DE3523907A1 - Verfahren und vorrichtung zur zentrifugalen reinigung von gebrauchten mineraloelen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur zentrifugalen reinigung von gebrauchten mineraloelenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur zentrifugalen Reini
gung von gebrauchten Mineralölen, insbesondere durch Schmutzpartikel
und geringe Wassermengen verunreinigten Schwerölen, unter Verwendung
eines selbstentleerenden Separators, dessen Schleudertrommel das Fest
stoff-Flüssigkeits-Gemisch durch einen zentralen Zulauf zugeführt und
aus deren zentralen Bereich über eine erste Ablaufleitung Reinöl abge
zogen wird und die eine aus einem Kontrollgreifer gespeiste zweite Ab
laufleitung für aus dem peripheren Bereich der Schleudertrommel abge
zogene Flüssigkeit aufweist, in der ein Sensor zur Feststellung der
Konsistenz der Flüssigkeit mit nachgeschaltetem Wasserablaufventil an
geordnet ist und bei geschlossenem Wasserablaufventil die Flüssigkeit
in den Zulauf zurückgeführt werden kann.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens.
Es ist ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
bekannt (DE-OS 33 14 859), bei dem bzw. bei der Kontrollgreifer konti
nuierlich arbeitet und die aus dem peripheren Bereich der Schleuder
trommel abgezogene, der zweiten Ablaufleitung zugeführte Flüssigkeit
entweder dem zentralen Zulauf der Schleudertrommel wieder zugeführt
oder über ein Ventil aus dem Kreislauf abgezweigt wird. Über dieses
Ventil soll vom Sensor festgestelltes Wasser aus der Schleudertrommel
abgezogen werden. Das Ventil ist als Dreiwegeventil ausgebildet.
Zu Beginn der Separation fließt über den Ablaufkanal für aus dem peri
pheren Bereich der Schleudertrommel abgezogene Flüssigkeit zunächst Öl
in die zweite Ablaufleitung, während sich das Wasser im Feststoffraum
der Schleudertrommel ansammelt. In dieser Betriebsphase wird das Drei
wegeventil so geschaltet, daß das Öl in den zentralen Zulauf der
Schleudertrommel zurückgeführt wird. Sobald das im Feststoffraum ange
sammelte Wasser den genannten Ablaufkanal erreicht, wird das Wasser über
den Ablaufkanal und den Kontrollgreifer abgezogen und in die zweite Ab
laufleitung eingeführt. Sobald der Sensor, der als Gerät zum Messen des
elektrischen Leitwertes der Flüssigkeit ausgebildet sein kann, fest
stellt, daß nun Wasser statt Öl durch die zweite Ablaufleitung fließt,
wird das Dreiwegeventil umgeschaltet, so daß das Wasser zu einer Auf
fangstelle abgeleitet wird.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei dem bekannten Verfahren über
die zweite Ablaufleitung keine stabile Wasserphase abgezogen werden
kann, da der Anteil des Wassers im Zulauf der Schleudertrommel viel ge
ringer ist als die Ablaufleistung der aus dem peripheren Bereich der
Schleudertrommel abgezogenen Flüssigkeitsmenge. Hieraus ergibt sich,
daß zusätzlich zum Wasser auch Öl mit abgezogen wird, so daß es zu einer
Emulsionsbildung dieser Flüssigkeitskomponenten kommt, die eine getrenn
te Ableitung der Wasserphase unterbindet. Die Emulsionsbildung wird
auch dadurch begünstigt, daß die spezifischen Gewichte von Öl und Was
ser sich nur geringfügig unterscheiden und daß kontinuierlich über den
Kontrollgreifer Flüssigkeit aus dem peripheren Bereich der Schleuder
trommel abgezogen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs ge
nannten Art so zu gestalten, daß durch das geöffnete Wassserablaufventil
ausschließlich Wasser aus dem Separator abgezogen wird und daß sowohl
das die zweite Ablaufleitung durchströmende Reinöl als auch die diese
Leitung durchströmende Emulsion aus Öl und Wasser in den mittigen Zu
lauf des Separators zurückgeführt werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen dem
Sensor und dem Wasserablaufventil eine mit einem Kreislaufventil aus
gerüstete, in den Zulauf der Schleudertrommel einmündende Leitung ab
zweigt, das Kreislaufventil und das Wasserablaufventil über ein Steuer
gerät geschaltet werden und bei geöffnetem Kreislaufventil das Wasser
