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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17492. LUDWIG CHANDON IN ZWEIBRÜCKEN, BAYR. PFALZ.
Schreibmaschinen-Schranktisch.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schrank, welcher zur Aufbewahrung der Schreibmaschine dient und in geöffnetem Zustande als Schreibmaschinentisch verwendet worden kann und welcher auch den erwünschten freien Tischraum zur Auflage von Notiz- blättern u. dgl. bietet.
Auf der Zeichnung ist dieser Schreibmaschinen-Schranktisch dargestellt und es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Schrankes von vorn, Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben in der Richtung nach 4. -13 der Fig. 3, u. zw. bei niedergeklappter, entsprechend unterstützter Tischplatte und unausgezogenem Schreibmaschinentisch, Fig. 3 einen Grundrissschnitt nach C-D der Fig. 2 mit ausgezogenem, entsprechend verbreitertem Schreibmaschinentisch, Fig. 4 einen Schnitt nach 1,'-F der Fig. 3 durch den herausziehbaren, zu einer breiten Tischplatte umklappbaren Schreibmaschinentisch, welcher in der Fig. [) in Vorderansicht in einem solchen, der Fig.
1 entsprechenden Zustande dargestellt ist, wie er zum Einschieben in den Schrank oder zur Aufbewahrung der Schreibmaschine geeignet ist.
Dieser Einrichtung ist die äussere Gestalt eines Schrankes (Fig. 1 und 2) zugrunde gelegt, welcher mit einer zu einem Schreibtisch umlegbaren, im geschlossenen Zustande eine Vorderwand bildende Tischplatte a ausgestattet ist. In gleicher Hohe mit dieser Tischplatte ist, bis an das hintere Ende dos Schrankes reichend, eine mit nach vorne auslaufenden Führungsschienen b1 versehene Platte b angeordnet, auf welcher eine zu beiden Seiten hochgeklappte und auf Rädern c ruhende, die schreibmaschine aufnehmende Tischplatte d placiert ist, welche nach vorne gerollt werden kann, wobei hier noch zwei den hinteren Leisten b1 entsprechende Führungsleisten d1, auf der Tischplatte a angebracht, der hervorgezogenen Schreibmaschinentischplatte die nötige Führung geben. Durch eine Anschlagleiste k ist die Auszugsbewegung der Tischplatte begrenzt.
Vor der vorderen Schrank- näche angelangt, lassen sich die beiden seitlichen im Schranke hochgerichteten Plattenteile d2 bis zur horizonta) en Lage niederlegen, wozu hinten an den Klappen angebrachte
Leisten e mittels liestenartiger Nasen el durch Anschlag an die inneren Seitenwände des
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maschine lassen sich auch vor dem Niederlegen der Tischplatte a zwei oben und unten in Zapfen f1 bewegliche Konsolen oder Träger/', welche im geschlossenen Zustande des Schrankes zur Verzierung desselben dienen, nach vorn drehen und unterstützen alsdann den so fertiggestellten Schreibmaschine-Schranktisch.
In der die Schreibmaschine direkt aufnehmenden Tischplatte d ist auch noch eine Filzplatte g eingelassen, um das Geräusch der auf dieser Filzplatte ruhenden Schreibmaschine zu mindern. Auch sind in den oberen Ecken des nach Zukiappen durch die Platte a. verschliessbaren Schrankes zwei in Leisten li laufende Schubfächer p zur Aufnahme der Schreibmaschinenutensilien angebracht.
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