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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 18552. VICTOR P. DE KNIGHT GUN COMPANY m WASHINGTON (V. ST. A.).
Selbsttätiges Geschütz.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbttätigo Geschütze, bei welchen der Druck der Pulvergase, welche beim Abfeuern entwickelt werden, dazu benützt wird, das Laden, Abfeuern und Auswerfen der leeren Patrone zu bewirken. Durch die vorliegende Erfindung wird die Konstruktion der selbsttätigen Geschütze wesentlich vereinfacht, die Zahl der wirkenden Teile und die Herstellungskosten verringert und das Auseinandernehmen der Teile zwecks Reinigung erleichtert.
In beiliegender Zeichnung ist :
Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch den vorderen Teil des selbsttätigen Geschützes ;
Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung des rückwärtigen Teiles des Geschützes, welche die Verschlussvorrichtung in der Feuerstellung veranschaulicht ;
Fig. 3 zeigt gleichfalls in senkrechtem Schnitt die Betätigungsvorrichtung (das Kolbengleitstück) und den Verschlussblock in der Ladestellung ;
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach IV-IV der Fig. 1 ;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach V-V der Fig. 2, in der Richtung des Pfeiles X gesehen ;
Fig. d ist gleichfalls ein Schnitt nach jedoch von der entgegengesetzten Seite, d. i. in der Richtung des Pfeiles j ? betrachtet ;
Fig. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt, welcher die Betätigungsvorrichtung und die mit derselben zusammenarbeitenden Teile in der Stellung zeigt, welche sie beim Einsetzen der Patrone in den Verschluss einnehmen ;
Fig. 8 ist ein wagrechter Schnitt nach VIII-VIII der Fig. 2, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber abgebrochen dargestellt sind ;
Fig. 9 ist ein wagrechter Schnitt, welcher oberhalb des Verschlussblockes geführt ist und eine Einzelheit veranschaulicht ;
Fig. 10 ist eine Oberansicht des Vorderteiles des Geschützes, wobei der Wasser- mantel und der Gaskanal im Schnitt gezeigt sind ;
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blockes und der Patronenzuführvorrichtung in jener Stellung, bei welcher der Verschlussblock entsichert ist und durch die Betätiguugsvorrichtung zurückbewegt worden soll ;
Fig. 15 ist eine Oberansicht der Betätigungsvorrichtung, wobei der kolbenförmige
Toil des Kolbengleitstückos abgebrochen dargestellt ist ;
Fig. 16 ist eine Einzeldarstellung des Verschlussblockes
Fig. 17 ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrich@@ Abwärtsdrücken der
Patrone ;
Fig. 18 ist eine Oberansicht der Vorrichtung zum Einschieben de.
Patrone ;
Fig. 19 und 20 sind Längsschnitte durch das vollständige Geschülx, welche die Botätigungsvorrichtung in der vorderen und rückwärtigen Grenzstellung veranschaulichen ;
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Fig. 21 ist eine schaubildliche Darstellung einer teilweise abgeänderten Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, des Abzuges und des Abzugstiftes in der Fouerstellung ; Fig. 22 ist ein zu Fig. 10 analoger Querschnitt durch die abgoänderte Ausführungs- form, welcher überdies eine Sicherung des Abzugstiftes in der Sporrstollllng veranschaulicht ;
Fig. 23 ist eine Seitenansicht der Sicherung gleichfalls in Sperrstellung ;
Fig. 24 zeigt den zum Herausschieben der Patrone aus dem Patronenträgor dienenden Teil der Vorrichtung.
A bezeichnet das Gehäuse, welches die selbsttätige Patroncnxuführvorrichtung, die Ladevorrichtung, die Vorrichtung zum Abfeuern und Auswerfen der Patronenhülsen aufnimmt, auf einem geeigneten Gestell, beispielsweise auf einem Dreifuss gelagert sein kann und mit einem aufklappbaren Deckel a versehen ist. B bezeichnet den mit dem Vorderteil des Gehäuses lösbar verbundenen Wassermantel, welcher den Lauf C umschliesst, den Gaskanal sowie den Zylinder D des Schlagwerkes enthält und mit einer Öffnung zum Einfüllen des Wassers versehen ist, die mittelst Zapfen b abgeschlossen ist.