ablaufventil geschlossen ist, und daß sobald der Sensor bei geöffnetem
Kreislaufventil als Konsistenz der die zweite Ablaufleitung durchströ
menden Flüssigkeit eine aus Öl und Wasser gebildete Emulsion ermittelt
und den Meßwert an das Steuergerät gegeben hat, das Kreislaufventil
mittels des Steuergerätes für einen begrenzten Zeitraum geschlossen
und die Feststellung der Konsistenz der Flüssigkeit in der zweiten Ab
laufleitung in festgelegten Zeitabständen durch kurzzeitiges Öffnen
des Kreislaufventils so lange wiederholt wird, bis die Flüssigkeit aus
schließlich aus Wasser besteht, und daß dann das Kreislaufventil ge
schlossen und das Wasserablaufventil geöffnet wird, bis der Sensor eine
Änderung der Konsistenz der Flüssigkeit feststellt, das Schließen des
Wasserablaufventils über das Steuergerät veranlaßt und in der Folge
zeit das Kreislaufventil in festgelegten Zeitabständen für Kontroll
messungen jeweils kurzzeitig geöffnet wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfah
rens wird auch während der Betriebszeit des Separators, in der Reinöl
durch die zweite Ablaufleitung abgezogen wird, das Kreislaufventil bei
geschlossenem Wasserablaufventil nur über einen begrenzten Zeitraum ge
öffnet, und es werden die Kontrollmessungen in festgesetzten Zeitab
ständen wiederholt.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird intermittierend gearbeitet. Be
triebsphasen, in denen entweder das Kreislaufventil oder das Wasserab
laufventil geöffnet ist, wechseln mit Betriebsphasen ab, in denen bei
de Ventile geschlossen sind. Dadurch, daß aus dem peripheren Bereich
der Schleudertrommel nur in festgesetzten Zeitabständen Flüssigkeit
abgezogen wird, kann sich in der Schleudertrommel eine für das Abziehen
ausreichende Wassermenge ansammeln und es kann sich der Wasserspiegel,
bezogen auf den Ablaufkanal, radial nach innen verschieben. Bei der fol
genden Kontrollmessung wird von dem Sensor in der zweiten Ablauflei
tung reines Wasser festgestellt, so daß über das Steuergerät das Was
serablaufventil geöffnet und in dieser Stellung gehalten wird, solange
reines Wasser abläuft, d. h. bis der Wasserspiegel in der Schleudertrom
mel wieder bis auf den Ablaufkanal in der Trommel zurückgefallen ist.
Das Wasserventil wird dann geschlossen und der periodische Flüssigkeits
abzug beginnt dann von neuem.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 einen Klär-Trenn-Separator mit zugeordnetem Steuergerät im
Vertikalschnitt,
Fig. 2 den in der zweiten Ablaufleitung angeordneten, als Leitwert
meßgerät ausgebildeten Sensor im Längenschnitt und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
Der dargestellte Separator weist eine Schleudertrommel 1 auf, der das
Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch, z. B. durch Schmutzpartikel und geringe
Wassermengen verunreinigte Schweröle durch einen zentralen Zulauf 2 zu
geführt werden. Über den zentralen Zulauf gelangt das Feststoff-
Flüssigkeits-Gemisch in den Schleuderraum 3, der sich aus einem Trenn
raum 4 und einem Feststoffraum 5 zusammensetzt. Aus dem zentralen Be
reich der Schleudertrommel wird über eine Schälscheibe 6 und eine erste
Ablaufleitung 7 Reinöl abgezogen. Für den Abzug von Flüssigkeit, die
aus Öl, Wasser oder aus einer Emulsion dieser Flüssigkeitskomponenten
bestehen kann, aus dem peripheren Bereich der Schleudertrommel ist in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens eine Bohrung 8 in
einem Scheideteller 9 vorgesehen, der der Innenseite des Trommeldeckels
10 benachbart liegt und mit diesem einen Ringkanal 11 bildet. Von die
sem Ringkanal aus durchströmt die Flüssigkeit einen Kanal 12, eine Boh
rung 13 und eine kalibrierte Bohrung 14, die innerhalb eines Greifer
kammerdeckels 15 angeordnet ist und die Ablaufleistung der Flüssigkeit
bestimmt. Oberhalb des Greifkammerdeckels 15 ist ein mit einer Schäl
scheibe 16 versehener Kontrollgreifer 17 angeordnet, über den die Flüs
sigkeit in eine zweite Ablaufleitung 18 eingeleitet wird.
