AT18753B - Ablauftrennvorrichtung an Schleudermaschinen. - Google Patents
Ablauftrennvorrichtung an Schleudermaschinen.Info
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Description
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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu 18753. FIRMA ALB. FESCA & Co., MASCHINENFABRIK & EISENGIESSEREI,
AKTIENGESELLSCHAFT IN BERLIN.
Ablauftrennvorrichtung an Schleudermaschinen.
Die bisher bei Schleudermaschinen voresehenen Trennvorrichtungen, welche dazu dienen, die abgeschleuderte Flüssigkeit nach dein Grade ihrer Reinheit in verschiedene Ablaufrinnen zu leiten, bestehen aus jalousieartigen Mänteln oder ringförmigen Verteilungs- schiebern. Diese können jedoch, selbst bei richtiger Einstellung, ein teilweises Eindringen der abgeschleuderten Flüssigkeit in unrichtige Ablaufrinnen nicht verhindern, was namentlich bei dünnflüssigen Abläufen der Fall ist, welche, gegen den Aussenmantel geschleudert, in die nicht bedeckten Rinnen zurtickspritzen oder lassen sich infolge Yorschmierons der DichtungsflächendurchdieoftsehrzähflüssigenabgeschleudertenStoffeimgeeigneten Zeitpunkt sehr schwer einstellen.
Um diese Mängel zu beseitigen und besonders das Verschmieren der Dichtungsflächen zu verhindern, ist bei der vorliegenden Einrichtung eine um die Achse der Trommel als
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rinnen führen, u. zw. sind die Abtropfkanten so weit von den Scheidewänden der Ver- teilungsrinnen entfernt, dass das Ablaufen der abgeschleuderten Flüssigkeit in unrichtige Ablaufkanäle verhindert wird.
Die Einteilung der Auffangrinne in Trichter ist so gewählt, dass bei einer Drehung der Rinne um die Breite eines Trichters oder ein Vielfaches derselben die abgeschleuderte
Flüssigkeit in dieselbe Ablaufrinne gelangt, während bei Teildrehungen hievon die Über- führung dos Ablaufes in eine der dazwischen liegenden Verteilungsrinnen erfolgt.
Dio anliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform einer derartigen
Trennvorrichtung.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, während
Fig. 2 ein teilweiser Horizontalschnitt nach der gebrochenen Linie A-B der Fig. i ist.
Unterhalb der Schleudertrommel a ist die durch eine Aneinanderreihung einer grösseren Anzahl von Trichtern b gebildete Fangschalo c angeordnet. Dieselbe ruht bei dem dargestellten ausführungsbeispiel lose drehbar auf einer vorspringenden Flansche d des festen Zentrifugenunterteiles, welches auch die vier zur Abteilung der verschiedenen
Sirupsorten dienenden Kanäle e, f, g, h enthält. Auch kann dieselbe auf Rollen geführt werden. Der unter den Auslauföffnungen der Fangschale liegende Kanal, u. zw. bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Kanal f, wird oben durch Ableitrinnen e1, g1 und h1 abgedeckt, welche zu den drei übrigen Kanälen führen, während der Zutritt zu ihm selbst durch Öffnungen f1 ermöglicht ist.
Heim Beginn des Schleudervorganges stellt man die Fangschale b so ein, dass sich ihre Öffnungen b1 beispielsweise oberhalb der Ablaufrinne e1 befinden. Der gesamte aus- geschleuderte Sirup, welcher, wie aus Fig. l ohne weiteres ersichtlich ist, keine andere
Möglichkeit hat, als in den Trichter b zu gelangen, fliesst nun durch die Öffnungen b1 auf die Rinne el und von hier in den äusserer Ringkanal e, Wünscht man nach einer bestimmten
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Zeit, wenn die abgeschleuderte Flüssigkeit eine andere Beschaffenheit anzunehmen beginnt, eine Trennung von dem bereits erhaltenen Ablauf herbeizuführen, so dreht man die FUl1gschalc b so weit herum, dass ihre Öffnungen b1 über die Öffnungen f1 des zweiten Kanales y gelangen.
Die gesamte, nun durch den Trichterring b abgeleitete Flüssigkeit gelangt nun nach f. Wünscht man nach Ablauf einer gewissen weiteren Zeit nochmals eine Trennung des Ablaufes von dem inzwischen erhaltenen herbeizuführen, so erteilt man der Fangschale b eine nochmalige Drehung in dem Sinne, dass ihre Öffnungen b1 über die Ablaufrinnen g1 gelangen und dementsprechend die Flüssigkeit nach g läuft. Durch nochmalige Verstellung der Fangschale kann man schliesslich die Öffnungen bl über die Ablaufrinnen h1 bringen, so dass die Flüssigkeit nach h abläuft. Alle vier Ringkanäle e bis h sind mit entsprechend gesonderten Ablaufstutzen versehen.
Oberhalb der Fangschale b ist an dem festen Ausseninantel i der Schleudermaschine ein ringförmiges Ableitblech k anzuordnen, damit die abgechleuderte Flüssigkeit nicht zu den Gleitnächen für das im vorliegenden Falle durch die Fangschale gebildete Verteilungorgan gelangen und infolge klebrigkeit beim Kaltwerden die Bewegbarkeit dieses Organs beeinträchtigen kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Ablauftrennvorrichtung an Schleudormaschinen für Sirupe und andere abgeschleuderte Flüssigkeiten mit der Zahl der Abläufe entsprechenden Ablaufrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass eine unterhalb der Schleudertrommel angeordnete, zweckmässig aus einer Anzahl aneinander gereihter Trichter oder dgl. zusammengesetzte Auffangrinne oberhalb nebeneinander angeordneter, zu den eigentlichen Ablaufrinnen führender Verteilungsrinnen derart frei drehbar gelagert ist, dass die abgeschleudert Flüssigkeit bei einer Drehung um eine Trichterteitung oder ein Vielfaches derselben stets in dieselbe Ablaufrinne, bei EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT18753T | 1903-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18753B true AT18753B (de) | 1904-12-27 |
Family
ID=3522890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT18753D AT18753B (de) | 1903-11-30 | 1903-11-30 | Ablauftrennvorrichtung an Schleudermaschinen. |
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1903
- 1903-11-30 AT AT18753D patent/AT18753B/de active
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