DE64194C - Dreschmaschine mit Stiftentrommel und Schlagleistenkorb - Google Patents
Dreschmaschine mit Stiftentrommel und SchlagleistenkorbInfo
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- DE64194C DE64194C DENDAT64194D DE64194DA DE64194C DE 64194 C DE64194 C DE 64194C DE NDAT64194 D DENDAT64194 D DE NDAT64194D DE 64194D A DE64194D A DE 64194DA DE 64194 C DE64194 C DE 64194C
- Authority
- DE
- Germany
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- drum
- threshing machine
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- basket
- pen
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000010902 straw Substances 0.000 claims description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/18—Threshing devices
- A01F12/22—Threshing cylinders with teeth
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Als Spitz- oder Langdreschmaschinen findet man fast allgemein die Stiftenmaschinen mit
Stiftentrommel und Stiftenkorb. Die früher üblich gewesenen Spitzdreschmaschinen mit
Schlagleistentrommel und Dreschkorb mit Gegenschlägern sind fast gänzlich verschwunden und
für kleinbäuerliche Verhältnisse gar nicht mehr in Gebrauch, weil sie bei der grofsen Umdrehungszahl,
welche die Trommel machen mufste — bis 800 Touren pro Minute und
mehr bei feuchtem Korn — zu schwer gingen. Die an deren Stelle' getretenen »Stiftendreschmaschinen«
gehen leichter, aber das Stroh wird zu sehr zerschlagen und zerknittert,- so dafs es
nur noch als Streu verwendbar ist, aber kaum mehr zu anderen Zwecken, namentlich nicht
mehr zu solchen, wo glattes Stroh verlangt' wird, wie z. B. für Dachdecken u. dergl. m.
Die vorliegende Maschine soll die genannten Uebelstände der beiden älteren Constructionen
vermeiden und ihre Vortheile vereinigen. Sie ist daher als Langdreschmaschine mit Stiftentrommel
und mit Schlagleistenkorb gebaut, wie aus der beiliegenden Zeichnung zu ersehen ist.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch Trommel und Korb, Fig. 2 ein Grundrifs, theilweise im
Schnitt, Fig. 3 eine Abwickelung der Trommel.
Die Trommel A ist ähnlich hergestellt wie die der bekannten Stiftendreschmaschinen, jedoch
mit etwas mehr Neigung der Stifte B als sonst üblich; dieselben sind beinahe tangential zum
Trommelmantel C gerichtet, so dafs am Untertheil der Trommel gar kein Bestreben mehr vorliegt,
das ausgedroschene Stroh zu heben, sondern lediglich es fortzuschaffen. Die Stifte auf der
Trommel sind in axialer Richtung so vertheilt, beispielsweise je neun in zehn Reihen, dafs bei
einem Umgang der Trommel der im Bereich der Stifte liegende ringförmige Raum wiederholt
von einem Stift bestrichen wird, dafs also füi das auf der ganzen Breite in diesem Raum,
ungefähr innerhalb i8o° sich bewegende Stroh keine Lücke freibleibt, um unberührt von einem
Stift hindurchpassiren zu können (Fig. 3). Jeder Halm mufs also bei seinem Durchgang, weil
er sich langsamer bewegt als die Trommel, wiederholt von Stiften angeschlagen werden.
Die Trommel umgiebt ein Korb D, der theilweise concentrisch mit ihr verläuft, nach
unten aber sich allmälig von der Trommel entfernt und in das Strohsieb E übergeht.
Dieser Korb besteht aus einer dicht auf einander folgenden Reihe dreikantiger, parallel zur
Trommelachse liegender Stäbe F mit genügendem Zwischenraum von Stab zu Stab, dafs die
ausgeschlagene Frucht bequem hindurchfiiegen kann. Derselbe kann mit oder ohne Stellvorrichtung
sein. Jeder Stab bildet einen Gegenschläger, so dafs also auch hier keine Lücke bleibt, durch welche das Stroh ungeschlagen
hindurchgehen kann.
Der Vortheil dieser Dreschmaschinenanordnung ist nach Angabe des Erfinders Reindrusch
bei mäfsiger Umdrehungszahl, nur 350 bis 400 Touren pro Minute, daher sehr leichter
Gang im Vergleich zu den alten Schlagleisten-Spitzdreschmaschinen. Weil das Stroh nicht
zwischen Gegenstifte im Korb hindurchgezerrt wird, sondern sich gerade und glatt voranbewegen
kann, bleibt es wie bei der Schlagleistenmaschine gerade und glatt. Auch dieses trägt wieder dazu bei, den Gang leicht zu
machen, auch im Vergleich mit den Stiftendreschmaschinen.
Die Stifte werden auf Längsleisten befestigt, die unterhalb des Trommelmantels an Kopfscheiben
gehalten sind. Im übrigen ist der Bau der Maschine den bekannten Langdreschmaschinen
ähnlich; sie kann mit oder ohne Reinigungs- und Sortirwerk gebaut werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Dreschmaschine, bei welcher eine Stiftentrommel von einem Korb umgeben ist, der von der Eingangs- bis zur Ausgangsstelle des Strohes nur mit Schlagleisten, und zwar mit: solchen besetzt ist, welche frei von stiftena'rtigen Vorsprüngen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64194C true DE64194C (de) |
Family
ID=338082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64194D Expired - Lifetime DE64194C (de) | Dreschmaschine mit Stiftentrommel und Schlagleistenkorb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64194C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997035465A1 (en) * | 1996-03-26 | 1997-10-02 | Jones Douglas R | Beater bar assembly for threshing machine |
-
0
- DE DENDAT64194D patent/DE64194C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997035465A1 (en) * | 1996-03-26 | 1997-10-02 | Jones Douglas R | Beater bar assembly for threshing machine |
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