Die Bohrung 8 bildet den Anfang und die kalibrierte Bohrung 14 das Ende
des Ablaufkanals für die aus dem peripheren Bereich der Schleudertrom
mel abgezogene Flüssigkeit innerhalb der Schleudertrommel. In dem Grei
ferkammerdeckel 15 können mehrere kalibrierte Bohrungen angeordnet
sein, die mit einem Gewinde versehen werden, so daß sie leicht durch
einen Stopfen verschließbar sind und damit die Möglichkeit gegeben ist,
die Ablaufleistung zu verändern. Dies ist besonders wichtig, wenn die
Schleudertrommel für andere reine Trennaufgaben benutzt werden soll.
Auch in dem Scheideteller 9 können mehrere Bohrungen 8 vorgesehen wer
den, die ebenfalls mit einem Gewinde ausgerüstet sind, um sie durch
einen Stopfen leicht verschließen zu können. Hierdurch läßt sich die
Schleudertrommel in einfacher Weise für andere Separierungsaufgaben um
bauen.
In der zweiten Ablaufleitung 18 ist ein Sensor 19 angeordnet, mit dem
die Konsistenz der die zweite Ablaufleitung durchströmenden Flüssigkeit
ermittelt wird. Der Meßwert wird an ein Steuergerät 20 gegeben, über
das ein Kreislaufventil 21 und ein Wasserablaufventil 22 geschaltet wer
den können. Das Kreislaufventil 21 ist in einer Leitung 23 angeordnet,
die zwischen dem Sensor 19 und dem Wasserablaufventil 22 von der zweiten
Ablaufleitung 18 abzweigt und in den zentralen Zulauf 2 einmündet. Von
dem Wasserablaufventil 22 fließt das Wasser über eine Leitung 24 in eine
Wassersammelkammer 25.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sensor 19 als Gerät
zum Messen des elektrischen Leitwertes der Flüssigkeit ausgebildet,
die die zweite Ablaufleitung 18 durchströmt. Die konstruktiven Einzel
heiten dieses Gerätes ergeben sich aus den Fig. 2 und 3. Das Gerät
weist ein Metallgehäuse 25 auf, das mit einer zylindrischen Aufnahme
kammer für ein Formteil 26 aus Kunststoff ausgerüstet ist. Dieses Form
teil ist mit einem Durchströmkanal 27 für die Flüssigkeit versehen, de
ren elektrischer Leitwert festgestellt werden soll. Hierzu weist das
Gerät zwei bolzenförmige Elektroden 28, 29 auf, die in Abstand vonein
ander angeordnet sind und in bezug auf die Mittelachse 30 des Durch
strömkanals seitlich versetzt zueinander angeordnet sind.
Die bolzenförmigen Elektroden sind als Schrauben ausgebildet, an denen
im Bereich der Köpfe 31 die Kabelschuhe 32 für die elektrischen An
schlußleitungen festgelegt sind. Das Formteil 26 aus Kunststoff ist im
Querschnitt kreissegmentförmig ausgebildet und weist eine Abflachung
33 auf, unterhalb der die Köpfe der Schrauben mit den Kabelschuhen an
geordnet sind. Dieser durch die Abflachung begrenzte Teil der Aufnahme
kammer des Metallgehäuses, der nicht durch das Formteil 26 ausgefüllt
wird, wird mit Kunstharz, z. B. mit einem Epoxidharz, ausgegossen. Das
Gehäuse ist mit einem Befestigungsflansch 34 ausgerüstet, an dem mit
tels Schrauben 35 eine Endscheibe 36 befestigt wird. Durch diese End
scheibe und durch die der Endscheibe gegenüberliegende Wandung des Ge
häuses erstreckt sich ebenfalls der Durchströmkanal für die Flüssigkeit,
deren Leitwert festgestellt werden soll.
