AT18552B - Selbsttätiges Geschütz. - Google Patents

Selbsttätiges Geschütz.

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AT18552B
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Victor P De Knight Gun Company
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Ni. 18552.   VICTOR P. DE KNIGHT GUN COMPANY m WASHINGTON (V. ST. A.). 



   Selbsttätiges Geschütz. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf   selbttätigo Geschütze,   bei welchen der Druck der Pulvergase, welche beim Abfeuern entwickelt werden, dazu benützt wird, das Laden, Abfeuern und Auswerfen der leeren Patrone zu bewirken. Durch die vorliegende Erfindung wird die Konstruktion der selbsttätigen Geschütze wesentlich vereinfacht, die Zahl der wirkenden Teile und die Herstellungskosten verringert und das Auseinandernehmen der Teile zwecks Reinigung erleichtert. 



   In beiliegender Zeichnung ist :
Fig. 1   ein senkrechter Längsschnitt durch   den vorderen Teil des selbsttätigen Geschützes ;
Fig. 2 ist eine   ähnliche Darstellung des rückwärtigen   Teiles des   Geschützes,   welche   die Verschlussvorrichtung in der Feuerstellung veranschaulicht ;  
Fig. 3 zeigt gleichfalls in   senkrechtem   Schnitt die Betätigungsvorrichtung (das Kolbengleitstück) und den   Verschlussblock   in der Ladestellung ;
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach IV-IV der Fig. 1 ;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach V-V der Fig. 2, in der Richtung des Pfeiles   X   gesehen ;

  
Fig.   d   ist gleichfalls ein Schnitt nach   jedoch   von der entgegengesetzten Seite, d. i. in der Richtung des Pfeiles   j ? betrachtet ;  
Fig. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt, welcher die Betätigungsvorrichtung und die mit derselben zusammenarbeitenden Teile in der Stellung zeigt, welche sie beim Einsetzen der Patrone in den Verschluss einnehmen ;
Fig.   8   ist ein wagrechter Schnitt nach VIII-VIII der Fig. 2, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber abgebrochen dargestellt sind ;
Fig. 9 ist ein wagrechter Schnitt, welcher oberhalb des   Verschlussblockes   geführt ist und eine Einzelheit veranschaulicht ;
Fig. 10 ist eine Oberansicht des Vorderteiles des   Geschützes,   wobei der Wasser- mantel und der Gaskanal im Schnitt gezeigt sind ;

   
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 blockes und der Patronenzuführvorrichtung in jener Stellung, bei welcher der   Verschlussblock   entsichert ist und durch die   Betätiguugsvorrichtung zurückbewegt worden   soll ;
Fig. 15 ist eine Oberansicht der   Betätigungsvorrichtung,   wobei der kolbenförmige
Toil des   Kolbengleitstückos   abgebrochen dargestellt ist ;
Fig. 16 ist eine Einzeldarstellung des Verschlussblockes
Fig. 17 ist eine schaubildliche Darstellung der   Vorrich@@ Abwärtsdrücken   der
Patrone ;
Fig. 18 ist eine Oberansicht der Vorrichtung zum Einschieben de.

   Patrone ;
Fig. 19 und 20 sind Längsschnitte durch das   vollständige Geschülx,   welche die Botätigungsvorrichtung in der vorderen und rückwärtigen Grenzstellung veranschaulichen ; 

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Fig. 21 ist eine schaubildliche Darstellung einer teilweise abgeänderten Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, des Abzuges und des Abzugstiftes in der   Fouerstellung   ;   Fig. 22 ist ein   zu Fig. 10 analoger Querschnitt durch die   abgoänderte Ausführungs-   form, welcher überdies eine Sicherung des Abzugstiftes in der   Sporrstollllng   veranschaulicht ;
Fig. 23 ist eine Seitenansicht der Sicherung gleichfalls in Sperrstellung ;
Fig. 24 zeigt den zum Herausschieben der Patrone aus dem   Patronenträgor   dienenden Teil der Vorrichtung. 



     A   bezeichnet das   Gehäuse,   welches die selbsttätige   Patroncnxuführvorrichtung,   die Ladevorrichtung, die Vorrichtung zum Abfeuern und Auswerfen der   Patronenhülsen   aufnimmt, auf einem geeigneten Gestell, beispielsweise auf einem Dreifuss gelagert sein kann und mit einem aufklappbaren Deckel a versehen ist. B bezeichnet den mit dem Vorderteil des Gehäuses lösbar verbundenen Wassermantel, welcher den Lauf C umschliesst, den Gaskanal sowie den Zylinder D des Schlagwerkes enthält und mit einer Öffnung zum Einfüllen des Wassers versehen ist, die mittelst Zapfen b abgeschlossen ist.

