<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT Nrm 17676.
EMI1.1
EMI1.2
Bei den gebräuchlichen, meist unter dem Namen Hadcrnwotf bekannten Haderndreschorn bezw. -Stäubern sind die Schlagtrommel und deren knapp an diese anschliessender Mantel von kegelförmiger Gestalt, um die Förderung des Dreschgutes von dem einen Ende der Schlagtrolllmel an das andere durch das Gefälle des Mantels zu erleichtern. da bei
EMI1.3
arme bexwecken, wodurch ein längeres Verweilen der Hadern in der Maschine und so bereits bei einem Durchgange durch die Maschine eine gründliche Reinigung des Dreschgutes erreicht wird. Durch die Schaffung des freien Raumes über der Schlagtrommel wird die dem Dreschgute von der letzteren erteilte Fliehkraft voll ausgenützt, indem die adern
EMI1.4
materialverhindernsoll.
Auf der umstehenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegen-
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
besteht aus'drei oder mehreren Rosetten dl, auf welchen die die Zähne b tragenden Pfosten d2 dur. ch Schrauben d9 bezw. zum Teile auqh durch die Zähne b befestigt werden.
Die Hadern werden dem einen Ende der Trommel d durch den Einwurf e zugeführt und wagrecht, also ohne Gefälle nur durch die in Schraubenlinien angeordneten Trommelzähne b bezw. Stäbe c an das andere Trommelende befördert u ad Her durch den Auslauf f ausgoworfen. Um die Wirkung der Schläger b bezw. c zu ergänzen rand zu verstärken, befindet sich über denselben ein Längsbalken g, auf dem die festen Zähne h bezw. die festen Stäbe hl, zwischen welchen die sie übergreifenden Trommelschläger b bezw. c hindurchgehen, angeordnet sind, so dass das Material an den Balken und die Gegenschlag- arme angeordnet und hauptsächlich durch die seitliche Fortbewegung und die dadurch bedingte Reibung auf dem Gitter gereinigt wird.
Unter der Trommel d ist konzentrisch ein aus gelochtem Blech bestehender Boden i angeordnet, welcher das Durchfallen der
Hadern in die Staubkammer verhütet. Der gröbere Teil des Staubes fällt durch den Sieb- boden i in die geschlossene Staubkammer, der feine Staub wird hingegen von dem über dem mittleren Teil der Maschine in einer Haube j angeordneten Exhaustor k angesaugt, unterhalb welchen sieh ein die gröberen Staubteile zurückhaltendes Staubgitter l befindet.
Um ein Verlegen des Staubgitters 1, wodurch der Exhaustor ausser Tätigkeit käme, zu verhindern, ist unterhalb des Gitters l noch ein jalousieartiger Rost tn angeordnet, welcher
EMI2.1
PATENT.
ANSPRÜCHE :
1. Haderndrescher bezw.-Stäuber mit Dreschgutförderung entlang der Schlagtrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische, in ihrer unteren Hälfte von einem halbzylindrischen Siebmantel umgebene Schlagtrommel, zwecks längeren Verweilens des Dreschgutes in der Maschine, wagerecht, also ohne Gefälle gelagert und über der Schlagtrommel ein freier Raum geschaffen ist, in welchen ein die in die Trommelschlagarme nur wenig eingreifenden Gegenschlagarme tragender Balken hineinragt, zum Zwecke, die dem Dreschgute von der Schlagtrommel erteilte Fliehkraft noch ausserhalb des Bereiches der Trommelschlagarme zum Anschlagen des Dreschgutes an die Gegenschlagarme und an den diese tragenden Balken auszunützen und zugleich ein Zerreisst der Hadern zu verhüten.