Das Leitwertmeßgerät ist in seiner Konstruktion einfach und ermöglicht
einen kleinen Durchflußquerschnitt, in dem sich keine Ablagerungen ab
setzen.
Das Steuergerät 20 kann so eingestellt sein, daß im Betrieb des Separa
tors die Kontrollmessungen durch Abziehen von Flüssigkeit aus dem peri
pheren Bereich der Schleudertrommel durch die zweite Ablaufleitung in
Zeitabständen von 60 Sekunden vorgenommen werden, und daß das Kreislauf
ventil 21 jeweils über einen Zeitraum von 15 Sekunden in der Öffnungs
stellung gehalten wird.
Sobald der Wasserspiegel in der Schleudertrommel die in dem Scheidetel
ler vorgesehene Bohrung 8 erreicht hat, fließt bei der folgenden Kon
trollmessung eine Emulsion aus Wasser und Öl durch die zweite Ablauf
leitung 18, die bei geschlossenem Wasserablaufventil 22 durch das
Kreislaufventil 21 und durch die Leitung 23 in den zentralen Zulauf 2
zurückgeführt wird. Nach einer Öffnungsdauer von 15 Sekunden schließt
das Kreislaufventil 21 wieder und bleibt über einen Zeitraum von 60 Se
kunden geschlossen, so daß sich in der Schleudertrommel weiteres Wasser
ansammeln und sich der Wasserspiegel in bezug auf die Bohrung 8 radial
nach innen verschieben kann. Bei der folgenden Kontrollmessung wird
reines Wasser durch die zweite Ablaufleitung fließen, so daß dann über
das Steuergerät das Kreislaufventil geschlossen und das Wasserablauf
ventil geöffnet wird und so lange geöffnet bleibt, bis der Sensor eine
Änderung der Konsistenz der Flüssigkeit, und zwar eine Emulsion aus
Wasser und Öl feststellt.
Der Feststoffraum 5 der in der Fig. 1 aufgezeigten Schleudertrommel
weist an seiner Peripherie Auswurföffnungen 37 auf, die durch einen
axial beweglichen Kolbenschieber 38 freigegeben oder verschlossen wer
den können.
- Bezugszeichen
1 Schleudertrommel
2 Zulauf
3 Schleuderraum
4 Trennraum
5 Feststoffraum
6 Schälscheibe
7 Ablaufleitung
8 Bohrung
9 Scheideteller
10 Trommeldeckel
11 Ringkanal
12 Kanal
13 Bohrung
14 Bohrung
15 Greifkammerdeckel
16 Schälscheibe
17 Kontrollgreifer
18 Ablaufleitung
19 Sensor
20 Steuergerät
21 Kreislaufventil
22 Wasserablaufventil
23 Leitung
24 Leitung
25 Wassersammelkammer
26 Formteil
27 Durchströmkanal
28 Elektrode
29 Elektrode
30 Mittelachse
31 Kopf
32 Kabelschuh
33 Abflachung
34 Befestigungsflansch
35 Schraube
36 Endscheibe
37 Auswurföffnung
38 Kolbenschieber
Claims (8)
1. Verfahren zur zentrifugalen Reinigung von gebrauchten Mineralölen,
insbesondere durch Schmutzpartikel und geringe Wassermengen verunrei
nigten Schwerölen, unter Verwendung eines selbstentleerenden Separators,
dessen Schleudertrommel das Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch durch einen
zentralen Zulauf zugeführt und aus deren zentralen Bereich über eine
erste Ablaufleitung Reinöl abgezogen wird und die eine aus einem Kon
trollgreifer gespeiste zweite Ablaufleitung für aus dem peripheren Be
reich der Schleudertrommel abgezogene Flüssigkeit aufweist, in der ein
Sensor zur Feststellung der Konsistenz der Flüssigkeit mit nachgeschal
tetem Wasserablaufventil angeordnet ist, und bei geschlossenem Wasser
ablaufventil die Flüssigkeit in den Zulauf zurückgeführt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sen
sor (19) und dem Wasserablaufventil (22) eine mit einem Kreislaufven
til (21) ausgerüstete, in den Zulauf (2) einmündende Leitung abzweigt,