   Der Deckel a ist mit dem   Keilblock     11 durch   einen Bolzen h (Fig. 13) lösbar verbunden, welcher durch das Gehäuse und einen Ansatz des Deckels greift und sich an den Schaft des Visiers S anlegt. Der das rückwärtige Ende des Gehäuses abschliessende Keilblock steht mit dem Gehäuse durch
Schwalbenschwanz in lösbarer Vorbindung. Der   Wassermantel   B ist mit dem Gaskanal und dem Zylinder D in einem   Stück hergestellt und   ist mit einem   Einlasskanal   versehen, welcher mit einer Zweigleitung c in dem Geschützlauf in Verbindung steht. Der Wasser- mantel ist auf den   vorstehenden Teil   des Gehäuses aufgeschraubt und ist an seinem vorderen Ende mit einer abnehmbaren Kappe bl versehen, aus welcher der Lauf vorsteht. 



   Der Lauf C ist an seinem   Verschlussende   cl mit dem   Gehäuse   verschraubt und ist an seinem vorderen Ende mit Verbreiterungen   c2,   ci versehen, welche in entsprechende Aus-   nebmungen   der Kappe bl und der Rippe d des Gaskanals passen, wobei zur Erzielung einer wasserdichten Verbindung ein entsprechendes Dichtungsmittel angewendet ist.   G   ist die   Betätigungsvorrichtung   (in folgendem Kolbengleitstück"genannt), welche innerhalb des Gehäuses gelagert ist, nach vorne vorsteht und mit einem Kolben EI versehen ist, dessen ringförmiger Bund d2 in einer entsprechenden Stellung das   rückwärtige   Ende des   Zylinders abschliesst.   



   Der verbindende Gaskanal ist mit einer   Regelschraube   versehen, mittelst welcher die Menge des in den Zylinder   übertretende   Gases geregelt werden kann. Hinter dem Kolbenraum befindet sich eine mit der   Aussen luft   in Verbindung stehende Ausnehmung F, durch welche die verbrannten Gase nach aussen treten können und ein Abkühlen der Teile durch die   durchstreichende Luft stattfindet. Das abgesetzte Ende   des   KolbengleitstUc1ws bildet   den eigentlichen Kolben, während der stärkere Teil E als Führung dient und in einer   Verlängerung D des   Zylinders hin und her gleitet. 



     Der Keilblock H   ist rückwärts mit einem Handgriff versehen, welcher mit einer entsprechenden Ausnehmung zur Aufnahme eines unter Federwirkung stehenden drehbaren Abzuges I dient, welch letzterer mtitelst eines entsprechenden Ansatzes in einen an dem   rückwärtigen   Ende des Kolbengleitstückes vorgesehenen Haken g eingreift, wenn das   Kolbengleitstück sich in seiner rückwärtigen Stellung befindet (Fig. Das Kolben-     gleitstück wird somit   durch den Abzug gesperrt gehalten.   J (bezeichnet   eine Blattfeder, welche den Anprall des Kolbengleitstückes dämpfen soll, der sich mittelst seitlicher Rippen oder Ansätze in   Längsnuten     der inneren Gchäusewände führt   (Fig. 11 und 12). 



   Das mit dem Kolben ein Ganzes bildende Kolbengleitstück, welches den wesentlichen Teil der   Betätigungsvorrichtung   ausmacht, wird bei jedem Abfeuern des Geschützes durch die auf den Kolben E einwirkenden Gase nach rückwärts bewegt, u. zw. entgegen der
Wirkung einer Schraubenfeder   , welche   die Vorwärtsbewegung des Kolbengleitstückes zwecks Ladung und Abfeuerns vermittelt. An Stelle einer Feder könnte selbstverständlich eine andere Vorrichtung, durch welche ein Teil der Energie der Pulvergase während der
Rückbewegung des Kolbengleitstückes aufgespeichert wird, zur Anwendung kommen. Das
Koblengleitstück ist mit einem Spanngriff g2 versehen, welcher seitlich aus einem in der
Gehäusewand vorgesehenen Längsschlitz hervorsteht und beim ersten Laden zur Anwendung kommt.

