Eingriff mit dem Ansatz 10 der Platte 7 tritt, wie   Fig. t'andeutet. Die   Platte 7 kippt somit seitlich um, wie Fig. 3X zeigt, und die Zunge 3 fällt vermöge ihres Eigengewichtes herab, wobei sie durch Vermittlung der Arme 11 und 14 die Wellen 12 bezw. 16 dreht ; dadurch ist auch durch den Arm 39 der Welle 12 die Klinke 35 ausser Eingriff mit   dem Hebel 33   gebracht worden nnd es kann somit dieser Hebel vermöge seines Eigengewichtes herabsinken. Diese Bewegung wird durch das Herabgehen des Armes 40 der Welle 16 ermöglicht ; die Zunge 4 wird jedoch durch die Feder 31 noch weiterhin hochgehalten. 



   Der Zug oder Wagen kann somit im Hauptgeleise bleibend, die Weiche überfahren. 



  Ist dies geschehen, so muss die Zunge 3 und der Hebel 33 gehoben und festgestellt werden. Dies geschieht dadurch, dass man vom Stellwerk 25 aus die Welle 16 dreht, wodurch die Spitze 3 mittels des Armes 14 und der Hebel 33 mittels des Armes 40 der Welle 16 gehoben wird, gleichzeitig kommt ein Ausschnitt an der den Arm 14 tragenden 
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 diese Platte aufgerichtet wird, und schliesslich dreht ein am Arm 17 der Welle 12 angebrachtes Gewicht diese Welle so weit, dass der Arm 11 sich unter die Zunge 3 legt, wie Fig.   I   zeigt, und der Arm 39 dieser Welle der Klinke 35 gestattet, mit dom Hebel 33   wieder in Eingriff zu treten, wodurch dieser Hebel festgestellt wird.

   Infolge der Drehung der Welle 12 gibt der Arm 13 derselben den Winkelhebel 8 frei, so dass der senkrecht   

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 Ausgangslage zurückgekehrt sind. 



   Die Vorrichtungen zur Bewegung der Zunge 4 könnten dieselben sein wie jene zur Bewegung der Zunge 3 ; in diesem Falle muss aber eine der Zungen gehoben sein, wenn die andere herabgedrückt ist. Die vorstehend beschriebene Einrichtung ist auch für Weichen mit gewöhnlichen Eisenbahnschienen anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Strassen- und Einsenbahnweiche, bei welcher die Zungen um wagrechte Achsen drehbar sind und mindestens eine der Zungen gehoben und gesenkt werden kann, um sie mit dem   Spllrkr8n   der Räder in   bezw.   ausser Eingriff zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass die heb- und senkbare Zunge (bezw. Zungen) auf dem oberen Rand einer Platte ruht,   welcho seitlich gekippt worden   kann, um die Zunge herabsinken zu lassea.

Claims (1)

  1. 2. Strassen-und Eisenbahnweicbe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Zungen (die innere) in der Nortnallage mit einem Klotz lösbar verbunden ist und durch eine Feder hochgehalten wird, so dass der Klotz in der Bahn des Spurkranzes des Rades liegt, wodurch beim Überfahren der Weiche der Klotz samt der Zunge durch die Räder niedergedrückt wird.
AT19149D 1903-11-28 1903-11-28 Straßen- und Eisenbahnweichen und Einrichtung zur Betätigung derselben. AT19149B (de)

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