Der Deckel a ist mit dem Keilblock 11 durch einen Bolzen h (Fig. 13) lösbar verbunden, welcher durch das Gehäuse und einen Ansatz des Deckels greift und sich an den Schaft des Visiers S anlegt. Der das rückwärtige Ende des Gehäuses abschliessende Keilblock steht mit dem Gehäuse durch
Schwalbenschwanz in lösbarer Vorbindung. Der Wassermantel B ist mit dem Gaskanal und dem Zylinder D in einem Stück hergestellt und ist mit einem Einlasskanal versehen, welcher mit einer Zweigleitung c in dem Geschützlauf in Verbindung steht. Der Wasser- mantel ist auf den vorstehenden Teil des Gehäuses aufgeschraubt und ist an seinem vorderen Ende mit einer abnehmbaren Kappe bl versehen, aus welcher der Lauf vorsteht.
Der Lauf C ist an seinem Verschlussende cl mit dem Gehäuse verschraubt und ist an seinem vorderen Ende mit Verbreiterungen c2, ci versehen, welche in entsprechende Aus- nebmungen der Kappe bl und der Rippe d des Gaskanals passen, wobei zur Erzielung einer wasserdichten Verbindung ein entsprechendes Dichtungsmittel angewendet ist. G ist die Betätigungsvorrichtung (in folgendem Kolbengleitstück"genannt), welche innerhalb des Gehäuses gelagert ist, nach vorne vorsteht und mit einem Kolben EI versehen ist, dessen ringförmiger Bund d2 in einer entsprechenden Stellung das rückwärtige Ende des Zylinders abschliesst.
Der verbindende Gaskanal ist mit einer Regelschraube versehen, mittelst welcher die Menge des in den Zylinder übertretende Gases geregelt werden kann. Hinter dem Kolbenraum befindet sich eine mit der Aussen luft in Verbindung stehende Ausnehmung F, durch welche die verbrannten Gase nach aussen treten können und ein Abkühlen der Teile durch die durchstreichende Luft stattfindet. Das abgesetzte Ende des KolbengleitstUc1ws bildet den eigentlichen Kolben, während der stärkere Teil E als Führung dient und in einer Verlängerung D des Zylinders hin und her gleitet.
Der Keilblock H ist rückwärts mit einem Handgriff versehen, welcher mit einer entsprechenden Ausnehmung zur Aufnahme eines unter Federwirkung stehenden drehbaren Abzuges I dient, welch letzterer mtitelst eines entsprechenden Ansatzes in einen an dem rückwärtigen Ende des Kolbengleitstückes vorgesehenen Haken g eingreift, wenn das Kolbengleitstück sich in seiner rückwärtigen Stellung befindet (Fig. Das Kolben- gleitstück wird somit durch den Abzug gesperrt gehalten. J (bezeichnet eine Blattfeder, welche den Anprall des Kolbengleitstückes dämpfen soll, der sich mittelst seitlicher Rippen oder Ansätze in Längsnuten der inneren Gchäusewände führt (Fig. 11 und 12).
Das mit dem Kolben ein Ganzes bildende Kolbengleitstück, welches den wesentlichen Teil der Betätigungsvorrichtung ausmacht, wird bei jedem Abfeuern des Geschützes durch die auf den Kolben E einwirkenden Gase nach rückwärts bewegt, u. zw. entgegen der
Wirkung einer Schraubenfeder , welche die Vorwärtsbewegung des Kolbengleitstückes zwecks Ladung und Abfeuerns vermittelt. An Stelle einer Feder könnte selbstverständlich eine andere Vorrichtung, durch welche ein Teil der Energie der Pulvergase während der
Rückbewegung des Kolbengleitstückes aufgespeichert wird, zur Anwendung kommen. Das
Koblengleitstück ist mit einem Spanngriff g2 versehen, welcher seitlich aus einem in der
Gehäusewand vorgesehenen Längsschlitz hervorsteht und beim ersten Laden zur Anwendung kommt.