   Das   Kolbengleitstück   G ist an seinem   rückwärtigen   Ende mit einem Stollen g3 versehen, welcher mit einer von dem Verschlussblock M getragenen Sperrklaue L in Eingriff kommt, so dass der Verschlussblock bei seiner   Vor-und Rückwärtsbewegung   zu geeigneter
Zeit gesperrt und freigegeben wird. Das Kolbengleitstück ist überdies mit einem sich nach abwärts erstreckenden Ansatz g4 versehen, welcher in einen entsprechenden Schlitz in den
Verschlussblock M hinter dem Zündstift m eingreift und derart angeordnet ist, dass er gegen den Schaft des Zündstiftes anschlägt, unmittelbar nachdem der Verschlussblock in   der Feuerstellung (Fig 2) gesperrt worden ist, wodurch die Zündung der Patrone stattfindet.

   Vor dem Ansatz o befindet sich auf dem Koblengleitstücke ein zweiter Ansatz g5,   

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 welcher derart angeordnet ist, dass, wenn das   Kolbengleitstilck   seinen ganzen Vorwärtshub vollführt hat, die Patrone (aus dem Zuführllals) durch den Zuführschieber in jene Stellung gebracht werden kann, in welcher die   Patronenssansche   durch den genannten Ansatz des Kolbengleitstückes (bei der Rückbewegung des letzteren) erfasst werden kann, so dass die Patrone aus dem Band herausgezogen und unter den schwingenden Hebel 0 gebracht wird, durch welchen sie. wiederum in die zum Einschieben in den Verschluss des Geschützlaufes geeignete Lage gebracht wird, aus welcher das schliessliche Einschieben durch den nach vorne sich bewegenden Verschlussblock erfolgt. 



   Die Patronen werden mittelst eines Bandes N zugeführt, welches quer zum Gehäuse in einer oberhalb des rückwärtigen Teiles des Geschützlaufes angeordneten Führung sich bewegt. In dem Gehäuse sind entsprechende Öffnungen für den Eintritt und Austritt des Patronenbandes vorgesehen, welches nach jedem Abfeuern um eine Patrone vorgeschoben wird. P ist ein   Zuführungsschieber,   welcher quer zur Einführöffnung durch einen daumenformigen Teil des Kolbengleitstückes G oder durch eine entsprechende andere Vorrichtung von dem   Kolbengleitstücke   aus hin und her bewegt wird (Fig. 5,6, 8, 14 und 15).

   Der Schieber P trägt eine unter Federwirkung stehende Klinke, welche dazu dient, die Patrone in die richtige Stellung zu schieben und das Patronenband um den Abstand zweier 
 EMI3.1 
 bandes wird durch zusätzliche, unter Federwirkung stehende Sperrklinken verhindert, welche zu beiden Seiten dos Patronenbandes gegen die nächstfolgende Patrone sich anlegen (Fig. 5, 6 und 8). 



   Die Zapfenöffnung q der Klinke Q ist länglich und das arbeitende Ende der Klinke mit einem Ansatz ql versehen (Fig. 18), welcher bei   Vorwärtsbewegung   nach   rückwärts   unter den Schieber gedrückt wird und dadurch die Klinke in Eingriff erhält, dagegen bei   Rückwärtsbewegung   (Fig.   5)   nach vorne und aufwärts in eine unterhalb des Schiebers angeordnete Nut   q2 eintritt.   Durch diese Anordnung wird erzielt, dass sowohl bei der Vorwärtsbewegung als auch zu Anfang der Rückbewegung und ehe die   zusätzlichen Klinken   in Eingriff kommen, ein fester Eingriff zwecks Zuführung erzielt wird ; bei fortgesetzter Rückwärtsbewegung des Schiebers geht die Klinke Q über die nächstfolgende Patrone hinweg und kommt in Eingriff mit derselben.

   Die Klinke Q ist mit einer   rückwärtigen   Verlängerung versehen, mittelst welcher sie durch Fingerdruck ausser Eingriff gebracht werden kann. 



   An der einen Seite der   Eintrittsöffnung   der Patronen ist eine Feder R vorgesehen (Fig. 2, 7 und 8), welche gegen ein Seite der Patrone sich anlegt, wenn letztere durch Ansatz   95 nach rückwärts   unter den   Drücker 0   zurückgezogen worden ist, wodurch die 
 EMI3.2 
 wird, bis der   Drücker   die Spitze unmittelbar hinter die   Verschlussöffnung   geschoben hat   (Fig.   7). 