das Kreislaufventil (21) und das Wasserablaufventil (22) über ein
Steuergerät (20) geschaltet werden und bei geöffnetem Kreislaufventil
das Wasserablaufventil geschlossen ist, und daß sobald der Sensor (19)
bei geöffnetem Kreislaufventil (21) als Konsistenz der die zweite Ab
laufleitung (18) durchströmende Flüssigkeit eine aus Öl und Wasser ge
bildete Emulsion ermittelt und den Meßwert an das Steuergerät (20) ge
geben hat, das Kreislaufventil mittels des Steuergerätes für einen be
grenzten Zeitraum geschlossen und die Feststellung der Konsistenz der
Flüssigkeit in der zweiten Ablaufleitung (18) in festgelegten Zeitab
ständen durch kurzzeitiges Öffnen des Kreislaufventils (21) so lange
wiederholt wird, bis die Flüssigkeit ausschließlich aus Wasser besteht,
und daß dann das Kreislaufventil (21) geschlossen und das Wasserablauf
ventil (22) geöffnet wird, bis der Sensor eine Änderung der Konsistenz
der Flüssigkeit feststellt, das Schließen des Wasserablaufventils über
das Steuergerät veranlaßt und in der Folgezeit das Kreislaufventil in
festgelegten Zeitabständen für Kontrollmessungen jeweils kurzzeitig ge
öffnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch während
der Betriebszeit des Separators, in der Reinöl durch die zweite Ab
laufleitung (18) abgezogen wird, das Kreislaufventil (21) bei ge
schlossenem Wasserablaufventil (22) nur über einen begrenzten Zeitraum
geöffnet und die Kontrollmessungen in festgesetzten Zeitabständen
wiederholt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kreislaufventil (21) jeweils über einen Zeitraum von 15 Sekunden in der
Öffnungsstellung gehalten wird und die Kontrollmessungen in Zeitabstän
den von 60 Sekunden vorgenommen werden.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei dem
als Sensor ein mit einem Durchströmkanal versehenes Gerät zum Messen
des elektrischen Leitwertes der Flüssigkeit verwendet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Durchströmkanal (27) zwei bolzenförmige
Elektroden (28, 29) in Abstand voneinander und in bezug auf die Mittel
achse (30) des Durchströmkanals seitlich versetzt zueinander angeordnet
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät
ein Metallgehäuse (25) mit einer zylindrischen Aufnahmekammer für ein
Formteil (26) aus Kunststoff aufweist, durch das sich der Durchström
kanal erstreckt und in dem die Elektroden (28, 29) festgelegt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Form
teil (26) aus Kunststoff im Querschnitt kreissegmentförmig gestaltet
ist, außerhalb einer Abflachung die Köpfe der als Schrauben ausgebil
deten Elektroden angeordnet und im Bereich der Köpfe die Kabelschuhe
(32) für die elektrischen Anschlußleitungen festgelegt sind und daß
der durch die Abflachung des Kunststofformteils begrenzte Teil der Ge
häusekammer mit Kunstharz ausgegossen ist.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß in einem unterhalb des Kontrollgreifers (17)
vorgesehenen Greifkammerdeckel (15) mindestens eine kalibrierte Boh
rung (14), die die Ablaufleistung bestimmt, angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Boh
rungen (14) ein Innengewinde aufweisen und eine oder mehrere Bohrungen
durch einen mit einem Außengewinde versehenen Stopfen verschließbar
sind.
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