Das Kolbengleitstück G ist an seinem rückwärtigen Ende mit einem Stollen g3 versehen, welcher mit einer von dem Verschlussblock M getragenen Sperrklaue L in Eingriff kommt, so dass der Verschlussblock bei seiner Vor-und Rückwärtsbewegung zu geeigneter
Zeit gesperrt und freigegeben wird. Das Kolbengleitstück ist überdies mit einem sich nach abwärts erstreckenden Ansatz g4 versehen, welcher in einen entsprechenden Schlitz in den
Verschlussblock M hinter dem Zündstift m eingreift und derart angeordnet ist, dass er gegen den Schaft des Zündstiftes anschlägt, unmittelbar nachdem der Verschlussblock in der Feuerstellung (Fig 2) gesperrt worden ist, wodurch die Zündung der Patrone stattfindet.
Vor dem Ansatz o befindet sich auf dem Koblengleitstücke ein zweiter Ansatz g5,
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welcher derart angeordnet ist, dass, wenn das Kolbengleitstilck seinen ganzen Vorwärtshub vollführt hat, die Patrone (aus dem Zuführllals) durch den Zuführschieber in jene Stellung gebracht werden kann, in welcher die Patronenssansche durch den genannten Ansatz des Kolbengleitstückes (bei der Rückbewegung des letzteren) erfasst werden kann, so dass die Patrone aus dem Band herausgezogen und unter den schwingenden Hebel 0 gebracht wird, durch welchen sie. wiederum in die zum Einschieben in den Verschluss des Geschützlaufes geeignete Lage gebracht wird, aus welcher das schliessliche Einschieben durch den nach vorne sich bewegenden Verschlussblock erfolgt.
Die Patronen werden mittelst eines Bandes N zugeführt, welches quer zum Gehäuse in einer oberhalb des rückwärtigen Teiles des Geschützlaufes angeordneten Führung sich bewegt. In dem Gehäuse sind entsprechende Öffnungen für den Eintritt und Austritt des Patronenbandes vorgesehen, welches nach jedem Abfeuern um eine Patrone vorgeschoben wird. P ist ein Zuführungsschieber, welcher quer zur Einführöffnung durch einen daumenformigen Teil des Kolbengleitstückes G oder durch eine entsprechende andere Vorrichtung von dem Kolbengleitstücke aus hin und her bewegt wird (Fig. 5,6, 8, 14 und 15).
Der Schieber P trägt eine unter Federwirkung stehende Klinke, welche dazu dient, die Patrone in die richtige Stellung zu schieben und das Patronenband um den Abstand zweier
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bandes wird durch zusätzliche, unter Federwirkung stehende Sperrklinken verhindert, welche zu beiden Seiten dos Patronenbandes gegen die nächstfolgende Patrone sich anlegen (Fig. 5, 6 und 8).
Die Zapfenöffnung q der Klinke Q ist länglich und das arbeitende Ende der Klinke mit einem Ansatz ql versehen (Fig. 18), welcher bei Vorwärtsbewegung nach rückwärts unter den Schieber gedrückt wird und dadurch die Klinke in Eingriff erhält, dagegen bei Rückwärtsbewegung (Fig. 5) nach vorne und aufwärts in eine unterhalb des Schiebers angeordnete Nut q2 eintritt. Durch diese Anordnung wird erzielt, dass sowohl bei der Vorwärtsbewegung als auch zu Anfang der Rückbewegung und ehe die zusätzlichen Klinken in Eingriff kommen, ein fester Eingriff zwecks Zuführung erzielt wird ; bei fortgesetzter Rückwärtsbewegung des Schiebers geht die Klinke Q über die nächstfolgende Patrone hinweg und kommt in Eingriff mit derselben.