   Der Drücker ist mit einem   flanschenförmigen   Ansatz ol versehen, welcher in eine entsprechende Sperrnut des Kolbengleitstückes eintritt, wenn letzteres nach   rückwärts   bewegt wird, so dass der Arm in der normalen horizontalen Stellung solange gehalten wird, bib der Eingriff wieder aufgehoben wird. Die Aufwärtsdrehung des Drückers um seinen
Drehzapfen zwecks Aufnahme der Patrone (Fig. 2) erfolgt durch den Verschlussblock, indem letzterer bei seiner Vorwärtsbewegung mit einem Ansatz o des Drückers in Berührung kommt. Der Ansatz tritt in eine Leitnut ml des Verschlussblockes ein, welche an ihrem
Ende eine schräge Arbeitsfläche besitzt.

   Die obere, verlängerte, wagrechte Fläche des
Verschlussblockes hält den Drücker in der gehobenen Stellung, während die rückwärtige, nach abwärts sich erstreckende Verlängerung des Ansatzes g6 gegen das rückwärtige Ende des Drückers gegen Ende der   Vorwärtsbewegung   des Kolbengleitstückes sich anlegt. 



     L ; r Drücker   wird in der gehobenen Stellung durch die wagrechte Fläche des   Verschluss-   blockes während der   Rückwärtsbewegung   des   Verschlussblockes   und des Kolbengleitstückes gehalten, bis der Ansatz   01 in Eingriff   mit der Sperrnut an der Unterseite des Kolben- gleitstückes gelangt und durch letztere festgehalten wird, bis die Patrone aus dem Band herausgezogen wird, worauf die Patrone unterhalb des Drückers zurückgeht und in Ein- griff mit der Feder R kommt.

   Die Sperrnut des Ansatzes ol endigt an ihrem vorderen
Ende in eine Feder, welche gegen Ansatz ol zur Wirkung kommt und denselben gegen
Ende der Rückwärtsbewegung des Kolbengleitstückes in die in Fig. 7 dargestellte Lage bringt, in welcher die Patrone mit Bezug auf die   Verschlussvorrichtung   eine. solche Stellung einnimmt, dass sie durch den Verschlussblock bei dessen   nächstfolgender   Vorwärtsbewegung in den Verschluss eingeführt wird.. 



   Wenn das   Kolbengleitstück   durch Abzug I freigegeben wird (oder wenn bei Schnell- feuer der Abzug in der Offenstellung gehalten wird), bewegt sich das   Kolbengleitstück   

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 schiebt, welcher gegen das Endstück der Patrone wirkend, die Patrone in den Verschluss einschiebt, wobei in der Zwischenzeit der Niederdrücker mittelst Ansatz 0, wie oben beschrieben, gehoben wird. Die arbeitenden Flächen sind hinreichend   abgeschrägt,   um eine zu gewaltsame Einwirkung zu verhindern, während sie andererseits eine sehr genaue und zuverlässige, rasche Bewegung im geeigneten Augenblicke erzielen lassen.

   Der Verschlussbloc) M ist mit einem Ansatz m2 versehen, welcher, das Kolbengleitstück seitlich umgreifend, das Umkippen des Blockes verhindert und überdies als Anschlag für die Sperr-   klaue   L dient, welche an dem   rückwärtigen   Ende des   Verschlusshlockes angeordnet   ist, wenn diese Klaue mit einem Ansatz oder Stollen 98 des Kolbengleitstückes zusammenwirkt. 



   Bei der Vorwärtsbewegung wirkt der   Ansatz g3   gegen den vorderen, oberen Teil der   K) aue   L, wodurch die Patrone in den Verschluss eingeschoben und gesichert wird. Sobald das T-förmige Ende der Sperrklaue, d. i. die Leitrippen zu beiden Seiten (Fig. 16) unterhalb der vorderen Enden der Längsrippen a2, a2 (Fig. 2) austritt, dreht sich die Klaue nach aufwärts, wie dargestellt und das rückwärtige Ende derselben gelangt in Eingriff mit den Enden der Rippen a2, wodurch der Verschlussblock in der Feuerstellung verriegelt wird. Das Kolbengleitstück bewegt sich sodann noch um ein gewisses Stück nach vorne bis in die Grenzstellung, wobei der Ansatz g4 gegen das   rückwärtige   Ende des Zünd- stiftes m anschlägt und hiedurch die Patrone zündet.

