AT18659B - Verfahren zum Einbinden der Zehe von Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren zum Einbinden der Zehe von Schuhwerk.

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AT18659B
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Georg Kron
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Georg Kron
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   GEORG KRON   IN   MALMÖ (SCHWEDEN). 



  Verfahren zum Einbinden der Zehe von Schuhwerk. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, betreffend das Einbinden der Zehe von Rahmenschuhwerk. Das Verfahren besteht darin, dass eine passend dicke 
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 dass bei der Bewegung dieser Teile zum Leisten hin die Schnur gespannt wird und sich selbsttätig in die zu diesem Zwecke vorgesehene Arbeitskante der Scherenbacken einlegt, worauf die Verbindung durch Nägel oder Klammern erfolgt, die mittelt zweier in den   Scherenbacken   geführter Schieber durch die Schnur und das Oberleder in die sogenannte 
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 durch die Einbndeschnur b und den umgelegten Rand des Oberleders c in die   Lippe   der Brandsohle getrieben. 



   Fig. 2 veranschlaulicht den Scherenkasten e mit den Scherenbacken f, welche mittelst 
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   Z,     vischenstückeso am Bolzen nt   und somit an der Schubstange angreift und deren achsiale Verschiebung bewirkt. 



     D   r Vorgang beim Zwicken bezw. Einbinden   ist   folgender : Die Einbindeschnur b   wird einerseits an dem Scherenkasten e oder der einen Scherenbacke auf beliebige Weise 
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 regelbaren Reibungswiderstand überwinden muss und sich dementsprechend mit der passenden . Spannung in die mit Nut   x   versehene   Arbeitskante   der   Scheronbacken einlegt. Natürlich   können auch beide Enden der Schnur durch Reibung festgehalten werden.

   Nachdem durch Vorschieben des   Scherenkastens und gleichzeitiges Schliessen der Scherenbackon, wobei die   Einbindeschnur   sich selbsttätig   in die vorgesehene   Arbeitskante   der Scheren hacken einlegt, das Einzwicken der Zehe bewirkt ist, werden die Nägel a oder die Klammern nach Fig. 4 mittelst der auf dem Deckel des Scherenkastens montierten Ilebelvorrichtung durch die Schnur b und das Oberleder in die   Brandsohle   getrieben. 



   Diese Hebelvorrichtung besteht aus dem Hebel s und den beiden Gelenken   t,   mittelst welcher die beiden Schieber u in der ringförmigen Nut v der beiden   Scherenhacken   verschoben werden. Die Nägel oder Klammern werden in diese Nut vor die Schieber gelegt und dann wird durch Vorwärtsdrücken des Hebels s das Eintreiben bewirkt. Der Mittel-   punkt der ringförmigen Nut wird   so gewählt, dass die Nägel stets ungefähr senkrecht zur   Arb < Mtskante   der Scherenbacken in die Brandsohle getrieben werden. 

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 gleiten kann. 



   Es wurde bis jetzt angenommen, dass die Form der zu zwickenden bezw. einzubindenden Schuhe eine gerade (symmetrische) sei, wobei die Nägel oder Klammern im gleichen Abstand von der Mittellinie des Leistens eingetrieben werden. Bei ungeraden, rechten oder linken Leisten wird der Abstand der eingetriebenen Nägel von der Mittellinie jedoch verschieden ausfallen und es ist deshalb erforderlich, die beiden Scherenbacken f nebst den in diesen befindlichen Schiebern it so anzuordnen, dass eine Einstellung entsprechend der jeweiligen Leistenform ermöglicht wird.

   Diese Einstellung wird bewirkt, indem die die beiden   Schubstangenhälften   zusammenspannende Stellschraube   l   gelöst wird, wodurch erstere sich gegeneinander achsial verschieben lassen und demzufolge eine beliebige, von der Mittelstellung abweichende Einstellung der Scherenbacken zulassen, welche Stellung dann durch Wiederanspannen der Stellschraube   l   festgehalten werden kann. Es ist klar, dass durch diese Vorrichtung die Scherenbacken sowohl für gerade, als auch für mehr oder weniger ungerade (rechte und linke) Leisten eingestellt werden können. 



   Die Fig. 6 und 7 zeigen die Vorrichtung für einen linken Leisten eingestellt. In Fig. 6 sind die Scheronbacken offen gezeichnet, in Fig. 7 in der Stellung, welche diese nach dem Einzwicken der Zehe einnehmen. In dieser Figur sind ferner die Nägel a durch die Einbindeschnur und das Oberleder in die Brandsohle getrieben gezeichnet. 



   Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 6 durch die eine Schub- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Einbinden der Zehe von Schuhwerk vermittelst einer Einbindeschnur, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur (b) zunächst zwischen den äusseren Enden der geöffneten, zangenartig miteinander verbundenen Scherenbacken (f), welche das Einzwicken des Oberleders unter die Brandsohle bewirken, eingespannt wird, worauf, wenn die Zehe zwischen die Scherenbacken einge8choben wird und die Scherenbacken geschlossen werden, die Einbindeschnur bei gleichzeitiger Spannung in die an der Arbeitskante der Scherenhacken vorgesehene Nut (x) eindringt, so dass die Zehe ringsherum auf einmal unter sicherer Festhaltung des Oberleders angelegt wird, wobei die Einbindeschnur durch Nägel (a) oder Klammern, die in ringförmigen Nuten fur)
    der Scherenhacken geführt und durch die Einbindescbnur und das Oberleder in die Brandsohle getrieben werden, befestigt wird.
AT18659D 1903-04-23 1903-04-23 Verfahren zum Einbinden der Zehe von Schuhwerk. AT18659B (de)

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