Die Klinke Q ist mit einer rückwärtigen Verlängerung versehen, mittelst welcher sie durch Fingerdruck ausser Eingriff gebracht werden kann.
An der einen Seite der Eintrittsöffnung der Patronen ist eine Feder R vorgesehen (Fig. 2, 7 und 8), welche gegen ein Seite der Patrone sich anlegt, wenn letztere durch Ansatz 95 nach rückwärts unter den Drücker 0 zurückgezogen worden ist, wodurch die
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wird, bis der Drücker die Spitze unmittelbar hinter die Verschlussöffnung geschoben hat (Fig. 7).
Der Drücker ist mit einem flanschenförmigen Ansatz ol versehen, welcher in eine entsprechende Sperrnut des Kolbengleitstückes eintritt, wenn letzteres nach rückwärts bewegt wird, so dass der Arm in der normalen horizontalen Stellung solange gehalten wird, bib der Eingriff wieder aufgehoben wird. Die Aufwärtsdrehung des Drückers um seinen
Drehzapfen zwecks Aufnahme der Patrone (Fig. 2) erfolgt durch den Verschlussblock, indem letzterer bei seiner Vorwärtsbewegung mit einem Ansatz o des Drückers in Berührung kommt. Der Ansatz tritt in eine Leitnut ml des Verschlussblockes ein, welche an ihrem
Ende eine schräge Arbeitsfläche besitzt.
Die obere, verlängerte, wagrechte Fläche des
Verschlussblockes hält den Drücker in der gehobenen Stellung, während die rückwärtige, nach abwärts sich erstreckende Verlängerung des Ansatzes g6 gegen das rückwärtige Ende des Drückers gegen Ende der Vorwärtsbewegung des Kolbengleitstückes sich anlegt.
L ; r Drücker wird in der gehobenen Stellung durch die wagrechte Fläche des Verschluss- blockes während der Rückwärtsbewegung des Verschlussblockes und des Kolbengleitstückes gehalten, bis der Ansatz 01 in Eingriff mit der Sperrnut an der Unterseite des Kolben- gleitstückes gelangt und durch letztere festgehalten wird, bis die Patrone aus dem Band herausgezogen wird, worauf die Patrone unterhalb des Drückers zurückgeht und in Ein- griff mit der Feder R kommt.
Die Sperrnut des Ansatzes ol endigt an ihrem vorderen
Ende in eine Feder, welche gegen Ansatz ol zur Wirkung kommt und denselben gegen
Ende der Rückwärtsbewegung des Kolbengleitstückes in die in Fig. 7 dargestellte Lage bringt, in welcher die Patrone mit Bezug auf die Verschlussvorrichtung eine. solche Stellung einnimmt, dass sie durch den Verschlussblock bei dessen nächstfolgender Vorwärtsbewegung in den Verschluss eingeführt wird..
Wenn das Kolbengleitstück durch Abzug I freigegeben wird (oder wenn bei Schnell- feuer der Abzug in der Offenstellung gehalten wird), bewegt sich das Kolbengleitstück
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schiebt, welcher gegen das Endstück der Patrone wirkend, die Patrone in den Verschluss einschiebt, wobei in der Zwischenzeit der Niederdrücker mittelst Ansatz 0, wie oben beschrieben, gehoben wird. Die arbeitenden Flächen sind hinreichend abgeschrägt, um eine zu gewaltsame Einwirkung zu verhindern, während sie andererseits eine sehr genaue und zuverlässige, rasche Bewegung im geeigneten Augenblicke erzielen lassen.