   Unter dem Einflusse der auf die kolbenförmige Verlängerung El wirkenden Gase wird das   Kolbengleitstück   sofort in der 
 EMI4.2 
 Seiten des T-förmigen Endes bewegen sich unter die Rippen a2 zurück. Das Vorderende des Verschlussblockes kann mit einer beliebigen Vorrichtung, beispielsweise einem federnden Ansatz vorsehen sein, welcher die Flansche der leeren Patronenhülse an der einen Seite   ergreift und die Patrone aus dem Verschluss auszieht und durch eine entsprechende seitliche Öffnung auswirft.   



   Dio Fig. 19 und 20 zeigen ein   röhrenförmiges   Gehäuse J, welches in den Wasser-   mantel     JJ   eingesetzt und mit einer abnehmbaren Kappe j versehen ist. Dieses Gehäuse dient zur Aufnahme von verschiedenerlei Handgerät, Werkzeug, Putzstangen u. s. w. 



   Fig. 21 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Abzuges, in welcher der Zündstift   111   mit einem Ansatz   m :     versehen ist, welcher in der rückwärtigen Stellung mit einem 
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 erweiterten Teile i2 abschliesst. 



   Ein an dem Koblengleitstücke G angebrachter Zapfen g8 schlägt gegen Daumen   j2   an, wenn die Abzugstange rückwärts gehalten wird, wodurch der Abzughebel n nach aufwärts gedreht und der Zündstift freigegeben wird, worauf er sich unter dem Einflusse von Federn nach vorne bewegt. 



   Die Fig. 22 und 23 zeigen eine Sicherheitsvorrichtung, welche ein unbeabsichtigtes Abfeuern verhindern soll und aus einer Schraube s besteht, welche gegen einen Ansatz m3 des Abzugstiftes wirkt und durch Drehen von letzterem entfernt werden kann. Fig. 24 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung zur Entnahme der Patrone aus dem Patronenbande, welche im wesentlichen aus einem Bolzen 97 besteht, welcher sich nach vorne unterhalb des   Kolbeugloitstückes     Cr   erstreckt, in einer entsprechenden Bohrung geführt ist und bei der   Rückwärtsbewegung   des Kolbengleitstückes gegen die Patrone drückt.

   Das Geschütz kann für Einzelfeuer angewendet werden, indem man den Abzug niederdrückt und sofort wieder freigibt, wobei bei der   Rückwärtshewegnng dos Kotbon-   gleitstückes durch Gasdruck und gleichzeitiger Spannung der Feder    die SperrlHnke < y   in eine entsprechende Rast des Abzuges eingreift, so dass das Geschütz wieder in die Feuerstellung gelangt. Wird der Abzug beständig in der   rückwärtigen   Stellung gehalten, so folgen selbsttätiges Abfeuern, Auswerfen der Patrone und Laden solange aufeinander, als der Patronenvorrat reicht. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> bei jedem Hub das Patronenband (N) um eine Patrone weiter in das Geschütz hinein- schieben, wobei das Kolbengleitstück bei seiner RUckwl1rtsbewegung eine Patrone nach der anderen aus dem Bande herauszieht und hinter den Laderaum drückt.
    2. Maschinengeschütz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Patronen- zuführungsschieber (P) ein federnder Hebel (Q) mittels Nasen das Patronenband hub- weise weiterschiebt, während ein Sperrhebel mit Nasen eine Rückwärtsbewegung des Bandes verhindert.
    3. Maschinengeschütz nach Anspruch 1 und 2, bei dem ein Ansatz () des Kolben- gleitstückes (G) die Patronen in der Längsrichtung aus den Schlingen des Zuführungs- bandes herauszieht, gekennzeichnet durch eine an der Innenseite des Gehäuses hinter und etwas oberhalb des Laderaumes angebrachte Feder (R), welche die Bewegung der Patrone bei der'durch die Explosion bewirkten Zurückbewegung des Kolbengleitstückes begrenzt und die Patrone zum Eintritt in das Patronenlager bereit hält.
    4. Maschinengeschütz nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet durch einen schwingenden Drückerhebel (0), dessen Vorderende durch die Rückwärtsbewegung des Kolbengleitstückes (G) nach aufwärts gedreht wird, so dass die aus dem Zuführungsbande gezogene Patrone unter ihm zu liegen kommt, wonach es bei der Vorwärtsbewegung des Kolbengleitstückes wieder nach abwärts schwingt und die unter ihm liegende Patrone abwärts in eine Stellung drückt, von der aus die Patrone durch die Vorwärtsdrehung des Verschlussblockes in das Patronenlager (ei) eingeführt werden kann.
AT18552D 1902-04-22 1902-04-22 Selbsttätiges Geschütz. AT18552B (de)

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