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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18564. Luftbefeuchtungsvorrichtung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befeuchtung der Luft in von Menschen bewohnten Rämen. Die Vorrichtung kann jedoch auch Verwendung finden, wenn die Luft in irgend anderer Weise behandelt werden soll ; sie kann beispietswciso in Hospitälern und ähnlichen Orten dazu dienen, medizinische Stoffe in der Luft zu verteilen. Bei Verwendung
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wird Eiswasser, oder wenn es sich um die Erzeugung grösserer Kältegrade handelt, kalte Lauge a) s Kühlmittel verwendet.
Die Luftbefeuchtungsvorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung voranschaulicht, u. zw. stellt Fig. 1 eine Seitenansicht dar ; Fig. 2 zeigt in gröerem Massstabe einen lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. zeigt einen wagorerhten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und die Fig. 4 bis 7 stellen Einzelheiten dar.
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eine lotrechte Welle 8 bildet. Auf dieser ist mittels eines Keiles 70 ein Wasserrad be- festigt, das von einer Wasserstrahldüse 10 aus angetrieben wird.
Rechtwinklig zur Blatt- ebne (in bezug auf Fig. 2) ist der Querschnitt des Gehäuses 5 mit den dazugehörigen
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der die Welle 8 mit einem grösseren Zwischenraum umgibt, so dass das von dem Wasserrad 9 herabfallende Wasser zu einer Brause 12 gelangen kann, die die Welel 8 lose umgibt und das Wasser auf eine Anzahl von konzentrischen Zylindern 13 verteilt. Die
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schliesslich bei 28 (Fig. 1). Das untere Ende der Welle 8 ist ausgespart und enthält ein Kugellager a4 (Fig. 6), dessen luge ! auf einem Stift 55 ruht. Dieser Stift ist in einem Kopf 22 befestigt, der das obere Ende eines Lagerboizens 27 bibdot. Ausserdem ruht der Kopf 22 auf einer Nabe 20, die von einem Gestell 23 (Fig. 2) getragen wird.
Letzteres
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gefähr schalenförmiger Ring 25. Die Teile 25 und 29 zusammen lenken die Luft nach allen Seiten hin ab. Der Ring 25 wird vorzugsweise unten mit einer Reihe von Durchbrechungen 26 versehen, die dem Wasser, das sich etwa in dem Ringraum 27 einfinden mag, einen Ausweg nach unten'bieten.
Das Gestell 28 ist von einem Hohlkegel 90 überdeckt, der unten einen Ringraum 31 freilässt, so dass das Wasser, welches zunächst in die Schale 29 gelangt, aus dieser in das Gefäss 24 hinabfliessen kann. Aus diesem Gefäss gelangt das Wasser schliesslich durch ein Rohr B2 (Fig. 1) nach einem Behälter 33. Der Hohlkegel 30 dient auch noch dazu, die von oben nach unten strömende Luft nach der Seite, d. h. nach dem Ringkanal 28 hin, abzulenken.
Die oben erwähnte Spritzdüse 10 wird von einem Rohr 62 aus gespeist, das bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform in den Behälter 33 hineinragt und eine Pumpe 61 enthält, welche das Wasser aus dem Behälter saugt und zu der Düse 10 hinaufdrückt.
An Stelle reinen Wassers würde natürlich auch ein Gemisch desselben mit irgendeinem anderen Stoff oder überhaupt eine andere Flüssigkeit verwendet werden können, je nachdem, um welche Art der Behandlung der Luft es sich handelt.
Um zu verhüten, dass sich das Wasser oder dgl. zu lange in dem Behälter 5 aufhält, ist dieser mit Querwänden 71 (Fig. 4 und 5) versehen, die sich oben bis an das Wasserrad und unten bis an die Öffnung 11 heran erstrecken.
Der Zusammenhalt der unteren Teile der Vorrichtung geschieht durch eine Mutter 80 (Fig. 2), die auf das untere Ende des Bolzens 21 aufgeschraubt ist. Durch den so auf diesen Bolzen ausgeübten Zug wird der Bolzenkopf 22 auf die Nabe 20 gepresst, dadurch diese auf das Gestell 2B und schliesslich dieses wieder auf den Boden des Gefässes 24, womit der ganze obere Teil der Vorrichtung mit dem Gefäss fest verbunden ist.
Die Flüssigkeitsverteilungsvorrichtung 12, 14, 51, die lose auf dem mit der Welle 8 verbundenen Bund 50 ruht, wird von diesem Bund mitgenommen, also ebenfalls gedreht ; aber diese Drehung erfolgt nicht mit der Geschwindigkeit der Welle, weil dies infolge der durch das Eigengewicht der Flüssigkeitsverteilungsvorrichtung, die Luft u. dgl. hervor- gerufenen Widerstände verhindert ist.