Der Verschlussbloc) M ist mit einem Ansatz m2 versehen, welcher, das Kolbengleitstück seitlich umgreifend, das Umkippen des Blockes verhindert und überdies als Anschlag für die Sperr- klaue L dient, welche an dem rückwärtigen Ende des Verschlusshlockes angeordnet ist, wenn diese Klaue mit einem Ansatz oder Stollen 98 des Kolbengleitstückes zusammenwirkt.
Bei der Vorwärtsbewegung wirkt der Ansatz g3 gegen den vorderen, oberen Teil der K) aue L, wodurch die Patrone in den Verschluss eingeschoben und gesichert wird. Sobald das T-förmige Ende der Sperrklaue, d. i. die Leitrippen zu beiden Seiten (Fig. 16) unterhalb der vorderen Enden der Längsrippen a2, a2 (Fig. 2) austritt, dreht sich die Klaue nach aufwärts, wie dargestellt und das rückwärtige Ende derselben gelangt in Eingriff mit den Enden der Rippen a2, wodurch der Verschlussblock in der Feuerstellung verriegelt wird. Das Kolbengleitstück bewegt sich sodann noch um ein gewisses Stück nach vorne bis in die Grenzstellung, wobei der Ansatz g4 gegen das rückwärtige Ende des Zünd- stiftes m anschlägt und hiedurch die Patrone zündet.
Unter dem Einflusse der auf die kolbenförmige Verlängerung El wirkenden Gase wird das Kolbengleitstück sofort in der
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Seiten des T-förmigen Endes bewegen sich unter die Rippen a2 zurück. Das Vorderende des Verschlussblockes kann mit einer beliebigen Vorrichtung, beispielsweise einem federnden Ansatz vorsehen sein, welcher die Flansche der leeren Patronenhülse an der einen Seite ergreift und die Patrone aus dem Verschluss auszieht und durch eine entsprechende seitliche Öffnung auswirft.
Dio Fig. 19 und 20 zeigen ein röhrenförmiges Gehäuse J, welches in den Wasser- mantel JJ eingesetzt und mit einer abnehmbaren Kappe j versehen ist. Dieses Gehäuse dient zur Aufnahme von verschiedenerlei Handgerät, Werkzeug, Putzstangen u. s. w.
Fig. 21 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Abzuges, in welcher der Zündstift 111 mit einem Ansatz m : versehen ist, welcher in der rückwärtigen Stellung mit einem
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erweiterten Teile i2 abschliesst.
Ein an dem Koblengleitstücke G angebrachter Zapfen g8 schlägt gegen Daumen j2 an, wenn die Abzugstange rückwärts gehalten wird, wodurch der Abzughebel n nach aufwärts gedreht und der Zündstift freigegeben wird, worauf er sich unter dem Einflusse von Federn nach vorne bewegt.
Die Fig. 22 und 23 zeigen eine Sicherheitsvorrichtung, welche ein unbeabsichtigtes Abfeuern verhindern soll und aus einer Schraube s besteht, welche gegen einen Ansatz m3 des Abzugstiftes wirkt und durch Drehen von letzterem entfernt werden kann. Fig. 24 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung zur Entnahme der Patrone aus dem Patronenbande, welche im wesentlichen aus einem Bolzen 97 besteht, welcher sich nach vorne unterhalb des Kolbeugloitstückes Cr erstreckt, in einer entsprechenden Bohrung geführt ist und bei der Rückwärtsbewegung des Kolbengleitstückes gegen die Patrone drückt.
Das Geschütz kann für Einzelfeuer angewendet werden, indem man den Abzug niederdrückt und sofort wieder freigibt, wobei bei der Rückwärtshewegnng dos Kotbon- gleitstückes durch Gasdruck und gleichzeitiger Spannung der Feder die SperrlHnke < y in eine entsprechende Rast des Abzuges eingreift, so dass das Geschütz wieder in die Feuerstellung gelangt. Wird der Abzug beständig in der rückwärtigen Stellung gehalten, so folgen selbsttätiges Abfeuern, Auswerfen der Patrone und Laden solange aufeinander, als der Patronenvorrat reicht.
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